Einzelbild herunterladen

«eite I

Nr. 298 ___

liche Flügel bei österreichischen Stellung befand. Dort Halen am II. Dezember furchtbare Nachtangriffe stattgesunden. Die Ruffen, die im Nahkamps zurllckgeworfen wurden, haben bloß an Toten 12V» Mann verloren. Die Leichen, die einen schreck' lichen Anblick bieten, liegen noch haufenweise herum und bieten ein furchtbar erschütterndes Bild der Vorgänge, über die noch ausführlich zu berichten sein wird.

vom inonItNkMilchtn Kriegslchlllliilatz.

Wien, 18. Dez. Wie dieSüdslawische Korrespondenz" aus Ragusa meldet, hat seit dem letzten Doinbardemcnt des Lowtschen durch eines unserer Großkampsfchisfe die Aktion in Montenegro erst vor einigen Tagen wieder einges;tzt. Die Montenegriner haben in der Zwischenzeit ihre Artil­leriestellungen auf den Lowtschen wieder hergestellt und das Bombardement von Cattaro und einer unserer Höhenposi- tionen ausgenommen. Die jetzt erneuerte Beschießung zeigt noch kläglichere Resultate als die frühere. Eine lebhafte Tätigkeit entwickeln nach wie vor die Flieger: sie erschnnen täglich über dem Lowtschen, über Antivari und Cetinje. In den Bergen herrscht starker Schneefall, sodaß die Ge- birgswege völlig ungangbar geworden sind. Die vo.ge- schobenen montenegrinischen Stellungen, die wiederholt nachts kleine, übrigens regelinäßig fehlschlagende Putstx- kersuche gegen Cattaro unternahmen, haben jede Tätigkeit eingestellt. Die Soldaten liegen in ihren Erdhöhlen ver­graben und tagelang fällt kein Schuß.

-russische Munition für Serbien

Budapest, 18. Dez. Nach einer Meldung des Buka- resterUniversell" aus Cscrnavoda, haben fünf russische

npfcr und dreißig Schlepper, die Meenition für Serbien

.Sportieren, wegen des auf der Doieau herrschenden Nebelwetters bei den Inseln tu der Nähe der Ortschaft Se- liiini Zuflucht gesucht. Sie konnten jedoch die Fahrt bald wieder die Donau aufwärts fortsctzcn. Die Ankunft von weiteren zivölf Schleppern ist avisiert.

Das türkische HauptsiAartisr jj urrldet:

Konstantinopel, 18. Dez. (W. B. Nichtaintlich.) Amt­lich wird genieldet: Die russischen Truppen versuchten unter dem Scheitz von Geschützen und Maschinengewehren auf dein linken Ufer des Tschorok vorzugehen, weirden aber nach fünfstündigem Kaenple zurückgetrieben.

Nach der Schlacht bei Sarail, die für die türkischen Truppe,e glücklich endete, haben diese die Verfolgung des Feindes ohne Unterlaß fortgesetzt. Türkische Kavallerie traf fünfzehn Kilonietcr westlich von Kvtur auf den Feind, griff ihn, ohne das Eintreffen ihrer Infanterie abzun-arten, an e.nd verjagte ihn in der Richtung auf Razi und Kotur.

Tie Blockade det Dardanellen. Basel, 17. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Nach einer Athener Meldemg besteht das cnglisch-französische Geschwader, das die Dardanellen blok- kiert, aus sechs Dreadnoughts, nämlich vier englischen und zwei fraeezösischen, sowie aus sieben Kreuzern, nämlich vier englischen und drei sranzöjesck>eee, ferner aus zwei französi­schen Minenleger», acht englischen Zerstörern und Untersee­booten emd zahlreirhen Transportschiffen. Ten Oberbefehl bat ein französischer Admiral.

Tie Heilige Fahne in Damaskus. Konstantinopel, 18. Dez. (W. T. B. Nichtaintl.) Der Scheich eil Jslone hat Von Alui Essende, dcen Meifti der Schasieten in Medina, eilt Telegramm aus Damaskus erhalteee, in dein gemeldet wird, daß der erste Zug der aus Medina abgcgangcnen Krieger enit der Heiligen Faheec in Daenaskus cingctioffen sei.

