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Offensive der Russen ist zujammengebrochen. Die Entscheidung brachte die Tapferkeit »er hessischen und westpreußischen Regi-

, - ilct.

Deutsche Feldbriefe.

Wie unsere Soldaten Haufen.

Die Familie Fr. Walther in Ossenheim erhielt von einem ihrer Leute, der im Felde steht, nachstehenden Brief, der uns Kunde gibt, wie sich unsere Krieger selbst unter erschwerenden Umständen draußen im Felde wohnlich eingerichtet haben. Er tautet:

Frankreich, den 25. No». 1914.

Liebe Herrschaft!

.... Ich will Euch erzählen, wie unsere Wohnung ge­baut ist: Wir haben ein Loch gegraben von 4 Meter Länge, l% Nieter Breite und 1 Meter tief. Dann haben wir eine Doppelte Rasenschicht drumherum aufgesetzt, so daß sie eine Höhe m II 1 SO Meter bekam. Als dies fertig mar, fällten wir junge Baumstämme und haben sie als Dach dicht nebeneinander da­rauf gelegt, woraus wir wieder Rasen abgestochen hatten und die Stämme damit bedeckten, so daß die Bedachung ganz Vicht i urde. lieber das Ganze kam nochmals Erde, so daß das Dach etwa 1 Meter stark wurde. An der einen Wand brachten wir eine Tiir mit einer Glasscheibe an und drei Treppenstufen sichren in de» Wohnraum. Im Innern brachten wir Bretter i it, worauf wir unsere Sachen legen. Zuletzt bauten wir mit : iusiensteinen einen Ofen ein, in dem wir uns unseren Kasse« .lochen und der uns behaglich warm macht. Ihr werdet es hi um glauben, daß wir uns ganz wohnlich eingerichtet haben, Die nötige» Sachen haben wir uns aus dem zerschosienen Bahnhossgebärlde geholt. In diesem Bau Hausen wir nur zu Bieren. Bor Gewehrkugeln, Schrapnells und Granatsplitter sind wir in dieser Zuflucht sicher, vor einem Bolltresser aber nicht, der wurde sie zerschmettern: wir hossen aber, daß uns

Gott beschützt nnd die Geschosse ablenkt. Allen dritten Tag u.iisse» wir aus Vorposten ziehen, ungefähr 299 Meter von den Franzose» entfernt. Manchmal geraten wir ganz gehörig zu- samnien in die Haare, aber unser Feind ist feige, vom deutsche» Bajonett will er nichts wissen, vor dem nimmt er Reißaus. Links von uns wird eben schwer gekämpft: wir ha­uen die Ausgabe, die Rothosen auszuhaltcn, daß sie nicht durch­brechen können.

Liebe Herrschaft! Hier herrscht ein namenloses Elend, die ganzen Dörfer find verbrannt und vernichtet. Möge Gott ge- ! u, daß cs bald Friede gibt und Kinder und Kindeskinder ; was nicht mehr zu erleben brauchten. Die Franzosen wer­den nach und nach immer enger zusainineiigediiickt, aber es ko­stet viel Blut. Hier hat der Winter schon vor ein paar Tagen seinen Aujang genommen, erst hat es stark gefroren, heute schneit cs unaushörlich, so daß wir bald mit Schlitten zu den Franzosen fahren können. Ich will schließen und Euch tausend­mal grüßen. In der Hoffnung aus ein gesundes Wiedersehen grüßt Euch Alle Euer Wilhelm.

Aus Wcckesheim gehen uns folgende Zeilen vom Kriegsschauplatz mit der Bitte um Beröfsentlichung zu:

* Reste, den 26. Rov. 1914.

Wir haben schon mehrmals Liebesgaben empfangen. Er­hebend ist es, wie Ihr Lieben für eure Soldaten sorgt. Herz­lichsten Dank den edlen Spendern! Ich möchte Dich bitten einige Zeilen derReuen Tageszeitung" zu überweisen, die davon zeugen sollen, daß wir Soldaten nicht gleichgiltig blei­ben bei dem Empfang der Liebesgaben, sondern bestrebt sind, den Spendern unseren Dank zu erstatten.

Wilh. Ries aus Gettenau, Unterosfizicr beim 81. Art.-Reg.

Bon einem Angestellten unserer Druckerei erhielten wir folgenden Feldbrief:

M a r k i r ch, 13. Dez. 1914.

Kamps im Bogesenwol»!

