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Gott strafe England!
Der hannoversche Anzeiger" erhält von einem Leutnant der Landwehr folgende Zuschrift aus dem Felde:
Als guter Hannoveraner sende Ihnen von Frankreichs Boden herzlichste treu-deutsche Grütze und bitte, beisolgenden Zeilen ein bescheidenes Plätzchen einzuräumen:
„Sott strafe England!" „Tr strafe es!"
Das ist der neue Trutz unserer Truppen. Don irgend se- ».and angeregt, pflanzt er sich fort. Wer ihn zum erstenmal hört, staunt, begreift, und weiter macht er die Runde. Ueber- all, wo bei uns «in Offizier oder Mann ein Zimmer betritt, sagt er nicht „Guten Tag" oder gar beim Fortgehen „Adkeu", sondern „Gott strafe England!" und der Eegengrutz: „Er strafe cs!" Oh, das tut wohl für deutsche Ohren, und selten ist so viel über den üblichen Erutz nachgedacht worden, wie jetzt. „Cr st r a s e e s!" Jawohl, das wollen wir, und darum sind wir Deutsche hinausgezogen, haben unser Heim und unsere Familie verlassen, um zu strafen alle, die uns den Frieden raubten.
• Und ihr Lieben in der Heimat, ihr Männer, die ihr zu- eückbleibt, haltet's euch vor Augen, Unser Wahlspruch ist's sowie der eurige: „Gott strafe Englandl" Und wenn ihr vielleicht am Stammtisch sitzt, den« daran. Sagt nicht „Prosit", wenn ihr trinkt, nein, macht's wie wir, sagt: „Gott strafe England!" und antwortet: „Er strafe es!"
Herzerquickend ist es, wenn morgens der Kompagniesührer seine Kompagnie begrützt. Anstatt einen guten Morgen zu wünschen, denn jeder Morgen am Feinde ist uns ein — guter Morgen .— das brauchen wir einander nicht zu wünschen. Aber eisern schallt es über de» Marktplatz von V.: „Stillgc- standcn. Gott (träfe England!" und aus 300 Kehlen klingt's uns entgegen: „Er straje es!"
Vielleicht bürgert sich auch drautzeu im Lande für die Zeit des Feldzuges der Erutz ein, und vielleicht greisen auch andere Zeitungen, andere deutsche Gaue die Anregung aus. Und damit Eott besohlen. „Er strafe es!"
Für wen wild der Krieg gtfiihrl!
Gegen die Versuche, cs so hinzustellen, als ob ein deutscher Sieg nur gewitzen B-völkerungsklatzen von Nutzen sein werde, wendet sich in verständiger Weise das sozialdemokratische „Volksblatt für Anhalt", indem cs schreibt, man dürfe nicht erklären, „der Krieg geht uns nichts an", mau Mütze vielmehr mit vollem Herzen bei der Sache Deutschlands sein. Man müsse tun, was diese Sache fördert und mütze alles Unterlasten, was sie schädigen kann. Es heitzt weiter: Das hat in dieser Zeit der oberste Grundsatz für unsere Parlamentarier, für unsere Pretzc, für alle in der Sozialdemokratie Tätigen zu sein. Roch dringender, womöglich als die politischen fordern die sozialen Eegenwartsintrresscn des deutschen Proletariats den Sieg der deutschen Waffen. Man stelle sich nur den Ruin der hochindustriellen Provinzen des Westens auf der einen Seite und Obcrschletzens auf der anderen Seite vor, falls er unseren Brüder» im Felde nicht gelänge, von dicsrn Gebieten die Schrecken einer feindlichen Invasion sern- zuhalten. Und stellen sich unsere Freunde denn nicht vor,, was es für die deutsche» Arbeiter bedeuten würde, wenn im Falle eines unglücklichen Krieges grotzc, hochindustrielle Provinzen mit unentbehrlichen Rohstoffen fOberschlesien!) in West und Ost dem deutschen Wirtschastsorganismus entritzen werden? Denken sie nicht daran, was es für das deutsche Proletariat bedeuten mütztc, wenn auf seine Schultern zu allem andern noch viele Dutzende Milliarden von Kriegsentschädigung gewälzt werden würden, wenn dem Reiche ungünstige Handelsverträge aufgczwungc» werden könnten, wenn Deutschlands Autzenhandel und seine Schisfahrt so geschwächt werden würden, datz sie viel« Jahrzehnte brauchten, um sich wieder zu erholen? Rein: So wenig wir diesen Krieg gewollt haben, so (ehr sind wir im wirtschaftlichen Interesse der deutschen Ar- tciterklatze daran interetziert, datz er, nachdem er einmal'da ist, zu Deutschlands Gunsten entschieden wird. Die deutsche Arbeiterklatze hat schlechterdings, ein Lebensinteretze daran, datz der Veruichtungskrieg, den besonders der englische Kapitalismus gegen die deutsche Industrie und den deutschen Handel stihrt, elend in sich zujammenbricht! In diesem Sinne Mützen wir sagen: Unsere Sache ist cs, um die dort amPier-
Kanal in den Schützengräben von Reims und auf Polens Schlachtfeldern gerungen wird!"
