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oebcn von einem belgische» Sanitätsoffizier, dos, die Belgier ar Fort Merxem nördlich von Antwerpen I c l b sl ln die 'ust sprengten.
Das Nieuwe van den Dag" meidet aus No f enLaa!. :aß die deutsche Artillerie die Forts Schoote » , Grabens . e z e l und die Schanze Schilde beschoß.
Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" berichtet, daß beute •in ganzes Bataillon belgischer Soldaten über die Grenze lam und dort von den Holländern interniert wurde, ferner, dos, die Engländer das an der Schelde gelegene Fort St. .ln >' a .•bensalls selbst in die Lust gesprengt haben, um es nicht ln we Hände der Deutschen kommen zu Iahen, die daraus i if die ängs der holländischen Grenze abziehenden belgischen Truppen 'euern könnten.
Das „Nieuwe van den Dag" meldet aus Noscndaal, das; ln aus Antwerpen angekommencs Mitglied des belgischen Ro- en Kreuzes berichtet habe, daß die Deutschen heftige Aagrtiie »s den inneren Fortsgürtel richten, und daß die darin liegen» >en Verschanzungen bereits erstürmt sind. Bei Lier und öiers im äußeren Festungsgürtel werde noch heftig gekämpft die Beschießung der Stadt scheint eine furchtbare Wirkung zu haben, wenn auch der Reuter Bericht > ’.s tzstende via London, daß das ganze Viertel zwischen Iustiz- ,alast und Südbahnhof in Flammen stehe, übertrieben ist Zn diesem Viertel steht das Museum, dessen Schätze sicher öer-its n den Kellern geborgen sind, so daß die gemeldeten Beshrd:g- Ihgen nur das Gebäude betreffen. Das Zentrum der Stadt Nit dem Rathaus und der Kathedrale sind etwa zwanzig Minuten von dem Siidvicrtel entfernt. Aus dem Zentrum >er Stadt werden noch keine Beschädigungen gemeldet. Die .Times" berichtet, daß im Tiergarten alle wilden Tiere rschosse» wurden. Post- und Telegraphenämter sind ge- hlosse».
Wie dem „Berliner Tageblatt" gemeldet wild, wurde nach r Ankunft neuer englischer Truppen in Aiitwerpeu die L eien ng der Verteidigung den Engländern udertra- zeu. Die belgische Regierung wird mit dem Fall Antwerpeiis oou Ostende nach London iiberjiedeln. Unmitielbar vor der Abreise der belgischen Regierung nach Ostende wurde nach dem ..Lokal-Anzeiger" mitgeteilt, daß das Kabinett in feiner 'etzteu Beratung eine Depesche des sranzösischen Ministers des Auswärtigen, Deleasse. erhallen habe, in der die Ueberzeugang ausgesprochen wird, Antwerpen würde in letzter Stunde van den vorgedrungenen französisch englischen Streitkrästen entsetzt werden. Der Kriegsminister Broqueville vertrat Deleisses Ansicht gegenüber feinen Amtskollegen und ließ vor seiner Abreise der Antweipencr Bevölkerung Mitteilen, daß d-e Hilfe oer Verbündeten unmittelbar beoorstehe.
Das Bombardement.
Roosendaak, 9 Okt. Der „Nieuwe Rotterdamsche Lourant" meldet über das Bombardement von Antwerpen:
Das crstr deutsche Geschoß siel in die Schelde, ra- zweite in die National st raß e, das driiie ans den H a n p i b a h n h o s. Während der ganze:, Nacht wurde das Feuer heftig jor, gesetzt. Dcirrne, Borgerhout, Merxcm und -rach das Zentrum der Stadt find jihwer beschädigt. Die große Strariusabrik Ronbaix-Odenseove steht in Flammen. Eine! der großen Gasbehälter ist in die Luft geflogen. An verschiedene» Punkten von Antwerpen sieh! mau Flau,men empar- ilcigen.
Mahnung zur Besinnung.
Haag, g. Olt. Die Bärgerschaji von Aniweipen wird in einem Ausruf ansgesordert. sich an einem evenluellen Straße,I- kauips nicht zu beteiligen, sondern die größie Ruhe zu bwah- re». Der Ausrus erinnert tarn», daß die Bevölkerung ücm Sieger Gehorsam schulde. Zur Wahrung der Rechte der Einwohner bleibe der Eeineindcrai zurück. Der Ausrus obliegt, iv'.iui die Besinnung verloren wurde, lei alles verlöre».
