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unsere Ostgrenz«, tt«i»T«uÄ die «re'.itiflte ?nalii^e und französische Flotte die Dardanellen »nd ein englisches Schni Akai>« bombardierten. Angesicht» de, aufeinander folgenden Akte verräterischer Feindseligkeiten waren wie gezwungen, den Frieden auszugeben. welchen wir imincr wünfchien und in, Verein »ik Deutschland und Oesterreich-Ungarn zu den Wasser, zu grellen, NM unsere gesetzmäßigen Rechte zu verteidigen, -eit drei Jahrhunderten hat Rußland unserem Reich schwere Nachteile ;ugcfügt und sich immer bemüht, sei es durch Krieg, 'ei es durch jede Art von List und Intrige, jede sich kundacbende Ausrichtung. die zur Erhöhung unserer nationalen Krasl und Größe ')ätte führen können, zu unterdrücken. Rußland, England und Frankreich, welche Millionen von Muselmanen unter ihrer tp- rannischen Verwaltung halten, habe» niemals aufgehört. Hintergedanken gegen unser erlauchtes Kalifat zu hegen, mit welchen die Muselmanen durch Religion und Gefühl verbunden sind. Sie sind die Urheber und Anstifter alles Unglücks und ilngcmachs, das gegen uns gerichtet war.
Durch den großen heiligen Krieg, den wir heute unternehmen, werden wir mit Gottes Hilfe den Angrisfen ein Ende 'tzen, welche einerseits gegen den Ruhm unseres Kalikats. an- .'ererfelts gegen die Rechte unseres Reiches gerichtet waren, die ersten Schläge, welche wir mit der Hilfe Gottes und dem Beistände des Provheten unseren Feinden durch unsere Flotte in Schivarzen Meer und mit unserer tapferen Armee in den Dardanellen und an der Grenze des Kaukasus versetz! haben, .oben unsere Ueberzeuqung gestärkt, daß unser Kampf auf dem !llege des Rechts von Sieg gekrönt sein wird. Die Tatsache, daß ie Gebiete und Arinccn unsere Feinde heute unter dem Druck nscrer Verbündeten stellen, erhöhte noch diese Ueberzengung ,'keine heldenmütigen Soldaten! Lasset nie ab von der Festiget und der Ausdauer in diesem heiligen Kriege, V» wir -egen die Feinde crösfnetcn, die unsere heilige Reliaion und ! nscr teures Vaterland angreifen wollen. Stürzet Euch wie iwen ungestüm auf den Feind, weil ebensowohl wie unser 'eich auch das L ben und die künftige Existenz von 3->0 Milanen Mi'Iclmanen, die ich durch das heilige Fetwa zum hei- cgeii Krieg aufgerufcn habe, von Euerem Siege abhängen. die Wünsche und Göbcte von 300 Millionen unschnldi zcr, geruckter Gläubiaen. welche in den Moscheen und Meschids softe in der Kaaba sich mit der Inbrunst an den Herrn der Wel- ,» wenden, sie begleiten Euch. Soldaten, meine Kinder! Die isslicht. die Euch heute obliegt, wird niemals bis jetzt irgend iner anderen Armee der Welt auferlegt. Zeiget, indem Ihr icje Pilicht erfüllt, daß Ihr würdige Nachkommen der Armee ''er Ottomanen seid, welche einst die ganze Welt erzittern liefen, damit der Feind nicht mehr wage, an unser heiliges Geriet zu rühren und die geweihte Erde der Hcdschra, die die zättkiche Kaaba »ad dos Grab des Propheten birgt, zu stören. Zeiget in wirksamer Meise dom Feinde, daß eine Armee und ine Flotte der Ottomanen bcftehl, die dem Tode für den Herr- Her trotzt und ihre Religion, ihr Vaterland und ihre militä- ische Ehre mit de» Waffen zu verteidigen wissen wird, da da» leckst und die Gerechtigkeit auf unferer Seite, die Ungercchtig- eit und die Unterdrückung auf Seiten unserer Feinde find. Es esteht kein Zweifel, daß zur Vernichtung unserer Feinde uns ic Gnade des Allmächtigen und der geistige Beistand des Pro- 'hetcn uns helfen und uns beschütze» werden. Ich bin übcr- eugt, daß wir aus diesem heiligen Krieg glorreich und mächtig ervorglbe» werden. Vergesset nicht, daß Ihr in diesem Krieg ie Waficnbrüderschost mit zwei der bedeutendsten und machtig- te» Arniccn der Welt eingcht. Mögen Euere Märtyrer den Riirtqrcrn. die Euch vorangcgangc» sind, einen neuen glück- ichen Sieg bringen. Möge der Säbel derjenigen, die uoerle- <im werden, scharf fein.
gez. Mehmcd Rejchat.