vom sirlliklvMtn Abg. Fikbkiikchl.
Berlin, 5. Dcz. Unter Berufung auf die Tatsache daß der Abgeordnete Dr. Karl Liebknecht in der letzte» Kriegstagnng des Abgeordnetenhauses ausdrücklich öslent- lich fcstgejteUt hat, datz er beim Hoch auf de» Kaiser nicht mit ansgestanden sei, und diesmal im Reichstage vorher den Saal verlassen bat. teilt die „Deutsche Tageszeitung" den Brief eines Offiziers mit ,der bis vor kurzem i» Lüttich stand und folgendes schreibt:
Am 9. September weilte der Abgeordnete Dr. Liebknecht in Lüttich und hielt sich am Abend dieses Tages in dem Lokal ... . . ans, wo auch viele Oksizicre der Garni- son waren. In später Abendstunde wurde der Fall von Maubcuge bekannt. Man brachte stehend ein Hoch auf Se. Majestät aus und saltg anknüpfend die Nationalhymne nitd „Deutschland, Deutschland über alles." Liebknecht stand nicht nur mit aus, sondern stimmte in das Hoch sowohl wie auch in den Gesang ein. Er hat also den Wut einer Opposition nur dann, tvenn er als Abgeordneter nichts zu befürchten hat.
Dazu bemerkt die „Deutsche Tageszeitung":
Wir würden vielleicht von dieser Mitteilung nicht Kenntnis genommen haben, wen» uns nicht von verschiedenen anderen Seiten dieselbe Schilderung zugegangen wäre. Unter diesen Umständen glaubten wir uns ihrer Wiedergabe nicht entziehen zu sollen.
«e»e Inzeszeit,,,. D«,„t,g. de» «. Dezember Ul 4
Meder gesund! - Hurra ins Feld!
* Fricdberg. 8. Dez. Ein grotzer Teil der in unseren Lazaretten und in Privatpflege untergebrachtcn Soldaten ist wieder geheilt zur Front entlasten worden und ihnen widmet Bernhard E o r t h u s Wiesbaden kameradschaftlich nachstehende Verse:
Run gebt die Massen mir in Eilst Der Kerl ist wieder gesund und heil.
Vernarbt die Wunde von gestcrn.
Die Ehrcnnarbe — wie sie beglückt! —
Habt Dank, datz ihr mich heil geflickt,
Herr Doktor und edle Schwestern!
Jetzt aber latzt mich wieder steil Im Traum hör nachts ich Hurraschrci!
Und der Kanonen Brüllen.
Macht schnell — schreibt wieder mich gesund,
Entlatzt zur Truppe mich zur Stund,
Mein Sehnen dort zu stillen.
Das Lotterleben mag ich nicht:
Mich ruft ins Feld die heil'ge Pflicht.
Ins Feld zu den Kam'raden.
Wie wächst im Feld des Mannes Wert!
Weil er zum Schutz für Heim und Herd Sein gut Gewehr darf laden.
