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Kriegsbcutesommelstelle verwertet werden. Voranssichtlich wi.w die Beute nach außerhalb gebracht.
Ferngläser.
Das stellvertretende Generalkommando des 18. Armeekorps ersucht uns um Aufnahme folgender Notiz: Die 48. Reservc-Tivision auf dem Truppenübungsplatz Darmstaat Nüade für sofortige freiwillige Spendung von Ferngläsern dankbar sein. Diese können auch beim Stellvertretenden Ge aeralke nnnando in Frankfurt, Ilutermainkai 19. abge- ge.eu Weeden.
Schlachtvcrlwt.
Berlin,' 7. Okt. Der preußische Landwirtschafts- mipisier hat durch Erlaß vom 6. Oktober das Schlachten von sichtbar trächtigen Säuen für die Zeit bis zum 19. Dez. 1911 verboten. Das Verbot findet keine Anwendung auf Schlachtungen, die geschehen, weil zu befürchten ist, daß das Tier an einer Erkrankung verenden werde, oder weil es in- olge eines llnglüekssalles soiort getötet werden muß. Solche Schlachtungen sind jedoch der für den Schlachtungsort zuständigen Ortspolizeibehörde spätestens innerhalb dreier Tage nach dem Schlachten anzuzeigen. Ferner findet das Verbot keine Anwendung auf das aus dem Auslande ein- gesührte Schlachtvieh.
Hrr OßmarKtmitttiil stellt Iriitf Agitation ein.
Berlin, 6. Okt. Ter Hauptvorstand des Ostmarken- dercins hat. wie die „Preußische Lehrcrzcitung" mitte,lt, beschlossen, die Vercinstätigkeit einzustellen: denn nach den Satzungen ist die Ausgabe des Vereins als beendet auzu- sehen, wenn die polnische Bevölkerung einer deutschfeindlichen Agitation entsagen und mit den ülrigen Bewohnern ihres deutschen Heuuatlandes bestrebt sein werde, an den Segnungen deutscher Kultur teil;,,nehmen und ihre nicht zu verkennende Befähigung und Tatkraft in den Dienst derselben zu stellen. Die gesamte Organisation des Vereins wird in den Dienst des Roten Kreuzes gestellt.
Krgtn Roheit >md Helchlnalklostakeit.
Das bayerische Kriegsministerium macht jetzt offiziell gegen das lleßerhandnehmcn der geschmacklosen und rohen Kriegs-Ansichts- und Wivkarten energisch Front. Es hat angeordnet, daß fortan alle Kriegskarten dem Kriegsmini- stcrium zur Prüfung vorgelegt werden müssen. Ferner wurde besohlen, daß alle anstößigen und geschmacklosen Druckerzeugnisse dieser Art unverzüglich ans den Auslagen zu entfernen seien. Dem Beispiel sollte allgemein gefolgt werden, denn weitaus die meisten diesbezüglichen Postkarten, die uns bis jetzt zu Gesicht kamen, zeichneten sich durch Geschiuacklosigkcit aus.
Das Volkslied im Felde. Der Krieg hat das Solda- lenbild wieder neu belebt. Gesänge sind entstanden, die man früher nicht kannte. Text und Weise hat sich wunderbar zusammengcsunden und geht von Mund zu Munde. Co singen jetzt die Soldaten Lern ein ergreifendes Lied, das also beginnt: „Deutschland, ach Deutschland ich muß dich verlassen." Dieses Lied ist sehr volkstümlich geworden. Wer hat es versaßt? Jetzt hat ein hessischer Gelehrter »achgewicscn, daß dieses Volkslied schon im Jahre 1886 von dem Schriftsteller Dr. Otto Böckcl, der zur Zeit in Michendorf (Mark) wohnt, veröffentlicht worden ist. So haben Lieder ihre Sck>icksale. Dr. Böckel hat als junger Student in Gießen dieses Lied niedergefchrieben, da? heute Taufende erfreut und begeistert. So durchzieht ein Lied hessischen Ursprungs heute die Welt.
Dorr Gefallenen.
In srenidcr rühlcr Erde,
Ruht mancher deutsche Sohn,
Der mit dem guten Schwerte Erkämpft den Ehrenlohn.
Die tapsein Hcldensöhnc,
Sie zogen frisch hinaus,
Doch manche bittre Träne Floß wehmutsvoll zu Haus.
Daheim die treuen Liebe»,
Erslehen Gottes Rat,
Daß er vor Fcindcshicben Und grauenvolle: Tat.
