r genannten Bereits in tigen Buche ungen eine n, freilich „der jedoch ar. In den en als Ver⸗
dem ersteg
9 vor,„daß dieses Buch ler Art auf itschland ge⸗ Deutschland, ird, zu ver⸗ gessen wer⸗ Deutschlan das konnte vicklung der len befolgt haft, wem iß es fleißig t, wie jeden en umfaßt, von welt⸗ birgt, vor⸗ nde zu er⸗ gen wären ung zu be⸗ auswachsen e Geschlech⸗ breitete“ Familien⸗ „in jeden lesen und sollte“, auf Grund nennenden eines in 1 Westfalen tze Gedan⸗ nisse einer derselben alter, von 9er Jahre, onen, An⸗ vor dem im erfsten m sich in chkeit Na⸗ Bismarck das Wer ind unter⸗ enbuch. G von„Ju⸗ zäuten der 1871 be⸗ as zusam⸗ Bilder ist
Oft wirkt ration auf nden, von chenaltern ing an die d, läßt sie
.
diese durch ihre Erzählungen noch einmal bak waren in der Kantine zu kaufen; andere vor dem geistigen Auge der ihr lauschenden Sachen zu kaufen, war verboten. Die Ar⸗
Jugend erstehen. Das erweckt in dieser, so⸗ weit Empfänglichkeit dafür besteht, Familien⸗ sinn. Dann sinkt die alte Generation ins Grab und lebt nur noch in der Erinnerung, um schließlich auch darin zu verschwinden, wenn sich nicht zufällig eine Feder gefunden hat, die die Kunde von ihr festhält. So ist im Grunde die Geschichte jeder Familie, sei
sie nun aufgezeichnet oder nicht, eine ein⸗
dringliche Predigt über das allgemeine Men⸗ schenschicksal: Wir haben hier keine bleibende Stadt 1
Meine Erlebnisse in französischer Url egsgefangenschaft. Von Ober⸗Telegraphenleitungsau'seher Heinrich Wagner⸗Gießen. (Fortsetzung.) An Kaisers Geburtstag mußten wir schon
um halb acht Uhr abends zu Bett gehen, man 5 J gestellten Leute wurden zu Arbeitskomman⸗
wollte so eine patriotische Feier verhindern. Im Laufe des Monats Januar wurden wir auch geimpft, jeder bekam vier Einspritzungen in das linke Schulterblatt.
Am 31. Januar kam ich mit einem Trans⸗ port von etwa 200 Mann nach der Festung Blaye in der Gironde, wo ich bis zum 20. Januar 1916 verblieb. Hier kamen wir in Holzbaracken zu liegen, die sehr leicht her⸗ gestellt waren, auf dem Fußboden war keine Bedielung. Als Lagerstätten hatten wir dop⸗ pelte Pritschen, die obere war 1,20 Meter über der unteren angebracht, die untere lag lag 40 em über dem Fußboden. Auf jeder Pritsche lagen zehn Mann, jeder hatte einen 60 em breiten Raum. Als Unterlagen dien⸗ ten geflochtene Strohmatratzen, zum Zu⸗ decken hatten wir eine Decke. Bis dahin hatten wir noch keine Unterkleider gebraucht, nun aber wurde uns die Kälte bei dem
spärlichen Lager unerträglich. Wir legten
uns aneinander wie die Heringe, bei jeder
Wendung mußten die anderen folgen. Auf diesem harten Lager konnte man es kaum
ö 0 ö
eine halbe Stunde aushalten, auf einer Seite it 9 0 ersten Gefangenen im August 1914 sehr
zu liegen.
So hatte ich mir in kurzer Zeit Kopf⸗ rheumatismus und ein Zahnleiden zu⸗ gezogen, was mich fast das ganze Jahr 1915
plagte. Zwei Zähne mußte ich mir dort von
dem deutschen Zahntechniker Jung aus Ham⸗ burg ziehen lassen. Als ich vier Wochen in Blaye war, hatte ich dann auch Unterkleider, eine Decke und ein Kopfkissen da, die mir noch lange gute Dienste leisteten. Tags über war es Ende Februar und Anfang März schon ziemlich heiß, und wir konnten uns im Freien von der Sonne wärmen lassen. Das Essen war hier sehr dünn und unzureichend, und der Hunger war bei den Gefangenen kein seltener Gast. So war man denn meistens auf die Pakete aus der Heimat an⸗ gewiesen. Milch, Käse, Butter, Brot und Ta⸗
beitsabteilungen waren in dieser Zeit noch recht klein, da ja fast lauter Verwundete da waren, die nur zu den Reinigungsarbeiten innerhalb des Lagers herangezogen wurden.
Am 25. Februar wurden die ersten Ampu⸗ tierten ausgetauscht. Auch gingen im Fe⸗ bruar und März Transporte nach Afrika ab. Die ersten Transporte waren mit List nach Afrika gebracht worden. Es wurde Anfrage gehalten, wer in den Weinbergen arbeiten wollte, wozu sich auch 200 bis 250 Mann meldeten. Es war jedem für den Tag 1 Frs. 50 Centimes versprochen worden. Der
Transport wurde zusammengestellt und in
einem Schiff ging es die Gironde aufwärts nach Bordeaux. Daselbst gesellten sich noch 500 Mann dazu, ein größerer Dampfer
nahm alle auf. Jetzt konnte jeder erraten,
wohin die Fahrt ging. Im März begann die Klassifizierung der Verwundeten, und die einigermaßen her⸗
dos eingeteilt. Unteroffiziere wurden noch nicht zur Arbeit herangezogen. Am ersten Osterfeiertage zogen wir aus von Baracke 5 nach der Baracke 1. Am 13. April erhielten wir Strohsäcke anstatt der harten Stroh⸗ matratzen, dadurch wurde unser Lager er⸗ träglicher. Etwa vier Wochen später kam ich in Baracke 3 zu liegen. Allgemein wurden die Gefangenen alle 3—4 Wochen durchein⸗ ander geworfen. Die Wasserversorgung war in Blaye sehr schlecht. Das Wasser für die Küche wurde in Fässern herbeigeholt, und zwar auf einem Handkarren. Zum Waschen waren Fässer aufgestellt, die täglich nach⸗ gefüllt wurden, das Wasser reichte aber bei weitem nicht aus. Daher kam es, daß in kurzer Zeit das Lager mit Ungeziefer über⸗ füllt war, Insektenpulver mußte zur Ver⸗ tilgung mitwirken. Im allgemeinen verlief dieses Jahr für mich ruhig. Der Komman⸗ dant war ein menschenfreundlicher Mann und ließ die Gefangenen ziemlich in Ruhe, nur einige französische Sergeanten übten ihre Wut an ihnen aus. Dagegen waren die
schlecht daran. Sie lagen bis spät in den November hinein in Zelten, ohne Decken und ohne Stroh auf blanker Erde. Gesunde, Kranke und Verwundete lagen durcheinan⸗ der, und unsere Sanitäter durften keine Hand anlegen, Verbandsstoffe waren weg⸗ genommen worden. Nur in dunkler Nacht konnten die Sanitäter ihren verwundeten Kameraden beistehen, täglich starben Leute. In unserem Lager war auch eine Bibliothek eingerichtet worden, und so beschäftigten wir uns mit Lesen und Kunstschnitzereien. Im Frühjahre wurden die Arbeitskommandos vergrößert, so daß zuletzt nur noch die Kran⸗ ken für die Lagerarbeiten zurückblieben. Auch die Briefpost ging zeitweise sehr langsam, man mußte mitunter 8—10 Wochen darauf


