Neue Tageszeitung. Mittwoch, Len 8. Dezember 1811
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten die fchnierzliche Atitteilung, dag mein lieber Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Karl Hahn
Domänenpächter in Ober-Dauer,»heimer-Hos
heute nach längerem Leiden im 47. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Ober-Dauernheimer-Hos, den 8. Dezember 1914.
Ae ttcftrnncrnkn .Merhliehem.
3. d. N.:
Emilie Hahn, »ch. Wörner.
Die Beerdigung findet statt: Donnerstag, den 10, Dezenrder, nachmittags 4 Uhr in G-isi-Ridda,
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ßlassckränke, Theke u. sonstiges Ladeninventar ist biliig abzugeben.
«eorg- Heimburg, fridtHf, Ä!Si
Kartoffel-Lieferung.
Die Lieferung von ca. 70000 kg Lpeisekartoffeln für die hicstge Anstalt soll öffentlich vergeben werden,
Angebore sind oerfchlofsen und mit entlprechender Aufschrift rcrfehen bis spätestens
Dienstag, den 15. Dezember 1814, vorm. 10 Uhr hierher einzurcichen. In den Angeboten sind die Kartoffelforten zu benennen und die Bedingungen, die auf dem Gsichäits,immer des Unterzeichneten offen liegen, anzuerkennen. Die Proben sind getrennt von den Angeboten einzureichen. Es bleibt Vorbehalten, die Lieferung zu teilen, fodatz sich mehrere Lieferanten an ihr beteiligen können.
Zu chlagsfrift 3 Tage,
Eichen, den 8. Dezember 1814.
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Impfung.
Es ist noch eine grosierc Anzahl von impfpflichtigen Kindern nicht geimpft. Es ist Gelegenheit hierzu am Mittwoch, den 9. und Mittwoch, den IS. Dezember, nachmittags */ s 3 Uht im Saal über den Pferdeftällen. Gleichzeitig können die Kinder zur Erteilung eines Impf cheines vor- geftcllt werden, die von prak tischen Aerzten der Stadt geimpft find, dis aber wegen der Abreise derselben ins Feld keinen Impfschein bekommen haben.
Friedderg, den 6. Dez. 1814.
Der Bürgermeister.
Stahl,
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Z»m bevorstehenden Weihnachtsfefte haben sich 70 bedürftige Kiiidcr gemeldet, welche mit einer Weihnachtsunterstützung erfreut werden solle». Da unsere Einnahmen in diesem Jahre infolge der schweren Zeiten, welche über unser Vaterland hereingebrechen jiiib, gegen frühere Jahre bebeuieud zuiückbliebeii, unsere Bcdr,i ugtcn zu Hause aber hierunter nicht leiden sollen, so dürfen liste auch wohl in diesem Jahre di« höfliche Bitte ausfprechc», uns noch Möglichkeit mit baren Zuweisungen unterstützen z» wollen. Gaben werden dantciid enlgcgcngenom- men reu de» Vorstandsmitgliedern:
I, Dörr, Kaufmann, W. Gcorgi, Apotheker, I, Heiieck, Geometer 1, Kl, G, Klebergcr, Pfarrer, Th, Morschei, Bauunternehmer. PH, Philipps, Hanpllehrcr, H, Rausch, Kaiisman», W, Rostbach, Fabrikant, Dr, L, Seyd, Rechrs- anwalt. R, Walz, Profcstor.
Seite l
Todes-Au eige.
Heute morgen 4 Uhr entjdjlief sanft nach langem,! l schweren Leiden mein herzensguter Mann, unser lieber \ | Bruder, Schwager und Onkel
Herr Fritz Korcll
I im Alter von 72 Jahren, was wir Verwandten und Be- f kannten tiefbetrüdt anzeigen.
Staden, den 8. Dezember 1914.
Ae ticftrancrnDcn Hinterbliebenen
i. d. N.: Marie Korell geb. Lauckert.
Di« Beeidigung findet Donnerstag, den 10. Dezem- ! der, nachmittags 3 Uhr statt.
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Durch vor dem Krieg abgeschlossene Einkäufe bin ich in der Lage, noch zu den alten billigen Preisen verkaufen zu können und lade zur Besichtigung meiner Schaufenster und Ausstellungsräume ergebenst ein.
«. M. Neuß
Fried borg. Alte Post.
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Bekanntmachung.
Es ist vielfach angeregt worden, Feldpostbriefe mit Wareninhalt, die von den Truppenteilen nicht ausgehän- digt werden können, weil die Empfänger abkommandiert verwundet, vermißt oder tot sind, nicht an den Aufgabeort zur Rückgabe an den Absender zurückzusenden, sondern den Truppenteilen zur beliebigen Verwendung zu überlassen. Ohne ausdrücklichen Wunsch des Absenders ist dies nicht iiiöglich. Wenn der Absender aber durch einen auf der Sendung — sei es handschriftlich oder durch gedruckten Zettel anzubringenden Vermerk — etwa folgenden Inhalts:
„Wenn unbestellbar, zur Verfügung des Truppenteils"
zum Ausdruck bringt, daß er die Preisgabe wünscht, w werden die Postvcrwaltung und die Truppenteile diesem Wunsche entsprechen. Unbestellbare Sendungen, die einen solchen Vctiiierk nicht tragen, werden nach wie vor an den Absender znrückgeleitet werden.
Kraetke.
WritznachisliMe.
Die lieben Kleinen unserer hiesigen Kleirikinderschnle wollen wir mit linder Hand an der Kriegsnot vorüberführen und ihnen auch diesmal die Freude einer Chrifibefcherung bereiten, Wir bitten deshalb um gütige Zuwendung von Geld >ind sonstigen, ihr Herz erfreuenden Gaben in der angenehmen Hoffnung, dost wir auch jetzt nicht vergeblich bitten, Fricdberg, am 1. Dezember 1814.
Fräulein Amalie Blum, Frau Pfarrer Klebcrger. Frau Krcisrat Freifrau Schenk zu Schrveinsbcrg. Fro» Büigermcistcl Stahl. Frau Kaufm. A, Weber.


