Königin, ruft in der entscheidenden Stunde Ich will nicht sterben, ich befehle! un sinkt in die
das freilich härter war, befehle, nämlich ich
ist er in den Tod getaucht, um ihn zu be siegen. Und damit hat er die Kette der Men
schenschuld und des Todes zerrissen.„Nun aber ist Christus auferstanden und ein Erst⸗
ling geworden unter denen, die da schlafen.“ Das hat sich Jakob doch nicht träumen lassen, daß die Himmelsleiter noch einma bis in die Gräber herabreichen würde.
Die Osterglocken läuten und noch als ihr Erz sind die Menschenherzen drunten „Tönt dort umher, wo weiche sind“, gen. Tust du
das auch?
für Christus entschieden? Das wäre
empor. Er lebt und wir sollen auch leben.
Ostern in den Uarpathen. Aus dem Kriegstagebuch des Hauptmanns d. R. Trümpert, Amtsgerichtsrat in Gießen.
28. 3. 1915. Palmsonntag. Wir haben die letzte Nacht im schönen Ruhequartier Kolonie Lyßkowice(Russ. Polen) verbracht, wo wir acht Tage lang nichts vom Krieg merkten, nur manchmal aus weiter Ferne Kanonen donner vernahmen. Jetzt wird eifrig ge⸗ packt, da es heute weiter geht.
um /12 Uhr marschierte ich mit meiner
Batterie(4. Batterie Res.⸗Feldart.⸗Agt. 25)
von Kolonie Lyßkowice ab. Es lag Schnee, aber es war nicht kalt. Die Kanoniere mar⸗ schieren singend vor der Batterie; das können die Polen nicht begreifen, daß Sol⸗ daten im Kriege so guter Dinge sein können. Ueber Vorwerk Mikuly kamen wir nach Ko⸗ lacinek, wo sich um das malerische Holz⸗ kirchlein eine Prozession bewegte, während die Glocken läuteten, ein seit Monaten nicht gehörter Klang, der mich andächtig stimmte. Es war eine landschaftlich hübsche, hügelige und waldreiche Gegend, durch die wir kamen, aber die Wege waren stellenweise sehr schlecht. Um 6 Uhr bezogen wir in Kolonie Ol ßa Quartier. Aber Nachtruhe wird es nicht geben, da wir mitten in der Nacht verladen werden sollen. Wohin wird die Reise gehen? Man munkelt von den Karpathen und der Bukowina.
29. 3. 1915. Es schneit und ist kalt. Unser Wagen ist ungeheizt. Alle Bahnhofs⸗ gebäude und Anlagen an der
N seidenen Kissen zurück und stirbt. Eines Anderen Ruf auf seinem Sterbebett, klang auch: Ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und in der Kraft des Wortes
härter
Menschen wir wollen weiter unsere Kette tra- Oder hast du schon einmal um einer Osterfeier, um einer Osterpredigt willen in einer Versuchung dich fuhr ich wieder auf der ein
Anfang gewesen. Die Kette bricht. Er hilft
Abends
50—
: sie den Vorstoß.
f gegen Lublin und Warschau d aufgaben und
. sich zurückziehen mußten. Der den Russen bereitete Aufenthalt er möglicht dann die Ansammlung stärkerer Kräfte und später ein erneutes Vorgehen.
30. 3. 1915. In der Nacht kamen wir auf ungarisches Gebiet. Ueber Teschen erreichten wir morgens Rosenberg am Waag, wo sich
„beim Aussteigen unseren Blicken eine wunderbar schöne Gebirgslandschaft, in
leichten Schnee gehüllt, darbot. Es gab dort Frühstück und für die Pferde reichlich Heu, das sie seit Monaten hatten entbehren müssen und über das sie gierig herfielen, Bei herrlichem Sonnenschein ging die Fahrt weiter im Tal des Waag, rechts und linkz schneebedeckte Berge mit Tannenwäldern, im Hintergrunde über den Wolken die Hohe Tatra mit der Franz⸗Josef⸗Spitze. Es waren die ersten Schneeberge, die ich in meinem Leben sah. Auf dem schönsten Teil der Fahrt Lokomotive. Der Lokomotivführer, ein siebenbürgischer Deut⸗ scher, unterhielt mich sehr gut. Aus seinen und anderer Leute Aeußerungen merke ich, daß sie kein rechtes Vertrauen mehr zu ihrem Heere, besonders zur Führung haben, und ein gutes Ende nur noch von den Deutschen erwarten. Die Gebirgsbewohner, Slowaken, ö haben eine eigenartige, aber kleidsame, weiße Tracht. Sie fahren auf Schlitten, die von großgehörnten Ochsen gezogen werden. 31. 3. 1915. Seit gestern abend wieder in ungeheiztem Wagen, draußen war es falt und stürmisch, und wir froren recht. Gern verließen wir deshalb nach 57stündiger Fahrt in Koskocz(Karpathen) die Bahn. Hier be⸗ zogen wir Ortsunterkunft; diese ist sehr schlecht. Straßen und Häuser sind noch schmutziger wie in Russisch⸗Polen. Ein leer⸗ stehendes Haus wurde uns zugewiesen, in dem es von Schmutz starrte. Nun ist es rein gemacht worden, da geht es. Zu spät erst bemerken wir, daß in dem Hause vorher ein Seuchenlazarett untergebracht war. Hauptmann F. wohnt bei einer vielköpfigen Familie; ein Säugling, dessen Wiege, ein richtiges Moseskörbchen, mit Stricken an der Decke befestigt ist, sorgt für Unter⸗ haltung. 3. 4. 1915. Es ist herrliches Frühlings⸗ wetter. Ich sitze am Berghang über unserem Biwakplatz, wo aus Stämmen und Zweigen Ställe errichtet werden. Die Ungarn haben den ganzen Winter über ihre Pferde unge⸗ schützt im Freien stehen lassen und sind sehr erstaunt über unsere Tätigkeit. Auf der anderen Seite des sehr breiten Baches, durch den allein mehrere Autos eines höheren Stabes mit Eleganz durchgefahren sind, um
ganzen Strecke das Schlößchen zu erreichen, liegt das Dorf
sind niedergebrannt und zerstört; auch alle Totalmad, überragt von dem hellen Jagd⸗
Ueberführungen waren zerstört, sind aber schloß,
wiederhergestellt. Diese Zerstörungen wurden um vorigen Herbst von den österreichischen und deutschen Truppen vorgenommen, als
das sich schön von dem dunkeln Wald der hinteren Höhe abhebt. Mir zu Füßen herrscht reges Treiben aus den Biwak⸗ plätzen und auf der Straße, auf der an⸗
dauernd in 20 währen rische T marschie! wenige hersprine noch bis schieren. Dorf im Nacht ei nachts 2 Mannsch Wir wo! reichen einen R. und hüb in denen und unt ner hau auf die großer a viele He einer gr der, die acht a hängt. in einer Geschirr Jetzt kor unser S 4. 4. leute, n schwierig gestande kunstvoll Körben eigenart Das br Später lein Go knieten außerha und Mä tem Or! dächtigen dann zu bekamen Wirten. männlic bunten und fül sängen, einer wi allen lae der nic Kanoner
Bilder
Von
Auf fanden