Gin Aufruf Entzcr Paschas au feiue Kameraden, l? o ii ft a n t i n o p e!, 14. Nov. (W. B. Nichtamtlich.!
-ic „Agencc Ottomane" veröffentlicht folgende vom Vize- oneralissimnS Envor Pascha an die Armee gerichtete Prok- amation:
Kameraden! Ich teile Euch hierdurch das erhebende ^ Jrade unseres geliebten Oberkoinmandanten. Sr. Mnje- ät de? Kalifen, unseres erlauchten Herrn mit. Unsere lrmee wird mit Hilfe Gottes und dem Beistand des Prosteten und durch die frommen Gebete unseres Souve- ans unsere Feinde vernichten. Der bis heute von den Offizieren und Soldaten, unfern Kameraden, zu Lande nid zu Wasser bezeigte Heldenmut ist der beste Beweis da- ür, daß unsere Feinde werden vernichtet werden. Kein Offizier, kein Soldat darf vergessen, daß das Schlachtfeld as Feld des Opfers ist. Die Geschichte ist Zeuge daftir, atz es keine so slandhasle. so opferbereite Armee gibt wie ne oltomanische. Wir alle müssen daran denken, daß über ms die Seelen des Propheten und aller übrigen Heiligen chweben, und das; unsere ruhmreichen Vorfahren liniere Laien verlolgen. Wen Ihr beweisen wollt, daß wie ihre vahren Kinder sind, wenn Ihr dem Fluch der Nachwelt nitrinne» wollt, dann las;! »ns arbeiten. 308 Millionen Rnselmaize» beten für unseren Sieg. Niemand kann dem Lode entrinne». Wie glücklich sind diejenigen, die als Nürtyrcr fallen auf deiii Wege für Glauben und Vater- and. Vorwärts, inuncr vorwärts! Sieg, Ruhm und daS Üaradie- find vor uns. Tod lind Schande hinter lins. ii lebe unser Padiichah!
Begeisterung in d:r Türkei. K o n sta n t i n o p e I, 13. ’Jot'. (Nichtamtlich.! Sie Proklamier»»« des heiligen Krieges durch den Siiitan-Kalisen. die ein großes bisteri- ches Ereignis darsicllt, ruft ungeheuere Erregung hervor and wird in allen Kreisen iii dem Sinne erörtert, daß sie ei alle;! uiiisel»,. Völkern eine» gewaltigen Widerhall sin- en imd auf den Gang de,. Kriege» großen Einftnß ans- :kn llr.er die arotze Bedeutung des
liferiichrn ouftvai- i-etressend den heiligen Krieg hervor nd stellen feg, :>, >»» h<nie m> jeder Muselmann, der !ragen f mi, seihst Frauen, gegen die Mächte, die er Kali; cfta Fe..de de' erklärte, läinvtea nftisj»»
Neue Tageszeitung. Montag, den 18. November 191«
Der Krieg werde auf diese Weise Pflicht nicht nur für alle Ottomanen, sondern auch für die 300 Millionen Muselmanen der Erde,
Di: Hcercsstärkc drr Türkei. W i e n, 14. Nov. Die „Politisch>e Korrespondenz" berichtet ans Konstantinopel: In manchen Nachrichten Über da-s Ergebnis der türkischen Mobilisierung wurde behauptet, daß nicht mehr als -rage- fahr 000,000 Mann unter den Fahnen stünden. Diese Angabe, die offenbar darauf berechnet ist, die Bedeutung de? Eingreifens der Türkei in den europäischen Krieg herab- ziisrhen, ist falsch. Die Stärke des Heeres übersteigt, wie sich versicher:r läßt, die vorerwähnte Ziffer um Hundert- tauseube.
