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v. m

widerung weit. Datz selbst im Kriege der Feind Kunstbauten zu schonen hat. ist selbstverständlich, aber doch nur insoweit sie nicht zur Dertcidigungs- oder Angriftszwecken benutzt werden und, wie in vielen Fällen erwiesen, nicht zur Einrichtung non Beobachtungspostcn dienen. Ist dieses aber der Fall, dann er- iordcrt -bei Trieb der Selbsterhaltung, Latz derartige Mitzstände kurzer Hand mit deutschen Erauaten beseitigt werden, den» das Leben unserer Sohne, Brüder und Väter steht uns höher im Werte als irgend ein Bauwerk und die Herren Kunsthistoriker des In- und Auslandes mögen bedenken, datz die siezreiche Durchführung des eben tobenden Weltkrieges für das Deutsche Reich eine viele grötzere Kunst erfordert, als die Renovierung der in einigen Teilen beschädigten Kathedrale zu Reims. Auf dem töniglichen Schlotz in Antwerpen weht z. Zt. eine Fahne, welche cs als Kunstbau bezeichnet. Gewiß ist cs ein solcher und wird geschont werden; wie aber, wenn das Schlotz ZU mi­litärischen Zwecken gegen die Belagerer benutzt und schließlich ans der Schlotzrampe Kanonen ausgestellt werden? Dann mutz eben Schonung aushören und eine Beschietzung cinsetzcn.

Auch im siebziger Feldzug machten sich sentimentale Stim­men geltend und rieten, um den ehrwürdigen Münstcrturm zu schonen, von der Beschietzung der Festung Stratzburg ab. Selbst­verständlich ist er geschont worden, aber den schwachmütigen Leuten gegenüber forderte damals ein deutscher Dichter'

Latzt stiegen eure Ballen lind richtet euer Rohr,

In Trümmer mag er fallen,

Steigt Deutschland neu empor!"

Dabei war aber der Strahburger Dom das Werk Erwin ron Siel,ibachs, eines deutschen Meisters.

lloolfurlt, rinkrtuil- PfutlriilnnK'.

Wie könne ist es ber. datz Herr Roosevelt in Berlin gefeiert wurde ? wie ihm eine deutsche Hochschule den Doktor­hut verliehen hat. Gewiß, man sah in ihm den Vertreter des ganzen amerikanischen Volkes, aber während die Präsidenten in der Regel ihre Pcrsönlichlcit hinter ihrem Amte zurülkrreten küssen, war er durch und durch Persönlichkeit. Allerdings mit einem starken Zug ins Eroteste. Damals hatte er den Grpssl des Komischen allerdings noch nicht erreicht, das war erst, als er dieses Jahr in Brasilien einen Fluß entdeckte, der schon in jedem Lchulatlas sicht. Er kam aus Afrika, wo er sich nur als gewaltiger Jäger betätigt hatte und besuchte die Haupt­städte Europas, überall mit Ehren überhäuft und überall Re- Sen haltend, die nicht immer taktvoll waren. So, wciin er den Engländern ihre Mißwirtschaft in Aegypten varhielt. Rur Deutschland imponierte ihm. Schon -ehe er Präsident wurde, hatte er sich bernüht, den Ehrgeiz der Amerikaner aus höhere Ziele als Dollarjagd und Sportrekorde hinzuwciscn. Damals erschien ihm Deutschland als Ideal, -aus ihn geht ja auch die Einrichtung der Austauschvrofessoren zurück. Und nun satzte er ieine Meinung über den Krieg in die Worte zusammen!Ein Friede, der den Militarismus bekräftigt, wird wenig Wert haben." Und unter dem Staat, der den Militarismus hoch hält, versteht nian das Deutfck>c Reich.

Mr. Roosevelt hätte noch hinzusügen können, wie er als Präsident feiner Zeit Lurch Vertragsbruch, Bestechung -und t»e- watt den Staat Pananra schuf, uni von diesem das Gelände zum Kanalbau zu erhalten und zu beherrschen. Das wäre doch sür ihn gerade jetzt, wo der Kanal fahrbar ist, eine interesiantc Reminiszenz gewesen, um so mehr, als der jetzige Präsident Wilson often das schwere Unrecht cingestandcn hat, welches Rnoseoekt damals dem Staate Columbien getan hat. Wie Rcckäsbriiche und Vergewaltigung schwächerer Staaten aus- -fehen und inszeniert werden, weitz Mr. Roosevelt mithin aus eigener Erfahrung am allerbesten. Und deshalb weitz er ebenso genau, datz das Deutsche Reich Belgien gegenüber nichts began­gen bat, was einem Rechtsbruche auch nur ähnlich sieht.

