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Kupferbergwerke von Morgul, die einer englischen Gesellschaft gehören und von dieser ausgebeutet werden.

Der Heilig« Krieg. Konstantinopel, 9. Dez. Die anzweiselhaste Wirkung der Erklärung des Heiligen Krieges greift -uch in Arabien um sich. Die beiden größten zen- tralarabischen Fürsten Jbn el Reschid und Ibn el Saiid, die bisher in Fehde lagen, versöhnten sich dank hiesiger Vermitt­lung. Beide stellten ihre Krieger zur Verteidigung des Is­lams zur Verfügung. Jbn el Saiid hat gegen Vasra 1999 Reiter und 3999 Kameeltreiber in Bewegung gesetzt, während die Streitkräfte Reschids »ach einer anderen Richtung Ver­wendung finden. Für England mutz das Abschwenken Ibn Eaiids eine große Enttäuschung bedeuten; er galt als einer der getreuesten Vasallen Albions in Arabien.

Der neue Eeneraladjutant des Sultans. Konstantino­pel, 9. Dez. Eeneralfcldmarschall v. d. Goltz wird erst am 12. Dezember hier eintresfen. Der neue Gcneraladjutant des Sultans wird vorerst in Bukarest und Sofia Gelegenheit ha­ben, mit den Königen von Rumänien und Bulgarien zu sprechen i

Die Türken am Suezkanal. Wie Meldungen aus Kairo berichten, erschienen in den Morgenstunden des 6. Dezember 399 Mann türkischer Kavallerie an den Ufern des Suezkanals, wenige Kilometer von Port Said. Auf das Feuer der Eng­länder antworteten sie näht, sondern zogen sich langsam zurück. Man glaubt, das, es sich um den ersten Vortrupp einer vorge­schobenen türkischen Heeressäule handelt. Die große Schnellig­keit, mit der sich der türkische Vormarsch vollzieht, wird da­durch erklärt, daß es den Türken angeblich unter Anleitung deut­scher Unteroffiziere gelungen sei, ihre Eisenbahnlinien auf un­geahnte Leistungsfähigkeit zu bringen. Der neutrale Schiffs­verkehr im Suezkanal stockt gänzlich, denn die beruhigenden Erlasse des Kommandanten von Port Said werden in ihrer W' '1 bedeutend beeinträchtigt durch den Umstand, daß seit iib.i :ei Wochen kein Truppentransportschiss aus Indien durch den Kanal gekommen ist. Die englische Prcsie gibt not­gedrungen zu, daß sich ganz Arabien in hellem Aufruhr befin­det, behauptet jedoch, daß diese Bewegung so sehr gegen die Türkei selbst wie gegen die Engländer sich wendet.

Aegypten eiiglisches Protektorat. Mailand, 9. Dez. Dem Corriere dclla Sera" wird aus Kairo gemeldet: Hussein Ke­nia! ist im Begriff, als Sultan den ägyptischen Thron zu be­steigen. Die englische Okkupation wird in ein Protektorat umgewandelt. Der neue Staat soll von der Türkei ganz un­abhängig sein. Das Ministerium des Auswärtigen wird ab- gcschafft. Die fremden Staaten ziehen, wie cs heißt, ihre diplomatischen Vertretungen zurück. Das Schicksal der Kapitu­lationen ist noch ungewiß. ,

Ein Zeichen der Unsicherheit. Konstantinopel, 9. Dez. Die Engländer schafften die wertvollsten Gegenstände der großen Museums in Kairo, die einen unschätzbaren Wert darstellen, nach Malta.

Das läßt tief blicken. Von der Schweizer Grenze, 9. Dez. Die französische Zensur unterdrückt seit vorgestern jede Mitteilung der Preffc über Marokko.

Der Burenaufstand.