Der englische Schnst.
32 deutsche Dampfer in Antwerpen in die Lust gesprengt.
Essen J. Okt. (Nichtamtlich). Die „Rheinisch Westfälische Zeitung" verbreitet durch Extrablätter folgende Meldung:
Rotterdam, 9. Oktober. 32 deiiljche Handelsschiffe, darunter der Lloyddampser „Gneijenau" und viele andere große Seedampfer sowie über 20 Rheinschisse, sind heule vor Antwerpen in die Lust gesprengt worden, da die Niederlande stem Berlangen zum Abtransport von Flüchtigen der Eariii- ,on l?1 »ach England durchzulassen, nicht slattgaben.
König Albert wollte gestern vor der Beschießung der Stadt diese übergeben, wurde aber von englischrr Seile daran verhindert.
Es handelt sich um deutsche Handelsschifse, die „ach Kriezs- rechi schon lange in belgischem Besitz waren. Damit diese vchisfe nicht wieder in deutsche Häiide fallen, wurden sie vor der Besitzergreifung Antwerpens durch die Deutschen obne Zweifel auf Anraten der englischen Schufte in die Luft geprangt.
Die Schrerkensnacht. Belgische Flüchtlinge, die in panilariiger irtncht die repenoe holländische Grenze erreicht haben, haben e„> grauenvolles Bild von der ersten Nacht der Beschießung Antwerpens durch die Deutschen entworesn. Zn ipatcr Nachtstunde erst wurde das Boinbardeinenl eröftnet. da,» begann aber eine S ck, r e ck e u s n a ch t. Unanshörlich schlüge» die Eranaie» ein. Ueber Antwerpen hing die ganze >Iackfl biudurrli die Glut zahlreicher Feuersbriinsie, Zeppeline warsne Boniben, einer der großen Pciroleniniants il, !» die Luft geflogen. Das schwere erschiitierude Dröhnen der größten deutsche» Alörjer i>> deutlich vo» de», weicher rollenden Donner der leichten Geschütze zu „»lerschcidcn. Ein zurückgebliebener betgijcher Zollbeamter zählte 31k Schüsse in der Mi- lute und jal, die Gr«naie» mit langem Fenerschweis durch die 2ust sl»ege». Silo der Morgen anbrach, sah man weiße Raiich- »alkeu nbe» mehrere» Punllen der Stadt aussteige». Unter den schwer beschädigte» Gebäuden so« unch der Zustizpalast sein. Der traurige Strom der Flüchtliiige hält noch imrner an. Zm ganzen solle» an» No-bweltkeloi-» 50y««0 Menichen ouoge- wandert lei».
tzieue Jazeszeltung. Samstag, oen io. Oktober
Antwerpen aus der Flucht. Aus den Städten und
Orlen an der belgischen Grenze kommen Nachrichten vom Ein- tresscu belgischer Flüchtlinge. Ein Teil ging nach Btijsingeri, >„n weiter nach England zu gehe». Biele sind direkt von Sn:, »■■einen nach England gereist. Die Anköiiiu.linge erzählten. :er Kommandeur der deutschen Bekagerungstruxpe» habe die Be- schießung der Stadt bis heute ftiih b Uhr ausgcfchoben, um Vir Ciinee'ner abziehr» zu lasse». Auch Rotterdam war gesie:i: mit Flüchtlingen überschwemmt.
Der „Rellerdamsche Eouroni" meldet ans Noosendoul: Fiiähllinge '-.-■■. >1 aus: Der Aiiiitäegou p e rneur von Antiverpoe: ' --7le heute ftiih die Bevölierung aus, die Stadl zu verto.i- fea. Um 11.30 Uhr erschien eine „T a >i b c" und wars eine B i .be aus de» Bahnhof. Seitdem hat der Auszug die F >r:n einer panische» Answnnderiing angenommen. Die Wege nach der holländische» Grenze seien schwarz von Menschen. Endlose Cxtraziige sahren nach Roosendaat. Die Flüchtlinge sagen, der Käsig habe vli! der Regierung Antwerpen verlassen.
