Einzelbild herunterladen

;Ur. 287

Re»» L«ge»i»it»»G. Strättg, tos 7. 2<|nttM 1214.

Seite L

Schwere Kämpfe in Serbien.

Wien, 5. Dez. (W. T. B.) Vom südlichen Kriegs- schcmplatz wird amtlich gemeldet:

Die Kämpfe westlich und südwestlich Arandjelodac dau­ern äußerst hartnäckig an und sind sehr verlustreich. Bis­her ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Sestern wurden über 600 Mann gefangen genommen.

Wien, 6. Dez. (W. T. B. Nichtamtlich.) Vom süd­lichen Kriegsschauplatz wird amtlich gemeldet: Südlich Bel- giad gewinnen unsere Truppen Raum. Westlich Arandje- lrvac und Gorny Milanovac zog der Gegner neue Verstärk­ungen heran und setzte seine vehementen Angriffe gegen Westen fort. In die von unseren Truppen okkupierten ser­bischen Gebietsteile, die fast vollkonimen verödet angetroffen wurden, beginnen allmählich die geflüchteten Bewohner zurllckzukehrcn. Ungefähr 15,000 Einwohner verblieben in Belgrad. Die neu eingesetzte Stadtverwaltung übt bereits ihre Funktionen aus.

Die Einnahme von Belgrad.

B u d a p e st, 4. Dez. Ueber die Besitznahme von Bel­grad durch unsere Truppen wird noch bekannt, daß die Ser­ben von Montag Abend bis Dienstag früh über zweihundert Schüsse auf die Stadt S e m l i n abgaben, doch haben dadurch nur vier Häuser Schaden genonimen. Sodann zog sich die ser­bische Infanterie, ebenso die bei der Savebrücke verschanzt ge­wesen« Truppe zurück, worauf unser Landsturm diese Position besetzte. Am 1. Dezember begann der Abzug der serbischen Truppen aus Belgrad, wobei durch Geschosse unserer Userbat- ccrien und Monitore den Serben starke Verluste beigebracht j rdcn. Um Mitternacht kam die Nachricht nach Semlin, daß ?' '->ad von Militär geräumt sei, was durch eine freiwillig ldcnde Abteilung, die unter dem Kommando eines Obcr- ! . .nants über die Save setzte, nach genauer Umschau in Bel­oc, >d bestätigt wurde. Um b Uhr morgens erfolgte dann der Ücbergang unserer Truppe» über die Save und der Einmarsch > die Stadt. Von der Bevölkerung waren nur einige Tau­send, die zumeist den ärmeren Klassen angehörten, zurückgeblie­ben. Zahlreiche Personen begrüßten stillschweigend cntblötzten Hauptes unsere unter den Klängen der Militärmustk einrük- kenden begeisterten Truppen. Der grötzte Teil der Bevöl­kerung von Belgrad hatte sich bereits am 30. November mit den äfften ihrer Habe zu Fug ins Innere des Landes geflüch­tet Prinz Georg, der die Seele des Widerstandes in Belgrad gewesen war, hatte die Stadt bereits am letzten Freitag ver­lassen. Beim Einzug unserer Truppen in die Stadt selbst gab es keinen Zusammenstoß, dagegen wurden i» den Vorstädten inchrcrc Hundert Gefangene gemacht.

Drr rolßlche ssinbnich in (Obfrunciarn.

Budapest, D. Dez. Zur Zeit finden im Unger Komitat ln der Umgebung des Uzsoler Passes Kämpfe statt, die von oen Russen zur Deckung ihres Rückzuges improvisiert wurden. Unsere Truppen haben hier bereits viele Gefangene gemacht, zumeist Tscherkessen und Tataren. Es wurde die Beobachtung gemacht, daß die Russen hier mit Handgranaten arbeiten. Un­ter den Gefangenen sind viele über 50 Fohre alte Leut«. Die amtliche Meldung, wonach im Norden des Saroser Komitat? russische Truppenteile ausgetaucht sind, hat keine besondere Be­unruhigung hervorgerufen, wenn auch teils aus strategischen Gründen teils aus besonderer Vorsicht aus mehreren größeren Ortschaften viele abgereist sind.

