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Aus England.
Di« »Daily Mail" im To II Hause. Kopenhagen, 8, Dez. Die „Daily Mail" bringt er sertig, ganz einsthast zu behaupten, das, der Eeneralseldmarschall Freiherr r. L Goltz sich mit Selbstmordgedanken getragen habe, weil er die Gunst des Kaisers verloeen habe. Er sei zum Entsetzen seines Stabes zur Front in Belgi.-n gegangen und habe sich dem seindlichcn Feuer absichtlich ausg, setzt. Als er glücklich nach Brüsiel zurückgc- brackt worden sei und dort ersahren habe, dag Gencin! Aisling bereits zu seinem Nachsolger ernannt sei, Hab- er einen Selbstmordversuch machen wollen, der durch die herbcicilenden Diener verhindert wurde. Ilm ihn zu beruhigen, sei er zum Ratgeber des Sultans ernannt worden!
Natürlich stellt sich die „Daily Mail" nur verrückt, indem sie ihren Lesern diese Tollhausgcschichte austischt, aber selbst der Neid mutz ihr lasten, datz sie ihre Tollhausrolle ganz ausgezeichnet spielt.
England und Liebigs Fleischextralt. Wie Prof. Kasdorf- Montevideo soeben mitteilt, hat die Liebiggesellschaft ihre deut schen Beamten vor die Wahl gestellt, entweder auszuscheiden oder eine andere Nationalität anzunehmen. Nach anderen Nachrichten sollen tatsächlich Angestellte, die schon seit langen Jahren sür die Gesellschaft arbeiteten, ihres Dienstes verlustig geworden sein, und die Empörung in deutschen Kreisen ist darüber grotz. Es handelt sich bei der Liebig-Eesellschast um die Verwertung einer Erfindung und des Namens unseres größten deutsche» Chemikers. Die Gründer und seit Dezennien die leitenden Beamten waren Deutsche, auch das Kapital wurde ansänglich zum großen Teil von Deutschen und Belgiern aufgebracht. Es wußten aber dann die Engländer, wie so ost, die vorzüglich prosperierende Eesellschast zu beherrschen, und sie hat ihre» Sitz tatsächlich in London. Sie zahlt ihren Attio- närcn etwa 20 Prozent Dividende, hat in Südamerika allein eine» Grundbesitz von 500 000 Hektaren nach und nach erworben und auch bekanntlich eine Schwestergesellschast in Deutsch-Süd- wcstafrika begründet. Die Liebig-Eesellschast verdankt aber nickt nur ihre Gründung und die seitherige Geschäftsführung deutscher Arbeit, sic hot auch in Deutschland bezüglich des Fleischextraktes, Flcischmehls und anderer Produkte ihr bestes Absatzfeld Wenn die Gesellschaft wirklich ihren englischen Charakter mit englischen Gewaltmaßregeln durchsühren will, so darf das deutsche Publikum die Antwort nicht schuldig bleiben und muß Liebigs Fleischertrakt in Zukunst boykottieren.
Die „Seeherrschast". Berlin, 8. Dez. Die englische Admiralität hat der „Rheinisch-Westfälischen Zeitung" zufolge, eine Bekanntmachung crlastcn, die vom 10. Dezember 1014 ob in Kraft tritt und folgendermaßen lautet: Im Kanal und aus der Reede von hüll werden die Bosen cingezogen, die Leuchttürme und Lichtbojen werden gelöscht, die Rcbelzeichen verändert oder sortgelasten.
Der unbekannte, schwächliche Prinz. Kopenhagen, v. Dez. Die „Times" bespricht der Aufenthalt des Prinzen von Wales auf dem Kriegsschauplatz. Der Prinz soll sich in den Schützengräben dem seindlichen Artillerieseucr ausgesetzt Horde»: er arbeitet täglich fleißig an militärischen Ausgaben, geht seinen Pflichten cisrig nach und genießt allgemeine Bewunderung. Der schwächliche Prinz wa^ bisher gänzlich in der Armee unbekannt.
Die stärkeren Nerven.
