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«“Ä ^ f “ c bcn keinerlei Reiz und kei-
> erler Wert besitzen kann. Warum konzentriert die Türkei nicht ihre Energie allein gegen das wertvolle Aegypten?
Tie Antwort ist sehr einfad); sie lautet: Batum-Brku daS Zentrum jener Keinen Landschaft am Kaspischen Meer eni Ansgang der den ganzen Kaukasus in zwei Teile teilen ' den Längsfalt«, jenes Baku, das fast ganz Rußland mit 'lässigen Brcnnstosfcn versorgt.
Ein Blick aus die Karte zeigt, daß der Weg nach Baku entweder durch Persien führt, wohin ja jetzt die Türke» gleichfalls vorgestoßen sind, oder aber über den westlich'» Teil des Kaukasus über Batum. Datum ist der Baku ent- gcgengcsctzte Ausgang jener Längssalt« und deshalb der Haupthasen des ganzen Kaukasus, von dem auch jene das ganze Gebirge durchschneidende Bahn ihren Anfang nimmt. Gegen diese Stadt richteten sich nun in den ersten Tagen nach Kriegsausbruch verschiedene Bombardements, wie auch gegen den Nachbarhascn Poti. Jetzt aber suchen die Türke,-. nach den neuesten Berichten Batum auf dem Landweg zu er- reichen, die ziemlich starke russische Festung Kars rechts lic- gen lassend.
Je nördlicher ein Land gelegen, desto mehr bedeutet für dasselbe sein Reichtum an Heiz- und Leuchtmaterial. An cistercm ist zum wenigsten im Norden Rußlands kein Mangel, da noch heute ungeheure Wälder ganze Provinzen bedecken; desto.großer ist aber der Mangel an Lcuchtölen, die säst ausschließlich aus den, kleinen Distrikt Baku stammen. Milliarde» an Kapitalien sind hier investiert, ungezählte Millionen weiden hier jedes Jahr verdient, eine ungeheure Transportflotte schasst die Naphtamcngcn hinüber nach Astraüian, von wo aus sie auf große Jlußdampscr verladen und die Wolga hinauf bis nach Petersburg geschafft werden. Andererseits führt eine mächtige mehrfache Rohrleitung über den ganzen Kaukasus hinüber bis Batum am Schwarzen Meer, wo das Rohöl direkt in die Tankdainpser hineingcpnmpt und exportiert wird, auf diese Weise einen wahren Goldscgcn nach Rußland ziehend.
Diese überreichen Naphtaquellen sind nun nicht allein im Besitz von Russen, sondern auch zum großen Teil im Besitz französischer Häuser, besonders des Hauses Rothschild. Sollte den Türken ihr Bormarsch gelingen, so würde jenes WclthauS sicherlich seinen ganzen Einfluß verwenden, um Rußland zum Nachgeben zu bewegen. Bedeutet doch der Verlust von Baku für die französische Finanzwelt ein Unter- Pfand, eine Geisel in Feindeshänden, wie sie im ganzen Rußland weiter nicht anzutresfen ist. Im Besitz Baku? kann die Türkei alle die ungeheuren Naphtavorräte, den Grundstoss des »ns so »nentbehrlichen Benzins und Petroleums, auf dem Weg über die Donau Deutschland zuführen.
Ein zweites für Rußland wichtiges, allerdings kleineres Oelgebiet befindet sich im Norden des Kaukasus, in der Gegend von Maikop. Gerade dort aber ist eine so äußerst russenfeindliche GebirgSbevölkerung ansässig, daß die rus- sjsil^n Beamten schon in Friedenszeitcn ihre? Lebens nicht sicher sind, so daß bei einem Vordringen der Türken im Kaukasus dieses Gebiet für die Rüsten von vornherein verloren wäre.