Iglo, 6. Dez. (W. B. Nichtamtlich). Von dem Regie- rungskommistar erhielt der Obcrgespan des Szepcser Komitats gestern Nachmittag folgende Verständigung: Heldenhaft kämp­fende eigene Truppen trieben die in die Komitat- Zempiia und Saroc eingcdrungencn Russen über die Grenze. Die Ort­schaft Sztrcpko, welche sich kurze Zeit in den Händen der Rus­sen befand, ist wieder in unserem Besitz. Die Eisenbahnver­bindung bis Bartfa und Orlo ist wieder hergestellt.

Tm tmkgsmilkihk in Oksterreich-Angnrn.

Wien, 6. Dez. (SB. B. Nichtamtlich). Die Blätter stel­len mit großer Genugtuung fest, daß der Erfolg der Zeichnun­gen auf die K r i e g s a n l e i h e noch immer wachst, da die jüngst aus 1«00 Millionen geschätzte Gesamtsumme der Zeich­nungen in Oesterreich-Ungarn seither durch die faktischen Er­gebnisse weitaus überschritten erscheint. Auch die Einzahlun­gen n»f die Kriegsanleihe iibertrcjsen die Erwartungen. Die Blätter erblicken in diesen Tatsachen eine neuerliche Dokumen- ticrung der ungeschwächten wirtschastlichen Kraft der Mo­norchie.

Die Frauen von Hajdimaiias.

Pcsti Hirlay" schreibt: Von den ungarischen Frauen wurde schon dies Erhebendes und Schönes geschrieben. An der Pflege der Verwundeten nehmen sic mit solchem Eiser teil, als ob sic sich inimer mit Krankenpflege besaßt hätten. Tic Frauen von Hajdudanas wollen aber noch mehr für das Vaterland tun und meldeten sich direkt zun, Militärdienst. Sic richteten ei» ossenes Schreiben an den Honwcdminister, in dem sie ihn bitten, er möge die 10- bis 30jährigen Mäd- cheu und Frauen cinreihcn lassen, sic gingen alle gerne fort, undwjr könnten", so schreiben sie,die Menage der Sol­daten zubereitcu, die Männer aber sollten ins Feuer!"

Rust. (tzrcueL in der Bukowina.

W i c », 4. Tez. (W ,. T. B. Nichtamtlich.) Aus den, Kriege-pressequartier wird gemeldet: Aus der Bukowina wird über fortgesetzte Gewalttaten der Russe», insbesondere gegen Riunänien berichtet. So haben in Zadowc am Serct Kosaken den 85jährigcn Gutsbesitzer Rittmeister a. D. De­meter Ritter v. Gojan, dessen rumänisch« Nationalität ihnen bekannt war, um Mitternacht aus dem Bette gezerrt, ihn in, Garten angebunden und blutig geschlagen: inzwischen demolierten sie die Wohnung Gojan? und raubten sie bis

auf die letzte Decke aut. Auch wurde beobachtet, daß di« Kosaken verwundete Gendarmen cm di« Werde banden und

st» so fortschafsten,

Erfolgreiche Kämpfe der Türke». Konstantinopel, 6. Dez. (W. T. B. Nichtamtlich.) DaS Große Hauptquar­tier teilt niit: Wir haben Keda, einen ziemlich wichtigen Punkt östlich von Datum, besetzt. Durch einen kühnen Handstreich haben unsere Truppen die Elektrizitätswerke von Datum außer Tätigkeit gesetzt und dabei einige Gefangene gemacht. 300 Russen, die von Datum vorgeschickt worden waren, um eine von unS besetzte Brücke wieder zu nehmen, fielen in einen Hinterhalt und wurden vollständig aufge- riebcn.

