Sir. 244
Jl«ne Tageszeitung. Samstag, den 17. Oktober 1314
®We 4.
d J Gesangverein,Germania" \ \xT'
^ i Stammheim«
Ain 12. Oktober starb im Lazarett zu
Marburg unser treues Mitglied
Wilhelm KerD
Leib-Komp., Inf. Reg, 116
an schwerer Erkrankung, die er sich auf dem Felde der Ehre zugezogen hatte, kam 23 Jahre alt. Ihm, dem Stolz seiner schwer geprüften Eltern, bewahren auch wir ein treues Gedenken; denn er war mit ganzem Herzen bei unserer Sache, einer, auf den man sich verlassen konnte, ein edler Mensch.
Treue dem Treuen!
Stammheim, den 15. Oktober 1914.
Der Vorstand.
Bekanntmachung.
Die Empfängerinnen von Kliegsuntrrstatzuvgc» haben die ©■llaflimi ihrer Ehegatten vom Militär aus Feilt oder ,i!r immer aut der Bürgermeisterei Zimmer Nr. II innerhalb 24 Stunden anzuzeigen.
Fricdberg. den 8. Ott. 1911.
Der Biiroermeister.
Stahl.
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Gr. Bürgermeisterei Okarben. Fauerbach.
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Dreiklasfige Tagesschule mit besonderen Abteilungen sür Vauhandwerkcr,AIetalla beiter,Maler u Weitzbinder. Beginn des Unterrichts: Mittwoch, den 4. Nov. 1914, vormittags 9 Ubr.
Veste Vorbereitung für die Meisterprüfung. Bei erfolgreichem Besuche der obersten Klasse kann der Ein- tiitt in die zweitobrrsten Klassen der Vaugewerkschulen Hessens ersolgen.
Anmeldungen sind spätestens bis zum 24. Oltbr. an dis Schulleitung zu richten, von der auch Schulprogramme und Anmeldungsscheine unentgeltlich abgegeben rr erden.
Friedberg, den 3. Oktober 1914.
Für de» Auf sichtsrat: Die Schulleitung:
Stahl, Dipl.Ing. Schneidt.
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Eigetragciic Eenossenschast mit beschränkter Haftpflicht.
Unter Zinsfuß für Spareinlagen wird ab l. Januar kill-'; auf 4°| 0 festgesetzt, üare Einlagen werden zu höherem Zinsfuß gegen besondere Vereinbarung schon von jetzt ab entgegengenoinmen.
Aecker Verpachtung.
Infolge Auftrags der Frau Hch. Karl Müller Wwc. dahier, findet Montag, den 19. Oktober 1914. abends 8 Uhr im Restaurant bei Herrn Ph. Steinhaußer eine Verpachtung von nachstehenden Grundstücken auf die Dauer von 9 Jahren gegen Bürgschaft statt.
1. Gemarkung Friedberg. Mtr.
Fl. II!. Nr. 191 Acker an dem grauen Steingewanne 1151 „ .. .. 29 5
„ „ „ „ » 2095
„ den Lachenwiesen 2979
Wiese„ „ 2188
Gemarkung Fauerbach.
Fl. 1711 Nr. 89 Acker obig dem Tinhcimer Pfad 1072
„ 1711 „ 97 „ daselbst im Vorderseid 1112
Ruppcl, Sttiii. Mintitar n. larnlit.
III. Nr.
101
daftlbst „
102
103
IV. "
313V.
daselbst „
3127,
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Frankfurt c. |t1. niusikantenweg 78.
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Durch den Krieg liefern die Zechen nur einen Teil der Abschlutzquantitälen. Um unsere Kundschaft jederzeit prompt bedienen zu können, haben wir eine sogenannte Glanzkohle aus Lager gelegt und verkaufen dieselbe zu Mk. i .— per Zentner ab Lager und Mk. 1.10 franko Haus bei Abnahme von über 20 Zeniner. Unter 20 Zentner erhöht sich der Preis um 5 Pfennig pro Zentner.
Diese Kohle ist als Hausbrand ein gleichwertiger Ersatz für Nutzkohlen und im Preis wesentlich billiger. Die Lieferung kann jederzeit prompt erfolgen.
Gustav Schwarz Söhne
G. in. b. H.
fried berg. Telefon Nr. 35.
XVIII. Nrmeckorps.
Siellvertrelendes Generalkommando.
Frankfurt a. M., 9. Okt. 1911.
Avfendnng von Liebesgaben.
Fm Etappengebiet wird — sowohl von Seiten der Etap- pen-Inspettion wie auch von Seiten des Militär-Inspekteurs der sreiwilligen Krankenpflege — aus das Eindringlichste über einen usertojcn Autoverkehr mit Liebesgaben geklagt. Es ist daher Seitens der Etappen-Jnfpektionen ani».ardnet, daß derartige Transporte, deren Begleiter sich nichi einwandfrei als Delegierte der freiwilligen Kranlenpflege ausweisen, sosort an- zuhalien und nach dem Etappen-Hauptort zu leiten sind, woselbst über die Liebesgaben selbst im Sinne der Dienstoorschrist sur die freiwillige Krankenpflege (D. sr. K.) Ziss. 102 Abs.,5 verfügt werden wird.