Der Siegesglocken Fcicrklang Erweckt in mir den Vorwurf bang:
„Bist nicht dabei gewesen" —
Jetzt fort von Bett und Lazarett!
Mich lüstcrt's nicht nach Friedensset»
Habt Dank — ich bin genesen.
Aus Kameraden, macht jetzt Platz,
Vom Schlachtseld kommt für euch Ersatz An wundenmatten Helden.
Marsch — Marsch, der Kaiser wartet schon!
Wir müssen uns zu Sieg und Lohn Gesund zur Stelle melden.
„In der Heimt gibt's ei» Wiedersehn . . ."
So woll'n wir singend zum Siege gehn.
Zu Deutschlands Nutz und Frommen.
Kameraden! Tritt gefatzt und stramm:
Achtung! — Jetzt kommt der alte Stamm —
Des Kaisers Gesundete kommen!
Uom Felde der Ehre.
Langsdorf, 8. Dez. Bisher wurden vier Söhne unserer Gemeinde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet: Wilhelm
Ullrich, Unterostizier im Feldart.-Reg. 63, die beiden Vize- feldwcbel im Jnfanterie-Regiinent „Kaiser Wilhelm" Heinrich Roth und Otto Kneipp. Die beiden Letzttn wurden setzt zu Leutnants der Reserve und Kompagnieftihrern befördert. Der vierte Ritter des Eisernen Kreuzes, Dizefeldwebel Otto Ludwig im Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm" starb den Heldentod fürs Vaterland. Ehre seinem Angedenken.
r. Merzhausen, 8. Dez. Dem bei den Eardedragonern dienende Otto Best von hier, Sohn unseres Bürge-mciste.-s, wurde die hessische Tapscrkeitsinedaille verliehe».
Ans der Heimat.
* Friedberg, 8. Dez. Die Familien der dem Unterojfizisrs- stande angchörenden Militärpcrsonen bekamen bisher für die Dauer der Anwesenheit des Gatten und Vaters im Felde einen Lohnerhöhungszuschutz von 70 Psg. pro Tag. Dieser kärgliche Zuschutz ist jetzt durch Verfügung des Kriegsministcriums mit rückwirkender Kraft aus 80 Psg. im Minimum erhöht worden: ist in der Familie mehr als ein Kind vorhanden, so betrügt der Zuschutz 1.20 Ji. Zur Familie zählen auch untcrhaltungs berechtigte Verwandte eines Unterossizters, wenn ihnen der bc treffende Unteroffizier auf Grund gesetzlicher oder moralisckier Verpflichtung Unterhalt im gemeinsame» Haushalte gewährte. Diese Verfügung der preutzischen Heeresverwaltung, die sicher auch in den anderen Kontingenten Nachahmung findet, ist sehr zu begrützen. Denn gerade die Unteroffiziere, die uns kein anderes Heer nachmacht, haben allen Anspruch darauf, datz ihre zurückgebliebene» Angehörigen vor Rot geschützt werden, wäh, rend sic selbst sür das Vaterland kämpfen und bluten. Eewltz bleibt auch jetzt der Unterstützungssatz, de» die Militärbehörde zahlt, bescheiden, aber bei der große» Zahl der Unteroffiziere deren Familie» jetzt der Unterstützung bedürsen, bedeutet sckion diese Unterstützung eine sehr beträchtliche Ausgabe für die Heeresverwaltung,
* Friedbcrg, 8. Dcz. Für di« Tauer des Kriegszustandes wird die Verjährung gehemmt für olle diejenigen Personen, die zum Heeresdienst cinbcrujen find, jür solche, die sich dienstlich aus Anlatz des Krieges im Auslande anshalten und für solche, die fich als Kricgsgesangcne oder als Geitzel in der Gewalt eines Feindes besinden,
• Friedberg-Fauerbach, 7. Dez. Nächsten Sonntag vollendet Herr Stadtrat und Kirchenvorsteher Philipps in seltener Rüstigkeit und Frische fein 7», Lebensjahr, Was der Jubilar in seinen zahlreichen Acmtern für Kirche, Stadt und Staat.geleistet hat, weist inan an den inahgebendea Stellen zu schätzen. Möge es Herrn Philipp! vergönnt sein, noch eine Reihe von Jahren in der seitherigen bewährten Weise in den Aeniter» seines Dienstes zu walten, in die ihn das Pertranen seiner Mitbürger berufen hat, Treue nni Treue!
