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Gold⸗, Silber⸗,„ Deukmünzen⸗ und G5 Pakfong⸗Waaren⸗Anzeige. 2 Die k. k. priv. Pakfong⸗Metall⸗Waaren⸗Niederlage des
Franz Frank aus Wien, ln der untern Bräunerſtraße, Nro. 1133, empfielt ſich für den jezigen Peſther Markt, einem hohen Adel und dem vereh, rungswürdigen Publikum mit ihren Erzeugniſſen. Ihre Hütte hat ſie zu Veſth auf dem neuen Marktplaz in der Wienergaſſe und zu Debreczin in der großen Wiener-Hauptgaſſe.
Neu ſind erſchienen: für die Herren Phyſiker Ellektometer per 3 bis 4 fl. Conv. Mze.; auch iſt ein Perpetuummobile, auf phyſiſchem Wege erzeugt, per 15 fl. Conv. Mze., ferner neu verbeſſerte Bad- Apparate von Düchtel aus Wien per 20 fl. C. Mze. Kleiderbürſten; Friſir- und Taſchen-Kämme; engli⸗ ſche Lavoirs und erforderliche Toiletten; alle möglichen Speiſe- und Tafelge— räthſchaften; verſchiedene Kaſſe-Maſchinen, Kannen, Zukerkörbe, Zukerſtreuer, und andere Gegenſtände; Kochmaſchinen für Jagdfreunde pr 12 fl. C. M.; ver⸗ ſchiedene Gattungen Leuchter; Oel- und Hängſturz-Lampen; Zünd- und Raͤu⸗ cher-Maſchienen; Reißzeuge; alle erforderlichen Kirchen-Geräthſchaften von Sil⸗ ber; ſo auch Gegenſtände für Apotheker nach neuer Art; Säbel für Magnaten, weiß und vergoldet; echte Gold- u. Silbergürtel, ſo auch von falſchem Plaß, ſchwar— zer Seide und Riemen; Tamhour- und Portierſtöke; Hirſchfaͤnger und Kuppeln. Auch iſt von dem neuen franzöſiſchen Glas ein Vorrath vorhanden; Viertel-Uhren mit offenem Werk aus Pak fong; Neiſe- und Bilder-Uhren mit Spielwerk. Auch ſind Spielwerke zu haben pr 22 fl. C. M. von Olbrich aus Wien.— Pferdege⸗ ſchirr-Veſchläge aller Art ſind bei Herrn Riemermeiſter A. Oläah in Peſth, im Baron Brudern'ſchen Hauſe, dann bei Herrn Georg Diſchler, Riemermeiſter in Ofen, Raißzenſtadt in der Hauptgaſſe zu haben. Auch werden für große Geſell— ſchaftstafeln Speiſegeräthſchaften ausgeliehen, welche nur von Wien aus zu be⸗ ſtellen ſind.
Da gewinnſüchtige Menſchen das(dem Silber ähnlich bleibende) Metall, welches auf keinen Fall der Geſundheit nachtheilig iſt, verfälſchen, ſo iſt die Niederlage aufgefordert, die Kennzeichen bekannt zu machen. Echtes Pakfong darf nicht verſilbert ſein, iſt ſehr dehnbar, läßt ſich daher biegen ohne zu bre— chen; ſalſches hingegen iſt ſpröde und bricht leicht; ſobald die Verſilberung ab⸗ genüzt iſt, wird es entweder bräunlichroth oder lichtmeſſinggelb. Am beſten iſt das echte zu reinigen, wenn man es mit feiner Holzaſche fein reibt, und dann mit einem Tuche abtroknet, ſo bleibt es ganz dem Silber ähnlich. Die größte Aufmerkſamkeit iſt auſ das Zeichen anzuwenden, auf dem die Worte„Vakfong— Frank“ deutlich aufgedrakt ſind. 0
Ich ſchmeichle mir mit der Hoffnung eines geneigten Zuſpruchs und es ſoll mein eifrigſtes Veſtreben ſein, mich auch in meinem Vaterlande des durch viele Jahre genoſſenen Vertrauens durch ſolide Bedienung mit echten Waaren immer
würdiger zu machen. Franz Frank.
Ofen, gedrukt in der k. ung. Univerſſtäts-Vuchdrukerei.