General Beyers gefallen? Amtlich wird gemeldet: Ls ist »och unsicher, ob Genera! Beyers, der Führer der Buren in Transvaal, der nach einer Johannisberger Meldung von einer Kugel getroffen wurde, den Tod fand. Während eines schar­fen Gefechts am Ufer des Vaalflusics versuchte Beyers mit einigen andere», den Vaal zu überschreiten. Cie wurden be- schosicn. Man sah, wie Beyers vom Pferde fiel und stromab­wärts getrieben wurde. Er verschwand bald darauf im Wasser.

Vom Balkan.

Die Stimmung in Bulgarien. Der Sofioter Korre­spondent derB. Z. a. M." erzählt in einem Stimmungs­bild aus Sofia von einem (besprach, das er mit dem Mini­sterpräsidenten NadoSlawow gehabt hat und worin ihm i c- .'c in ganz besonders warmen Ausdrücken-seine seruud- s sichen Gefühle für Deutschland versickerte. Der Kor- i. .ndent hatte den bestimmten Eindruck, das; Bulgarien nicht neutral bleiben werde. Nur der Zeitpunkt seines LosgehenS sei zweifelhaft, nicht aber die Seite, aus die Bul­garien treten werde, lieber die Nolksstimmnng erzählt der Korrespondent, datz beispielsweise deutsche Siegesbilder in den Lichtbildtheatern bejubelt werden. Das Volk applau­diert, wenn die österreichische Volkshymne oder die Wacht am Rhein gespielt werde.

Zurück nach Frankreich. Bulgarien verweigerie die Sendung von 300 Kanonen und 200 Mitraillensen, die die Firma Schneider in Crensot über Tedengatsch nach Ruß- !>-nd transportieren wollte. Die Sendung ging vorgestern von diesem bulgarischen Hasen nach Frankreich zurück.

Eine serbische Herauk-sordernug an Bulgarien. Die ser­bische Regierung teilte durch eine Note hier mit. datz sie den Ankauf österreichischer Schisse durch Bulgarien nicht aner- kennen und die Donausahrten solcher Schisse mit Waffen- gewalt verhindern werde. Diese Rote hat hier starke Erreg­ung hervorgernsen.

Die Perlustzisscr der Serben. DieDaily Ehronikle" Meldet ans Mailand, der serbische Premierminister habe in einem Interview erklärt, die Serben hätten bisher 100,000 Mann verloren.

Griechisch-türkische Einigung. Wie dasGiornale d'- tUnlin" ans Athen meldet, hat die griechische Regierung, A>re Neutralität im türkisch-russischen Kriege beschlossen und wird davon die Mächte in Kenntnis setzen. DieLombar- die" teilt mit, daß der türkische Gesandte am Freitag eine dreistündige Unterredung int griechischen Ministerium des Aeußern hatte, in der die »och offen stehenden griechisch- türkischen Einignngsakten über die Mittelmeerinseln unter­zeichnet worden sind.

Athen. !). Dez. Auf die nachdrücklichen Vorstellungen

«eue Tageszeitung. Mittwoch, den 9. Dezember 191«.

des Premierministers wegen systematischer Verfolgung und Austreibung der Griechen durch die türkischen Behörden in Thrazien und Kleinasien teilte jetzt der türkische Gesandte im Austrage der Pforte mit, daß diese keine Kenntnis von den Ausweisungen gehabt hätte und zum Beweise ihrer freundschaftlichen Gefühle für Griechenland die Rückkehr der zuletzt aus Thrazien vertriebenen 1400 Griechen in die Heimat genehmigt habe,

Japan und China.

Amsterdam, 9. Dez. Aus Tokio wird gemeldet: Der Minister des Aeußern, Kato, erklärte in einer Rede im Par­lament, daß die Beziehungen zwischen den Alliierten und den Neutralen in allen wichtigen Angelegenheiten günstig feien. Es habe ein freimütiger Gedankenaustausch zwischen Japan und China über Kiautschou stattgefunden. Die chi­nesische Regierung habe die Lage vollständig begriffen (I) Kato äußerte auch seine Sympathien für die Vereinigten Staten, die dafür sorgen würden, daß die in Deutschland gefangen gehaltenen Japaner, wieder freie, werden

würden. (Das letztere ist zu bezweifeln. Diese letzte Meld­ung aus Tokio aber scheint anzudeuten, daß die Verhand­lungen zwischen Japan und Amerika einen gewissen Abschluß erreicht haben. Sie bestätigt auch die in unserem Artikel ausgesprochene Ansicht, daß Washington im ganzen vor Ja­pan zurückweicht.. D. Red.)