Eine Niederlage der Engländer. Konstantinopel, 6. Dez. (W. T. B. Nichtamtlich.) Amtlich: Gestern versuch- tcn englische Landungstruppen eine von unseren Trnppen zwischen dem Tigris und dem Kanal von Sonvaya (?) be­setzte Stellung anzugreifen. In dem Kampf, der folgte, wurden die Engländer unter großen Verlusten geschlagen. Wir erbeuteten ein Maschinengewehr und eine Menge Munition.

Die türkische Presse über den Fall Belgrads. Konstan­tinopel, 4. Dez. Sämtliche türkische Blätter drücken ihre lebhafte Freude über den Einzug der österreichisch-ungari- schcn Truppen in Belgrad aus und heben die Bedeutung dieses Ereignisses hervor, das das Ende des politischen Lebens Serbiens bedeute. Serbien sei der Herd einer Agi­tation gewesen, deren Wirkungen sich in Oesterreich-Un­garn und Mazedonien fühlbar gemacht hätten. Die Blätter stillen fest, daß wiederum ein Bollwerk des Dreiverbandes, insbesondere Rußlands, gefallen sei.

Der Heilige Krieg. Zürich, 0. Dez. Die arabischen Stümnie der Sinai-Halbinscl haben sich, russischen Meld­ungen zufolge, den Türken angcschlossen. El Arich ist da­nach vollständig in türkischem Besitz. Eilboten fordern die Wüstcnbeduinen zum Heiligen Krieg gegen England auf.

In Dassora. Konstantinopel, 6. Dez. (W .B.) Die Agencc Ottomane" meldet ans Bassora: Infolge der Teil­nahme des Derwischordens von Gilani am Heiligen Kriege ließen sich hier alle indischen und afghanischen Mohamme­daner als Freiwillige anwerben.

Port Said isoliert. London, 6. Dez. (W. B. Nicht­amtlich.) Das Rentersche Bureau meldet aus Kairo: Di; Militärbehörden haben die Küste östlich von Port Said ustter Wasser gesetzt, um die Stadt zu isolieren.

Koustantinopel, 4. Dez. (W. B, Nichtamtlich.)Tas- wir-i-Efkiar" erfährt, der englische General Wingate Pascha, der jüngst in Aegypten eingctrofefn sei, sei nach dem Sudan entsandt worden, um eine gegen die Engländer gerichtete Aufstandsbewcgung zu unterdrücken. Infolge der Aus­dehnung dieser Bewegung habe England beschlossen, noch 14,000 Mann dortbin zu entsenden. Dasselbe Blatt stellt fest, daß in Aegypten keine indischen Truppen vorhanden seien, da England sie entfernt habe, weil sie sich weigerten, gegen de» Khalisen Krieg zu führen.

Ans Italien.

Vertraucnskundgebung für die Regierung. R o nt, 5.

Dez. (W. B. Nichtanitlich.) Die Kammer setzte heute die Erörterung der Regierungserklärung fort. Facchinetti lenkte die Ausmerksamkeit der Regierung aus die für die Schiff­fahrt schwierige und gefährliche Lage im Adriatischen Meere Bettolo sprach sich für die folgende Tagesordnung aus:

Da die Kanimcr anerkennt, daß die Neutralität Jta- lictts mit vollcni Recht und überlegtem Urteil proklamiert wurde, so hat sic das Vertrauen zur Regierung, daß diese im Bewußtsein ihrer schweren Verantwortung durch ihr Auftreten und die geeignetsten Mittel verstehen wird, die den höchsten Interessen der Nation entsprechende Hand­lungsweise zu erklären.

Der Sozialist A l t o b c l l i spricht gegen die Negierung und ist für eine Neutralität bis zum Schluß. Ans kcincn Fall diirsc Italien mit Deutschland und Oester- reich gehen. Bemerkenswert war es, daß bei diesen Wor­ten der Ministerpräsident den Redner unterbrach und mit Nachdruck sagte: Tic italienische Armee wird ihrem König im,»er loyal »nd trr» gehorchen. (Sehr lebhafter Beifall.)