Die Autofahrer und ihre Begleiter, die sich nicht ganz einwandfrei ausweisen können, werden sosort in Hast genommen.
Ob und wieweit die einwandfreien Autos in das Operationsgebiet >ahren dürfen und welchen Truppen die Liebesgaben zugefllhrt werden sollen, bestimmt die Etappen-Inspek- tion.
Letztere teilt ferner mit, daß als Liebesgaben z. Zt. besau- ders erwünscht find:
Warmes Unterzeug, guter Wein, Rum, Zigarren, Tabak Dauerwurst, Speck, Kakao, Schokolade.
Im Anschluß an vorstehende Mitteilungen der Etappen- Inspektion bestimmt das stellvertretende Eeneralto..,mando unter Aushebung aller früheren Bestimmungen:
Liebesgaben für Angehörige des Feldheeres gelangen zur Absendung an die Truppe:
1. durch sämtliche Ersatztruppenteile des Korpsbezirks,
2. durch die immobile Etappen-Kommandantur Nr. II Frankfurt-Süd (Bureau: Sachsenhausen, Mittlerer Ha- senpfad 5), durch die immobile Etappen-Kommandantur
. Nr. III Darmstadt (Bureau: Postamt II),
3. durch die Abnahmestellen in Frankfurt a. M.
a) Abnahmestelle freiwilliger Gaben Nr. I (Hotel, Bahnhossplatz 18) für Lazarett-Bedarfsartikel,
b) Abnahmestelle freiwilliger Gaben Nr. II (Hedderichstr. 59) für sämtliche übrigen Liebesgaben.
Sämtliche sonstige Sammelstellen des Korpsbeilrks haben die bei ihnen zusammenströmenden Liebesgaben an vorgenannte Stellen abzusühren.
Etwaige vereinzelte Ausnahmen von vorstehenden Bestimmungen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung der zuständigen Herren Territorialdelegierten, die ich hiermit bitte, von diesem Rechte nur Gebrauch zu machen im Sinne des Erlafies des Militär-Inspekteurs der freiwilligen Krankenpflege v. 39.
9. 11 Nr. M. 3198.
Der jtelloertr. kommandierende General Frhr. v. E a l I, General der Infanterie.
Für das |lotc ft reut
Es gingen weiter ein: Frau H. Str., Melbach: 2 Spazierstöcke, 1 Armbinden: Frau Schäfer: 1 P. neue Socken; Frau Professor Werner: 1 P. neue Socken, 1 w. Kolter, Frau Bin- dernngel: 1 Wafierkissen und Ansichtskarten; Frau Müller: 1 P. neue Socken; Frau Graulich: 3 P. neue Unterhosen; El. Buckel: 1 P. neue Socken; Anna Schlitte: 1 P. Pulswärmer,
1 P. Zwieback; Frau Waldschmidt: t P. neue Socken: Sam«
melstelle Fauerbach durch Herrn Pfarrer Zatzmanu: 30 P. neu« Socken, 1 P. Pulswärmer, 1 neues Normalhemd, 1 P. neu« Unterhosen, 3 getr. Hemden, 10 P. Verbandswatte, 12 neue w. Taschentücher: Von den Schülerinnen der Musteischule: 57 P. Socken, 10 P. Pulswürmer; Frau Schieserstein: 1 P. getrag. Pantoffel, 3 P. Pulswärmer, 2 P. neue Socken, 2 Stöcke; Frau Hensel, Schwalheim: 3 getr. Hemden, altes Leinen; Frau Himmelreich: 2 getr. Hemden, 2 P. getr. Unterhosen, 2 Bettücher,
2 P. Socken, 1 Korb Birnen; Frau Helene Reinheimer: 8 P.
neue Socken, 2 P. getr. Strumpfe, 3 getr. Hemden. 12 Taschentücher; Frl. Kitzel: 1 P. neue Socken; Sophie Lippold: 1 P. neue Kniewärmer, 2 P. Pulswärmer; Frau König: 5 Gläser Gelee; Frau Schuhmacher Heß: 1 P. neue Socken, 2 P. Pulswärmer, 1 Leibbinde, 3 P. Fußlappen, 3 P. Bettschuhe, 3 P. Slrohsohlen: Herr Emil Katz, Münzenberg: 2 Kistchen Zigarren, 3 P. neue Socken; Herr Karl Zulauf, Rodheim v. d. Höhe: 9 Stöcke; Frau Jean Kögler: 1 P. neue Kniewärmer, 1 P. neue Socken; Frau Gräfin Solms-Rödelheim, Abenheim. 18 P. neue Socken; Gemeinde Dorheim (dritte Gabe): Gräfin
Anna zu Solms-Rödelheim: 3 neue Hemden; Frau Hermann Röder: 9 getr. Hemden, Kragen; Frau Er. Schutt: 1 P. neu« Socken, altes Leinen; Frau K. Psesfer: 3 getr. Hemden, 2 große und 2 kleine Bezüge, Fußlappen; Frau L. Philipp!: altes Leinen; Frau Wilh. Röder: 1 P. getr. Socken; Strickkränzchen der jungen Mädchen und Schulmädchen in Dorheim: 22 P. neue
Socken, 85 P. Pulswäruier; Frau Rieper: 1 Steppdecke,
Allen Gebern ber»!i'her Dank!