Tokio, 9. Dez. Trotz erneuter chinesischer Proteste hält Japan die Schantung-Vahn mit zwei Brigaden besesit.

Japan und Jndochina. Eens, 9. Dez. DerCri" meldet ans Paris nach einer sicheren Quelle, daß Japan anfangs September vorschlug, zehn Armeekorps nach Europa zu entsen­den, falls Jndochina an Japan abgetreten werde. Als Frank­reich dies abschlug, sagten die japanischen Unterhändler wört­lich:In zwanzig bis vierzig Jahren fällt uns Jndochina doch als reife Frucht in den Schoß. Frankreichs Macht ist dort illusorisch. Es ist besser, Jndochina gutwillig abzutreten." Die Propaganda Pichons verfolgt jetzt den gleichen Plan unter denselben Bedingungen.

Aus Frankreich.

Reue Aushebungen in Frankreich. Eens, 9. Dez. Der Matin" berichtet, daß die französische Regierung von der dem­nächst zusammentretenden Kammer die Reueinberusung von ö Jahrgängen der unausgebildeten Klaffe 18727? fordern werde. Sollte es sich als notwendig Herausstellen, so würde sich diesen Einberufungen eine allgemeine Volksaushebung anschließen.

Die Stimmung in Paris. Brüssel, 4. Dez. Die zahl­reichen Angehörigen der belgischen Armee und Bürgerwehr, die sich derzeit in Paris befinden, senden Berichte hierher, welche die Stimmung der Bevölkerung als andauernd wenig zuver­sichtlich schildern. Trotz der amtlichen Eicgesnachrichten herrsche allgemein ein Gefühl der Verzagtheit infolge der lange» Kriegsdauer, des zunehmednen Elends, am meisten aber der Wahrnehmung, daß trotz aller Sieze der Verbündeten die Deutschen »ach wie vor ganz Belgien und die zehn reichsten Departements Frankreichs besetzt halten, ohne auch nur einen Schritt zurllckzuweichen. Auch in der Tatsache, daß die Regie­rung es nicht wagt, nach Paris zurllckznkehren, erblickt die Be­völkerung einen Beweis dafür, daß die Kriegslage sich nicht wesentlich geändert haben kann. Das Mißtrauen gegen dis amtlichen Nachrichten ist daher im Wachsen und drückt sich da­rin aus, daß die mit Sicgesberichten gefüllten Blätter, wie Matin".Journal" usw. heute nicht halb so viel Exemplare verkaufen, wie zu Beginn des Krieges. Während so die amt­liche Kriegsberichtcrstattung großen Zweiseln begegnet, finden die tollsten Gerüchte über das Erscheinen der Deutschen vor Paris allgemeinen Glauben und rufen jeden Augenblick Angst hervor. An der zunehmende» Kriegsmiidigkeit der Pariser Bevölkerung kann nicht mehr gezweisell werden, und Präsident Paincarä hat dies dieser Tage an sich selbst erfahre», als er wieder auf kurze Zeit Paris besuchte. Tenn die Bevölkerung bcreiiete ihm einen auffallend kühlen Empfang; die Ankunft, die Anwesenheit und die Abreise des Staatsoberhauptes wur­den von den Parisern kaum beachtet.

Aus BeLgierr.

Die Ohnmacht der belgische» Negierung. Aus Amsterdam

wird gemeldet: DieTijd" berichtet aus Kortryk, daß die jungen, dem Jahrgang 191 i angehörenden Belgier dem Rufe der belgischen Regierung für die Massen ausnahmslos keine Folge geleistet haben. Sic haben vielmehr der deutschen Mili­tärbehörde das eidliche Bcrspreihen gegeben, während des Krie­ges nicht gegen Deutschland zu kämpfe». Dasselbe Versprechen wurde auch von der Bürgermeisterei geleistet. Der Bürger­meister, die Schössen und einige Ratsmitglicder diene» als Geiseln sür das Wehlverhallen der Bevölkerung.