Ministerpräsident S a l a u d r a erklärte sich mit der Tagesordnung Bettolo einverstanden. Er schloß mit den Worten: Wir kennen die furchtbare Verantwortting, die ans uns ruht. Wir keimen sie und fühlen sie; aber ohne volle Handlup.g-sreiheit nnter Zustimmung der Kammer können weder wir noch irgend eine Regierung das Land in diesem Augenblick leiten. (Beifall.) Tics ist die Bedeutung der Tagcsordiutng Bettolo die ich die Kammer anznnehmen bitte. (Sehr lebhafte Zustimmung und anhaltender lebhaf­ter Beifall.)

Tic Abstimmung.

Rom, 6. Tez. (W. B. Nichtamtlich.) Tie von der Regierung genehmigte Tagesordnung Bettolo ist i» nament­licher Abstimmung mit 413 gegen 49 Stimmen angenommen werden.

Der Botschaftern ech'el i« Rom. Budapest, 0. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) DerBester Lloyd" bespricht die Entsen­dung des Fürste» Bülow nach Rom und schreibt u. a.: Zweifellos wird von dem italienischen Volke gewürdigt werden, daß nun in das deutsche Botschaiterpalai» ein Mann einziehe, den man ruhig als die volkstiinilichste außeritalie- nische Persönlichkeit in Italien bezeichnen kann. Man kann

Wohl behaupten, daß die Wahl des deutschen Kaisers die freudige Zustimmung des italienischen Volkes finden werde.

Vom Balkan.

Die Haltung Bulgariens. M a i l a n d, 5. Dez. Als Symptom für das Bestehen eines Einvernehmens zwischen Bulgarien und der Türkei wird weiter gemeldet, daß für die Türket bestimmtes Material eiligst im bulgarischen Hasen De- deagatsch ausgcladcn und nach Konstantinopel weitcrgeschickt wird. Frankreich und England seien darüber sehr bekümincrt und suchten durch ihre Schiffe diese Kriegskonterbande zu ver­hindern. In Nisch sei man überzeugt, daß die Unterbrechung der Verbindung mit Salonik für die Möglichkeit eines weite­ren Widerstandes des serbischen Heeres verhängnisvoll sei, ja ein eigentliches serbisches Heer solle gar nicht mehr bestehen. Die Hauptstadt solle demnächst nach llesküb verlegt werden. Da weder Serbien noch Griechenland den Bulgaren Konzessio­nen machen wollen, so erscheine der bulgarische Einmarsch in Mazedonien in Uebereinstimmung mit dem österreichischen Vormarsch bevorzustehen. Selbst wenn Serbien und Griechen­land jetzt noch entgegentämen, wäre es wahrscheinlich zu spät. In Athen wolle die Regierung dem bulgarischen Eingreifen keine grcßc Bedeutung beilegen, aber seine Folgen seien rie­sig. Serbien muffe, von zwei Seiten angegriffen, vollständig unterliegen. Griechenland und Rumänien können nicht mehr gegen den deutschen Block eingreiscn, während dieser freie Ver- fügung über die Bahnlinie Belgrad-Sofia-Konstantinopcl ge­winne. Manche glaubten jedoch, daß di« französisch-englische Flotte im Aegäischen und die ruffische im Schwarzen Meer durch Demonstrationen vor Dcdecgatsch und Warna die Hal­tung Bulgariens beeinfluffen könnten.

Mailand, 4. Dez. Nach einer Meldung desEorriere della Sera" scheine Bulgarien im Begriff zu sein, an der Seite der Ze ntralmächte und der Türkei in den Krieg einzutrcten.

Türkische Wünsche für Bulgarien. Konstantinopel, 5. Dez. DerTanin", das über die Balkanverhältniffe zumeist sehr gut unterrichtete führende Blatt, spricht den Wunsch aus, daß Bulgarien in seinen legitimen Ansprüchen erfolgreich

sein möge.

Rücktritt des Kabinetts Paschitjch. Rom, 5. Dez. (W. B. Nichtamtlich). DieAgenzia Stefani" meldet aus Risch: Das Kabinett Paschitsch ist zurückgctretcn. Ein neues Kabinett un­ter dem Vorsitz Paschitsch ist in der Bildung begriffen. Der Rücktritt Paschitsch ist schon mehrcrmale gemeldet worden, ohne daß die Nachricht sich bestättgt hätte.

