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bombardiert und dabet erheblichen Schaden angerichtet. Er ist daraus verschwunden, che es den Russen möglich war, das Feuer des Kreuzers zu erwidern.

En» russischer Schlachtbelicht. Petersburg, 14. Dezbr. (W. B. Nichtamtlich). Der gestrige Bericht des Ecneralstrbs der kaukasischen Arme« lautet: Am 11. Dezember wurde den ganzen Tag auf der Front Pyrusk, Esmer und Dutak gekämpft. Der Feind wurde überall zurückgeworfen und mit fühlbaren Verlusten über den Euphrat zurllügetrieben. Unsere Truppen erbeutete» eine Viehherde von 1400 Stück. Um die Dörfer Ausiurli und Basch Kala wird noch gekämpft. (Notiz des Wölfischen Tclegraphenburcaus: Die russischen Berichte über Kämpfe im Kaukasus haben sich bisher noch weniger glaubhast erwiesen als die übrigen russischen Kricgsnachrichtcn, was schon etwas heißen will. Interessant ist es auch, daß die geraubten Viehherden in den russischen Schlachtberichtcn ausgesührt wer­den).

Russische Lügen. Konstantinopel, 14. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Die Gcneraldircktion der Posten und Tele­graphen kündigt die Errichtung eines TelcgraphcnamteS in Köpriköj an. Daraus geht hervor, das), entgegen den Mit- teilungcn des russischen Hauptquartiers, in denen behaup- tet wird, daß die Russen bis Erzerum vorgerückt seien, die ganze Gegend um Köprikös sich im Besitz der Türken befin­det. DerTanin" verössentlicht den Brief eines in den Kämpfen in der Umgebung der Stadt leicht verwundeten Offiziers an feine Eltern. Dieser lautet: Tic Nüssen ver­mochten den stürmischen Angriffen der türkischen Truppen mcht standzuhalten und ergriffen die Flucht. Das türkische Heer ist mit Lebensmitteln und Munition überreich versorgt. Fleisch und selbst Kasfee, Zucker und Tee sind im Uebcrflntz vorhanden. Es ist festgestellt worden, das; jene Ortschaften h' längs von den Russen besetzt und später wieder bet* Iu,;. wurden, teilweise zerstört sind. Der Feind nahm in den Ortschaften der Bevölkerung die Lebensmittel weg. Hierbei wurden Leute, welche Widerstand leisteten, mit dem - Bajonett nicdergeniacht. Die Lage des Heeres ist ausge­zeichnet.

Der Mohammedauerausstand im Kaukasus. Konstanti- nopcl, 14. Dez. J>n Kaukasus hat ein großer Mohamm:- danerausstand begonnen. Etwa 50,000 bewaffnete russische Mohammedaner sind zu den Türken übergetreten, um gegen die Russen zu käuipfen.

Iu Aegypten. Konstantinopel, 14. Dez.Tanin" er­fährt, daß die Engländer m Aegypten vor den Türken eine derartige Angst haben, daß sie überall Spione sehen. In der letzten Zeit wurden zwei türkische Kauslcnte aus Kreta ringekerkert, Entbehrungen ausgesetzt und schließlich ausge­wiesen, da sie für Spione gehalten wurden. In ihrem Türkenhaß gehen die Engländer so weit, in ganz Aegypten ein Jnquisitionsregime in Anwendung zu bringen.

Konstantinopel, 14. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Dem Turan" zufolge wird deninächst hier eine türkisch-deutsche Bereinigung gegründet, die mehrere Senatoren, andere der Regierung nicht angehörende osmanische Persönlichkeiten sowie deutsche Politiker und Publizisten zu ihren Mitglie­dern zählen wird. Sie soll die Aufrechterhaltung des tür­kisch-deutschen Bündnisses und des herzlichen Einverneh­mens zwischen den beiden Völkern auch nach dem Kriege zum Ziele haben und an der Ausgestaltung der wirtschaft­lichen Beziehungen arbeiten, um beide Völker einander »och näher zu bringen.

MI Sülm und imlnr ffhiisr.

