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als vier ſolcher Monde. Man kann überhaupt annehmen, daß ſein Inhalt mehr als vierzehn— dundert Mal mehr beträgt, als der unſerer Erde. Und dennoch iſt er, von hier aus geſehen, ſo außer— ordentlich klein! Denke dich nun, du Hoffährtiger, nur ein Paar Minuten auf dieſen Stern verſetzt. Dann kann dir ein dortiger Weiſer ungefähr fol— gende Auskunft geben:„Du kommſt aus einem ſehr kleinen Sternlein, den man von hier aus nur mit dem ſchärfſten Fernglaſe zu entdecken vermag. Auf dieſem Sternlein werden ſchwerlich einige kleine Geſchöpfe Platz haben.“— Du eriunerſt dich in— deſſen in dieſem Augenblicke, daß der größte Theil der Oberfläche dieſer Erde aus Waſſer beſteht, das feſte Land aber ſo geräumig iſt, daß auf demſelben Millionen von großen und kleinen Geſchöpfen leben und noch Raum genug für mehrere übrig bleibt; daß der geringſte Theil dieſer Geſchöpfe aus ſolchen beſteht, zu welchen du dich rechneſt, nämlich aus Menſchen, und daß du von dieſen deinen Mitmen— ſchen der tauſend-millionſte Theil biſt. In— dem du das dem Weiſen auf dem Jupiter be— greiflich machen willſt, ſchüttelt er zweifelnd das Haupt und ſagt dir vernehmlich:„O Menſch lerne Demuth!— Du lebſt auf dem Stern— lein, welches man vom Jupiter aus mit deinen Augen gar nicht ſehen kann, und du wähnſt in deinem Dünkel, du ſeyſt eine Art von Herr in der Schöpfung? Ach die Schöpfung iſt ſo groß, daß du mit deinem kleinen Verſtande ſie gar nicht zu begreifen vermagſt!
Bekanntmachungen.
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(28) Maontag den 10. Februar l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll die hinter der Hauptkirche ſtehende Michaelis⸗Capelle an der Capelle ſelbſt öffentlich meiſtbietend auf den Abbruch verſteigert werden. Sollten ſich keine Liebhaber zum Ankauf finden, dann ſoll dieſe in gleichem Termin auf Koſten des Kirchenfonds abgebrochen, und das Abbrechen oͤffent⸗ lich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 20. Januar 1834.
Der Bürgermeiſter D. Fritz. (38) Montag den 10. Februar l. J. und die folgen— den Tage von Morgens 9 Uhr an ſollen auf dem freiherrl. von Wieſenhütten'ſchen Hof zu Nieder— weiſel 8 Zugpferde, 14 Kühe, 14 Rinder, 1 Faſſel⸗ ochſe, eine Anzahl Kälber und Schweine; ſodann
Pferdegeſchirr und Ackergeräthe, eine beträchtliche Quantität Korn, Waizen, Gerſte, Hafer, Kar— toffeln, Erbſen, Brandwein, Stroh und Hausge— räthſchaften aller Art öffentlich gegen baare Zahlung, unter den vor Anfang der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen, auf Anſuchen der In— tereſſenten, verkauft werden. Lich, den 23. Januar 1834. Großherzogl. heſſiſches furſtlich ſolmſiſches Landgericht daſelbſt.
Dr. Schulz. Mobiliarverſteigerung zu Nauheim. (41) In dem Pachthofe des Peter Stamm zu
Nauheim werden Montag den 17. und Dienſtag den 18. Febr. d. J., Vormittags 8 Uhr, die nachfolgenden Gegenſtände, als: Pferde, Farren, Kühe, Rinder, Zinn, Kupfer, Meſſing, Eiſen, Pferdegeſchirr, große Steigleitern, Bütten, Faſſer, namentlich Stück- und Zulaſtfaſſer, Moͤbel, Haus— und Ackergeräthſchaften, eine Kelter mit Stein und Trog, Flinten, Stroh, und verſchiedene andere Sa— chen, welche ſich ſaͤmmtlich noch im beßten Zuſtande befinden, einer freiwilligen Verſteigerung, gegen gleich baare Zahlung, ausgeſetzt. Es werden hierzu die Kaufliebhaber eingeladen. Nauheim am 27. Januar 1834. (44) Ich erlaube mir mein Geſchäft als Buch— binder ſowie meinen Schreibmaterialien— Handel dem verehrl. hieſigen und benachbarten Publikum in Erinnerung zu bringen und mich in beiden beſtens zu empfehlen. Auch habe ich nun— mehr mit beiden Geſchäften einen Handel mit Spe— zereiwaaren aller Art und eine Niederlage mit faconnirten Zinnwaaren in einer großen Aus— wahl verbunden, bei welchen ich im Stande bin, neben guter Waare äußerſt billige Preiſe ſtellen zu können, und darf deßhalb auf einen zahlreichen Zu— ſpruch hoffen. Friedberg, den 29. Jan. 1834. Carl Chriſtian Nagel in der Metzgergaſſe. Pferde verſteigerung. (46) Mittwoch den 17. Februar d. J. ſollen aus landgräfl. Marſtall 2 Wagenpferde von mecklen— burger Race, und 1 Reitpferd, national ſiebenbürger Hengſt, gegen gleich baare Zahlung an die Meiſt— bietenden verſteigert werden. Die Verſteigerung wird Vormittags um 9 Uhr im Gaſthauſe zum heſſtſchen Hof abgehalten. Homburg den. Januar 1834. Landgraͤfl. heſſ. Hofoͤkonomie-Verwaltung. W. Lotz. (51) Mittwoch den 12. Februar d. J., Nach— mittags 2 Uhr, ſollen auf der hieſigen Saline gegen 5000 Fuß altes noch brauchbares Tannen-Vauholz,