Wer wird, wenn er die Zeitung verfolgt, nicht schon davon gelesen haben. WirBrummer", welch' Kosen-Ramen uns die Insanterie zulcgte, haben auch Teil an der Freude. Jetzt schon m der fünften Woche sind wir in lust'gcr Höhe nicht aber,

> Cie meinen, wir wären zur Lustslotte gekommen und wür­denin höheren Regionen" mit einem Ein- oder Zweidecker sawebcn im Vogesenwald. Täglich machen wir aus Schusters lappen einen Aufstieg von 3/i Stunden, mit Spazicrstock aus­gerüstet, wie die französischen Alpenjäger. Schon vom Quor- Uer ab geht es ständig bergauf. Tag und Nacht sind unsere Stellungen beseht und wenn die Herren Franzosen Gelüste be­kommen, auch NachtsLiebespakete" von uns zu wünschen, so iud wir gerne bereit, wir nehmen cs nicht so genau mit der « etlichen Paketschwere, wir übersteigen sic und senden nur 15 Psund-Pakctc. Nur einen Unterschied machen wir, daß, wenn die Franzmänner in freier Stellung sind, blaue Paketchcn (Schrapnell) senden und wenn sie vorziehcn, sich irgend wohin- '.er ju verbergen, ihnen gelbe Pakete (Granaten) schicken. Aber ilenndlich sind die Herren doch, senden wir was hinüber, so I amt nach geraumer Zeit ein Revanche-Paketchen und zwar bi,' jetzt waren cs immer die Eebirgsbattericn, wir nennen sie

verzeihen Sie den AusdruckEselssorzsr", der Kosen» uamen rührt daher: sie bejördern, und zwar sehr schnell ihre leichjo Kanonen vermittelst Eseln. Di- Geschütze sind aus- ci lander zu nehmen und so trügt der eine Esel das Rohr, der oasero die zwei Räder und andere das Gestell. Sie können ns ni rr nichts anhaben, denn unsere Geschütze sind so in Deck- ag, d ß die Bedienung hinter mächtigen Baumstämmen ruhig ' - i Frucrwülung aushält. Des öfteren schon schlugen Ee- . i:> gerade aus unsere Deckung, aber umsonst. Mancher Zi- riiist :> ssrde was drum geben, wenn er einmal sehen dürste, wie . uns im Walde verschanzt haben. Außer den gedeckten ... i M i ., bo» sind noch andere Gebäulichkeiten ln lust'gcr "''ha. Niuuiiionsrätlmc, Tclesonhäuscr, Uebernachtungs- und - , i.z.'hänser, alles mit viel Schweißtropscn von uns erbaut.

. m-' fällen. Stämme schleppen, Drahtziehen usw. usw., alles !>>' machte Arbeit, aber einer für den anderen zur Sicherheit, ging es flott. Kan» kommen, was da will, wir sind bereit zu

Neue Tageszeitung. Samstag, den 19. Dezember 1811

jeder Zeit, Tag und Stacht am Geschütz wie am Telefon und kommt Befehl, so ist per Telefon in kürzester Zeit alles verstän­digt. Immerhin ist der Waldkampf der schrecklichste, d-n es je geben kan», denn man ist vor Ueberruinpelunge» immer ge­wärtig, hier an der Grenze verwenden die Franzosen Leute, f welche die Gegend jedem Weg kennen und nachts Schleich Patrouille» machen zur Auskundschaftung unserer Stellungen. Der Waldkampf ist, wie unser Eroßherzog schon vor längerer Zeit an seine hohe Gemahlin schrieb, schrecklich Uebrigens, weil ich unseren Landessürsten gerade zitiere, so will ich auch Mitteilen, daß wir Oberhessen unserer Batterie ihm zu seinem Geburtstage (25. November) «in Glückwunschtelegramm sand­ten. Bald werden die Weihnachtsglocken läuten, woFriede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" gesungen wird, aber dieses Jahr? Frauen ohne Männer, Kinder ohne Väter und Elt-rn ohne Söhne Tränen der Freude werden Lei­denstränen werden. Nichts desto weniger, auf Gott vertraut, der gerechte Sieg wird uns werden und beherzigen wir Vis- marck's Worte:

Wir fürchten Gott, sonst nichts auf der Welt!"

A. R.

Gegen die Indier!

