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daß er die Mittel einer ganz neuen Zurichtungsart aus Paris ſich zu verſchaffen, die Gelegenheit hatte, und jede Gattung Stoffe, als Ganz⸗Seidenzeuge, Halb⸗ Seidenzeuge, Schafwoll- und Baumwellwaaren, ſo wie desgleichen aller Art Tücher auf das Schönſte u. Billigſte färben und zurichten zu können. Er ſchmei— chelt ſich daher, ſich mit zahreichem Zuſpruch erfreuen zu dürfen, den er auf alle mögliche Weiſe zu verdienen ſich beſtreben wird.
Peſth, in der blechernen Hutgaſſe, eigenem Hauſe, Nr. 82.
Andreas Fellner, Schön- und Seidenfärber.
Eſſig⸗Fabriks⸗ Anzeige.
Unterzeichnete nehmen ſich die Freiheit, anzuzeigen, daß ſie in ihrer neu— errichteten„Eſſig- Fabrik“ in Neu-Peſth ein bedeutendes Quant um vorzüglich guter Eſſige erzeugen, worunter beſonders ihre Eſſig⸗Eſſenz anzuempfehlen iſt, welche ihrer Stärke wegen, ſich eigends zur Verſendung eignet, indem ſelbe ſo ſtark iſt, daß an Ort und Stelle auf einen Eimer Eſſenz ein und ein halber Eimer Waſſer zugeſezt, zwei ein halb Eimer guter Tafeleſſig daraus gemacht werden kann, welcher nie anläuft oder trüb wird, und bis zum lezten Tropfen kriſtallklar bleibt und ſeine Stärke behält.
Wir werden uns alle mögliche Mühe geben, jeden unſerer gütigen Abneh⸗ mer ſtets pünktlich, ſchnell und mit gleich guter Waare zu bedienen, um das uns geſchenkte Vertrauen ſtets ſteigern zu können.
Zur größeren Bequemlichkeit unſerer geehrten Abnehmer werden wir zu— jeder Marktszeit eine Niederlage unſerer Erzeugniſſe in der Ulloer-⸗Straße Nr. 232, in Peſth, halten, wo wir auch außer dem Markt gütige briefliche Aufträge und Anfragen unter unſerer Adreſſe abzugeben bitten, um bald möglichſt ſelbe von Neu⸗-Peſth aus effektuiren zu können.
Neu⸗Peſth, im Februar 1840. 5 L. Braun und Lentſch.
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Vom Muſik verein.
Für die Peſther öffentliche ben ihr diesfällig ſchriftliches Geſuch, Singſchule hat die erſte allgemeine[„an den löbl. leitenden Aus ſchuß des
Aktionären-Verſammlung auch einen Kanzelliſten mit jährlicher Bezah— lung von 200 fl. W. W. bewilliget. Derſelbe ſoll ungariſch u. deutſch ſprechen und ſchreiben, wie auch im Notenkopi⸗ ren bewandert ſein. Reflektirende belie⸗
Peſther u. Ofner Muſitvereins““ adreſ⸗ ſirt, ſammt Beilagen ihrer Noten und Handſchrift, bis 28. Februar l. J. bei dem Singſchul-Direktor Hrn. Gabriel Mätray(Fiſchplaz, im von Denes'ſchen Hauſe, Nr. 86, im 1. Stok) einzureichen.
Herausgeber und Verleger Franz Wieſen.
Ofen, gedrukt in der k. ung. Univerſitäte⸗Buchdrukereil.