Muselmanische Kriegsgefangene ans Deutschland.
K o n st an t i n op e l, 15. Nov. (W. B. Nichtamtlich.)
! Wie gemeldet wird, sind die von Deutschland frcigolasjenen muselmanischen Kriegsgefangenen in Adrianopel einge- troffen, wo sie einige Tage verweilen werden.
Schiiten und Sunniten einig! K o n st a n t i n o p c I. 15. Nov. (W. T. B- Nichtamtlich) Die hiesigen Perser haben an die religiösen Obcrhäuvter der Schiiten Telegramme gerichtet, in denen sie mitteilen, daß sie mit lebhaftester Freude von dem Fetva Kenntnis erhalten haben, das den heiligen Krieg verkündet. Sie erklären, die Geschäfte zu schließen und bereit zu sein, in den Krieg zu ziehen. Sie bitten, ihnen bekanntzugeben, wohin sie sich zu wenden haben.
Englische Vorkehrungen in Aegypten. Mailand, 14, Nov. Der britische Militärgouverneur in Aegnvten Maxwell erließ einen Aufruf, der kriegsgerichtlick>e Strafen für die Einführung, Ausbewahruug imd Verbreitung aufrührerischer Schriften und Flugblätter androht.' Eine Anzahl politisch Verdächtiger wurde in Präventivhaft genommen.
Der Khedive übernimmt ein Kommando. Athen, 15. Nov. <W. T. B. Nichtamtlich) Nach einer Mitteilung aus guter amtlicher Quelle wird der Khedive, begleitet von 50 Personen, demnächst Konstantinopel verlassen, um das Kommando in dem Felltzug gegen die Engländer in Aegyp- ton zu übernehmen.
Auch in Marokko gärt es. Ko n sta n t i n o P el, 15. Nov. (W. T. B. Nichtamtlich.) Wie „Tasvir-i-Efkiar" erfährt, gewinnt der heilige Krieg, der gegen Frankreich proklamiert worden ist, in Marokko an Ausdehnung. Dem Blatte „Saddet" zufolge, das in Tanger erscheint, sind 10,000 Marokkaner und der Sultan Abdul Melek in Tazza eingezogen. Sie nahmen die französischen Beamten gefangen. In einem zwischen Marokkanern und Franzose» in der Umgebung von Tanger ansgefochtenen Kampfe sind die Franzosen geschlagen worden. Der Gouverneur von Tanger soll die französische Negierung darauf aufmerksam gemacht haben, daß die Stadt, falls nicht in den nächsten Tagen Verstärkungen gesandt würden, von den Marokkanern eingenomnien würde.
Der Burenaufstand.
Vom Durcnansstand kommen nur wenige Reutermeld- ringen, die alle zugiuisten der Engländer frisiert sind und die demnach mit Mißtrauen aufzunehnren sind. Für uns sind die Berichte lediglich ein Beweis, daß der Aufstand im Wachsen ist und die Engländer lebhaft beschäftigt. Im Nachstehenden geben wir eine Probe der englischen Meldungen.
Kapstadt. 15. Nov. (W. T. B. Nichtamtlich) Ein amtliches Telegrainm ans Pretoria teilt mit .daß Oberst Badenhorst, der von Welvenhoek im nördlichen Oranjefrei- staai vorrückte, seinem Bericht zufolge am 12. November bei Frankfurt das Rebellenkommando unter dem Belebt t on Van Voller angegriffen und dessen Lager mit 47 Mann und 56 Pferde» erobert hat. .Zwei Rebellen sielen, drei wurden vexwundet.
Rußland ln Bulgarien ahget»!il;t
Sofia, 13. Nov. (W. B. Nichtamtlich) Dec feit drei Tagen hier weilende frühere serbische Minister Mar- linowiljch bemühe sich vergeblich in den hiesigen politischen Kreisen, die Grundlage für eine bnlgarisch-ferbische Annäherung zu schissen. Tie bulgarischen politischen Kreile r erhalten sich vollkonunen ablehnend, die amtlichen Kreise ignorieren Martinowitsch Ter russophile „Mir" sagt: Menir Martinowitsch heute von Verpflichtiingen Bulgariens spreche, so sei jede Vdrständigiing illusorisch; denn Bulgarien habe im Kreis des Balkanbundes gegen die 3 iirfen seine Pflichten gegenüber dem Slawentum erfüllt mb bade dafür schlechten Dank geerntet.