Tyobus im belgischen Heer. In denTimes" berichtet ein inedizinifchcr Korrespondent aus La Panne in Belgien über die Typhuscpidcmie in der bcigifchcu Armee: Die ungehen- >en Anstrengungen des Feldzuges verursachten eine dauernde Nervenabspaiinung, die die natürliche Widerstandskraft gegen Krankheiten vcrriugerie uuo de» Boden für eine Epidemie vorbereitete. Dies ist auch der Grund, warum eine Typhus­epidemie gegenwärtig so gefährlich ist. Das beste Heilmittel gegen die Krankheit wäre die Aufbringung »euer Soldaten. Die Sorge für frisches Menschenmaterial ist aus medizinischen Gründen notwendig.

Aus Nichland.

Riefenverlnst« der Russen. Wien, 9. Dez. Der Kriegs­berichterstatter derReuen Freien Presse" rechnet bei Ueber- prüfung der Angaben der Lfiizieisverluste, die imRußkoje Invalid" mitgeteilt sind, aus, daß die Russen bis zum 4 . De­zember etwa 90 909 Offizier« verloren haben. Im Berhält- r.is dazu muffen di« Gesamtverluste, niedrig derechnet, 2 bi» 2'A Millionen Mann betragen. Die Berhätlniszahl der ruf-

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sischen Offiziere zu der Mannschaft entspricht in dieser Rechnung den Kriegen von 1889 und 1879.

Gärungen in Rußland. Genf, 8. Dez. Wie dieHuma-

nitö" nach einer Meldung der PetersburgerRjetfch" mitteilt, wurden fünf Mitglieder der maximaliftifchen foizaldemokrati- fchen Fraktion der russischen Reichsduma, die Abgeordneten Petrowski, Badajew, Muranow, Jsmailow und Schagow ver­haftet und unter die Anklage des Hochverrats gestellt, weil sie am 4.-17. November an einer geheimen Zusammenkunft mit sechs anderen, schon früher verhafteten Personen teilnahwcn. Dabei soll eine Verschwörung emgeleitet und die Mittel zur Vernichtung des russischen Staates und zur schleunige» Durch- sührung aufrüherischer Pläne erwogen worden sein.

Schicksals-Genoffcu Rennekampf's.

Neustrelitz, 9. Dez. (Nichtamtlich). DieLandesztg. für beide Mecklenburg" erführt aus Kopenhagen: Die dortige Prcsie meldet aus Petersburg, daß außer General Rennen- kampf noch sechs Generäle der russischen Wcstarmee der leiten­den Kommandostellcn enthoben worden sind. Wie verlautet, wurden sie zur Verantwortung vor das Kricgsministsrium be­ordert.

Ans England.

Der mutige König Georg. Anläßlich der Rückkehr König Georgs vom Kriegsschauplätze bringen die Londoner Blätter überschwenglische Schilderungen von dem Aufent­halte des Monarchen in Nordfrankreich, obwohl der König trotz aller gegenteilige» Meldungen nirgends nuch nur in Hörweite des Kanonendonners gekommen sein soll. Der lhakigelbe Paletot mit Pelzkragen, den der König trug, kehrt in den langen aussührlichen Telegrammen immer wieder, um darzutun, wie malerisch König Georg aussah. Die Ueberreichung des Hosenbandordens an König Albert ton Belgien erfolgte in Gegenwart mehrerer indischer Für­sten, wobei nur wenige andere Personen zugegen waren. Die Beschreibung des Frühstücks bei der belgischen Königin nimmt in den Depeschen gleichfalls einen langen Raum ein.