Ein weiterer für Rußland unendlich wichtiger Besitz ist die bekannte durchgehende Bahnlinie, die von der deutschen Grenze bis nach Baku führt, von wo ein starker Damv- ferverkehr »ach Turkcstan binübergeht, der dort Anschluß an daS nur geringe turkestanischc Bahnnctz findet. Desgleichen müßten alle Truppentransporte die für Persien bestimmt sind, entweder das ganze gewaltige Kaspische Meer von Astrachan aus überqueren oder diese Bahn benutzen, um in Baku verschifft zu werden. Dringen nun die Türken in den Kaukasus ein, so ist diese nördliche Bahnlinie, die auch in der Nähe der großen Garnisonstadt Wladikawkas vorbei führt, »»bedingt verloren, auch ohne daß die Türken selbst sich ihrer bemächtigen,"
Heinz Heiland führt dann weiter aus, wie durch das Dordringen der Türken nach Baku Wohl rasch der Aufstand der von Rußland unterworfenen Völler Zentralasicns von Ehiwa, Buchara und Turkestan erfolgen werde, die nach Rache an ihren Unterdrücker» lechzen.
Im ganze» zeigt aber der Artikel, wie sich dieser ganze Krieg in allen wesentlichen Teilen unter großen weltpoli- tischen Gesichtspunkten abspielt und Faktoren in Mitleidenschaft zieht, die zu Anfang niemand ahnte, sicher nicht z. B. daß das französische Großkapital in Batum-Bak» auf die Knie gerungen werden soll. Es kann „Rothschilds" in Paris noch heiß werden.
Die nächste Paketwoche.
Das stellvertretende Generalkomniando des 18. Armec- foi 4>-;- teilt mit: Zahlreiche Anfragen lasten erkennen, daß vielfach die Ansicht herrscht, daß Ende Dezember wieder eine Paketwoche stattsindet. Jur Vermeidung von Enttäusch- iingen und unnötige» Sendungen erinnert das stellvertretende Genearlkomiuando daran, daß bestimmungsgemäß die l.iichste Pakctivoche rrst am 23. Januar beginnt. Das stcll- lritretende Generalkommaudo benutzt diese Gelegenheit, um gleichzeitig bekannt zu geben, daß ihm von den im Wsien im Felde stehenden Truppen und Behörden die Bitte .'»gegangen ist, in den nächsten Wochen keine Wollsochen und ft ino Eßwaren hinauszufendcn, da nach Eingang der Wcih- nechtkfcndnnge« an diesen Gegenständen überall Ueberfluß knirsche: daS einzige, was den Truppen im Westen vorläu- sig fehle, seien elektrische Taschenlanipcn mit brauchbaren Lifatzbatterien. Auch dürfte es sich empfehlen, im Hinblick auf eine längere Dauer des Krieges mit dem Abscnden von Paketen etwas HauS zu halten, um die finanziellen Mittel der einzelnen Familien nicht über Gebühr anzulpannen.
Nene Tag«»t«it»ng. Xitn»t»j, »,n 2t. Dezember Ul«.
Der Feind hrM England.
Ganz Deutschland hat seinen Feind erkannt,
Es ist das schuftige Engeland,
Dem Neid und Haß den Krieg diktiert.
Das auf Deutschland» blühenden Handel spekuliert,
Und drum das Völkerrecht frech verletzt,
llnd uns Schwarze und Gelbe auf den Hals gehetzt,
Mit der Parole standen üö Millionen aus:
„Der Feind heißt England, ihr Leut« draus."
Wenn heute da draußen die Felder zerstampft,
Und da» Schlachtfeld vom Blut unsrer Bruder dampft. Wenn lausende schon mußten ihr junge» Lcbeir Wegen dieser Schuste zu früh hinzebcn.
Wenn heute die schönsten Orte zerstört Und einst blühende Landschaften sind verheert,
Da hört auch des Deutschen Geduld endlich aus:
„Der Feind heißt England, ihr Leute draus."
Wenn im Osten von rusiischen Räubcrhorden,
Deutsche Frauen und Mädchen sind geschändet worden, Wenn man dort Kinder findet in mancher Stadt,
Die man In schamlosester Weise verstümmelt hat,
So wird das den englischen Fricdensdieben Ecwiffenhaft aus ihr Konto geschrieben.