Serbien r.iö SrtiruSchirr. Sofia, 11. Nov. (28. B. Nichtamtlich.) Der frühere serbisch- Minister Martino- witsch erklärte in einer Unterredung, es wäre feige, lvenn Bulgarien Serbien honte überliele, während dieses einen Krieg führe. Es müsse vielmehr nbwarten, bis sich Serbien und Bulgarien mit gleichen Kräften uresten. Hierzu icbreibt der Vizepräsident der Sobranje Mo: ftsehilow in dlm stambulowistischen Parteiorgan „Wolja": Man muß ein Serbe sein, um mit einer solchen Frechheit zu sprechen, nachdem Serbien Bulgarien im Vorjahre hinterrücks überlasten und seither die mazedonischen Bulgaren in der im- mealchichjle:: und unerhörtesten Weife gepeinigt und
mass.ikriert halte. S rbien fiel Bulgarien in, Jahre 1335 heimtückisch au und schloß im Jahre 1912, während die bulgarische Armee vor Tschataldscha staad, einen Gcheimbnnd mit den übrigen Nachbarn, um Bulgarien zu Gnmde zu richten. Wie kann heute der Sohn einer Natton von Tücke reden, welche nichts anderes als Heinitücke, Räubereien und Mrnelxln-o-de in der Geschickte aüszuweifeii hat? Wir
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haben die brüderliche slawische Idee teuer bezahlt. Es
wäre cm unerhörtes Verbrechen, ihr nochn-vts nach;»geben Wie kann Mactinowilsch von 1012 sprechen, wo Serbien und dessen OcrSiiiibete wie ansgehungerie Dolle fein«
Menschenwürde und Würde als Geiceraüssimus vergaß und Bulgarien verkaufte, um das Slawentum zu retten? Martuiowitsch kann sicher sein, daß die Bulga-on ihre
Dllichi erfüllen und Mazedonien aus den Kmll-n neuer Knechtschaft befreien lverdea. Der Artikel erregt hier das größte Ansseheu.
Ans dm smikii Gj?kä.
Eine neue Protest» . Chinas. Petersburg, 11. Nov. Ans Tientsin wird gemcldet: China überreich"' in Tokio eine neue Protestnote wegen der Besetzung des chinesischen Telegraphenamtes in Weihaiwei durch japanftche Truppen. (Weihaiwei liegt unmittelbar gegcniiber der englischen Konzession Port Edward, die vielfach nift dom Namen des benachbarten chinesischen Gebietes genannt wird. Es ist jedenfalls eigentümlich, daß sich die Japaner so nahe ihren englischen Verbündeten festsetzen.
Ans Frankreich.
Ter sechste Teil Franrrcicbs besetzt. Der „Temps" cnwf'ng den Brief eines ehemaligen Offiziers, worin dieser seftie Verwunderung darüber ausspricht, daß der „Tcmps" eben-o >eie das englisck,e Großmaul Repington sagt, die Deutschen erreichten ihren Zweck nicht und der Zustand sei für Frankreich günstig. ..Mao vergißt zu leicht bei den französischen Maßnahmen und bei der Beurteilung des heutigen Zustandes, daß der Hauptzweck der Operationen der sein muß. die llnversehrib.ftt eines Platzes und das Leben der Einwohner sicher zu stellen, da die Deutschen nock) von Reims bis Lille stehen." Der militärische Fachmann wundert sich auch darüber, daß England nicht mindestens 700 000 Mann zur Unterstützung nach Frank, reich gesandt habe. (Woher nehmen und nicht stehlen! D. Schritsl.l „Der cheulsche Angriss, so heißt es weiter, hat zue Eroberung von fast ganz Belgien und zur Besetzung unserer nördlichen und nordwestlichen Departements gesührt. Was die Bevölkerung und deren Reichtum angeht, so kommt oas gleich mit der Besetzung des sechsten Teiles von F r a n k r e ich. Die Statistiker wißen die Verluste der Franzosen an Terrain, Wohnungen, Fabrilen, Bergwerken, Eisenbahnen und Kunstwerke» aus mindestens 30 Milliarden schätzen.
