——
1 Die Wahl zur Nationalversammlung
Deutschlands Schicksalsstunde!
Deutsche Männer und Frauen! Des Vaterlandes Wohl und Wehe ist am 19. Ja⸗ muar in eure Hand gelegt! Befragt euer Gewissen, ehe ihr zur Wahlurne schreitet! Nicht politische Erwägungen allein können maßgebend sein. Ein Volk ohne Religion ist dem Untergang verfallen. Die hohen Güter des Christentums müssen geschützt, der Be⸗ stand der Kirche muß sichergestellt, der Reli⸗ gionsunterricht in der Schule gewährleistet werden. Gebt eure Stimme nur Männern und Frauen, die sich verpflichten, für diese
Uleine Mitteilungen.
Da der Konfirmandensaal der Lukas⸗ gemeinde am 19. und 26. Januar als Wahl⸗ lokal Verwendung findet, so muß an diesen Tagen die Konfirmandenvereinigung aus⸗ fallen.
*
Sehr auffällig ist in unserer Stadt, daß die Militärautos immer noch in rasender Fahrt durch die Straßen sausen und dabei einen ungewöhnlichen Lärm machen. Auf die Nähe der Kirchen wird dabei keine Rücksicht genommen, oftmals sind Trauungen und
gestört worden. Dabei begreift man nicht,
Forderungen sich unverrückbar einzusetzen!
Heimkehr 1919. Mondschein und Rauhreif... Weiß dein Gewand So grüß ich dich wieder, Havelland! Einsame Büsche im weiten Luche, Birke und Eiche, Weide und Buche, Märkische Kiefer, Krähengeschrei, Alles wie einst, und doch so neu!—
Hangende Sehnsucht, heute erfüllt, Lasten und Leiden, heute gestillt!—
Sterne leuchten über der Heide, Augen leuchten in heimlicher Freude!—
Schneidender Wind über Gräben und n 2 Dämmen, Nebel, die wogend den Fernblick hemmen—
Kalt weht die Luft, doch das Herz schlägt warm,
Heut wirst du reich, der lange du arm. Heut ist zu Ende der lange Schmerz. Du bist daheim, o du sehnendes Herz. Wipfel des Waldes in nächtlicher Ruh' Rauschen die ersten Grüße dir zu. Sieh, dort erkennest du schon einen Baum, Kennest die Wiese, den Acker, den Zaun. Und aus der Hecke am Waldesrand Blinkt dir ein Licht... Eine liebe Hand Hat es entzündet. Wußte sie schon, Daß es heute grüßen würde den Sohn!?
Schnell wird der Schritt,... und ist er auch schwer,
Der staub'ge Tornister, nun 11 1 er nicht mehr. Fland'rischer Stab in der festen Hand Schlägt hartgefrorenen märkischen Sand, Streift an den Hecken, klappert am Tor— — Heimatlich Häuschen— nun steh ich davor. Auf geht der Riegel, es knarret die Tür, Und, als bräch ein Gewitter herfür, Breit ich die Arme und stürze hinein, Drück dich ans Herz, liebes Mütterlein, Und was ich an Liebe entbehrt und an Glück, Schenkt dieser einzige Augenblick. W. Gumlich.
warum diese Fahrzeuge eine solche Eile be⸗ kunden. Die Gießener Einwohner haben die heimgekehrten Krieger sehr gern als Quar⸗ tiergäste aufgenommen und dürfen von diesen auch etwas Entgegenkommen erwarten. Eine Ehre ist der andern wert.
Die Reden, die am 5. Januar in der evangelischen Volksversammlung in der Jo⸗ hanneskirche gehalten worden sind, sind in
Broschürenform bei Herrn Albin Klein, Süd⸗
Anlage 21, erschienen und bei diesem sowie bei den Kirchendienern zu haben. Pfarrer Bechtolsheimer nimmt mit Dank Gaben ent⸗ gegen, die bestimmt sind, diese Reden in die weitesten Kreise unserer Gemeinde zu bringen. Der Preis dieser Schrift berrägt 50 Pf.
Kirchliche Anzeigen.
Sonntag den 19. Januar(2. Sonntag nach Epiphanias). Gottesdienst.
In der Stadtkirche. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrassistent Schaefer.— Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde: Pfarrassistent Schaefer.— Abends 5 Uhr: Pfarrer Lic. Dr. Adolph.
Ign der Johanneskirche. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld.— Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesge⸗ meinde: Pfarrer Ausfeld.— Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.— Abends 8 Uhr: Bibfelbesprechung im Johannessaal.
*
Wartburg, evgel. Jünglings⸗ und Männer⸗ verein. Diezstr. 15. Sonntag den 19. Jan., abends 8 Uhr: Vortrag. Donnerstag den 23. Januar, abends 8¼ Uhr: Unterhal⸗ tungsabend.— Samstbag den 25. Januar: Unterhaltungsabend der älteren Abteilung.
Gäste stets willkommen.
Sonntagsverein für Mädchen, Kirchstr. 9. Jeden Sonntag⸗Nachmittag Zusammenkunft. Bibelkränzchen für Schüler höherer Lehr⸗
anstalten. Jeden Mittwoch von 6—7 Uhr für die jüngere Abteilung. Jeden Samstag von 6—7 Uhr für die ältere Abteilung im Johannessaal. 5
Verantwortlich: Pfarrer B e chtolsh eimer. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts⸗Buch⸗ und Steindruckerel R. Lange, Gießen.
Gottesdienste dadurch in empfindlicher Weise
Brief
„2 Alter! und? der Z bei un vollzi dische⸗ fällt. Strud licher Hand Tober zeigte uns s. erhär samm dem keitsft verlat finder nichte müsse Ster Welt Chris in En dem wenn wolle Welle Chri tosen
fest 1
zur
ein G vora Gesi der wor


