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sei nicht fair". Derartige Ansichten eines englischen ArzteS über die Verpflichtungen gegen Verbündete nnis- sen öffentlich gebrandmarkt werden. Dieser Vorfall aber sollte erneut dazu anregen, die Engländer möglichst mit ih- rcn farbigen Waffenbrüdern in dasselbe Gefangenenlager zu bringen.
Die coglilchrn Verluste. London, 3. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Der militärische Korrespondent der ..Times" gibt die Verluste der britischen Armee aus 84,000 Mann an, was ungefähr der ursprünglichen Stärke des britffchen Heeres enffpreche. als es ins Feld rückte. Die Verluste in der Schlacht bei Upern und Annentidres betrugen etwa 80,000 Mann, wovon etwa 5500 auf das indische Korps entfielen. Der Korrespondent fährt fort: Wir müssen zugeben, daß die deutschen Truppen trotz schrecklicher Verluste noch zahlreicher sind als wir. und daß sie starke Stellungen cin- nehmen. Sie besitzen eine furchtbare Artillerie, die zerstreut ausgestellt und wohl verborgen ist. Ihr schweres G'Ichütz bat noch die Oberhand und begräbt beständig unsere Leute, ir.deni ganze Abteilmlgen der Laufgräben zerstört werden. Ihre Scharfschützen sind kühn und hartnäckig. Ihre Gra- bcnmörscr und Granaten verursachen uns beständige Vcr- lriste, und obwohl ihre Aufklärung in der Lust seltener geworden ist, erscheinen doch noch Tauben und Albatros- Flugzeuge über uns und beobachten, was wir tun. Die englischen Offiziere und Unteroffiziere sind in schrecklichen! Maße geschwächt. Wir haben fast die ganze reguläre Reserve und den besten Teil der Spezialrelcrve vieler Korps an die Front gebracht. Wenn die Depots nicht länger iin Stande lind, guten und regclaiäßigeu Ersatz zu schicken, würde die Armee an der Front gern einen Teil der neuen Armee» als Eriatz begrüßen. Wir brauchen jeden Mann, den wir finden können, und werden bald erwägen müssen, Ivic wir die neueri Aushebungen am besten an der Front vr i nvndei: können, ob als Armeen. Divisionen imd Brigaden in Einheiten oder zur Auffüllung.
Die Fidschi Insulaner! London, 3. Dez. Die Ein- gtlorenen de, Fidschi-Iincl» senden 1500 Mann auf den Krieaeichanplatz und zeichneten >5.000 Franke». (England ist gerettet!)
Kriegs Allerlei.
Prinz Wilhelm von Hegen wirser im Fel». Dem „Berl. Tageblatt" wird aus Hanau gemeldet: Prinz Wilhelm von Helfen ist non seiner Verwundung — Brustschuß — vollständig genesen. Er hat sich zu seinen, Regiment ins Feld zurüikbe- erben.
Die Dauer des Krieges. London, 3. Dez Die „West- rauster Gazette" schreibt. Die Dauer des Krieges muß davon obhängen, welch« Friedcnsbedingungr» wir erreichen. Wenn
mir unsere Friedcnsbcdingungcil durchsetzen und die Welt von dauernder Bedrohung befreien wollen, dürfe» wir nicht von ei- »-m schnellen Friedcnsschluß träumen. Es wäre Torheit, davon zu sprechen, daß der Krieg schon zu Neujahr oder imFrüh- li!« des nächsten Fahr es bcendct sein würde.
vik fariljt vor dtutlcht» Prrfliirfennafn.
