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dern und Reliefs aus Thon und Holz. Die erſten Fortſchritte in der Malerei ſchreiben die griechiſchen Kunſttraditionen den Korynthiern und Sykoniern zu. In Korynth der Töpferſtadt trat die Malerei zeitig in Verbindung mit der Arbeit von Gefäßen.
Die älteſten dieſer mit ſchwarzen Farben ſülhouettenartig bemalten Gefäße geben durch die Rohheit und Plumpheit ihrer Figuren den deutlichſten Begriff von den Stufen, welche die Kunſt der Zeichnung durchlaufen mußte, ehe ſie zu einem feſten und geregelten Nationalſtyle gelangte. Auch findet man Citate über Portrait⸗Malerei und Staffelmalerei; die Wand⸗ Malerei wurde als Dienerin des Luxus vorzugsweiſe geübt. Das Ausmalen von Wohnhäuſern und Gräbern beſchäftigte Tauſende von Händen. Plinius unter Ves paſian betrachtet die Ma⸗ lerei als eine untergeordnete Kunſt und klagt, daß man mit den herrlichſten Farben nichts hervorbringen könne, was der Rede werth ſei. Zu gleicher Zeit ward in Auguſtus Zeiten die Landſchaftsmalei von Ludius zu einer beſondern Gattung ausgebildet. Ludius malte Zimmerverzierungen, Villen und Hallen, Kunſtgärten, Parks, Ströme, Kanäle, Hafenſtädte, Meeranſichten, belebt durch Perſonen bei ländlichen Geſellſchaften und in allerlei komiſchen Lagen. Auch die Wandmalerei ward gekannt. Die Alten waren im höchſten Grade auf zarte und feinabgewogene Umrißzeichnung bedacht und in ihren Schulen wurden lange Vorübungen mit dem Griffel(graphis) auf Wachstafeln und mit dem Pinſel (pincellus) und einer einzigen Farbe auf Buchs baumtafeln, entweder mit ſchwar⸗ zer Farbe auf weiße, oder mit weißer auf ſchwarzgefarbte Tafeln für nöthig ge⸗ halten, ehe der Schüler den Pinſel in die übrigen Farben tauchen durfte.
(For tſez. folgt.) 4 1
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Kours berichte. Wien, 19. Febr. 1840. Auf der heutigen Vörſe haben ſämmtliche Papiere einen ungemeinen Auf⸗
ſchwung erhalten. Wir haben ſchon lange kein ſolches Steigen erlebt. Papier. Geld.
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