Beschirm die edlen Streiter,
Fi!« Tugend, (§lüd und Recht,
Daß ehrvolt lebe weiter,
D?.s lünftige Geschlecht.
6e;ah:e:i, Elend,Grausen
Ertrugen sic auf's Mark,
7:e deutschen Helden draußen i Mut und Ehre stark.
Tic oni dem Felde starben,
7, „i deutsche» Geist und Ruhm,
Uui ewig sich erwarben,
Die Kio» im Heldentum.
Albert W o l s, Seminarist.
r.jrrnfiinf} drs prtillnichkn Landtags.
Berlin, 6. Olt. (W. B. Nichtaintlich.) Der Kaiser hat durch Erlaß aus dem Großen Hauptquartier vom 24. September genehmigt, daß beide Häuser des Landtages zur Fortsetzung der Legislaturperiode vor dem durch Verordnung von: 15. Juni 1911 festgesetzten Zeitpunkt zusanimen- treten. Daranjhi» hat der Präsident des Abgeordnetea- houies die 96. Plenarsitzung auf den 22. Okt. anberaumt.
Mtut Tageszeitung. Donnerstag, den 8. Oktober 1911
Erdbeben in Kleinafien.
Konstantinopel, 5. Okt. (W. B- Nichtamtlich). Nach amtlichen Telegrammen ist gestern gegen Mitternacht in Bnndur imd Sparta (Wilajet Konia, Kleinasien) ein sehr heftiges Erdbeben ausgctreien. Weitere leichte Erdstöße erfolgten auch, im Laufe des Sonntags. Besonders stark war das Beben in Buudur und Umgebung. Tic ge- neue Zahl der Opfer ist unbekannt, doch glaubt man, daß etwa 2609 Menschen getötet worden sind. Tie Regierung und der Rote Halbmond hoben ein Hilfswcrk eingeleitet.
Konstantinopcl, 6. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Ergänzende amtliche Meldungen über das jüngste Erdbeben besagen, daß in Sparta eine große Anzahl von Häusc-n zerstört worden ist. Tie Amtsräume der Militärverwaltung, das Telegraplenbureau »nd Wohltätigkeitsanstalten sind teilweise cingcstiirzt. 218 Personen sind getötet worden. Vermutlich liegen die Leichen weiterer Verunglückter noch nntcr den Trümmern. Noch dem Erdbeben hat eine Frucrsbrunst 18 Häufcr und Läden eingeäschert. Auch -n der Umgebung Spartas hat daS Erdbeben großen Schaden angerichtet und Menschenopfer gefordert. In Burdur sind einige Stadtviertel vollständig zerstört. Das Regiecungs- gcbäiidc und die Gefängnisse sind unbeschädigt. Die Zahl der Menschenopfer in Dnrdur beziffert sich ans etwa 2090: viele Personen sind verletzt worden. In Egherdir ist einiger Sünden angcrichtct worden, ohne daß dabei Menschen verunglückten. In Ulnburhu wurde» vier Personen getötet und fünf verletzt.
Aus der Herin at.
* Fricdbcrg, 8. Okt. Auf dem Felde der Ebre gefallen sind abermals zwei Friedberger Herren. Es sind dies Herr Lehrer N a u m a n n und Herr Lehrer Erle. Erstcrer starb an seinen schweren Verwundungen in einem Lazarett. Sic ruhen in Frieden!
* bl. Fricdbcrg, 8. Okt. Gestern Abend versammelte sich das Quartett der 1. Kompagnie des hier in Garnison liegenden Landsturm-Ersatz Bataillon vor sämtlichen Lazaretten, um die Verwundeten durch einige Ecsangsvorträge zu erfreuen. Tag das Quartett seine» Zweck hiermit erreichte, bewiesen die strahlen: -n Augen der tapferen Vaterlandsverteidiger. Die Lieder, welche dem Kaiserliederbuch entnommen waren, waren: „Morgenrot", „Sich' ich in finst rer Mitternacht", „Aus der Jugendzeit", sowie „Mägdlein so schön und hold", „Abschied von Kirschl". Die Gejangsvorträge waren erstklassig und bewiesen eine gute Schulung der Sänger. Die dankbaren Zuhörer kargten auch nicht mit ihrem Beifall. Mir sielen sofort die Worte von Friedrich Stolze ein: Es will mer nit ln de Kopp encin, wie kann nur e Mensch nett von Franlfort sei», denn sämtliche Sänger waren Frankfurter, darunter viele Mitglieder des Nceb'jchcn Münncrchors.