Aiustrrdinn, 1. Dez. Der Militärfachmann der „Times" sogt: Im Oktober erschienen plötzlich unerwartet denffche Armeekorps Nnmmrr 22 bis 27, deren Existenz vorher nicht bekannt war. Diese Tatsache sollte uns ?»r Vorsicht rnah. ne», bevor wir sagen, daß Deutschlands Hilssmittel erschöpft feiin. Es ist nicht unniöglich, daß Deutschland Arnicckorps slfummer 28 bis 43 ins Leben ruft. Wir kennen jetzt sech- zig deittschc Armee-Korps »nd Deutschland will hundert aufbringen, aber wie will Deutschland d,,S Material für eine noch ..n> 00 Prozent stärkere Heercsmacht ansbringcn? Der M'.Iitürkritikcr rechnet aus, daß die Armee General Frenchs h- dahin genügend stark sein werde, um den Deutschen einen warmen Enipjang zu bereiten. — Hierzu, ist zu bemerken: Sckmn ver vierzehn Tagen betrttgen die englische» Verluste 80 000 Mann: die Verluste an Offizieren waren dabei be-on- ders hoch. Wo will nun England seine Offiziere heen-h- me», »in seine künitigc Millioncn-Blufs-Armcc heranzn- bilden, zumal es doch in Aegypten »nd voraussichtlich auch i» Indien die Hände voll zu tun haben wird?!
Der ziclbclvutzte Liebknecht.
Berlin, 3. Dez. Zu der Haltung der Abgeordneten Dr. Lieblnecht in der gestrige» Sitzung des Reichstages vcröfseat- licht der .Vorwärts" folgende Erklärung: „Der Vorstand der sozialdemokratisch«» Reichstagsjrakt'wn stellt fest, daß der Ge- iiosse Karl Liebknecht entgegen dem alten Brauch der Fraktion, der durch eine» ausdrücklichen Beschluß für den vorliegenden Fall erneuert wurde, gegen die Kriegskredit-Borlaqe gestimmt hat. Der Vorstand bedauert diesen Bruch der Disziplin, der die Fraktion noch beichästigcn wird, aufs Tiefste. Der Vorstand der sozialdemokratischen Fraktion des Reichstages." Die Redaktion des „Vorwärts" bemerkt dazu: Der Bruch der
Fraktion bei den Abstimmungen besteht darin, daß entgegen dem Fratttonsbesibluß nicht gestimmt werden darf. Den ein- zrlnen Fraktionsmitgliedern steht frei, den Saal zu verlaßen, ohne daß es den Charakter einer Demonstration annehmen darf
(*in englischer Dampfer versenkt.
München, :;. Dez. (Sl>. « Nichtamtlich). Die „Münch, »er Neuesten Nachrichten" melden aus Amsterdam: Das «ng-
Iisibc Dampfschiff „Carl os Aberdeen" wurde, wie die „Central News" berichtet, zwischen Aberdeen und Hüll durch «i» deutsches Unterseeboot cm Sinken gebracht. Die Mannschaft konnte gerettet werden. (Notiz der SB. X. B.: Nach anderer Mel düng soll der Dampfer ei» englisches Unterseeboot gerammt haben, i» Hüll senge»allen und .Kapitän und Besatzung verhafte' sei»).
Mahnung zur Wohltätigkeit.
Der Gefreit« Buch aus Ober-Nosbach schrieb an sein«
Eltern:
Vitsehaete, 22. lt. 14.
.....Denkt an 1818, wo einfache, schlichte Mädchen den
Eck-muck ihres Haares opferten, um dem Vaterland einen Dienst zu erweisen. Es ist doch etwas schönes, wenn unsere Mädchen zu Hause für Wohltätigkeitszwecke arbeiten. Liebe Eltern, ge- denkt zu Hause, im ganzen Dorse, der Witwen »nd Waisen, deren Gatten und Väter aus dem Felde der Ehre ihr Leben °ür das Vaterland gekästen haben. Unjere Ausgabe ist es: Schützet den heimischen Herd und wir lasten unser Leben für eine gerechte Sache. Liebe Angehörigen! Der Winter hat seinen Einzug gehalten. Wir liegen im Schützengraben i» einem Wald. Die Aeste der Bäume, sowie das ganze Schlachtfeld sind mit Schnee bedeckt. Es sicht ganz winterlich aus, eine große Kälte hat eingesetzt. Bei uns gcht's immer mit „Volldampf" voran, denn zu rauchen haben wir genug. Ihr dürft Euch bei uns nicht immer das schlimmste vorstellc», Ihr müßt denken, daß wir wieder nach Sause kommen wollen. Wiedersehen ist unsere Hoffnung. Gott schütze Euch im Hcimatlande!
Vieltausend Grüße! Euer Jakob.
Ans der Heimat.