Im übrigen sind wir durch Roosevcfts jetzige Haltung kei­neswegsenttäuscht" und sind sehr unschuldig daran, datz >r in Deu8chlant> für etwas anderes gehalten worden ist, als für ein "--s. listiges Grotzmaull

An« der Keimst.

* Friedberg, v Oft. Verein ehemaliger Ilster. Die Mititlieder nnn- Verein ckhomckliger Leibgardisten, werden ----beten zu einer Befftrechmig sich Snmftag Abend den 10. O'tober, 0 Nhr am Verornslvkal hei Gastwirt Zoll im Ratskeller" reckt znstlreick eftizrrfinden.

* Frievberg, fl. Oft. Die ftanzösischen Gefangenen dürfen lest dem 1. Oktober an ihre 'Angehörigen Mitteilungen getan ,en lnsicn, die natürlich dem Zensor nnterstehcn,

Elcktrijchr Beleuchtung auf dem Lande. In jetziger Krrcgs- zeft ist die Sefchnffung von Petroleum schwierig und kann un­ter Umständen ganz unterbunden werden, Kohlen für die Er- zw-oung ri-kn-'ichci Energie find jedoch genügend vorhanden: es ffl deshalb -vorteilhaft, elektrisches Licht zu brennen, welches nicht nur dcyuemor rmd schöner, sondern bei gleillM Kerzen stärke wejentlich billiger als Petroleumlicht ist. Hierzu kommt noch, datz für Petroleum das deutsche Geld in's Ausland wan­dert, da Petroleum bekanntlich vom Auslande bezogen werden mutz. Es liegt daher besonders in jetziger Zeit auch im oolks- anrifchästkichcn Iuterefjc, das Geld in Deutfchland zu behalten und für deutsche Erzeugnisse arnznlegen, umsomehr als für gleiche Ausgaben erhebliche Poricil« geboten werden. Es kann daher nur angeratcn werden! Bronirt auf dem Lands, wo ?ch Gelegenheit lnetet, elektrisches Licht!

* Bruchenbrücken,fl. Ott. Bor etwa 3 Wochen wurden tstei für das Landsturm-Bataillon Friedbcrg, z. Zt. in Mar- kirch, 302 Pakete Tabak, 30 Pakete Zigaretten, 3 Kisten Z-.gar re», Schokolade, 4 Körbe Dörrfleisch, Speck und Wurst, sowie 12 Cai b Brot gesammelt und durch dir Herren Bürgermeister Kling, Lehrer Walther und Polrzoidiencr Hartmaun an der Lxrmmelstckve des Roten Kreuzes in Friedboig obgeliefert. Durch genannte Herren wurden heute wiederum 100 Pakete Tubek, kl Pakchen Zigaretten, 383 Zigarren, 30 Tafeln Scho­kolade. 38 Paar Unterhofen, -A3 Hemde», 60 Paar Strümpfe, [13 Pulswärmer, 1 Paar Handschuhe, 3 Paar Kniewärmer. 4

R«»« Tageszeitung. Freitag, de« ». Oktober ist«.

Leibbinden, 2 Wämse, 1 Pack altes Leinen, 44 Pani Fußlappen, 14 Taschentücher, 2 Halstücher, 3 Bettüberzüge, 12 Handtücher, 5 Bettücher, 13 Unterjacken, 1 Korb Wurst und Dörrfleisch und 24 Laib Brot für das Referve-Jnfanterie-Regiment Nr. 110 und 108 gesammelt und abgclicjert.

* Gießen, fl. Olt. Ter in den Kämpfen gegen Engländer und Franzosen in Kamerun gefallene kaiserliche Bezirksanft- mann in Dschang (Kamerun), Emil Rausch, ist ein Sah» des Geheimen Schulrats Dr. Rausch in Eictzen.

Reiche Spende. In Alton im Staate Illinois (Nordame­rika), wo eine Anzahl Auswanderer aus Oberhesicn eins neue Heimat gefunden haben, haben diese und ihre dortigen Ange- höriaen 3000 Dollars für die deutschen Krieger gesammelt.

* Frankfurt o. 91., 9. Ott. Das Eiserne Kreuz Erster Kl. erhielt der Kommandeur der 7. Division. Eeneralleuinant Rie­del, früher LeuNiaut und öautpmnnn im Infanterie Regiment Nr. 81, sodann Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 168 in Ossenbach a. M. und daraus Kommandeur der 41. In- sautcric-Brigadc in Mainz.