Der Rückzug der Brjatzung abgeschuitieii? London, !>. Okt. „Daily Telegraph" vernimmt aus Belgien, daß es den Deutschen am letzten Mittwoch »ach zahlreichen vergeblichen Versuchen gegluckr ist, während des Nebels zwischen Schoonaerde >.»id Eeghenem (bei Termonde) über die Schelde zu kommen. Der Kamps dauert fort. Di: Belgier setzten den An- giifse» einen verzweiselten Widerstand gegenüber, doch gelang es den Deutschen, ihre Bewegung aus dem Cüdwesten forizu- ietzen. — Diese Nachricht ist von der größten Wichtigkeit, denn wenn es den Deutschen gelingt, von Termonde aus nach dem Neiden vorzudringen, so bedeutet dies, daß den belgischen und englischen Truppen der Weg nach der Küste wenn nicht >b- geschnitte», so doch äußerst erschwert wird,
Amsterdam, 9. Okt. Es wird bestätigt, daß die belgischen Truppen, die w e st l i ch der Schelde gestanden haben, vor der nördlich Termonde vorrückenden deutschen Truppenmacht über die Schelde innerhalb des äußeren Fortsgürte.s z u r ü d m e i d) e n. Das Amsterdamer „Handclsblad" bemerkt hierzu: Nun rücken auch die Deutschen von Südwesten her gegen die Stadt vor, sodaß die Aussicht für die Garnison lind das vereinigte belgisch-englische Heer, die Sladt noch vorlasscn zu können, sehr gering wird.
Ein vergeblicher Versuch. Stockholm. 9. Okt. Bei Oudenarde wurde ein nochmaliger Versuch belgischer Truppen, zum sranzösischen Heer durchzubrechen, zu- r i> ü g e w i e s e u. Die Kavallerie der Deutschen und der Verbündeten haben die Front bis zur Nordseeküste wei- terentwickelt.
Vm der Zchlcht int lUrHrn
liegen keine deutschen Nachrichten vor. Wir sind ganz aus Meldungen des Auslandes angewiesen, die aber den Franzosen
nicht günstig lauten.
Aus Genf wird dem „Verl. Lokalanz." berichtet: Französische Beurteiler der durch die Ausdehnung der Operationen bis zur Meeresküste neugestalieten Lage beionen: Generaloberst v. Kluck führte diese Bewegung herbei i» der Absicht, den geschwächten fraiizösischen linken Flügel vor ungeahnte gefährliche An,gaben zu stellen. Die vom französischen General- stab llniimwriiideil zugestandene Stoßkraft der Deutschen zwischen Somme und Oise in der Gegend um Roye, wo der Durchbruch der Deutschen immer noch droht, ist unverringert. Das Strafet Rathaus fei deutscherseits beschossen worden.
Das „Berl. Tagebl." erährt über Genf: Das letzte französische Kommunique von gestern nacht 11 Uhr besagt: Die
Lage ist stationär. Die besetzten Stellungen sind dieselben. Heftige Kämpfe haben bei Roye ftaitgesunden.
Französische Nachrichten. Bordeaux, 9. Olt. Nach hier ciagetioffencii Meldungen hat sich der große Kampf zwischen den Verbiindeieil und de» Deutsche» im Nordweste» noch ausgedehnt. Das Verrücken der Verbündeten über Anas war der Eegavzug gegen das Vorrücken der Deutschen auf der L-me Armeutieres-Tourcoiiig. Gestern haben heftige Klein- käiupfe zwischen den deutschen und den französischen Vorposten ftaitgesunden. Neue deutsche Truppenabteilunge» sind herangeriicki: das läßt darauf schließen, daß die Deuhchen ihre Heere in Nordsranlreich in möglichst großem Umfange verstärken.
Gedrückte Stimmung in Paris. Mailand, 9. Olt. Von einem italienifchen Herrn, der heute aus London über Frankreich zurückgekehrt ist, höre ich interessante Einzo'heiten aus F r a n l r e i ch , die von den in der Auslandspreise unter Uederwachuiig der französischen Zensur erschienenen Berichten wesenilich abweichen. Die Stimmung in der französischen Provinz ist, wenn auch Nicht niedergeschlagen, so doch sehr gedrückt infolge der ungeheuren Verwundeten- transporte, die ganz Frankreich Überschwemmen. Ale Dahnzüge sind mit Verwundeten belegt, sodaß jeweils nur bis [50 andere Reisende zugelassen werden.