Hrsic».Nassau.
F. C. Franlsurt a. M-. 7. Dez. 1573 Rinder, ein recht hohes Angebot, standen heute auf dem hiesigen Viehmartt zinii Berkaus, 293 weniger als aus dein vorwöchigen Haupt- niarkte. Bei regem Handel, bei dem sich die Preise in den Bahnen der Vorwoche halten, blieb geringer Ueberstand, Tie Kälberpreise gingen heute etwas znrüik, während di, Preise für Schweine in allen Oimlftäten bei regem Handel
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um 6 Psg. pro Pfund Schlachtgewicht in die Höhe schnellten. 75 bis 77 Pfennig wurden für vollfleifchige Schweine von
80 Kg, auflvärtS gezahlt, während für laiche unter 80 Kg. 71—76 Pfennig pro Pftind Schlachtgewicht notiert wurden,
F. C. Frankfurt a. SR-, 7. Dez, Auf dem heutigen Fnichtniarkt war da? Angebot von Landware klein. Die Landwirte treten ans ihrer Zurückhaltung kam» heraus. Größere Vorräte an Weizen sind bei den Mühlen nickü mehr vorhanden, amb verfügt der Handel kaum über solche. Unter diesen Umständen wird die Folge die sei», dost die Regier- nng in Kürze darüber sich schlüssig machest wird, ab sie von der ihr erteilten Befugnis der Enteignung beim Produzenten Gebrauch machen will. Die Aufnahme der Bestände der vorhandenen Gctreidcvorräte in Antwerpen ist. wie beute früh dem Markte bekannt wurde, nunmehr abgeschlosien. Sie hat einen Bestand von einer Million und scchshiiuderttanscnd Zentner Weizen 0,600,0001 -v- bracht. Mit der Süddeutschen Müblenvereinignng fee 'eben, wie mitgctcilt wurde, Berhaudlimgen lvegcn der Vermahlung dieser Getrcidevorräte.
* I Mauloss, 8. Dez. Ein schwerer Unglückssall Hit sich hier zugetragcn. Bei dem Holzsällcn im hiesigen Gcmeinde wald traf ein Baumstamm bcn Sohn des weitzbtndcrmei-'er- Engcl, Adolf Engel, Io Unglücklich, datz dadurch Schädel-, Arm »nd Beinbruch entstand. Der llngliickliche wurde besinnungslos hcimgetragen und erlag alsbald dkl schwere» Verletzung. Der Bruder des Toten steht im Felde.
Starkrnburg.
* Darmstadt, 7. Dcz. Die Gläubigergenosscnsbastcn der in stiller Liquidation bcsindlichcn Landw. Genossenschostsbank sür das Erotzherzogtum Hetzen hielten am Sonntag mittag im ..Kaisersaal" in Darmstadt unter dem Borsitz des Lehrers Osenloch Finthen eine gut besuchte Bersammlung ab, in wel ch-r über den jetzige» Stand der Bank berichtet, die Verlängerung des Moratoriums um zwei Jahre und die Ausschüttung von 15 Prozent an die Gläubiger beantragt wurde. Rach der Vcgrätzung, insbesondere des Statslommitzars Finanzrat Dr Michel, gedachte der Vorsitzende auch der grotzc» Drrdicuste dcs aus dem Felde der Ehre gesallencn Direktors Dr. Fitting. Aus dem Vortrag des Vorsitzenden ging zunächst hervor, datz trotz der schwierigen Lage man durch geeignete Matznahine» aller Art Ersparnisie nsw. die Verhältnisse entsprechend günstig gestaltet habe. Hoffentlich werde noch eine Verständigung mit den 17 Eenosicnschasten hcrbeigesühri, welche bisher dem Nochlatz von 5g Prozent noch nicht beigctreten sind. Finanz- rat Dr. Michel dankte und machte die Mitteilung, datz hente durch das Amtsgericht über die Verwaltungs- und Vcrwer- tungsgescllschaft sür die Dauer des Krieges die Ecjchäftsauj- stcht verfügt worden sei, jodatz auch hier eine gute Wendung zum Besieren vorhanden sei. Dircltor Moll macht eingehende Ausführungen über den Bestand der Aktiven und führt ans, datz die R.