Die Familie Heinrich Bunn in Friedberg-Fauerbach erhielt von ihrem Sohn folgenden Feldbrief:

La Bassee, 27. Noo. 1914 .... Wie ich Euch schon mitgeteilt habe, bin ich dem Re- gimentsjtab als Ecscchtsordonanz zugctcilt worden, und wie dieser Dienst ist, wird Vater ja wissen, jetzt vor dem Feind ist er noch viel schlimmer und gefährlicher. Sonst geht es mir immer noch ganz gut. Wohl ist der Dienst eben sehr stramm und wird durch schlechte Witterung erschwert. Wenn wir aber gesund bleiben, so wollen wir ja die Heere aushaltcn, bis unsere Feinde ganz niedergerungen sind. Hier habe» wir fast lau­ter Indier vor uns und der ist ein ganz gefährlicher Geg­ner. Verschlagen und katzenartig gewandt. Aber Angst haben wir deshalb doch keine vor ihnen und richten wohlgemut un­ser- Sturmangriffe auf ihre Stellungen. Anfangs dieser Woche haben wir 190 Mann von dieser Gesellschaft gefangen und ungefähr 299 mit dem Gewehrkolben totgeschlagen. Diese Drescharbeit hättet Ihr einmal sehen müssen, wie die Drescher haben wir gearbeitet: klipp klapp! bei jed-m Schlag ist einer gefallen. Die armen Kerls können ja nichts dafür, daß sie als Feinde vor uns stehen, ober da sie einmal da sind, zeigt uns der Selbsterhaltungstrieb, daß man sie auch als Feinde behand-ln muß. Es ist eine ewige Schande für England, daß es uns solche Völker aus den Hals hetzt. Die englische Gesell­schaft geht natürlich nicht selbst vor; wenn wir sie nur einmal vor uns bekämen, dann würden wir ihnen schon den Marsch blasen, den sie angestimmt haben.

Sonst weiß ich Euch nichts zu schreiben. Ihr seht also, daß es mir gut geht und ich hoffe auch, daß ich wieder g-sund zu- rückkehrcn darf. Seid vielmals gegrüßt von Eurem Phnipp.

yoit dem Schlachtfeld.

Doch ach, wer Hütte das gedacht,

Daß uns die 14 solche schlimme Zeit gebracht.

Doch wollen wir glücklich und dankbar sein,

Dem bösen Feind gegenüber, steh'n wir nicht allein Denn Gott ist bei uns und bewachet sein Heer,

Auch über Oesterreich hält er stets Wehr.

Gemeinsam mit Oesterreich wollen wir sein.

Eine Macht, ein Mann, ein mächtiges Heer Sei's drüber Tag, sei's heller Sonnenschein,

In der Lust, zu Lande, aus stürmischem Meer Wir zogen hinaus tn die stürmische Schlacht,

Die wohl schon gar manchem den Tod hat gebracht.

Den Tod, selbst den grausamsten, woll'n wir nicht scheu'» Und wenn uns di« Hölle erschiene.

Nur des glänzenden Sieges woll'n wir uns freu'n Den wir errungen mit grimmiger Miene.

Ein jeder von uns, er ist wohl ein Held,

Denn wir fürchten nur Gott, und sonst nichts auf d -i-elt.

Doch ach, unsre liebe Weihnachtszeit Steht vor der Tür, fast gar nicht so weit.

Aber auch wir Krieger feiern mit Pracht,

Die bevorstehende heilige Ehristennacht.

Und sei es auch nur im Schützengraben,

Empfangen wir freudig unsere Liebesgaben.

So denken zum Schluß wir an Euch zurück,

Mir wünschen zu Weihnachten Euch Gesundheit nnd G,uck. Feiert ohne uns, und laßt nicht sinken den M>L,

Wir draußen befinden uns in Gottes Hut;

Auch wir selbst wollen nicht mutlos sein ilnd wollen Euer Stolz für ewig sein.

Willi Brandt, Unterofsizicr beim Inf Reg. 188. (versaßt 2 No», im Schützengraben bei Ypern im heftigsten Eranalseuer).

Fröhliche Weihnachten!

Weihnachrsfest! nicht lange mehr, kehrt's wieder,

Am Baum die Lichter brennen wieder wunderbar.

Mit Euch so oft gesungen all' die schönen Lieder,

Geteilt die Freude mit Euch jedes Jahr.

Bier Monde schon, seitdem der Krieg begonnen,

Drum denkt an Alle, die in Ost und West,

Schon manche Schlacht und manchen Sieg gewonnen.

Helft verschönern uns das frohe Weihnachtsfest.

Ihr Lieben all', die zu Haus' geblieben,

Ihr feiert Weihnacht' unter schön geschmücktem Baum,

Ob Weihnacht allen wirklich froh beschieden?