Englische Angst in Aegypten. Konstantinopel, 18. Dez. Aus Aegypten fehlen jetzt alle direkte!, Nachrichtens auch indirekte laufen nur spärlich ein. England teisft jedenfalls verzweifelte Anstcengeinge» zur Verteidigung des Suez­kanals. Durch Ueberschweminnng eines Teiles des Kanals seicht England die Verteidigeengslinie um die Hälfte zu ver­kürzen. In Aegypten werden Dorbereiteingen fiir die Auf- nähme einer koieebinierten portngiesischen Division getroffen. An, Kanalfelbst stehen nur englische, kanadische und aeesira- lische Kontingente.

Die englische Diploenatie in Kairo unterniieeiut inten­sive Versuche, den Scheik der Senussi für sich zie gewinnen. Das Oberhaupt der Seneessi sieht niit einer großen Kriegs- sckv r zwischen Dscharabub »nd Solein. Es werden ihin von England, das durch Entsendung von Vertrauensleuten die Beziehemgen zun, Scheik ausrechlzuerhalte» trachtet, die glänzendsten Anerl ietungeu unlerbreitet. Der Scheik hat diese bisher stets aügelcbnt.

Der Khediv von Aegypteu in Wien. Wien, 18. Dez. Der Khediv von Aegypten, Abbas Hileni Pascktze, ist gestern Abend enit zwei Söhnen und Gefolge ans Konstantinopel ine strengsten Inkognito hier eingetrosfen. Er wohnt in einen, Hotel.

Der Buren aufstand.

Noch kein Ende drö Ausstandes. (W. B. Nichtaintlich.» Das Reyterfche Bureau urcldct au? Pretoria: Amtlich wird belanntgegeben. daß an, 16. Tezeenber den Buren unter Fonrie zlviickeen Rnstenburg und Pictersburg ein heftiges Gefecht geliefert wurde. Ter Kampf dauerte bis Eintritt der Dunkelheit, worauf die Regierungstruppen mit Hilfe von Polizeitreippcu die Stellung der Buren erftürm- len. Tiefe ergaben sich nach einem Bajonettgesecht. 4" Bnrcn, darunter Fonrie, wurden gefangen genommen.

(Die Hanptlackee ist, daß an? diesen, Bericht bwvvrgeht,

Neue Tageszeitung. Samstag, den 1>. Dezember lllt

daß die Prahlereien BothaS von dem völligen Ende de»

Ausstandes erlogen sind.)

Christian Dewrt nicht gcsangrn? Aachen, 16. Dez. Ein ehemaliger Burenkämpfer schreibt demEcho der Ge­genwart": Bureau Reuter hat gemeldet: General Dewet sei gefangen. Wo ich auch hinkomme, werde ich daraus angc- redet, ob die Gefangennahme des schevarzenChristiai," Tatsache sei. Wenn es nach Reuter ginge, wären schon längst alle Deutschen gefangen und Berlin ein rauchender Trüm- merhausen. Reuter tveiß ganz genau, daß der uns interes­sierende General mit VornamenChristian" heißt, und wie es scheint, um sich in Afrika nicht zu lächerlich zu machen, hat Reuter noch nie Liesen Vornamen erwähnt. Der Name Dewet ist sehr häufig, es gibt auch einige sehr üble Kunden dieses Namens ich will keine nähere Namen nennen. Bei den Engländern ist es nickst schwer, in der Zeitung zu einem Kiug, General oder sonst etwas zu avancieren, wenn eS ih­nen in ihren Kram paßt.