Köln, 1". Dez. DieKölnische Zeitung" crsährt aus Berlin: Wie sich aus französische» Blättern er schon laßt, su­chen unsere Feinde dem Fürsten Bülom schon vor seinem Ein- tressen in Rom cntgegenzuarbciten, indem sic versichern, er bringe den Italiener» als (beschenk das Treniinomit. Bei de» -cinüchtigcn italienischen Politikern kann eine so plumpe Jn- f ' "ic nicht verfangen. Deutschland kann nichts verschenken,

> es nicht besitzt und muß derartige Manöver anderen Re- >; .umgen überlassen. Die Italiener können also nicht ent­täuscht werden, wenn das vo» den Franzosen in Aussicht ge- stellie deutsche Angebot nicht ersolgl. Unsere Gegner müssen sich schon nach anderen Mittel» ümsehen, wenn sie das Ver­traue», welches Fürst Bülow in Italien genießt, erschüttern (vollen.

England imd Holland.

Berlin, 14. Dez. DerFranksurter Generalanzeiger" drachte am Sonntag in ausfallender Ueberschrist die Nachricht, daß England ein Ultimatum a» Holland gestellt habe, in der gcsoibert wurde, die Schcldemündung zwecks WiedsicroLcrung von Antwerpen sreizugebeu. Diese Nachrichten habe» sich so ziemlich seit Beginn des Krieges in gemessene» Zwischenräu­men wiederholt, sie haben sich aber bis jetzt nie bestätigt, »nd so viel man weiß, hat die holländische Regierung ans gelegent­liche Attsragen immer erllärt, daß daran nichts Wahres sei. Ob England an einen derartigen Versuch, die holländische Reu- iralität z» bcsciltgcn, dcnlt, weiß nian hier nichr, aber mir glauben, man würde den Stolz und das Selbstbewußtsein der Holländer verkennen, wenn inan annchmc» wollte, daß sie, die ihre liieutralität bisher so strikt ausrechterhalten haben, nicht Sofort in dem Falle, wo eine Großmacht diese Neulraliät be. drol», anderen interessierten Großmächten davon Mitteilung machen würden. Das ist die Meinung von Politikern, die Holland und die Holländer kennen. Man darf diese nicht mit den Belgiern verwechseln.

Sie iiintfbürijf SentraM Belgiens.

Berlin. 11. Dez. (Amtlich.) DieNorödentsche Allgemcine Zeitung" schreibt über Englands Spiel n.it der Neutralität Belgiens: Für die englisch-belgische Koniplizi» tät ist ein neuer schwerwiegender Schnidbeweis gefunden Korden. Bor einiger Zeit wurde in Brüssel der englische

91«#« Tageszeitung. Dienstag, den 18. Dezember 1914

Legationssekretär Grant-Watson festgenommen, der inr eng­lischen Gesandtschaftsgebäude geblieben war, nachdem die Gesandtschaft ihren Sitz nach Antwerpen und später nach Le Havre verlegt hatte. Der Genannte wurde nun kürzlich bei einem Versuch ertappt, Schriftstücke, die er bei seiner Festnahme unbeinerkt aus der Gesandtschaft mitgckührt hatte, verschwinden zu lassen. Die Prüftmg der Schriftstücke hat ergeben, daß es sich nmSchriftstücko nrit Daten in- timstcr Art über die belgische Mobilmachung und die Ver­teidigung Antwerpens aus den Jahren 1913 und 1914 han­delte. ES befinden sich darunter Zirknlnrerlasse an die höheren belgischen Kommandostellcn mit der faksimilierten Unterschrift des belgischen Kricgsniinisters und des belgi- schen Gcncralstabschefs, ferner eine Aufzeichnung über eine Sitzung derKommission für die Verpflegungsbasis Ant­werpens" vom 27. Mai 1913. Die Tatsache, daß sich diese Schriftstücke in der belgischen Gesandtschaft befanden, zeigt hinreichend, daß die belgische Regierung in militärischer Hinsicht keine Geheimnisse vor der englischen Regierung hatte, »nd daß vielmehr beide Regierungen dauernd im engsten Militärischen Einvernehmen standen. Von beson­derem Interesse ist auch eine handschriftliche Notiz, die bei den Papieren gefunden wurde, um deren Vernichtung der englische Sekretär besorgt war. Sie lautet folgendermaßen:

1) Tic französischen Offiziere haben Mobilinachnngs- ordrc für den 27. Juli, nachm, bekommen.