Denn mancher ruht ihr Leben war ein Traum.

Da liegt ein Helm aus aufgeworfner Erde,

Dort steckt ein Kreuz; darauf ein kurzes Wort,

Ein besseres Lob dem Helden man bescherte,

Weihnacht ste feiern im Himmel droben fort, x* 3m Weltkrieg alles greifet zu den Klingen,

Wir kämpfen hier um Deutschlands Ruhm und Ehr',

, Es gilt, den Briten bald zu zwingen,

Und wir dann feiern ftohe Wiederkehr,

Ob in der Linie, auf Pferden oder an Geschützen,

Wir kämpfen gern und halten aus den heiligen Krieg,

Gott möge weiter die gerechte Sache schützen, T

Und helfen uns zu neuem großem Sieg!

Reservist Hch. Dehler, Holzhausen (Oberh.).

Futtermittel.

Die Verordnungen des Bundcsrats vom 28. Oktober 1914 haben den Zweck, die Versorgung Deutschlands mit Brot dis zur nächsten Ernte unter allen Umständen sicherzustellen. Ties lonn nur erreicht werden, wenn die Verordnungen im ganzen Volke Verständnis sindcn und alle Kreise ihre Lebens- und Wirtschaftsführung dementsprechend cinrichten. Eine kurze In­haltsangabe dieser Verordnungen nebst einigen Erläuterungen, die wir hier folgen lassen, dürste zweckdienlich sein.

Mahlfähiger Roggen und Weizen, auch in geschrotetem Zu stänke, Roggen- und Weizenmehl dürfen nicht ocrsüttert wer- den. Nur Roggcnsüiterung kann ganz ausnahmsweise auf An­trag zugelassen werden. Roggen muß bis zu 72 Prozent, Wei­zen bis zu 75 Prozent durchgcmahlen werden. Dem Roggen­brot müssen mindestens 5 Prozent Kartofselflockcn, Kartvsfel- walzmehl oder Kartofseljtärkcmchl oder 29 Prozent gequetsch'.e oder geriebene Kartoffeln zugcsetzt werden. Mehr Kartoffeln enthaltendes Brot ist mitK." bezeichnet. Bei Zusätzen von Flocken usw. über 29 Prozent ist demK" die Prozentzahl zu- zusetzen. Weizenbrot muß mindestens 19 Prozent Roggenmrhl enthalten. Die Bundcsratsverordnung hierüber hat im Ver­kaufsraum zu hängen. Zuwiderhandlungen sind mit Geldstrafe bis zu 1599 Mark bedroht. Für den Großhandel mit inländi­schem Getreide sind Höchstpreise festgesetzt, die dem Landwirt einen auch für die heutige schwierige Zeit ausreichenden Ver­dienst lassen. Sie betrage» in Frankfurt a. 9M. für die Tonne Roggen 235 Mark, für die Tonne Weizen 275 Mark, in Mann­heim je 1 Mark mehr. Futtcrgcrste muß in hiesiger Gegen» für die Tonne 15 Aiark billiger sein, als Roggen. Der Höchst­preis, den der Müller für Roggen- und Weizenkleis verlangen darf, beträgt 13 Mark für den Doppelzentner.

Die Versorgung Deutschlands mit den wichtigsten Nah­rungsmitteln bis zur nächsten Ernte ist gesichert, mag sich der Krieg auch noch so lange hinzichen, wenn von vornherein spar­sam mit den Vorräten umgegangen wird. Unsere Feinde bauen darauf, daß Deutschland, möge es auch mit den Waffen Erfolge erziele», schließlich doch durch Nahrungsmangel zu ei­nem ungünstigen Frieden gezwungen werden kann. Es ist die heilige vaterländische Pflicht der in der Heimat Zurückgeblie­benen, jeder an seiner Stelle und in seiner Weise dazu mitzu- wirkcu, daß diese Hoffnung nicht in Erfüllung gehen, wenn das Brot nicht vergeutet und das Brotgetreide nicht an das Bich versüttert wird. Alljährlich wandern große Mengen Brvtgo treide in die Futtertröge. Werden diese Mengen zur mensch­lichen Ernährung verwandt und wird mit den Nahrungsmit­teln hausgehaltcn, so können wir unbesorgt der Zeit bis zur Einbringung der nächsten Ernte entgegensehen.