Und trefft ihr sie. Kanoniere, richtet genau den Laus: „Der Feind heißt England, ihr Leute draus."
Wenn Trauer heut ist in Tausenden Herzen Und hunderte von Kriegern sich winden in Schmerze», Die droben in Flandern wurden verletzt,
Denen englische Dum-dum den Körper zerfetzt,
Dann, ihr Feldgrauen, haltet «in Strasgericht,
Wen» ihr diese Schurken bekomnit zu Gesicht.
Die Parole sei drum beim Sturmeslaus:
„Der Feind heißt England, ihr Leute drauf."
Wenn heut Witwen und Waisen den Vater beklagen. Und unsere Kinder müsien Entbehrungen tragen,
So wird das England gcwisicnhaft gebucht,
Denn es hat allein den Streit gesucht.
Drum ihr Kavalleristen, wenn ihr Engländer versolgt. Dann genau die deutsche Parole befolgt.
Die Hand dann fest um des Säbels Knauf:
„Der Feind heißt England, ihr Leute drauf."
Wenn heute von unseren Matrosen: de» brave»
Schon hunderte aus dem Meeresgrund schlase»
Die draußen nach herrlich errungenen Siegen Der feindlichen Uebermacht mußten erliegen:
So darf England nicht ungestraft entkommen Der Tag der Rache muß für die Marine komme».
Dann zieht am Flaggenmast das Signal hinauf:
„Der Feind heißt England, ihr Leute drauf."
O, gebt die Parole von Mund zu Mund, Telegraphisten, verkündet'» zu jeder Stund,
Ihr Kolonnen, bringt ihr Munition oder Esten herbei, Tragt die Parole bis in die vorderste Reih.
Infanteristen ruft, wenn ihre Bajonett pflanzt auf,
Ihr Pioniere, wenn ihr überbrückt des Flustes Lauf,
Ihr Flieger, wenn ihr steigt zum Himmel auf:
„Der Feind heißt England, ihr Leute drauf."
der Ehre.
Schon wieder wurde ein junger Friedberger Vaterlands- Verteidiger mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden. Einj.-Unteroffizier Siegfried R o s c n t h a l von d. 9. Kompagnie des hiesigen 168er Bataillons, Sohn des Herrn Bernhard Roscnthal, der als Zugführer beim Vorgehen auf feindliche Stellungen bei Lodz (Rußland) bervorragende Umsicht und Tapferkeit bcloicsen bat, erhielt da? Eiserne Kreuz. Wir wünschen dem jungen Soldaten und seinen Angehörigen zu dieser Anszeichnliiig alles Glück.
* Langsdorf, 21. Dez. Dieser Tage traf vom östlichen Kriegsschauplatz die Nachricht hier ei», daß Wilhelm Boi», mersheim, der Sohn des hiesigen Landwirts Friedrich Bommcrshcim, bei Lodz den Heldentod gefunden hat. Der Gefallene war Lehrer und hatte im vergangenen Frühjahr das Seminar verlosten. Während des Vorsommers versah er verschiedene Lchrerstellcn aushilfsweise und trat bei Ausbruch des Krieges als Kriegsfreiwilliger in das Heer ei». Nun hat der Krieg feinem hoffnungsvollen Leben ei» Ende bereitet. Ehre feinem Andenten!
Ruttershausen, 18. Dez. Heute Morgen kani die traurige Nachricht in unser Torf, daß von unseren Kriegern wieder drei ans dem Felde der Ehre gefallen sind, nämlich: Ersatz-Reservist Schön, Jnf.-Negi. Nr. 99 gefallen bei Aper», Wchrmann Röhrsheini und Wchrniann Wicke, beide im Reseroc-Regiment Nr. 1 IG z. Zt. in Rußland. Die Witwe Wicke. welche ihre 4 Söhne ins Feld geschickt hat, verliert hiermit ihren zweite» Sohn. Der Ersatz-Reservist Schön hat noch am 12. Dezember mehrere Karten und Briese an seine Eltern und Angehörigen geschickt und „Fröhliche Weihnachten" gewünscht. Tags darauf ain >3. Dez. wurde er von einer feindlichen Granate getroffen
Ans der fjcimnt.