* Friedberg, 4. Dez. 1. Friedbrrgcr Doppclquartett. Herr Felix Hauser, Franffurt a. M.. der kommenden Sonntag diim „Vaterländischen Abend" zeitgemäße Dichtungen vortrage» wird, ist dem hiesigen Publikuni nicht srcmd. Als Direktor des Rhein Mainischcn Vcibandsthcatcrs steht er hier in bester Erinnerung. — Da der Erlös des Abends der hiesigen Lazarctt- vcrwaltung zur Beschaffung von Weihnachtsgeschenken abgegeben wird, haben die unterstützende» Mitglieder des Dopxel- quartetts keinen freien Eiutrikt. Sie werden im Jntcreste des guten Zweckes gebeten, sich recht eifrig am Kartcnkaus zu beteiligen.
* Friedberg, 4. Dez. Deutsche Heeresangehörige, auch Ec ncjende, dürsen die Schweiz nicht in Unisorm betreten, weit sie ansonst dort scstgehaltcn werden.
* Abgabe von nusrangiertcu Militärpferdc». Sa:n§- tag, den 5. Dezember, vormittags 10 tlhr »»erden auf den, Plerdrmarktplatz in Darmstadt ca. 40 ouSrangierte Pferde, darunter 12 ardenner Fohlen durch die Lcmdwirt- schaftskaimiier versteigert. Zur Versteigerung werden nur Landwirte zugelasscn, die sich verpflichten, die Pferde in ihrem Betriebe zu verwenden und sie während der Kriegszeit nicht zu verkaufen. Die Vcrstrigcrnng erfolgt gegen Barzahlung.
* Franksurt n. M., 3. Dez. lieber was sich der „General- Anzeiger" srent! Im Franks. General-Anzeiger" lasen wir dieser Tage: Kam da dieser Tage in einem Land- städtchen. der Nachbarschaft ein Bäuerlein iu einen Laden, iiiii Petroleum zu laufen. Das Bäuerlein verlangte einige Liter Petrolemn, was der Verkäufer ablchnte. Einen halben Schoppen könne er ihm geben, aber nicht mehr. „Was nützt mich 4, hakwe Schoppe bei dene lange Owendc!" rief der erzürnte Bauersmann, worauf der andere nicht minder giftig erwiderte: „Ei hockt Euch ufl Euer Kartoffele, do braucht Ihr loa Licht!" Diesen blödsinnige» Witz findet der „Gcneral-Anzcigrr" so bedcutsnin, daß er ihn abdrukt und mit der Ueberschrist versieht: Eine Abfuhr! Auch die „Neue Fricdberger Ztg." konnte sich nicht verkneifen, diesen Stumpffinii nach zu drucken.
* Feanksnrl n. Ul., 4. Dez. Der Fürst zu Lciningc», Slan- deshcrr in Hetzen. Baden und Laver», der den Feldzug in Belgien und Nordsrankreich während der t7 Kriegswochen cts Major und Ordonnanz-Offizier beim Stabe der t. Earde-In- janteric-Brigadc mit Auszeichnung uiitgemacht, ist vom 1. Dezember ab zur weiteren Verwendung dem 18 stellvertretenden Eenerallommando überwiesen worden. Der Fürstenältestcr Sohn, der 17jahrigc Erbprinz Emich, der am ersten Mobit» machungstage als Kriegssreiwjlliger bei dem Leib-Dragoncr- Regiment Nr. 24 inDarmstadt ciugetrcten ist, ist jetzt nach beendeter Ausbildung als Leulnant i»'s Feld gerückt.
Hessin Nassau.
* Ravolzhausen, 4. Dez. Durch Brandstifter wurden in ber letzten Zeit im Orte mehrere Brände verursach«. Für die Entdeckung des Täters setzte die Staatsanwaltschaft jetzt eine Tc lohnung von.Mi Mark aus.
* Born Main, 4. Dez. Der verheiratete Taglöhncr Ioh. Waflum in Kleinheubach wurde von einem Rind so unglücklich ins Auge gestoßen, daß cs verloren ist.