-G.-B. in Frankfurt allein den Betrag von über 8 Millionen Mark schulde. 2 Millionen Mark wurden durch ilebernahme von Pfandbriefe» gedeckt. Durch einen Vertrag wegen Regelung des Restes wurde ein kostspieliger Prozrtz vermieden. Die V. V. G. schulde etwa 5 Millionen Mark. Die Regretzklagen gegen die Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sind durchgesührt und steht neuer Termin im Januar 1815. Bon den 11 Millionen Schulden habe» nur noch 17 Genossenschaften mit Mk. 615 808 bisher ihre Nachlatzerllärung nicht abgegeben. Rettig-Flonheim beantragt Drucklegung des Berichtes. Rack weiterer Debatte wird sestgestellt, datz von den fragliche» Ee- ncsienschaftcn heute fünf in der Bersammlung vertreten find und Direktor Mager gibt die weiteren 12 aus Wunsch bekannt. Babenhausen mit einer Forderung von Mk. 53 888, Hettzen- stamm: Mk. 18 888, Ossenbach: Mk. 18 880, Wonsheim: Malk 218 880, Ossenheim: Mk. 298 j?s, Burg-Eemünden: Mk. 1591, Deckcnbach: Mk. 15 888, Homberg: Mk. 81888, Obcr-Osleiden: Mk. 26 888, Grüningen: Mk. 39 888, Oueckborn: Mk. 13 888, Steinbach bei Eictzen: Mk. 3988. Zum Ruhm der hessischen Katzen müsse fcstgcstclll werden, datz der Abschlutz der Zeiitral- kasie sich im letzten halben Jahr bedeutend besser gestaltet qabc, wie im ersten halben Jahre. Von den renitenten Kassen müsse eine strenge Scheidung eintretcn. Arnold Grüningen erläutert den ablehenden Standpunkt seiner Kaffe, der man etwas ent- gegenkommen solle. In der weiteren Debatte wünscht Finanzrat Dr. Michel Ausklärung darüber, was zu tu» sei, wen» die 17 Kassen dauernd aus ihrem Staudpunlt bestehen bleiben. Er schlägt vor, datz man vor allem die beigetretenen Katzen zur Erneuerung ihrer Erllärnng veranlatzcn solle. Aus Anfrage teilt der Vorsitzende mit, datz an Unlosten sür den Direktor Moll Mk. 12 888, sür die juristischen Berater Mk. 28 888, sowie die Diälcn sür de» Aufstchtsrat ujw. entstanden seien. Bei der Ab- jttmmung sind nur 5 Vertreter gegen die erneute Rachlatzcrllä- rung, das erneute Moratorium, sowie die Verteilung von 15 Prozent finden einstimmig« Genehmigung. In der weiteren Aussprache wird noch mitgeteilt, datz an Kriegsanleihe Mark 158 888 gezeichnet wurden. Finanzrat Michel soll in der Ende d. I. stattsindenden Generalversammlung in den Aussichtsrat gewählt werden.
Kirchliche Anzeigen.
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Mittwoch, den 9. Dezember, abends ti‘/ t Uhr: Kricgsbitt- a»dacht. Herr Pfarrer Kleberger.
Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.
Mittwoch, den 8. Dezember, abends 149 Uhr: Kriegsbitt
andacht. Herr Psarrer Z a tz m a n n.
Frankfurter Wrttrrbericht.
Wolkig, bis heiter, meist trocken, kühler, tuestfich« bis nordwestliche Winde.
Verantwortlich sür den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsch«!, Jriedberg; für den Anzeigenteil: K. S ch m t d t. Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung" « Friedberg i. H-