Mit Automobilen soll Dewet müde gemacht worden sein in einem Lande ohne Automobilstraßen, mit steinbesäten Hügeln und Bergen, tief cingeschnittencn Flußläusen und anderen netten Hindernissen. Bor nicht langer Zeit klagte Reuter, Dewet sei nicht zu fassen, weil durch- Gewitter die Flüsse angeschwollcn seien; jetzt läßt er . . . Automobile durch das Wasser schwimmen . . .!,

Daß Christian Dewet gefangen ist, halte ich nicht für wahrscheinlich. Wenn er nicht mehr da ist, mag er aus eng­lische Anstiftung hin ermordet sein, wie z. B. Delarey, das ist englische Art, und irgend ein in dem Johannisburge: Fort Gefangener niuß so lange Dewet spielen, bis der rich­tige Dewet angeblich ordnungsinäßig erschossen ist. Ich hcffe noch immer, daß der Preis, den die Engländer aus Dewets Kopf gesetzt haben mögen, nicht zur Auszahlung kommt und wir in kurzer Zeit von Christians Husarenstrei­chen und der ohnmächtigen Wnt der Herren Engländer- ren werden. Sonst Rache für Delarey eind . . . Christian Dewet!

Die 3i!lfl!nf!tfi!lnintt der nördlichen Könige.

Malmö. 18. Dez. Der König von Schweden ist mit Ge­folge heute früh hier eingetrosfen. Die Stadt ist reich ge­schmückt. Um !)!4 Uhr begab sich der König nach dem Hafen, evo bald der König von Dänemark an Bord des Kreuzers Heimdall" eintraf. Der Schwedenkönig ging unter den Klän­gen der schwedischen Nationalhymne an Bord. Die Könige küß­ten einander die Wange. Unter den Hochrufen der spalierdil- denden Menge fuhren die Könige nach der Residenz. Um 10 H Uhr traf der König von Norwegen enit Extrazug ein und wurde voen König von Schweden empfangen. Die Könige um­armten und küßten sich und fuhren sodann unter lebhaften Hul­digungen der Boltsenenge in die Wohnung des Königs. Nach­dem er die Gäste nach ihren Wohnungen begleitet hatte, hielt sich der Schwedenkönig bei jedem der beiden anderen Monar­chen etwa eins halbe Stunde aus. Um 11 '/, Uhr trafen die beiden siemdo» Herrscher bei dem Schwedenkönig ein. Unmit­telbar darauf begann die Konferenz. Um t Uhr war Früh- stückstafel. woraus die Verhandlungen sofort wieder aufgenom- men wurden.

Das Programm der Konserenz. Malmö, 18. Dez. Von kompetenter Seite wird über das Programm der Königsbera- tungen mitgeteilt: Wenn es auch möglich ist, daß die Bera­tungen später auf ein exklusiv politisches Gebiet herübersrie- len, so ist doch die Gemeinsamkeit aus handelspolitischem Ge­biet als Ausgangspunkt der Verhandlungen anzusehen. Die Grundlagen des jetzt geplanten Uebereinlommens sind in dem Vertrag von 1312 zu suchen, in dem die drei nordischen König­reiche sich bereits verpflichteten, die von jeder Negierung ge­troffenen Neutraliätsmaßnahmen mitzuteilen.

Zur rumänischen Rentralität.

Bukarest, 17. Dez. Angesichts wiederholter Versuche einzelner Mitglieder der konservativen Partei, diese fiir eine kriegerische Altion zu gewinnen, schloß sich das große Exekutio- Komitee der Partei ganz der Politik an, die der Parteichef Marghiloman in enger Verbindung mit der Regierung befolgt, das ist abwartende Rentralität. (Das kommt einer unzwei­deutigen Erledigung Tale Joneskns gleich, dessen Leidenschaft für die Entente übrigens auj einen Geburtsfehler zurückzu, lichrcn ist. Er kam als kleiner Brite Jones in England zur Welt und rumänisicrte erst später seinen Namen. D. Red.)

Weihnachts-Waffenstillstand?

Wie derSortiere bellet Sera aus Rom meldet, hat der Papst nochmals eine 48stündige Waffenruhe für Weihnachten vorgefchla^en. Es soll Rußland vorgefchla^en werden, dah die russischen Weihnacht,-n ebenfalls durch eine Waffenruhe gef?rcrt werden.