Die Wegschale des Sieges neig! sich nach der deutschen Seite. Kristiania, 8. Oli. In einer Betrachtung der Lage q.,s dem westlichen Kriegsschauplatz fährt der militärifhe Mitarbeiter des Blattes „Asleaposten", ei» Generalstabsossi- zier, aus: Wenn Antwerpen fällt, werden nicht allein 200 000 Deutsche für Nordsrankreich frei, sondern auch bedeutende Masse» schwerster Artillerie, was alles zufr i- mc:i die Entscheidung bringen muß. Der Umstand, daß die Verbündeten auch Verstärkungen von Indien erhalten habe», ist nicht besonders schwerwiegend, weil ihre Zahl noch nicht groß sein lann. Falls es richtig ist, daß diese Hindus sind, ist es zwcijelhaft, ob sie gleichwertig mit de» deutschen Soldaten sind. Daß Zossres Aliiice aus Franzosen, Engländer», Negern und HindiiS zusammeiigesetz! ist, ist ein Schiväche- inoniciit gegenüber der deutschen, aus gleichartiger Kraft auf- gebauten Armee. Falls man sagen darf, daß die Wagschale des Sieges sich »ach einer Seite Neige, fo ist es die deutsche Seite,
Der französische Umsafinngsversuch gescheitert. Mailand, i Okt Geiieralstabvhanptmann Aldo Gobioti erklärt in der I
„Persevcranza", daß der französische Versuch, den deutschen rechte» Flügel zu umfassen, mit dem Anstauchen c-.nes neuen deutschen Heeres bei Lille endgültig gescheitert sei Nachdem rs den Verbündeten trotz bedeutender Ueber- vrackit, ja vielleicht doppelter numerischer Ueberlegeuheit nicht gel inge» sei, die deuischeii Linie» zu durchbrechen, werde ein solb.er Versuch künftig noch aussichtsloser sein, da die Deutsche» nach dam Fall Antwerpens neue Kräfte sreibekom- UI-U werde», während Frankreich schon seine letzten Reserven in der Schlachtsront stehen habe.
Die schwarzen Kulturträger in Frankre-ch. London. 9. Oit. Der Kriegskorrespondent der „Times" schreibt: Die Art des Kampses >n Nordsrankreich wird besonders stark von den^a fr i!a nischc» Truppe» der Franzosen empfunden, di: wie alle Eingeborenen sehr schwer die Furchtbarkeit dis europäischen Krieges begreifen lernen. Die Verluste dieser Truppe» waren zu Anfang des Krieges sehr groß. Ein Offizier des marokkanischen Tiraillerir-Negimenls sagte, daß. ii dem ersten Gefecht die Hälfte der Leute fiel. Der Offizier drückte seine größie Bewunderung für die militärischen Eigenschaften der Deutschen aus. Der Durchschnitt des deulfchen Gcwehrfeuers stehe auf gleicher Höhe wie der der Vrcbündcien. Es seien im Verhältnis vermutlich mehr französische Osftziere gefallen als deutsche und es fei allgemeines Gespräch, daß sie Verluste der französischen Osftziere in den letzicn iiion-trn zehnmal größer seien als vorher bei den Kämpfen tu Marokko.
Rom, 9. Okt. Die „Tribuna" gibt den Bericht eines kan- lieh ans Bordeaux zuriickgekehrien italienischen Abgeordneten wieder, der der äußersten Linken angehört. Nachdem er zuerst den französischen »nd indischen Truppen großes Lob gespendet bat, erklärt er: „Nicht weniger bewundernswert stiid die schwarzen Soldaten vom Senegal. Sie stellen den Terror dar. Schon sahen sich die Befehlshaber der englischen und sranzm! scheu Truppen gezwungen, von ihnen diskreten Gebrauch ,:i machen, denn diese Neger vom Senegal sind wild und schonen den Feind um keinen Preis."
Die Stinimnug in Paris. Genf, 9. Okt. Die Pariser Oefftnilichieit, die noch gestern unter dem deprimierenden Eindruck der vo» den Deutschen in der Gegend von Roye erreichten Vorteile stand, sowie durch das Erscheinen neuer feindlicher Truppen nördlich vo» Lille sehr beunruhigt war, ist seit heute wieder zuversichtlich trotz der Nachricht von der Wiederaufnahme der Beschießung von Reims, der man leinen Einfluß auf das Endresultat beimißt.
