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gefunden werden!! Mögte doch bis dahin völlig aus, bey unseren Lebzeiten den be⸗ dieses Haus unverändert bleiben, ein Gottes⸗ schlossenen und veranstalteten Bau fortsetzen haus, ein Lehr⸗ und Bät⸗Haus, eine Pforte und ausführen zu können. Indessen kame die und Vorhof des Himmels, wozu es 1 ihr hohes Alter zerbrechliche Kirche fromme Glaube bestimmt; ein Goltes⸗Haus, immer ihrem Ende näher. Die Unsicherheit, in welchem Jesus, der über alles Hochge obte einen ruhigen Gottesdienst darin nen zu hal⸗ Gott nach seiner gnädigen Verheißung mitten ten, setzte uns endlich in die traurige Noth⸗ unter denen ist, die sich darinnen in seinem wendigkeit sie in dem Sommer vori en Jah⸗ Namen versammeln werden; ein Lehr⸗Haus res gar zu verlassen, ohne zu wissen ob und darinnen das Wort Christi, das Wort des wann zu dem Bau einer neuen Kirchen ge⸗ ewigen Lebens, rein, lauter und richtig ge- schritten werden könnte. Doch, mitten unter predigt werde; ein Bät⸗Haus darianen alle, diesen kümmerlichen Zeiten, da das ängstliche die in denselben aus und eingehen, ihre Bitte Geklirr der Waffen noch um uns herum, und in Gebät und Flehen vor Gott kund machen eine wütende Vieh-Seuche in unseren Ge⸗ können, und also eine Pforte und ein Vor⸗ genden, unserer Wohlfahrt den gäntzlichen hof des Himmels, in welchem die Süßigkeit Untergang drohete, schoß mitten im Winter des Worts und der Sacramenten und die der Oel⸗Zweig des Friedens hervor, und mit Güter und Kräfte der künftigen Welt zur demselben wachte der beynahe erstorbene Befestigung des Berufs und der Erwehlung Eifer des Herrn Haus zu bauen wieder auf. zu derselben geschmecket werden mögen. Das gegenwärtige vor Deutschland so Nannte ehemals die Andacht Samuels merkwürdige Friedensjahr, welches das ein den Stein, den er aufrichtete, Eben⸗Ezer, so tausend sieben hundert und drey und sech⸗ haben wir in Betracht der vielen Hinder- sigste nach der Freudenreichen Geburt des missen, die dieser Tempelbau erfahren, eben Friedens⸗Fürstens Jesu Christi ist, brachte die Ursachen, diesen Eckstein so zu nennen, uns also unter der Glorreichen Regierung und das danckbare Bekänntniß dabey abzu- des Allerdurchlauchtigsten, Großmächtigsten legen: Bis hierher hat uns der Herr ge⸗ und Unüberwindlichsten Fürsten und Herrn, holfen. Herrn Franz des Ersten, erwelten Römi⸗ Denn schon vor mehr als dreyßig Jahren, schen Kapsers, auch in Germanien und an wünschten diejenigen, die um den Schaden Jerusalem Königs, unsers Nflergnadigssen Josephs bekümmert waren, das zu selen, was aysers Königs und Herrns, Majestät, Ma⸗ wir heute sehen. Der vor vielen Jahrhun⸗ jestät, die frohe und erwünschten Tage, an derten erbaute vorige Tempel war nicht nur welchem endlich. zu diesem Gottes⸗Haus viel zu klein worden, vor die in dieser Zeit Steine und Kalck zugerichtet wurden. sehr stark angewachsene Gemeinde, sondern, Den 22ten April wurde mit dem Abbruch was das meiste war, so zeigten sich in denen der alten Kirche, nachdem man Tages vorher Mauren dieses uhralten Gebäudes sehr ge⸗ mit Gesang und Gebät dem Höchsten dieses

fährliche Risse, die von Jahr zu Jahr größer wichtige Werck zu seinem Segen empfohlen, zu werden schienen. Man fing also schon da⸗ und hierauf den 31 May zum Grundgraben mals an auf einen neuen und geräumigen der neuen Kirche der Anfang gemacht, und Tempel zu denken. Doch verflossen noch zehn heute unten gesetzten Tag kommen wir unter Jahre ehe man sich getrauete, Hand ans Gottes Segen so weit, daß dieser Eck⸗ und Werk zu legen. Durch die preiswürdigste Schlußstein geleget werden kann.

Vorsorge unserer theuresten Hohen⸗Landes⸗ Der Name des Herrn sey dafür gelobet Herrschaft, die Reichsfrey Hochwohlgebohrne in alle Ewigkeit! In Absicht auf den ferne⸗ Herren, Herren Riedesele, Frey⸗Herren zu ren Fortgang sagen wir: Unsere Hülfe Eissenbach, Erb⸗Marschallen zu Hessen, kame kommt vom Herrn der Himmel und Erde es endlich vor zwanzig Jahren dahin, daß gemacht hat.

der größte Teil der Steine, aus welchen a

dieses Haus bestehet, gebrochen und behauen das große Sterben in Südafrika. worden. Allein dieser gute Anfang geriet 5 8 wiederum ins Stecken. Die Folge einer sehr, Unter der dieser Tage bei der Rheinischen widrigen Zeit legte diesem Werck Hindernisse Wission aus Südafrika eingelanfenen ken entgegen, die unüberwindlich schienen. Ein Post befindet sich ein Brief des Misionar, micht geringes Hinderniß verursachten die Feigen een Capland, der über dis traurigen Kriege, welche in diesem Zeitlauf furchtbare Auftreten der Grippe daselbst nach⸗ nach einander gantz Deutschland erschütter⸗ stehende erschütternde Einzelheiten enthält. ten. Die Geschicht⸗Bücher werden die NachSeit einigen Tagen wird über unser sonni⸗ welt belehren, wie eben der sechs⸗jährige ges Südafrika eine Gottesgeißel geschwungen, Krieg, dem Gottes Barmhertzigkeit erst in die täglich Tausende Weiße und Schwarze da⸗ diesem Jahre gesteuret hat, seinen fürchter⸗ hinmäht. Ein Hauch des Todes geht durchs lichen Schauplatz mehr als einmal auch in Land, und wir. sehen auf schreckliche Weise, und um unsere Gräntzen aufgeschlagen ge⸗ daß nur ein Schritt zwischen uns und dem habt. Unter dem mannigfaltigen Ungemach, Tode ist. Was heute gesund blüht, liegt mor⸗ welches sich hierdurch über uns ausbreitete, gen oft schon im Grabe. Und besonders die löschte die glimmende Hoffnung beynahe junge, frische, starke Jugend wird am meisten

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