* Frankfurt a. 91., 8. Olt. Aus dem heutigen Hauptkälber­markt stiegen die Kälbcrprcisc um 4- 11 Pfg. im Pfund gegen die geitrigen Preise. Es kosteten feinste Mastkälber und mitt­lere Mast- und beste Saugkälber 1t3117 Pfg. pro Pfund Schlachtgewicht gegen 107113 bczw. 102107 Psg. Das Schlachtverbot von leichten Kälbern ist an diesen Prellen schuld. Bald kann man, wie Metzger äutzcrn, von den Käl­bern keine Notiz mehr nehmen. Sie werden Delikateste!

F. (5. Frankfurt a. M 8. Okt. 4000 Mark für die in Not geratenen Landwirte in Ostpreußen beschloß in seiner gestrigen Sitzung derKlnb für Landwirte in Frankfnrt a. M." unter Vorsitz des Oekonomierats Hoffmann-Hof-Gnll (Obe,-dessen) zu stiften.

* Bon der Hasenjagd. Die Hajenjagd ist dieses Jahr, wie uns vom Main, van der Lahn, aus dem Ried, der Wetteiau dem Taunus und dem Vogclsbcrg berichtet wird, flau, so datz im Intcrcsie der Erhaltung dieses Wildstandes wenige vom Geschlecht Meister Lampcs abgcschasicn werden sollten. Gut märe es gewesen, wenn der Gouverneur von Mainz, sein Jaod- verbot aufrecht erhalten hätte und die anderen matzgcbcnden inilitärischcn Behörden Mainaufwörts dem nachgefolgt wären. Vor allen, fehlen dieDrciläuser", die durch anhaltendes feuch­tes Wetter zu Grunde gegangen und auf schweren Ackerboden gesetzt wurde». In Gemarkungen mit mfttlcrcm und trichiem Ackerboden ist der Schaden nicht so grotz.

Hessen-Nassau.

* %. Oberursel, fl. Okt. In dem Hause des Herrn Gg. Hei- bert in der Altkunigsstiatzc wurde ein frecher Einbruch ver­sucht. Der Dieb hatte die eine Hälfte des Hostores ausgehängt und versuckste durch das Abortscnstcr in das Haus einzudrülgen. Durch das Geräusch wurde der Hausherr geweckt und kam her­aus. woraus der Einbrecher schleunigst den Rückzug durch das Fenster antrat. Der Hausherr setzte ihm nach, konnte ihn aber leider bei der herrschenden Dunkelheit cs war frühmorgens gegen 3 Ahr Vicht erreichen. Er sah jedoch, datz der Spitz­bube im Hof sich mit einem großen Sack belud und damit Reiß­aus nahm! als er jedoch merkte, daß er verfolgt wurde, ließ er den Sack, der ihm bei seiner eiligen Flucht hinderlich war, fal­len und verschwand in der Dunkelheit. Als man den Sack öfs- nere, fand man darin mehrere Flaschen Champagner, Weine Liköre und Steinhäger. Zum Teil waren die Flaschen bei dem Fall in Scherbe» gegangen und das edle Ratz ergoß sich über den Weg. Aus welchem Keller dieser Vorrat stammt, konnte bis jetzt noch nicht sestgestellt werden. Daß der Dieb leinen schlechten Geschmack an den Tag legte, bewies die gute Auswahl der Getränke. Man ist ihm übrigens schon aus der Spur.

* Wiesbaden, fl. Okt, Die Relruteu des 1t. Armcclorps (Kurhcsscn, Kreis Biedenkopf und Thüringen) mutzen in der Zeit vom 14.10. Oktober d. I. zu ihren Truppenteilen ein- rücken.

F. (5. Wiesbaden, 8. Okt. Das 30. Reservc-Pionier-B.it. das in, nahen Erbcnheim aufgestellt und seit Wochu, dort lag, ist heute um 1 Uhr mittags auf dem hiesigen Haupt - bahuhof verladen und mit Sonderzug über Coblenz nach dem westlickeu Kriegsschauplatz befördert worden.

* FC. Biebrich a. Rh., 5. Okt.Hindcnburgstraße" soll Don nun an die .Llepselallee" heißen laut Magistrats beschluß.

F. C. Vom Rhein, 8. Okt. Gestern Abend konnte man mehrfach große Züge Wildgänse auf dem Fluge nach dem Süden beobachten. Ein Zeichen, daß der Winter vor der Türe steht. Zeigte doch in der vergangenen Nacht das Ther­mometer 0 Grad, an dem Winde ausgesetztcn Stellen jogar 1 Grad.