Wien, 10. Dez. (W. B. Nichtamtlich). Das „Fremde» blait" schreibt über die hochbcdeutsame Ansprache Kaiser Wilhelms an die Abordnungen der zur Armeeabteilung des Generalobersten v. Woyrsch gehörenden deutschen Truppenteile und österreichisch ungarischen Truppen: In seiner so treffenden eindrucksvollen Ausdrucksweise hat der deutsche Kaiser das ausgesprochen, was wirklich ist. Die letzten Ercigniste aus dem östliche» Kriegsschauplatz lasten die Zuversicht des deutschen Kaisers durchaus gerechtfertigt erscheinen: vor der überlegenen
Führung und der unvergleichlichen Tapferkeit der verbündeten Heere zerschellte der Angriff der russischen Masten. Die Worte Kaiser Wilhelms atmen den Geist des Mutes und der Ent- schlostenheit, Ruhe, Ausdauer und Geduld sind die Eigenschaften, die notwendig erscheinen, um den endgültige» Erfolg zu erringen und wir in Oesterrcich-llngarn sowie unsere deutschen Verbündeten sind entschlosten, mit kaltem Blut das Notwendigzu tun, um die Zukunst der Habsburgischen Monarchie und des deutschen Kaiserreiches sicherzustcllen.
(fine dlllllch-sranMihe fJereinbaning.
San, 10. Dez. <W. B. Nichtamtlich). Nach längeren Unterhandlungen zwischen Berlin und Bordeaux ist eine Vereinbarung zustandegekommcn, nach der als neutrale Unparteiische Beaustragte der Schweizer Regierung ein deutsch-schweizer protestantischer Geistlicher die Gefangenen der Jnterniertenlaacr Frankreichs, und ein französisch-ichwsize: katholischer Geistlicher die Lager Deutschlands besuchen darf. Die Ausgabe dieser ^Abgesandten liegt vor allem in der geistigen und leiblichen Fürsorge für die Angehörigen der betreffenden Nationen. Sie werden namentlich sür die Anschaftung von Winterkleidern und Decken von beiden Staaten sowie von Schweizer Wohltäter» mit beträchtlichen Geldmittel» ausgeftattet. Für die Mission nach Frankreich ist Pfarrer Zimmerli au, Diegen (Kanton Ba- fel-Land) ausersehen und bereits von Bern über Genf nach Bordeaux abgereis«. Für die Mission nach Deutschland soll der Bischof von Lausanne dem Bundesrat eine geeignete Persön- lichkeit Vorschlägen.
Dnmdumgeschosie.
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt:
In ausländischen Zeitungen ist behauptet worden, daß die ür die deutsche Armeepistole -usg-gebenen Patronen Dum- iumgeschoste seien. Dies ist -in wollkommener Irrtum M,t lemlelben Recht oder vielmehr Unrecht könnte man dl« Be- muvtuna auch für das niederländisch. S.« -ufst-llen, denn
«Verwaltung ausgegebene
3iit die deutsche Armeepistol« werden von der deutschen S-errrverwaltung nur Patronen mit Bollmantelgeschosten bezogen: ihre vorschriftsmäßige Anfertigung wird durch peinliche Prüiung seitens der milltärischen Abnahmekommission verbürgt. Diese Vollmantelgeschoste sind — ebenso wie die im niederländischen Heere eingesührtcn — an der Spitze etwa, abgestumpst. Wie di« Erfahrung und zahlreiche Versuche er- geben haben, deformieren sich solche Eeschost« beim Austressen im Körper nicht. *
'21? entlorechcn durchaus den Vorschriften der Kriegsicchts. Diese verbiete» bekanntlich, Sasthoste -u verwenden, die sich leicht im menschlichen Körper ausdehnen oder platt drücken, derart wie die Geschosse mit hartem Mantel, der den Kern nicht ganz umhüllt oder mit Einschnitten versehen ist. So ist cs in der auf der erste» Haager Friedenskonserenz vereinbarten Erklärung vom 29. Zull 1899 bestimmt. Dazu tritt die Bestimmung der aus den Haager Friedenskonferenzen ausgcarbcite- ten Landkriegsordnung Nr. 23e, wonach der Gebrauch von Ee- schosten verboten ist, die geeignet