Eine Gemeinheit des „Malin". Paris. 14. Rov Unter der Ileberichrift „Die deutschen Seeräuber" schreibt der .,Matin", nachdem er aus das Stillieqen der deutschen Flotte im Kieler Kanal hingewiesen hat: Man muß aber gerecht sein, gewiste Schiffseinheiten benehmen sich bester. Ihre Offiziere zeigten Kühnheit, ihre Mannschaften Strammheit, u. „Goebcn" „Breslau". „Scharnhorst" und besonders „Emden" manövrierten im Mittelmeer und im Indischen Ozean wie Seeräuber von hervorragender Bedeutung und Piraten erster Klaste. — Der „Matin", der nebenbei gesagt, das Geschäftsprodukt einer amerikanischen Eroßkapitalistengruppe ist. scheint sich Mühe zu neben. in Niedertracht der Gesinnung selbst die Engländer übee- treffen zu wollen.
Ans England.
Lord Roberts gestoeben. Amtlich wird mitgeteill, doß Lord biobcrts gestorben ist. Lord Roberts befand sich in Frankreich auf Besuch bei den indischen Truppen, deren Oberbefehlshaber er gewesen ist. Er hatte sich am Donnerstag eine Erkaltung zugezogen, aus der sich eine Lungenentzündung entwickelte. der er nunmehr erlegen ist. — Feldmarschall Roberts hat fast sein ganzes Leben in den Raubkriegen zugebracht, die England immerdar mit allen möglichen Staaten und Landern geführt hat. Seine Spore» verdiente er sich in Indien, er tat sich in dem Kriege gegen Afghanistan hervor und machte sich besonders einen Namen durch die rücksichtslose englische Art, wie er die Buren bekämpfte. Die Deutschen haßte er aus voller Seele. Immerhin war er ein Engländer alter Schule: rücksichtslos und brutal, aber wenigstens bis zu einem gewissen Grade anständig und aus diesem Gruncc höher zu werten als die jetzigen Machthaber, wie Churchill, Grey und wie sie alle heißen.
„Hofinuvgsios und »nwirrjam". London, IN. R»v lW. B. 2cichtawt!!ch>. In einem Leitartikel zur Rede Asgucih» bei der Eröfsnung des Parlaments schreibt die „Tim^": Die gegenwärtigen Rekruticrüngsmethoden sind hoffnungslos und unwirlsam. Wenn wir an der Aufgabe der Vernichtung der deutschen Militäimacht vollen Anteil nehmen wollen, »nisten wir viel mehr Menschen aushebe» als bisher. Wir brauche» sie sofort, wenn der Sieg unser sein soll.
Gegen Churchill. Im Oberhaus richtete Lord S e I f> o r n c scharfe Angriffe gegen den Kommödianten Churchill, der rin» ausgebildete Seeleute in den Landkampf nach istwerpen geschickte habe. Selborne protestierte dagegen, daß Churchill persönlich Botschastcn an fremde Mächte und an die Seebrigade in seinem eigenen Rome» schicke, anstatt daß sie namens de» Kollegiums der Admiralität gesandt würden. Selborne rllhmt- den Prinzen Louis von Battenberg. Der Angriff auf ihn sei eine nationale Schmach.
Englischer Pump für Serbien. Aus der Abrechnung im Unlerhause über die Verwendung der Kriegsanleihe geht hervor. daß Serbien 1» Millionen Marl von England „vorge- strcckt" erhielt. Das war ein gesnndenes Fresten für die Harimeldiebe.
Fußball über Alle»! London, 13. Rov. Die BlMiee melden, Lord Durham bedauerte in einer in Sunbakwb gehaltenen Rede, daß die Zeit aus das Fußballspiel »er- wcndet würde. Es wäre ihm lieber, weift! die FußbalHoieler Khal! trüge». Er wünschte säst, daß die Deutschen ans die Fug-