2) An: selben Tag, der Chcs der Eisenbahn von Feig- nics hat Auftrag bekommen, alle verfügbaren, geschlosse­nen Waggon in Aussicht der Truppentransporte gegen Mnnbeuge zulammcnzuziehen. Mitgetcilt von Gendarme- ric-Brigade FramcrieS.

Hierzu ist zu bemerken, daß Feignies eine an der Eisenbahn Manbengc-Mons zirka drei Kilometer von der belgischen Grenze in Frankreich gelegene Eisenbahnstation ist. Frameries ist an derselben Bahn in Belgien 10 Kilo- Meter- von der französischen Grenze gelegen. Aus dieser Notiz ist zu entnehmen, daß Frankreich bereits am 27. Juli seine ersten Mobilmachupgsmaßnahmen getroffen hat, und daß die englische Gesandtschaft von dieser Tatsache von belgischer Seite sofort Kenntnis erhielt. Wenn cS noch weiterer Beweise für die Beziehungen bedürfte, die zwischen England und Belgien bestanden haben, so bietet das aufge- fimdene Material in dieser Hinsicht wertvolle Ergänzungen. Es zeigt erneut, daß Belgien sich seiner Neutralität zu Gunsten der Entente begeben hat, und daß cs ei» tüftges Mitglied der Koalition geworden ist, die sich zur Bekämpf­ung des Deutschen Reiches gebildet hat. Für England be­deutet die belgische Neutralität tatsächlich nichts weiter als einenScrap of Paper", »vorauf es sich berief, soweit dies seinen Interessen entsprach, und worüber es sich hinweg- setzte, sobald dies seinen Zwecken dienlich erschien. Es ist offensichtlich, daß die englische Regierung die Verletzung der belgischen Neutralität durch Deutschland nur als Vorwand benutzte, uni den Krieg gegen uns vor der Welt und vor dein englischen Volke als gerecht erscheinen zu lassen.

Kehiliidlnng dkiiMr ^rfanflnur in ßrlnifii-

Bei einem gefangenen belgischen Soldaten ist ein Ministe- rialcrlaß gesunden worden, der bis in die untersten Kominando- stcllen verbreitet worden ist. Das Schriftstück lautet in wort­getreuer deutscher Ucbersetzung:

Gruppe 2, Posten 1, 2, 3.

Dienstvorschrift für die Gruppenführer.

Deutsche Gesungene betreffend. Unter dem Datum des 22. August telegraphiert der Minister folgendes: Ich höre, daß in gewissen Gegenden deutsche Gefangene mit wahrhaft übertriebener Riicksicht behandelt werden. In dem Augen­blicke, da das deutsche Heer, so oft es auf unseren oder un­serer Verbündeten Boden vordringt, sich lystcmatisch den schmachvollsten Niedrigkeiten nicht nur unseren Soldalcu gegenüber, nein, auch gegen Kinder, Frauen, Greise Lber- läzt (!!), wäre es durchaus Verrat am Nationalbewußfi-in, den Eclangencn welches immer ihr Dienstgrad sei mehr als sie unbedingt zum Leben nötig haben, zu geben. Ich werde unverzögert gegen die Truppenbcfehlshaber Vor­gehen, die sich der Duldung solcher Verirrungen schuldig machen: wir sind eine zivilisierte Nation: wir schlagen die Verwundeten und Ecsangenen nicht tot, wie cs die Deut­schen tun: diese aber müssen an jedwedem Platz des Landes als Feinde behandelt werden.

Der stellvertretende Ches der Sektion A bringt den Wortlaut obigen Zirkulars zur Kenntnis der Eruppensüh- rcr und fordert sic auf, ihren Postensllhrcrn Beseht zu ge­ben, sich danach zu richten.

Siaiion Mezy, den 25. August 191 i.