sind, unnötige Leiden zu verursachen. Alles dies trifft aw die im deutschen und im niederländischen Heere eingeführlen Vollmantelgeschoste mit ab- gestumpfter Spitze in keiner Weise zu. Uebrigens haben auch sie Patronen zum russischen Armeercvolver einen Stahlmantel mit abgeplatteter Spitze. In einem Falle soll bei einem deutschen Offizier, der in Gefangenschaft geraten ist, eine Schachtel mit Dumdumpatronen gesunden worden sein, die angeblich nach dem Aufdruck der Schachtel von den Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken in Karlsruhe zur Mauscr-Selbstladepistole Kaliber 7,00 Millimeter angescrtigt waren. Die Mauscr- Selbstladepistole ist durchaus nicht die cingcführte deutsche Är- meewaffe: sie wird aber wie jedes andere Pistolenmodell in Deutschland vielfach von Privatleuten zum Scheibenschießen, in den Kolonien auch zur Abwehr von Rauswild benutzt. Für diese Zwecke werden in Friedcnszeiten häusig Tcilmantcl- oder Lockgeschosse verwendet, um aus der Jagd wirksamere Verwundungen zu erzielen und das Hiutcrgcländc nicht zu gesährden oder um aus Schießsländen die Durchschlagswirkung gegen die Schutzblendcn abzuschwächen. Vereinzelt mag ein Angehöriger des deutschen Heeres vorschriftswidrig, statt der vorgeschricbe- ucn deutschen Armeepistole, eine Mauser-Selbstladepistole, di« er in seinem Privatbcsitz hatte, ins Feld mitgenommen und möglicherweise dazu versehentlich Teilmantelgeschoste angekaust habe». Ein >olcher Fall wäre sehr bedauerlich und würde die schärfste Mißbilligung der deutschen Heeresverwaltung finden: dieser selbst könnte aber selbstverständlich kein Verschulden daran zugeschrieben werden.
Aus welcher Seite der kriegsührenden Parteien völkerrechtswidrige Geschosse im Kampsc verwendet worden sind, die offensichtlich im Dienstwege an dir Truppen gelangt waren, ist schon ost genug dargelegt worden. Wir behalten uns vor, demnächst weiteres hierzu mitzuteilen.
Herlistbetrachluug 1914.
Einsame Raben am Waldessaum Fliegen mir über das Haupt,
Hcrbstesabend im Dämmcrungsttaum,
Ein Säuseln durch die Wipfel flieht.
Der Landmann von der Arbeit heimwärts zieht: Höhenfeucr in der Fern'
Ucbcr mir blickt schon ein Stern,
Es tönet die Glocke der Eisenbahn,
Cie rauscht dahin, wie die Zeit, voran.
Kein Zurück trotz Herbst und Blättcrsall Tönt laut auch der Kriegstrompetenschall Verbannet die Furcht, wir müssen empor!
Es wird ertönen Sicgeschor,
Trotz Herbst- und Wintersiürmcsnot Woll'n überwinden wir selbst den Tod!
Es nahet der Menschen Frühlingszeit,
Da erfüllet voll Freude die Erde weit Dies rufe ich mit Seherblick,
Vorwärts, mutig, nimmer zurück (Die Zuverstck, Niemanden raubt,
Dem, der an die ewige Allmacht glaubt).
Offenbach a. M. Carl Berg.
Uom Felde
Friedberg, 11. Dez. Ein echter Deutscher! Am 24. November erhielt im Feindesland Herr Geometer 1. Kl. Georg Ritzert, Leutnant der Reserve im 2. Kgl. bayr. Pionier- Bataillon, das Eiserne Kreuz. Am folgenden Tag- wurde er zum Oberleutnant besördcrt. Er hatte mit noch 12 Freiwilligen 50 Meter feindliche Schützengräben und 75 Meter Annähe- rungsgräben genommen. Die Tat verdient umso mehr der Oesfentlichkeit bekannt zu werden, weil Herr Ritzert am 1. Mobilmachungstage sich einer schweren Operation unterziehen mußte und es ihm nur nach den schwersten Mühen gelang, feld- dienstfähig geschrieben zu werden.
x Usingen, 11. Dez. Der bei Rin hessischen Leibregiment Nr. 117 dienende Unterosjizier Heinrich Richter von hier hat wegen Tapserkeit vor dem Feind- die Hessische Tapferkeits- medaille erhalten.
