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der Krieg eg, wo dit 'eteiligenden ße Erbitte Krieg. Dir Meldereiter aber Roh⸗ Gefangene r Zeit der Kameraden
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behandelt. Auf einem Transport von 500 Gefangenen von Orleans nach Lagny bei Paris s kam am zweiten Tag ein recht rauher Sergeant zu mir und meldete, daß in der Kolonne drei Offiziere seien, die von den französischen Soldaten sehr schlecht behan⸗ delt würden. Am ersten Tage hatte ich vom
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Ende der langen Kolonne nicht weggehen können, da bei dem zehnstündigen Marsch Gefangene zurückzubleiben drohten und schließlich nachgefahren werden mußten. Ich ging vor und fand drei junge, elegante Herren. Ich ließ mir das Ehrenwort geben, daß sie nicht zu entfliehen versuchten, und wies ihnen einen Platz vor der ersten Gruppe an. Abends übergab ich sie auf Wunsch dem Bürgerme ister. Sie kamen auch stets wieder. In Lagny verweigerte der Kommandant die Erl aubnis, Es hätten schon zu viele französische Offiziere das Ehrenwort ge brochen. Sie mußten also mit in den n Unterbringungsraum, die Kirche. Der hessi⸗ sche Delegierte des Roten Kreuzes bat mich, sie verpflegen zu dürfen erklärte aber eine Patrouille für nötig. Diese mußte dabei stehen, bis die Offiziere gegessen hatten, sonst hätten sie alles weggerissen bekommen.
Unfreundlich wurden die Quartierwirte erst mit dem Waffenstillstand, obgleich auch da Ausnahmen vorkamen. So erinnere ich mich gern an einen Notar in Charny bei 3 55 der mir sein Vorderzimmer ein⸗ räumte, weil ich als Quartiermacher gern die Straße überblicken wollte. Als ein Ma⸗ jor, der sich im Quartier benachteiligt glaubte, mich heraus geben wollte, verweigerte er ihm dieses Vorderzimmer. Es sei sein Amtsraum. Als der Major ging, sagte er freundlich:„Voila votre chambre!“ Als ich bei dem Hin- und Hermärschen zum drittenmal zu ihm kam, empfing er mich mit offenen Armen. Auf eine Bemerkung von ihm, ich spräche immer viel besser fran⸗ zösisch, wenn ich eine Weile dagewesen sei, konnte ich ihm erwidern:„Ja, dann spreche ich Ihr Französisch.“ Ein Hinweis auf den Nutzen von Konversationsstunden!
Ich bin oft gefragt worden, wie den Heimmarschierenden die ersten deutschen Laute berührt hätten. Die Fragenden mußte ich leider enttäuschen. Al 8 Einjährig⸗Frei⸗ williger, den schweren Affen auf dem Rücken, 55 man bei dem Manöver in der Wetterau
t Vorbeikommende gefragt, wie weit es 0 nach dem Quartier sei. Da war fast stets die Antwort:„Nu' so e gut hal' Stind⸗ che!“ Nach einer Stunde Weitermarsch kam aber die gleiche Auskunft. Das war bitter. Dieselbe Antwort erhielt ich auch nach einem Geitrengenden Marsch in der Sagarburger Gegend. Das berührte mich natürlich wenig angenehm. Der Franzose ist gewohnt, die
auf den Straßensteinen vermerkte— 1870
zwar meist ausgemeißelte Kilometerzahl zu nennen. Man soll auch vom Feind lernen und„das gute halwe Stindche“ oder„Die
Pfeife Tabat“ oder den„Büchsenschuß“ durch Kilometer und Meter ersetzen.
(Fortsetzung folgt.)
Johann Henrich Schaffstädts Gießener Chronik 1776 1825. (Fortsetzung.)
„Es haben sich folgende Männer auf geworfen, auf Ihre Kosten Stücker welche an dessen heusser oder hinter garten stoßen, später zu schleisen gegen eine kleine Jähr⸗
liche Grundt Zinns da von ab zugeben. Von
dem Wal lthor nach der Neustadt H. Advogat
Müller. 2. Der. Schmitt Meister Walter. 3. der Post Meister Kempf. 4. der Metzger
Meister Balser Vogt. 5. der Becker Stein⸗
berger. 6. 15 Schneider Meister Stieller. 7. der H. Müller im Einhorn. 8. H. Sicri darius(Sekretarius) Oswald. auch Frau Professor Nebelin, auch Herr Deib hat ein Stück geschleift auch der Unter Offizier Culer und Anton Petry, auch Rudtolf Petry und letz Stück hat der post Meister Kempf
schleifen lassen. Das Rabelin(Ravelin Außenwerk) an der Neustadt hat Jacob her bert kauft. Von der Neustadt bis Seltzerthor H. Hofrath
Folenius, 2. H. Regirungs⸗ asseser von Wreiden(Wrede). 3. H. Re⸗ gierungsrath Heß, welcher zu Erst durch den Wall war das er aus seinem Hauß kontte
über sehen. 4. H. Hoffrath Baborus auch
Kiefer Magnus. 1808 an dem Neustädter thor hat der Kasten Meister Becker schleifen
lassen. Am Selßerthor ist auch Ausgangs April der anfang zum Thorweg gemacht
worden am Selßerwallkopf.„Von da bis au Neueweger thor hat H. 10 0 Rath
Meyer 2. H. Rath Reiß(Rayß). 3. H. Pro⸗ feser Schwab. 4. Becker Magnus. 5. der Hirschwirth Müller. 6. der Zinngießer
Becker. 7. Herr Regirungsrath v. Kroll⸗ mann(Grolmann) auch Advogat Sack. Das Krollmannsche Stück hat Buchhändler Heyer
kauft hat selbiges fertig schleifen lassen 1810
hat der Botten Meister Schöffer ein haus und Stallung auf bauen lassen an Selßer⸗ thor. Von Neuenwegthor bis Wallthor vor
und an dem Wallthor H. post Meister Kempf.
Sodan H. Hoffrath Krug 3 H Consistoriall⸗ rath Ellwert. 1806 d. 7ten Junh ist fbei
H. Hoffrath Krug am Neuen wegerthor ein
Mann tod geblieben. Die Erde hatte ihn zu geschmissen Er wahr von leistern(Leihgestern) hatte 4 Kinder. Die unnifersitet hat auch 1807 und 1808 ein großes Stück schleifen lassen. 1811 ist der anfang gemacht worden
zu dem Acgaschirrhaus(Accouchierhaus
Entbindungsanstalt) der Maurer Meister hat sich allda sein Kalk selbsten gebrandt.“ Dieses Haus lag, wie den alten Gießenern bekannt ist, hinter der Zeughauskaserne.
Die Angaben, die unser Chronist hier macht, sind für die Geschichte der Abtragung der Gießener Wälle hochbedeutsam. Das Schleifen der Festung war keine Unterneh⸗
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