Für den stellvertretenden Chcs:

Der bcigcerdncte Adjutant: in- Belperg.

Wenn wir uns recht erinnern, sind Dokumente über ähn­liche Lüge» der belgischen Regierung, die das belgische Mili­tär wie die belgische Bevölkerung .reesührcn und auss schärfste gegen alle Deutschen aushctzcn mußten, schon früher ocrösfent- licht worden. Jedenfalls ist das vorstehende Schrisistück, eine direkte ministerielle Anweisung, die deutschen Ecsangenen bar­barisch zu beharrdcln, ebenso bezeichnend dafür, mit welchem Maße von Brutalität maßgebende belgische Stelle» den Krieg gegen Deutschland geführt haben und, soweit cs in ihrer Macht liegt, »och führen. Es bedarf wohl karim der Eröricrung, daß Deutschland auch für diese Schändlichkeit eine strenge Sühne fordern und durchsetzen muß.

Vom Balkan.

Di- Neutralität Rumäniens.Adoerul" verössentlicht Jn- formatione», in denen cs heißt: Die Neuttalität Rumäniens ist nnnmchr vollständig gesichert und die Verhandlungen, die vom Dreiverband eingeleitet wurden, um einen neue» Ballan-

_____ Sette « .

bund zwischen Bulgarien, Griechenland und Rumäriicir ins Ls«

bcn zu rufen, sind vollständig gescheitert. Auf Grund zuver­lässiger Informationen sind wir in der Lage, festzustellen, daß Rumänien in diesen, Kriege auch in dem Falle nicht zum Schwert greisen wird, wenn die bulgarische Armee, was als sehr nahe bevorstehend angenommen wird, in Serbisch-Maze- donien cinmarschieren sollte. Alle Nachrichten, die wissen woll­ten, daß Rumänien bereits zum Kriege entschlossen sei und an der Seite des Dreiverbandes kämpfen werde, sind völlig aus der Luft gegriffen. Dies erhellt schon aus der Tatsache, daß Rumänien die russische Forderung, die Regierung möge den Durchmarsch gestatten, entschieden abgeschlagen hat.

Nordalbanicn gegen di- Serben. Athen, 14. Dez.Neon Asty" meldet aus Koritza: 23 099 Albaner sind über Dibra nach Serbien elngedrungen. Daß die nordalbanischen Stämme Serbien den Krieg erklärt haben, ist von uns schon gemeldet worden. Eine Bestätigung des vorstehenden Tele­gramm muß jedoch abgewartct werden. Es ist im höchsten Grad unwahrscheinlich, daß die Albaner 25 999 Mann aus die Beine bringen können.

Bulgarien und Griechenland. Athen, 14. Dez. (W. B. Nichtamtlich).Agence d'Athcnes" meldet: Die bulgarische

Regierung nahm einen Vorschlag der hellenischen Regierung auf Einsetzung einer gemischten, aus Offiziere» gebildeten Kommission zur Prüfung der Ursachen des kleinen Konfliktes an der griechisch-bulgarischen Grenze an.

Aus Frankreich.

Die schlechte» Straße» als Hindernis. London, 14. Dez.

Di«Times" meldet aus Boulogne, daß eines der größten Hindernisse für de» schnellen Aufmarsch der verbündeten Ar­meen in dem schlechten Zustand der Wege in Belgien und Nordfrankreich gelegen sei. Vor einigen Wochen habe ein gan­zes Heer französtscher Soldaten, die bis zu den Knien im Schlamm standen, versucht, diese Wege wieder herzustellen, aber ohne großen Erfolg. Es sei nun beschlossen worden, die Wege ganz neu anzulegen. In England seien deshalb taufende von Schaufeln, Wagen usw. bestellt worden, und man habe die Ab­sicht, allzu schlammige Wege mit Querbalken zu belegen, ähn­lich wie bei den Eisenbahnen.

Aus England.