* Zentrale für Kriegsfürsorge. Um den von der Zenk- rale dauernd unterstützten Angehörigen unserer Kriegsteil- nchnier eine Festfreude zu bereiten, ist beschlossen worden, denselben die Wcihnachtsgabe von fünf Mark durch Verab- folgung von 5 Gutscheinen zu je 1 Mark zu gewähren. Gegen diese Güutscheine, die mit dem Namenszug des Vorsitzenden der Zentrale versehen sind, können ine Empsänger nach ihrer Wahl Haushaltungs- u. BekleMingsgegensümde in hiesigen Geschäften einkaufen. Der Rechner der Zentral« Herr Stadwerordneter Oppenheimer ist angewiesen, die Gutlcheine einzulösen, sofern sie ihm bi» zum 1 Aebrnar
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1915 cingchändigt werden. Es darf deshalb erwartet werden, daß die Gutscheine bei Einkäufen von unseren Gewerbetreibenden gern angenommen werden. Die Gutscheine werden Mittwoch, den 23. Trzrwbcr, Nachmittags von 3—6 Uhr im Gesckiästsziiiiincr Rathaus Nr. I I anSgegcbcn.
Dorteiwril. Einen wackeren »nd brave» Mann, einen pflichteiftigcn Bcaintci, »nd ivahrhalt dcntsckien Patrioten haben wir am Freitag z» Grabe getragen. Der Ober-Bab.i- Aisistent Pb. Ant. M o b r wurde zur letzte» Ruhe bestattet. Oicttiificrmnfecn von der Pike ans bat er gedient und bat sich durch eiserne» Fleiß und stete Pflichttreue emporgearb.itet. lieber sein Amt hat er aber da» öftentliche Leben »ichtver- gcsicn. Seit 30 Jahren versah er da? Amt eines Schrift- sührerS beim Kriegerverei», zu dessen Gründern er gehört-, als er 25 Jabre dieses Amt versehe» hatte, wurde er mit drin Verdienstkreuz Philipp» de« Großmütigen mit der Krone ansgezeichnet. Seit Jabren versah er das Amt eines Revisors im Hassia-Bczirksvcrband Vilbel. Vo» der allseitigeil Liebe »nd Achtung die der Verstorbene genoß, gab die Tranerlcicr Kunde. Am Grabe sprachen znnächst Her, Dek. Ortb pon Nieder-Wöllsladt, der der Witwe le-osi zn sprach „nd den Krieg, der eben die Welt durchreitet in den Trauerfall einslocht. Ter Präsident unseres Kriegerver- eins. Herr Schäfer, widmete dem sckieidcndeii Kameraden herzliche Abschiedsworie und schloß mit dein Vers: Bleib' d» im ewigen Lebe» mein guter Kamerad! Herzbewegende Worte sprach das Präsidial-Mitglied des Hassia-Kriegerver- bandes, Herr Lehrer Will von Rendel, namentlich bob der Redner hervor, daß cj„ Sohn des Verstorbenen, der z. Zt. Lehrer in RoSbach ist. würdig der Ueberiiefernng des Vaters für sein Vaterland im Felde stellt. Eine war,» «uwlnndenc Nachricht widmete dem geschiedene» Kollegen Herr Reg,- Rat Kr üger vom Hanptbalmbos i» Franst,rt n. M„ das- lelbc tat Herr Eisciibahn-Asiistciit Ludw. Müller im Nanieii des Eilenbahn-Telegrapbeii-AintrS, zuni Schluß legte der Vorsitzende des Turnvereins, Herr Kötter einen Kranz am Grabe nieder. Der Kriegerverei» erwies dem Derstorbeilen die militärische» Ehren. So haben die Kauic- roden. Kollegen »nd Mitbürger dem wackere» Man» alle erdenklichen Ehren erwiesen und wir r»fe„ ihm »ach: Gott gebe dir den ewigen Friede»!