* Limburg, fl. Okt. Dem Pallottincr-Bruder aus dem Misstonshause i» Limburg, Schütz, bei der Maschincngewehr- Kompagnic I. nassauischen Jnjanterie-Regiments Rr. 87 in Mainz wurde das Eiserne Kreuz als erstem der Kompagnie verliehen.

Aus dem Spesiart, fl. Olt. Im Hinterspesiart, vor allem im Order Reisig schreien die Hirsche. Die Jagdbeständcr ge- »annten Bezirks, des Herrenhaus»,itglied Walter vom Rath und Iustjzrat Dr. Schmidt-Polex, beide aus Franksurt a. M haben bereits mehrere kapitale Stücke Rotwild zur Strecke ge­bracht, die fie zu Gunsten des Roten Kreuzes verwenden wollen.

* Kletnheubach a. 91., 9. Okt. Die Fürstin zu Löwenstein- Werlheim Rofenderg aus Schlotz Kleinheubach hat sür verwun­dete und erkrankte Vaterlandsoerteidiger 20 M0 ,8 gestiftet.

Starkenburg.

F. C. Tarmstadt, 8. Okt. (Liebesgabe,, jür die Grotzh. Hessische 25. Division.) Der Landgraf Chlodwig von Hessen der den Feldzug bei dem Stabe der Großhcrzoglich-Hess,- schcn 25. Division aus dein westlicksen Kriegsschauplatz mit- inackt, bittet sür die Division um größere Mengen Liebes- gaben. Die Sendungen sind zu richten an die Landgraf,ich Hessische Rentkammer zu Herleshansen. Nicht gewünscht werden schwarze (dunkle) Handschiche und Pulswärmer. Schwarze Handschuhe und Pulswärnirr sollen an die Trup­pen ins Feld nicht geschickt werden, da diese dem Feinde

als gutes Ziel dienen und sofort zahlreiche Verwundungen an der Hand im Gefolge haben. Man verwende vielmehl

feldgraue Strickwolle, znm mindesten solche in möglichsl deckender Farbe.

* Darmstadt. 8. Oft. Ein weiterer pan der Grobherzogin veranstalteter Licbesgabcnzug für unsere Kümpser in Feindes­land ging gestern vormittag vom hiesigen Hauptbahnhof an Ue Grenze ab. Er wurde geleitet von dem Fürsten Erbach Schön­berg. der auch den ersten Zug mit Geschick geführt hat und ent­hielt neun voll bepackte Automobile, sowie einige Eisenbahn- gütcrwagcn, alle mit Liebesgaben aller Act, insbesondere Win- tcrwallwaren, llntcrzeuge, Zigarren, Schokolade und samtig» Lebensmittel aller Art. Rach der Ankunft aus der Etappen slation werden die Autos versuchen, möglichst nahe an die hej fischen Regimenter hcranzukommcn. Die Grotzherzogin wo, Mil Gefolge selbst zur Verabschiedung an Bahnhof erschienen.

* Darmstadt, 8. Okt. Die aus dem hiesigen Hauptbahnho! unter dem Protektorat der Grotzherzogin errichtete Verbands und Erfrischungsstation sür Berivundetc hat bisher an einzel­nen Tagen bis zu 4000 verwundetend erkrankte Personen ver­pflegt und erfrischt. Autzerordentlich groß ist die Zahl der neu hcrgestellten Verbände. Außer einer großen Dampskochanlagc. welche die Firma Röder dahier lostensrci zur Verfügung gestellt bat und welche 3 mächtige Kochkessel mit je 400000 Liter enthält, ist eine vollständige ärztliche Station mit Operations­raum usw. eingerichtet. Die Gcschäjtslcitung, die eine sehr nm- sangreichc Tätigkeit zu entfalten hat, wird ehrenamtlich geführt. Etwa 150 Damen aus hiesigen Familien haben den sehr an­strengenden, abwechselnd Tag und Nacht notwendigen Bahn­hofsdienst als Pflegerinnen, oder als Hilfsschweflern übernom­men. Die srciwillige Sanitätskolonne stellt täglich eine sehr große Zahl ihrer Mitglieder zum Bahndienst.