* Schlüchtern, 3. Dez. De»! Grate» Bogdau von Huttcn- Ezapski Fideikommißhcrr der Fioeilommisie Romsihal im Kr. Schlüchtern und Smogulec int Kreis Wongrowitz. der llls Major der Landwehr-Kavallerie aus russischem Boden kämpft, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Der G-af stand früher als Rittmeister imd Eskadronchef im 2. Kuihessijche» Husar:>,- Rcgiment.
* Wiesbaden. 4. Dez. Der Pater Erbard Schlund von den Franziskanern, der im heftigen Geschützjeuer auf den, Ecscchts- felde den sterbenden Kriegern die heilige Wegzehrung darge- retcht, wurde für diese wackere Ta, mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
* Wiesbaden. 3. Dez. Der sei! mehrere» Woche» hier infolge eines rheumatischen Knieleidens zur Kur weilende Kronprinz von Sachsen ist bereits soweit wieder hergestellt, baß er vorgestern seine erste Ausfahrt in die Taunuswatdungen unternehmen konnte. Im Lause der kommenden Woche werden die Prinzessinnen Margarete, Moria-Alix und Anna ihren Bruder, den Kronprinzen, hier besuchen.
* Limburg a. 6. Lahu. 4. Dez. In das hiesige Kriegsgefangenenlager wurden am 2. Dezember Mit Engländer und Belgier, bi« während der Kämpf« nahe der belgischen Küste in Gefangenschaft gerieten, cingeliesert. Da» Lager zählt nu»- rnedr 620 Gefangene.
» Kirchhaia. 4 . Dez. Die älteste Frau tn der Gemeinde
Anzefahr, die Witwe Weizel. die sei« ihrem 14. Lebenssahr« bei den Landwittcn taglöhncrte, ist go Jahre alt gestorben.
Fraalcuberg. 4. De,. Die diamanten- Sochcit feierte, körperlich und geistig rüstig, dar Ehepaar Israel Katzcnstein in Höringhausen.
* Hdsgeismar, 4. Dez. Durch einen seltsam ttagischen Zufall ist der General v. Mevcr, der von 1903—1807 die 5. Dragoner in Hofgeismar kommandierte, vor dem Feinde gefallen. General v. Meyer war in, Begriff ein Auto zu besteigen, als er tot im Wagen zusammcnsank und bald daraus verschied. Die Untersuchung ergab, baß ein spitziger Stahlpseil eines scind- lichcn Fliegers, der gerade als der General das Auto besteigen wollte ,in bedeutender Höhe über ihm seine Kreise zog. den, General in die Schulter gcsahren und ties in de» Leib gedrungen war.
* Kostet, 8. Dez. Von de» im Felde stehende» Lehrer und Seminaristen in,Regierungsbezirk Kassel sind fünfzig den Heldentod gestorben.
Etarkeuburg.
* Darms,abt, 2. Dez. Ein tödlicher Automobilunfall ereignete sich am Samstag hier in der Rahe des „Karlshojes" an der Kranichsteinersttaße. Durch eigenes Verschulden wurde der etwas dem Trünke ergebene Arbeiter Jakob Hosman» aus Griesheim, als er dem Bordcrradc zu nahe kam, ubcriahren. Auf dem Wege zun, städt. Krankenhaus trat der Tod an,chci> ncnd durch innere Verblutung ein.
Aus Rheinheffrn.
* Alzey, 4 . Dez. Die deutschen „Barbarei," wisicu auch den tote» Feind zu ehren, wie die hier stattgesundcnc BecrStg- uug des an seinen Wunden iu« hiesigen Lazarett verstorbenen Kanoniers Albett Bruns aus Bern ,n Belgien zeigte. Die sämtlichen hiesigen Militärvereme sowie bar hier kinqnnttierle. Militärkommando und sehr vi.le Zivilpersonen gaben dem toten feindlichen Krieger das letzte Chrcngcleite, während Soldaten ihm die Ehrensalve übers Grab »achßhickten.
* Bingen, 4. Dez. Aus der Fahrt zu Berg tiß im Bivger Lech Fahrwasser der Schleppsttaug der den auf der Fahrt zu Berg sich befindende» Radschtoppdampser „Knipsther 1" mit einem Anhängckahn verband. Der Kahn wurde von der Strö- nnmg abgetrieben. Als vom Kahn aus der Anker gewor-en werden sollte, riß die Anlerkettc des Bugankers. Nach langem Suchen gelang cs, de» Anker zu finden. Während dieser Zeit war das Bingcr Loch für die zu Tal kommenden Fahrzeuge gesperrt. Nachdem der treibciGc Kahn aujgesange» war, konnte der Schleppdampser seine Fahrt zu Berg fortsetzc».