Portugiesische Schwierigkeiten.

Berlin, 18 . Dez. Das neue portugiesische Kabinett letzt sich ausschließlich aus Demokraten zusammen. Es macht sich gegen einen Krieg an der Seite Englands und Frankreichs all­gemein ein starker Widerstand geltend, der der Regierung noch arge tlngelegenheitcn und innere Schwierigkelicn bereiten dürste.

Wie t>ik Di.udkc'st die ükümlUät mMlen.

Washington, 18. Dez. fW. D. Nichtamtlich). Staats setretär Brnan teilte dem britischen Botschafter mit, daß die im Kongreß eingebrachte Bill, welche die Ausfuhr von Kriegs­material fiir Kriegführende völlig verbiete» will, nicht die Ün tcrsiützung der Regierung habe. Mister Bryan, der be­kanntlich schon als Zirkusrcdner aufg-trelcn ist, weil ihm seine Einlünftc als Staatssekretär nicht genügend waren, ist der Schwiegerpapa eines englischen Offiziers u. das erllärt vieles!

Aus Frankreich.

Der Sohn des französischen Ministers Barthou gefallen.

Genf, 18. Dez. Pariser Depeschen melden den Tod des 18jährigen Sohnes des früheren Ministers Barthou. Er fiel als Freiwilliger an der «lsäsiischen Grenze in einem Gefecht bei Thann.

Ei« stürmischer Kriegsrat. DerKreuzzeiiung" wird aus Brüssel gemeldet: Wie verlautet, hat in Ppern ei» gemeinsa­mer Kriegsrat der Verbündeten stattgestinden, auf dem es zu Unstimmigkeiten kam. Joffre warf den Engländer» de» lchlep penden Gang ih«r Rekrutierung vor. der Frankreich zwinge, mit einer riesigen Streitmach! im Pfergeländc untätig zu blei­ben. French antwortete erregt und die Herren trennten lich nicht in der rosigsten Stimmung. Die Herren in de» Stäbe,, des verbündeten Heeres scheinen nur In einer Sache einig za sein, in dem Zorn auf Rußland. In Le Havre, in London und in Bordeaux herrscht eine wachsende Mißstimmung gegen Rußland, weil es. statt alle Kräfte für den geplanten Sieuer- zugach Berlin zu vereinigen, de» nutzlose» Zug durch d-e Karpathen antrat Und so seine wahre» panslawistijchen Ziele verriet, nämlich vor allem die Rettung Serbiens. An Ser­biens Schicksal liege aber den westlichen Verbündete» gar nichts, wogegen das Fehlschlagen des so sehnlich erhossten Vor­marsches gegen Deutschland die Westmächte >n eine verzwei­felt« Kriegslage bringt. In den genannten Städten hält man den ganzen Kriegsplan für verfehlt und befürchtet davon ei­nen schlimmen Ausgang des Weltkrieges.

Bayern und Franzosen gegen Engländer. DieSchlesische Zeitung" teilt aus einem Feldposibrics eines freiwilligen Loza- rcttpslegcrs an feine Eltern aus Eourtrai vom 4. Dezember folgendes mit:Ein Bayer erzählte hier im Lazarett folgen­des: Eine Abteilung Bayern, darunter auch er, lag in Ppern gegenüber französischen Schützengräben. Die Franzosen war­fen ihnen Zettel herüber, daß sie sich ergeben wollten. Die Bayern hatte» natürlich nichts dagegen. Aber kaum hatten die Franzosen die Schützengraben verlasien, da erhielten sie von den Engländern heftiges Feuer. Die Bayern gerieten darüber in große Wut und gingen aus den Gräben heraus auf dieEua- länder los. Mit ihnen die Franzafen. Es gelang ihnen auch, einen großen Teil gefangen zu nehmen. Wir bringen dieses Ecschichtchen lediglich der Curiosität halber, ohne ihr viel Be­deutung beizulegen und ohne eine Garantie für die Wahrheit zu übernehmen.