* Darmstadt, 7. Okt. lieber 350 sranzösische Gefangene sind IN der Nacht zum 3. Oktober wieder hier cingctrosfen und aus dem Gricsheimer Trupepuäbuugsplatz untergrbra!,: worden, üur Zeit werden bekanntlich neue Holzbaracken für etwa 10 000 Mann dieser Ausländer hier hcrgerichtet. Zum Teil werde» die Gefangenen besonders bei den Erdarbciten beschäftigt. Doch ha! die Kommandantur jetzt schärfere Bestimmungen erlassen, da sehr viele Franzose» sich morgens zu den Arbeiten heran­drängten, ohne etwas besonderes zu leisten, anMilich unter der Angabe dazu befohlen zu sein bei den Zimmerern und an­deren Handwerkern herumtriebe,,. Intcresiant ist hierbei zu beobachten, wie der einzige, aus dem hiesigen Platz befindliche Engländer, übrigens ein baumlanger, schlanker Schottländer, van seinen französischenBundeskamoraden" behandelt wird. Bei den Erdbewegungsarbeiten wird er in den Karren ge­spannt und mutz die Hautplast ziehe». Die französischen Ka­meraden machen es sich bequem. Bei dem Abholen des Etzens wird er von den meist sehr hungrige» Franzoseu ständig zur Seite geschoben und es ist ihm schon vorgckommen, daß er, ob­wohl er als einer der eisten antrat, erst als letzter feinen An teil erhielt. Eine» starken Appetit entwickelt auch einer der in de, Lager befindlichen Turlos, von hoher, kräftiger Gestalt. Er versucht cs auf alle Art, sich möglichst zwei oder die, Por­tionen zu vcrschaftcn, mit denen er dann schleunigst in sei» Zelt verschwindet. Ei» ganzer Eisenbahnzug, etwa 30 Wa­ge» teils verarbeitete, teils unverarbeitete Baumwolle im Wert von über j4 Millionen Mark ist vom französischen Kriegsschauplatz hier eingetrossen und soll durch die hiesige Kriegsbeutesammelstelle verwertet werden. Boraussitlich wird die Wollte »ach außerhalb gebracht.

Lüchertilch.

Im Verlag derNeuen Tageszeitung" ist erschien-in. Zum Andenken au den iu Feindesland gefallenen Gräf­lich-Solms-Rödelheuntz'ckje» Kammerdirektor Herrn Lud­wig Der», Haliptmann d. R. a. D. Ansprache bei der Tranerfeicr im Schloßhof zu Assenheini gehalten von Pfarrer Z a tz in a n n." Hauptmann Den, ist als 41) jähriger Kriegsfreiwilliger ins Feld gezogen und fiel als Kompagnieführer am 25. August in den Kämpfen bei Serres. Tie zahlreichen Freunde des Dachm geschiedenen werden sich das Heftchen, das mit Derns Bild geschmückt ist, als eine Erinnerung an den trefflichen Mann gern ->n eignen. Ter Preis bcirägt nur 20 Pfg. Der Reingewinn ist fürs Rote Kreuz bestimmt. Die Schrift ist zu haben in Fricdberg i. H. bei derNeuen Tageszeitung" »nd in der Buchhandlung von Scriba, in Assenheini bei Herrn Kammcrsekretär Leichtnam. Bestellungen von answä' wolle man auch daS Porto beifügen.

Frankfurter Wetterbericht.

Wolkig, vereinzelt geringe Niederschläge, T unverändert. Nordwestl. Winde.

Fiir das Kote Krem

Es gingen weitere Spenden ein:

1. Geld:

Berichtigung: Herr Beruh. Kulb in Erotz-Karben 20 .8 stat, wie angegeben 3 .8; Herr F. Sch. 3 .8 statt wie angegeben

20 . 8 .

Herr Akeoizinalrat Dr. Nebel, hier, für Unterkleider 10 ,8; F.au Musikdirektor Schmidt, hier (2. Gabe) 23 .8! Herr Otto Ulrich, hier 20 -8: Seminaristen der 1. Klasse des Lchrer-Se- niinars 3 Polizeikommisiariat in Wickstadt gesammelt 279.03 dl, Ilse und Alfred Schütz aus ihrer Sparlasse 2 -4t: Muske­tier Rcbescher. Verzicht aus seine Löhnung 2 <8: Herr Lehrer Christian in Ilbenstadt, Gold- und Silbersachen zur Verwei tung, Von der evangelischen Konferenz sür das Grotzh. Hessen jür verlauste Kricgspredigteu des Herrn Pros. Dr. Diehl, hier (1. Gabe) 30 .8; Herr Seminarlehrer Hoecker, hier 20 M

Verantwortlich für den politischen und lokalen Steil: Otttw HirscheI, Friedberg-, für den Anzeigenteil: K. S ch in i d X, Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Taoeszoftnnv" B. G. Friedberg i. H.