Hirchertitck.
Früher al» in »en letzte» Jahreu ist der Winter über die Lande gekommen und hat Dorf und Stadt in sei» Schneetleiv gehüllt. Da ist nun für jeden, auch für denjenigen, der ,m Sommer wenig Zeit zum Lesen hat, das Abonnement aus eine auregeude und ersrischendc Zeitschrift eine wahre Wohltat. Wer sich den Guckkasten beschafft, wird nicht enttäuscht sei». Die künstlerisch und literarisch wertvolle Zeitschrift bchnnbelt die kriegerischen Creignisse und de» Ernst der Zeiten in maßvoller und würdiger Weise und versteht cs dabei, uns durch ihren übrigen, nicht nur auf die gegenwärtigen Ereignisse gerichteten Inhalt, in heitere Stimmung zu bringen und i» einwandfreier Weise die schlimnien Zeiten vorübergehend vergessen zu machen. Das Abonnement auf bei, Guckkasten kan» jederzeit begvnnc» werden. Der Abonncmcntspreis beträgt ohne Porto ,«t 3.— vierteljährlich: jedes Postamt u»d jede Buch
handlung nehmen Bestellungen, auch auf einzelne Monate, an.
Fetdpostkarlc» der Kronprinzessi«.
Da cs unseren tapferen Krieger» im Felde an Feldposikar- te» fehlt, hat der Berlagsbuchhandlcr Hermann Hillgcr, Berlin W. 8, der bei der Verteilung von 188 088 Bänden seiner beliebten Nomanjammlung „Kürschners Bllchcrschatz" für Lazarette diese Wahrnehmung machte, als Liebesgabe drei Millionen Fetdpoftkaricn ins Feld geschickt.
Kronprinzessin Eecilic hat handschriftlich den Segcnsjpruch „Gott helfe uns zum Siege" beigesteuert, der jeder Karte »us. gedruckt ist. Herr Hillgcr hat sich bereit ertlärt.
jedem unserer Leser, der ein Weihnachtspakrt zur Front schicke» will, völlig koste»- los. nur gegen Erstattung der Porto- und Versa,idkoste» von 5> Psg. (Rückantwortpostkartc genügt) sechs solcher, mit dem handschriftliche» Spruch der Kronprinzessin geschnackte Feld xnfttarten zu übersenden.
Franksurter Wetterbericht.
Boraussage: Wolkig, meist trocken, keine größere Tcmpera- turverändcrung. südwestliche Winde.
Verantwort!^ für den politische» und lokalen Teil: Otto Hirschel, Fricdbcrg: für den Anzeigenteil: K. Schmidt, Fricdberg. Truck »nd Verlag der „Neuen Tageszeit,>nz"- A. G., Jricdbcrg i. H.
Mordming pir liedrsgabtn nach (Oftprfiiftfn.
Wir bitten unsere Freunde auf dem Lande, sich für Ostpreußen, zu dem aus der vierten Seite ausgefordert wird, ebensalls an dein Hilsswerk beteiligen zu wollen. Vielfach ist „och Stroh, Gemüse u. dergl. vorhanden, das ent bchrlich ist. Gebt Jeder »ach seine» Kräften für unsere Brüder im armen Ostpreußen. Zeiget, daß e» nur ein Alldcatschland gibt, das treu vereint dasteht und das sich brüderlich Lei» und Freud zu teilen gesonnen ist.
Die Bezugs- und Abjatz-Zenttale i» Friedberg hat sich wieder in entgegenkommender Weise bereit erklärt, die Gaben anzunehmen und ihre Räume zur Ausbewahrung zur Verfügung zu pellen, bi» ein Waggon zur Absenbung bereit ist.
Also stiftet Strah, Heu. Gemüse usw. für Ostpreußen.
Der Verl», der .R-aen Tageo^itaag".
. Heber eingclausen« Spende» »erb an dieser Stelle quid ttert.