Ans Rußland.

Katrrstimmung. lieber die Stimmung in Rußland er- sährt dasBerliner Tageblatt" aus Wien: Russischen Berich­ten aus Lemberg, die hier eintrafen, ist zu entnehmen, daß in den russischen Kreisen die Nachricht von der krästigen Osfen- stve der Deutschen in Nordpolen und den Mißerfolgen der Russen in Wcstgalizicn eine niederschmetternde Wirkung aus- geübt hat, dies umsomehr, als noch jüngst vom russischen Ge- neralstab eine Reihe entscheidender russischer Siege für die nächste Zeit angckundigt worden waren. Die Zahl der russi­schen Verwundeten, die vom westgalizischcn Kriegsschauplatz und von den Karpathen nach Lemberg gesandt werden, steigt mit jedem Tag. Ein sicheres Zeichen für die üble Laune der russischen Regierung sind die mit verstärkter Krast rinsetzenden Versolgungcn der Juden und der noch anwesenden Deutschen in Rußland. Die ersteren werden durch Haussuchungennd Ausweisungen aus den für sic verbotenen Städten, sowie durch Erschwerungen im Studium und im Erwerbsleben geschädigt. Was die Deutschen betrifst, so wird von allen Seiten eine leb­hafte Hetze, besonders gegen die deutschen Grundbesitzer betrie­ben, die offenbar die Vorbereitung zu gewaltsamen Maßnah­men der Regierung sein soll.

Ein rusfischer Proviantzug in di« Lust geflogen. DerPc- stee Rapio" meldet, daß rin von Lemberg mit Munition und Lebensmitteln nach den Karpathen abgegangener Panzerzng auf der Strecke in die Luft geflogen sei. Die Ursache ist un­bekannt.

General Melischtko gefallen. DerRowoje Wremfa" zu­folge ist bei Lodz General Welischtko, der sich bei Port Arthur auszeichnetc, gefallen.

Aus England.

Eewaltherrschast in Irland. Aus den in Brüssel eintref­fenden englischen Zeitungen geht hervor, daß in Irland eine regelrechte Schreckensherrschaft eingesetzt hat. Alle national- irischen Blätter sind unterdrückt und ihre Redakteure neben vielen anderen Irländern hinter Schloß und Riegel. Unter offenkundigem Bersassungsbruch werden Volksversammlungen nur zugekasse», falls ihnen ein englischer Regierungsbeamter beiwohnt, um die gehaltenen Reden zu kontrollieren. Trotzdem greise die englandfeindliche Bewegung um sich, und statt Kriegsfreiwillige aus Irland zu beziehen, steht sich die Londo­ner Regierung gezwungen, die dortigen Garnisonen zur Brr Hinderung eines offenen Ausstandes zu verstärken. Selbstver­ständlich behaupten dieTimes" und Genossen, daß deutsches Geld hinter der irischen Agitation steckt.

Reue Opfer der Minen. London, 17. Dcz. Der Damp­ferCity" brachte in Tyne 12 Ueberlebende des Dampfers E>- terwater ein. der gestern nacht durch eine Mine in die Luft ge­sprengt wurde. Die Mannschaft derCity" sagte aus, daß iie später »och zwei Dampfer in die Luft fliegen sah.

Indier. Fidschi-Insulaner und Zululassern genügen nicht. Eine große Menge englischer Blätter diesseits wie jenseits des Ozeans veröffentlicht einen Aufruf, in welchem folgende Sätze enthalten sind:Die Welt darf »nd kann Deutschland nicht gewinnen lassen. Wenn England, Frankreich und Rußland es nicht allein schaffe» können, dann muß Italien mit seinen zwei Millionen Hera»! Der Holländer, der Schweizer, beides gute Kämpfer, der Däne, der Grieche, der ganze Balkan müssen mit. um den Kampf ein für allemal zu erledigen." Fast die ganz« Welt wird also um Htlse gegen Deutschland angebettelt; im übrigen lpricht dieser Ausruf wohl deutlich genug für sich selbst.