Aus der Heimat.
•S. Friebberg, 11. Dez. (Vaterländischer Abend des 1. Friedberger Doppelquartetts.) Der vom 1. Friedberzer Doppelquartett unter Leitung de« Herrn Seminarlehrer» Kuhn am vergangenen Sonntag im „Hotel Trapp" veranstaltete „Vaterländische Abend" zum Besten der Verwunde- ten stand in allen seinen Teilen im Zeichen unserer gewaltt- gcn Zeit. Marschners Lied vom Slang und Ruhm unsere» Vaterlandes und „DeS deutschen Liede» Slockengold" von Ender» leiteten die bunte Reihe von Vaterland», u. Kriegs- liedern ein, die ohne »uSnahin« von dem vorzüglich gesckprl- ten Quartett in schon oft bewunderter Meisterschaft »um.
Vortrag gebracht wurden. Besonder» eindrucksvoll blieben die so bekannten, wegen ihrer Einfachheit so schönen, im
Dortrag vollendeten Volkslieder: „Steh ich in finstrer Mit- tcrnackst", „Der gute Kamerad", „Morgenrot". Das von dem Dirigenten der Quartetts, Herrn Seminarlehrer Kuhn,
vertonte österreichische Rciterlied „Drüben am Wiesenrand", ein zeitgeniäßes i»id stilvolles musikalisches Stiminungsbild, legte in seiner volkstümlich — einfache» Notcnseßnng und in seinem fein empfundenem Vortrag Zeugnis ab von dem liehen künstlerischen Schassen und Können des in Friedberg fo beliebten Sänger». Herrn Seminarlehrer S.itzert gebührt sür seine vortrefflich nngepoßte Klavierbegleitung alle .'In- »rkennung. Die von Herr» Strauch mit seinem klangvollen Bariton gesiingeiiei, Li der waren nach Inhalt und Bor,rag von eckst soldatischem Seist erfüllt »nd sicherten eine» all scitigen Beifall. Tic Reihe der gesanglichen Dardictu gen wurde giigcnehm unterbrochen durch die von Fraii Aneibach vom Hoch'schcn Konservatorium in Frankfurt a. M. mit er- frischender Natürlichkeit und packender Lebendigkeit wiedergegebenen zeitciiliprechenden Vorträge in gebundener lind ungebundener Rede. Ter von Herzeii koininende, überreiche Beifall war der beste Beweis für die ungeteilte Anerkenn- ung der Zuhörerschaft. Frau Auerbach darf bei einem wiederholten Auftreten herzlichster Aufnahme gewiß sein. Das „Altniedcrländilche Dankgcbct" Kremsers beschloß weihevoll den erhebenden Abend. Der ganz ausgezeichnete Besirch war ebensowohl eine Würdigung der vorzüglichen Leistung:» des 1. Friedberger Doppelquartetts, wie ei» Beweis sü: die Qpserfrclidigkeit der Bürgerschrist Fricdbergs, die gern de» in ihren Mauern genesenden Kriegern „Fröhliche Weihnach- ten" bereiten Hilst.
* Das Königliche Proviantamt Haiian kaust noch Weizen, Roggen, Hafer, Heu irnd Stroh. Für Körnerfrüchte werden die Höchstpreise frei Verladestation angelegt. Angebote sind direkt an Proviantamt Hanau z» richten.
F. C. Frankfurt a. M., 10. Dez. Der Hausfrau wird es nicht möglich sein dieses Jahr einen billigen Weibiiachts- schweinebraten auf den Tisch während der Festtage zu letz, n da die Preise auf dem heutigen Markte ihre Höhe liielten. Der Auftrieb von 1013 Sckgveinen fand bei lebhaftcrii Handel rasche Abiiahme. Wie Produzent und Händler versick»- ern. werde» die Preise sür Schweine vor dein Feste noch eine» weitere» Preissprung nach oben vollziehen. — lieber das auf dem Markte anfgetriebene Vieh — Rinder und Schweine -- wird vom Händler und Metzger Klage gesiih't über die schlechte Fütterung desselben. Infolge dessen sind die einzelnen Tiere mager, das Fett fehlt. Wegen des augenblicklichen FettmangclS sind fette Schweirie bis 300 Pfund Lebendgewicht besonders begehrt.