Ausgewärmte Geschichten von 1879-74. London, 14. Dez. ImDaily Telegraph" war eine malerische Erzählung mitge- teilt worden über einen Angriff der afrikanischen Jäger auf die Deutschen. Natürlich mußten die Deutschen den stürmischen Angriffen der Asritaner trotz aller Versuch«, ihnen Widerstand zu leisten, weichen und es wurde ein furchtbares Blutbad un­ter den Deutschen angerichtet. Nu» macht das Amsterdamer Handelsblad" die amüsante Entdeckung, daß jene Erzählung, die natürlich di« französischen und auch einen großen Teil der holländischen Blätter durchlaufen hat, eine fast wörtliche Uebcr- setzung aus einem BuchRerits de guerre. L'invafion 1879-71" von Ludwig Halevy war.

Irische Bewegung gegen England.

Wie dieDaily Mail" meldet, veranstaltet der irische Ar­beiterführer James Larkin in den Vereinigten Staaten eine Propaganda gegen England. In einem Lokale in Philadel­phia hielt er eine Rede, in der er die Irländer aussorderte, Geld, Waffen und Munition nach Irland zu senden für den glorreichen Tag der Wrechnung mit England. Warum sollte Irland in diesem Kriege sür Großbritannien kämpfen? War hat Großbritannien jemals für unser Volk getan. Wir werden für die Zerstörung des britischen Reiches und die Aufrichtung der irischen Republik kämpfen, nicht sür die Erhaltung eines Feindes, der 799 Jahre lang die Gefilde Irlands mit Tod und Verwüstung überzog. Wir werden kämpfen, um Irland von der Umklammerung durch jene faule Ruine, genannt Eng­land, zu befreien."

Bei diesen Worten brach das Publikum in stürmischen Bei­fall aus und, als der Borhang aufging, standen sich auf der Bühne mit Waffen in der Hand eine Kompagnie irischer Frei« williger und eine Abteilung deutscher Ulanen gegenüber. Die Kommandanten der Abteilungen kreuzten die Schwerter und schüttelten sich die Hände, während über ihnen deutsche und irische Fahnen entrollt wurden und das Publikum dieWacht am Rhein" undEod savc Jreland" sang.

Irische Antwort aus englische Prahlerei. In der amerikani­schen ZeitungThe Evening Telegraph" hatte ein englischer Leser unter dem PseudonymPolyglot" die üblichen englischen Lügen über die Feigheit der deutsche» Soldaten usw. verbrei­tet. Ihm wurde von einem ameriianischen Irländer McEar- ron die gebührende Antwort. Er schrieb in derselben Zeitung: Ich muß sagen, daßPolyglots" Brief außerordentlich amüsant ist. In meinem Besitz befindet sich der Brief eines Matrosen der englischen Marine-Brigade in Frankreich. Er sagt, die deutschen Soldaten seien reine Teufel, die nichts fürchteten, und er gestehi, daß von 199 999 englischenBulldoggen" be­reits 40 999 von diese» deutschen Hundesängcrn gefangen wor­den seien. Kein Zweifel, dieseDachshunde" sind Kämpfer. Polyglot" sollie überhaupt in dieser Zeit nicht hier in Ame- rUa [ein, sondern als Oberkommandierender der Verbündeten in Frankreich seine Leu!« zuin Sieg auf Berlin fiihrcn. Din- leicht erreicht er dies zum deutschen Weihnachtsfest 1929. Er rühmt sich der 59 Millionen zählenden weißen Bevölkerung Englands, die eine Armee von drei Millionen aufbringen werde, wenn der Krieg lange dauern sollte, aber kann er es erklären, daß der Krieg jetzt in der vierzehnten Woche ist und daß England in dieesr Zeit nur 159 999 Bummler zusammen- brinaen konnte? Dulldogg-Patriotismusl Die Deutsche» find tatsächlich patriotisch, und wenn cs ihnen möglich wäre, ln'» Daierland zurückziikchre», so würden morgen 89 Prozent von ihnen abreisen, um sür ihre» bewundernswerten Kaiser zu kämpfen. Kann irgend jemand, der Englands Lob singt, er­kläre», wie cs kommt, daß diese friedfertige Nation in den letz­ten 25 Jahren 13 Krieg« auf ihrem Konto hat und seit 1838 39 Krieae. Eine merkwürdige Leistung für ein ß» engelhatte»