An Weihnachlsgabkn für -ie Verwundeten

sind bisher eingegangen: Frau Cordes: Zigaretten, Schokolade, Aepfel und Gebäck; Herr Karl Ulrich: 199 Mark; Herr Th. Mörschel: 59 Mark; Herr Isidor Stern, Kaufmann: 208 Stuck Zigarren; Kaushaus Schleimer: 29 Mark, 3 Hemden, 4 Unter­hosen, 5 Paar Handschuhe, Postkarten, Briefpapier, 1 Dutzend Taschentücher, Armstauchen, 2 Gürtel, 5 Brustwärmer, 5 Geld­täschchen, 5 Halstücher, 6 Paar Strümpse, 6 Ohrenwärmer,

] Geldbeutel, Haarbürstchen, Haarkämmchen, Spiegel, 3 Paar Hosenträger; Ungenannt: 19 Mark; Herr H. Hanstein: 2 Paar Strümpfe, 3 Taschentücher, 1 Sturmhaube, 1 Leibbinde, Ge­bäck, Herr Feuerbach: Zigarren, Zigaretten, Briefpapier; Herr Keller: 1 Dutzend Bleistifte; Herr Metzger Blum; 19 Paket Tabak; Herr Sattler Gönner: 8 Paar Hosenträger; Frl. Ritzel: 3 .Mark; Frau Eoldschmidt; Nüsse; Tapetenhaus Bechstcin: Zi­garren und Briefpapier; M. Pappenheimer: 2 Hemden, 4 Paar Socken, 1 Dutzend Taschentücher, 2 Paar Hosenträger; Herr Metzger Schaas: 2 Koplschützcr, 2 Paar Armstauchen, 3 Paar Fußlappen, 1 Brustschützer, Gebäck und Aepfel; Frau Kreis­bauinspektor Witzler: 19 Mark; Frau Witwe Blum: Tabak und Gebäck; Frau Major Soldan: 19 Mark; Herr Georg Ulrich: 19 Mark; Herr Langsdorf: 39 Mark; Herr Adolf Engel: 39 Mark; Herr Rudolf Müller: 29 Mark; Firma Eroedel und Söhne: 5 Taschenmesser, 5 Feuerzllnder, 3 Feldflaschen, 199 St. Zigarren: Ungenannt: 2 Mark; Ungenannt 3 Mark; Herr H. Schweinsberg: 199 Stück Zigarren, 199 Stück Zigaretten und Bücher; Gemeinde Rendel: 56 Pakete Tabak; Herr Hauptleh- rer Philipps: 5 Mark; Frau Seminarlehrer Thierolf: 3 Mk.; Frau Harras: 3 Taschentücher, 1 Paar Strümpfe, Zigaretten und Seife; Herr Ferd. Stern: Nüsse und 19 Volksbücher; Fra» Häberle: 5 Mark; Frau Major Eudewill: 49 Mark; Herr Kreisrat Frhr. Schenck: 29 Mark; Lokomotiv-Personal Fried­berg: 49 Mark; Frau Balthasar Schneider: 2 Normalhemdcn, 2 Paar Unterhosen, 3 Paar Handschuhe, 3 Paar Hosenträger, 6 Taschentücher, 199 Stück Zigarren, 199 Stück Zigaretten, 5 Tafeln Schokolade; Frl. Weitz, Dorheim: 1 Korb Konfekt; Frau Cteinhäußer: % Dutzend Taschentücher, 100 Stück Zigar­ren, Konfekt, Aepfel und Nüsse; Herr Herz Meier: 19 Mark; desgleichen von drei Ungenannten: 29 und 29 und 19 Mk. 60 Mark; Herr Bindernagel: Briefpapier und verschiedene

Gegenstände; in der Weihnachtskasse auf dem Tisch im Ge­schäftszimmer der Verwaltung sind von den Lieferanten bis jetzt etngcworfen worden: 288 Mark; die Weihnachtsbäumchen \ für die Krankenzimmer werden von dem Oberlehrer im Lehrer­seminar Herrn Philipps gestellt.

Für alle diese Gaben, sowie für die reichlichen Liebes­gaben für die Küchen unserer Lazarette, welche von den Ge­meinden des Kreises Friedberg in so reichlichem Maße hier l eingegangen sind, sagen wir den wärmsten Dank.

Die Weihnachtsgeschenke werden aus die Zahl der Kranken in allen Krankenabteilungen gleichmäßig verteilt und die Feier in jedem Lokal für sich abgehaltcn, damit auch die schwerverwundeten Kameraden an der Feier teilnehmen kön- ncn.W

Reserve.Lazarett, Friedberg.