Starken bürg.
* Darmstadt, 11. Dez. Das herrlich gelegene Schlößchen Heilige»berg, das bekanntlich den Battenbergern gehört, hat mit Rücksicht auf das Berhalten des ln englischen Dicnstcn gewesene» Prinzen Ludwig von Battenberg unter Bezugnahme auf seine frühere Anregung den bauernbündlerischen Adgcord- »etc» Dorsch veranlaßt, erneut den Antrag an die Kamme« zu richten, zu veranlassen, daß die Regierung als Staatseigcn- tum konfisziert. Dorsch will seinen Antrag persönlich begrün- den. Tatsache ist jedenfalls, daß er f. Zt. auf feine frühere Anregung in gleichem Sinne, aus allen Gegenden Deutschlands, Oesterreichs usw. zahlreiche Zustiinmungserkläruiige» erhielt, die sich teilweise auch aus Konsiskatio» der hiesigen russischen wertvollen Kapelle aus der Mahtlideuhöhe bezieht.
* Darmstadt, 10. Dez. Französische Kriegsbeute in größerem Umfange kam in den letzten Tagen wieder hier an, die zum großen Teil in der hicssgen Kriegsbeutefammelstellc untergebracht, zum Teil aber auch wieder weiter besördcrt wurde. Unter den letzten Sendungen befinden sich ». a. auch eine ganze Anzahl Eisenbahuwage» mit wertvollen, Attmetall beladen, wie Zink, Kupfer «sw. Eine willkoinmene Beute ist auch ein ganzer Wagen Mit Pelzen aller Art, die wohl bald wieder geeignete Verwendung finden. Von Interesse sind auch vier Kirchcnglocken aus der zusammengeschossenen Kirche aus Harville, von denen die eine jedenfalls durch den Sturz aus der Höhe in mehrere Stücke zertrümmert wurde. Nach den eingegosiencn Jnschristen sind cs Sttftunge» von Bürgermeister und Pfarrer, die im Jahre 1852 gegasten wurden.
* Darniftadt, 10. Dez. Die Zahl der für unser« Batcr- landsoerteidiger im Felde hier eingelieserten Weihuachtspaletc hat einen derartigen Umfang angenommen, daß auf dem Bahn steig im Hauptbahnhof, nächst dem Postgebäude, ein besonderes Zelt errichtet werden mußte. Nur mit Hilfe von Militär kommandos kann die ausgedehnte Arbeit bewältigt werde». Am 8. Dezember ging ein Sonderzug mit 10 Eisenbahnwagcn nach der Westftont ob. Ein nicht ganz so großer Zug wird sür die Tapferen im Oste» fertig gestellt. Hojsentl>ch gelangt alles rechtzeitig in die richtigen Hände, damit auch sie iu der Lage sind, das frohe Fest in geeigneter Stimmung zu feiern.
20 00 « Mark bar als Weihnachtsgeschenk! Wem wäre dos nicht willkommen, Diese schöne Summe und daneben noch einen Hauptgewinn von 5000 Mark unter 3030 Eeld-GcwiNiie» kann jedem zusallen, der sich noch rechtzeitig ein Los der 5. Eisenacher Eridlotteri« zum Besten des Thüringer Musrums in Eisenach sichert. Dir Ziehung ist für den 19. und 21. Dez. ausgesetzt. Lose zu l.— Marl das Stück sind in allen Lose .- kaufstelle» zu haben.
Fr-nkftittrr «ritrrLrrrcht.
Paraursage: Ausheiternd, ttocken, kälter, wechselnde Winde au» östlicher Richtung.
Verantwortlich sür den politischen und lokalen Teil: Oi lo Hirschel. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Sch m i d t. Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung" A. G.< Friedberg i. H.