Hrste».Rasta».
* x. Usingen, 22. Dez. Rach Mitte! lange» aus mehrere» E.'inarkungcn des hiesige» Kreises hat die Kornaussaat »Nie« dem Schneckenseaß derart gelitten, daß die bcstellicn Grundstücke umgepslav't werde» mußten. Zum Teil sind sie mit Korn nachgesat, zum Teil mit Weizen bestellt worden und soweit dies nicht mehr möglich war, sollen sie im Frühjahr mit Sommcrfrucht bestellt werde». Bei der herrschenden gelinden Witterung ist cs wahrscheinlich, daß die Schneckeuplage eine noch größere Gefahr für die Kornsaal und demnach auch für die Kornernte wird. Von Selten des Landraisemtcs wird deshalb darauf hingewiesen, daß es i» Folge des Kricgsziü'an- des dringend nötig sei, rechtzeitig Maßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung und des Heeres mit Brotsruchl zu IreüeN, Zu diesem Zweck müßten alle landwirischasllich nutzbaren Flächen bebaut werden. Er fei daher erforderlich, die Acckcr, deren Saat durch Schncckensraß oder aus anderen Gründen nuch- mals bestellt werden müssen, im Frühjahr mit Gerste oder Sem- vierwcizcn cinzusäcn. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, die Angelegenheit mit den Landwirte» zu besprechen, auch über den cvenil. gemeinschaftlichen Bezug von Eoinnicrwüzen und Gerste zur Aussaat. Vielleicht könnte der Bezug van Saatgut durch de» 10. laudw. Bezirlsvcrein vermittelt werden.
And Rbeindeniu
* Mainz, 20. Dez. Der Feldflicger, Bizefcldwebel d A. Ncinhard Sckri'der, bekannt durch seine Tätigkeit bei den Ehondcckcr-Wcrten in Mainz Gonsenheim, wurde für seine hervorragenden Erkundigungsslüge über Feindesland, nachdem ihm vor einigen Wochen das Eiserne Kreuz 2. Kiasie verliehe» wurde, nunmchr mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse dekoriert.
Verstis;, nreinBolk, die »enlklaiidinselnnicht.
Nicht weit von Südamerikas Gestade»,
Sanken fünf dcntsche Schisse in den Grund.
Nach unvcrlöfchlich großen Ruhmestaten,
Schlug vielen Braven hier die letzte Stund!
Achtfacher Uebermacht gab'» kein Entweiche»:
Sie starben kämpfend, Helden ihrer Pflicht!
Und wollen wir uns Jener würdig zeigen:
Vergiß, mein Volk, die galklandsinsel nicht!
Australier, Brite», Japsen und Franzosen,
Sie hetzten alle deutsches Edelwild —
Und tauchend noch di« deutschen Helden schosien.
Bis daß Geschütz die nasie Flut umspülk.
Dann starben sie als Helden deutscher Sache —
Den Lebende» bleibt einstens da» Gericht.
Reiß' au» dem Herzen Mitleid, — nähr' die Rache Vergiß, mein Volk, die Falklandstnsel nicht!
Ihr, die ihr auf de» Wiffens Höhen wandelt.
Lehrt cs mit Fleiß das wachsende Geschlecht:
Wie falsche Briten einst an NN» gehandelt.
Und wie die Biuischuld sich aus Erde» rächt!
Bedenkt, ihr Waisen, es ist heil'ge Rache.
Gerecht zu strafen «ine heil'ge Pflicht Und zn erfüllen eure Ehrensache!
Bergiß, mein Volk, die Falklandsinseln nicht!
Friedberg. lö. Dezember 1911. Slzmn.
Frankinrier Weti-eb-richt Voraussage: Abnehmende Bewölkung, trocken, kälter, südliche bi» südöstliche Winde: Nachtftost,
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirlchel. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Schm i dt, Fricdberg. Druck »nd Verlag der „Neuen Tageszeitnag" A. G„ Friedbera i. H