Griechische Rüstungen. Koustantinopel, 4. Dez. (W. B. Nichtamtl.)Tanin" hört, daß die ganze griechische Flotte Mitte Dezember große Flottenmanöver abhalten werde, um die gemeinsame Verwendung großer und kleiner Schisse zu üben.Taswir-i-Efkiar" meldet große griechische Truppenzu- sammenzichungen an der bulgarischen Grenze und bei Janina.

Der Burerraufftand.

De Wet. Amsterdam, 5. Dez. General De Wet ist mit elf Mann seiner Gefolgschaft nach Johannesburg in die Festung gebracht worden.

Amsterdam, 5. Dez. Ueber die Gefangennahme De Weis liegen folgende Meldungen vor: Eine merkwürdige Erscheinung bei der Jagd auf De Wet war die fortwährende Verfolgung durch Autofahrer. Die Taktik des Obersten Brits war es, De Wet zur Uebergabe zu zwingen, ohne daß dabei Menschenleben verloren gingen. Obgleich man oft auf Gewehrschußweite nahckam, ließ Oberst Brits nicht feuern, wenn er auch sicher war, daß bei einem Kampf die A»sstündisck>en überwältigt worden wären. Viele Leute c.us der Gefolgschait von De Wet wurden gefangen ge- Ncmmen, als sie schlafend von den Pferden gefallen waren; andere warfen ihre Kleidungsstücke weg, um das Gewicht für die Pferde zu vermindern. Nach sechs Tagen der Er­mattung wurden die Aufständischen eine leichte Beute der Verfolger. Die Automobilisten kamen auf 200 Meter her­an und die Aufständischen hißten die weiße Flagge. Einige warfen die Waffetr nieder, andere fielen vor Müdigkeit aus dem Sattel; de Wet selbst streckte die Hände in die Höhe. Die Mehrzahl der Gefangenen war derart erschöpft, daß sic an nichts Interesse hatten. Einige Automobile mußten rui- brauchbar zuiiickgelasse» werden, da sie einen außergewöhn­lichen Dienst hinter sich hatten. De Wet rauchte, als er in Johannesburg ankam, ruhig seine Pfeife, aber er sah ab­gemagert lind niedergeschlagen aus. Er wurde, nachdem er von Oberst Swemmer und Kommandant Jordaan, die De Wet eigentlich gefangen genommen hatte», Abschied gc- iiommen hatte, nach der Festung gebracht.

Eine weitere Darstellung besagt: Als De Wet, der durch die Ankunft der Regiorungstruppen überrascht wurde, diese herannahen sah, versuchte er noch schnell auf sein Pferd zu springen, uni zu flüchten, aber der Bauernhof war um­zingelt und De Wet bcgriss nun, daß sein Spiel verloren war.

Ans Rußland.

Verhaftung des Generals Renneakampi. Bukarest, .. Dez. (W. B. Richtcnntlich).Adeverul" meldet au, Odessa: General Rennenlamps ist veihastet worden. Er kam bekannt- lief; aus dem polnische» Schauplatz acht Stunden zu spät an. sa daß der berühmte Durchbruch der Deutsche» gelang.

Die Berlnste der Rüsten an Rrtilleriematerial. DasWie­ner Deutsche Bollsblatt" schreibt: Die Rüsten haben in deck letzten Kämpfen verloren 11000 Gefangene, etwa 150 Ge­schütze, 311 Meschinengewehre und 160 Munitionswagen. Da» sind ganz ungeheure Verluste an Mannschaft und Material, von denen weder dies« noch jene ersetzt werden können, den» alle privaten Meldungen vom Kriegsschauplatz stimme» darr» überein, daß die rujfljchen Gesangenen jetzt bereit, »ielsach mit Gewehren sehr alter Konstruktto» -usgerüstet sind und auch