Die irische Gefahr. Basel, 8. Dez. (W. B. Nichtamt­lich.) Unter der UeberschristDie irische Gefahr" bespricht ein Leitarfikel desBaseler Anzeigers" dieses für England schwierige Problem und faßt seine Ausführungen dahin zu­sammen: Wie man sieht, zieht sich ein böses Gewitter für England zusammen. Man darf gespannt sein, wie England sich dieses neuen Gegners erwehren wird. Zu der Aus­dehnung des Kriegszustandes und der Beschränkung der Wortfteiheit bemerkt das Blatt: Es muß recht weit gekom­men sein, wenn gerade England, wo man die Freiheit deS Wortes der Presse über alles hochhält, einen solchen Schritt vornimmt.

Aus Portugal.

Eens, 7. Dez. Genfer Blätter oerösfentlichen Madrid?» Drahtnachrichten, wonach in ganz Portugal die Verhaftungen von Monarchisten fortdauern fallen. Im Parlamente haben stürmische Szenen stattgesundcn wegen der verfehlten Aus­landspolitik der Regierung, insbesondere wegen der Mobilisie­rung. Die Regierung hat zunächst ihre Entlastung gegeben, blieb aber schließlich, weil die Bildung einer nationalen Re­gierung scheiterte. Die Bevölkerung zeigt wenig Begeisterung für den Krieg. Bisher sind zwei Schiffe mit 3999 Mann unter dem Kommando eines Majors nach Aftika abgegangen.

FkihmijeWkrUung vonMdln m fün&iirirfe

Das Landwirtschaftsministerimn teilt uns folgendes mit:

In den Zentral-Pferdedepots in Landsberg (Warthe), Lndwigslust, Potsdam, Hannover, Torgau, Darmstadt, Ber­lin, Cassel befinden sich eine Anzahl tragender aber z» Zuchtzwecken nicht geeigneter Stuten, sowie eine größere Anzahl schwerer kaltblütiger Pferde, die unentgeltlich gegen Fütterung und deren Ueberlassung des Fohlens an zuver­lässige und vertrauenswürdige Landwirte ansgeliehen wer­den sollen. In erster Linie kommen solche Landwirte in Betracht, deren Pferde infolge des Krieges ausgehoben sind oder die selbst oder deren Söhne zum Kriegsdienst eilige- zogen sind. Sie müssen möglichst in der Umgegend des De­pots ansässig sein. Bewerber um derartige Leihpferde ha- ben ihre-Gesuche durch Vermittlung der Landwirtschasts- kammer oder durch die Landratsämter oder Gemeindevor- stehcr mit Ausweisen über ihre Persönlichkeit unmittelbar an die Depots einzureichen.

Ein nbgklkhniks AuMlsrals-Mairdal.

Laut einer dem Zentralbnreau der nationallibcralen Partei zugcgangenen Zuschrift hat der Reichstagsabgeord­nete Bassermann den Vorsitz im Aufsichtsrat der in ein deutsches Unternehmen umgewandelten Sunlight-Gesell- schaft abgelehnt.

Ciu Aufruf Peter Roseggers.

Deutsche Weihnachten!

Rach nie ist das deutsche Ball zu Weihnachten so gründlich bei sich selbst gewesen als diesmal.

Feinde ringsum, die gleichsam sür uns ein Schutzwall bil­den gegen die widerliche Ausländcrei, der wir z» verfallen drohten. An uns das Beste verlierend, von fremden Völker» Richtiges einsaugend, waren wir in Gefahr, nationale Zwi!° terlinge zu werden.

Aber nun besinnen wir uns der Schätze, die bei uns daheim in reichster Fülle aufgcfpeichcrt sind. Weihnacht weist uns zur Einkehr bei unser» Denkern und Dichtern im Buche. Wir neben uns das Buch, wir geben cs unseren Lieben. Nichts Würdigeres, als die erlauchten Geister der Ration zum Feste zu laden. Kein vornehmeres Geschenk, als das Buch; in schwe­rer Zeit keine glücklichere Insel der Seligen. Unsere Klassiker! Unser« neueren, di« zeitgenössischen Dichter, dt« mit uns leben,