Hfuf ssrfche unserer Dttbün-eten.
Tie Nüssen geworfen. Wi c n, 8. Okt. (SB.N3. Nilhicktnk-
ftch.) Amtlich wird verlautüar: 8. Oktober mittags: Beim weiteren Vordringen imserer Truppen wurde gestern der Aeind au der Chanffee nach Przemysl bei Barycz westlich von Dynow geworfen. Auch RzcZkow wurde wieder genommen. wo viele Geschütze erbeutet wurden. In dem Winkel zwischen Weichsel und San nahmen wir den fluchtenden Russen viele Gefangene und Fuhrwerke ab. Erneute heftige Angriffe auf Przemysl wurden glänzend abgeschlagen. Der Feind hatte viele Taufend Tote und Verwundete. In den siegreichen Kämpfen bei Marmaros-Sziget wetteiferten ungarijcher und ostgalizitcher Landsturm mit den polnisckfei» Legionären an Tapferkeit.
Die Kämpfe gegen Serbien.
Wien, 8. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Anitkich wirb terlautbar: 8. Okt.: Die Säubernngsaktion in Bosnien schreitet weiter fort. Zn den bereits gemeldeten gegen die Montenegriner erzielten Erfolge gesellt sich nun ein entscheidender Schlag gegenüber den in Visegrnd kampflos eingc- zogenen serbischen Kräften. Ihre nördliche Kolonne wnrdi von Srebcnica gegen Bajna Basta bereits iiker die Trine zuriickgcworfc.n, wobei ihr Train- und Mnnitionskolonne ab- gcnommen wurde. Die auf Roniania Plamina vorgegang- eue Hauptkrast unter dem Komniando des ExkricgsministerS Mylos Bojanovic, von unseren Kräften in zweitägigem Kampfe vollständig geschlagen, entging nur durch eilige Flucht der von uns goplanton Gefangennahme. Ein Bat. des 11. Regiment?, zweiten Aufgebotes ist gofangen genom- men und rnehrere Schnellfenergeschähe sind erobert Word '.'.
Potiorek, Feldzeugmeistcr.
KkMkrlrenWtrte Slimmrn m (fntilfliO.
' London, 9. Okt. Die „Morning Post" schreibt: k
durch den Krieg offenbar gewordene Hmiplsache ist die v. II • h e u r e Stärke Deutschlands, die es ermöglichte, l Russen ans Ostpreußen z» vertreiben und ihnen von der Osts-: bis zu den Karpathen entgegenzuireten, zugleich Belgien zu überrennen, die verbündeien Armeen von der Sambre bis zur Marne zu treiben, nach dem Rückzüge an die Aisne diese Linie zu halten und selbst die rechte Flanke auszudehnen, dabei die Belagerung Antwerpens vorzubereiten und die Angrisse gegen diese Stadt vorwärts zu führen. In einem zweiten Leitartikel schreibt die „Morning Post": Das Ende ist noch nicht da. Wer auf einen frühzeitigen Ziisammenbruch der deutschen Macht rechnet, verkennt die Lage gründlich. Dentschland besitzt noch lehr gioßc Kräfte und verjiigt über außerordentliche Hilfsquellen, es besitzt ferner eine sehr starke Stellung im Innern, es besteht kein Anzeichen und keine Wahrscheinlichkeit snr die innere politische Zersetzung, die inanche Leute gern prophezeien. Der Kampf hat sein erstes Stadium erreicht, das unmittelbare Ergebnis ans dem westlichen Kriegsschauplatz ist noch zweifelhaft
London, 9. Oli. E. Ashmead Bartleti schreibt im „DiUly Telegraph: Deutschland hat einen großen Vorteil vor den anderen Nationen, da die viesamiheit des Volkes militi- rische Ausbildung erhält und jeder verfügbare Mann unter de» Wafsen sieht. Deutschland hat nicht weniger als bl Ar nieekorps. Diese Menschenmafie, die sich in der Desensioe hält, durch die stärksten Reihen von Festungen unterstützt, bedeutet eine so snrckitbare Macht, baß es große neue Opfer des englische» Voltes erfordern wirb, sie zur Unterwerfung zn zwingen. Die Franzosen kämpfen tapfer in der Vepteibig-