* Fricdberg, 6. Okt. (Schöfsengericht). Eine Verkäuferin von hier ist wegen Körperverletzung angeklagt, weil sie eine Frau mit einem Biigeleiien geschlagen hat: sie wurde zu 30 ,«t Geldstrafe verurteilt. — Ein Bahnarbeiter von Asienheim erhielt wegen Diebstahls eines blauen Kittels ein Tag Gefängnis. — Wegen Milchsälschung erhielt ein Schweizer von Asscn- hcim 00 .0 Geldstrafe. Er hatte um das „bestimmte Quantum" zu erreichen, der Milch Wäger zugeschüttet. Der Dienstherr wurde wegen fahrlässiger Uebcrtretung (nicht genügende Veauisichtigung des Schweizers) zu 30 ,U Geldstrafe verurteilt. — Zwei Jungen von Nieder-Florstadt hatten Strasbeschle über 3 M Strafe erhalten, weil sie mit Steine nach Menschen warfen. Der Vater der Jungen legte Einspruch ein, der aber kostensällig verworfen wurde. — Ein Taglöhner von Ilbenstadt ist des Diebstahls, ein Fabrikarbeiter von da der Hehlerei angeklagt. Erstcrer hatte 5 Obstbäumchcn entwendet, die er an de» Fabrikarbeiter verkuaste. Beide erhielten Gefängnisstrafen von je 2 Tagen.
Militärische Vorbereitung sür die Jugend. Der Aufruf an die Jugendlichen vom 10. Jahre aufwärts zur militärischen Vorbereitung sür ihren späteren Dienst im Heere und der Marine hat in säst allen Gemeinden unseres Kreises, wie dies ja auch in dieser ernsten Zeit nicht anders erwartet werden konnte, das erfreuliche Ergebnis gehabt, daß die jungen Leute fast ausnahmslos ihre Anmeldung vollzogen baben. Wer wollte auch jetzt Zurückbleiben, wo cs gilt, unierer Wehrkraft auch für die Zukunft zu sichern. Die Kri-gscre'g- »isie reden eine zu eindringliche Sprache. Für keinen wird cs mehr zweiselhaft sein, daß die sittliche und körperliche Kräftigung der Jugend überall in de» Vordergrund treten muß. In dankenswerter Weise haben sich auch in den meisten Gemeinden bereits Leiter für die Jugendabtcilungen zur Verfügung gestellt, und cs steht zu erwarten, daß dies auch für die- lenigen Gemeinden, deren Anmeldelisten noch ausstehen, IN gleicher Weife der Fall sein wird. Die Organisation der Ueb- ungstruppen wird demnächst erfolgen. Die Herren Generalleutnant Bernhard Exz. und General Frhr. von Heyl waren heute in Fricdbcrg, um Rücksprache hierüber zu nehmen und die allgemeinen Richtlinien zu bestimmen. Es wäre erwünscht, wenn in denjenigen Gemeinden, in welchen Leiter zur Verfügung stehen, mit den Ucbungen baldmöglichst begonnen würde. Die Richtlinien sür die Hebungen sind in der „Darmstödter Zeitung Nr. 211 und im Amtsverlündigungsblatt Nr. 70 wer- öffsntlicht.
Mit der Durchführung der Maßnahmen ist seitens der Negierung der hesiische Landesverband Jungdeutschland betraut worden.
* Gieße». 8. Okt. Der Lehrbetrieb unserer Landesun.ver- siiäl im kommenden Wintersemester wird trotz des Krieges am 30. d. Mts. im vollen Umfange wieder ausgenommen. Die Einschreibung aus dem Universitäts-Sekretariat beginnt schon am 19. Oktober. Die Vorlesungen der Dozenten, die im Felde stehen, werden von den hier noch verbliebenen Dozenten bereitwilligst mit übernommen. Rach vorläufiger Feststellung find zu den Fadnen einbernfen 30 Dozenten. 32 Assistenten und 4t
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Beamte und Bedienstete. Die große Zahl der Studierenden, die im Heere stehen, läßt sich noch nicht übersehen.
* Frankfurt a. M„ 7. Okt. Wie wie vorausgesagt, ist ein
weiteres Steigen der Schweincprcise heule schon ringclreicn und zwar machten sämtliche Qualitäten Prcissprünge von 3—5 Pfennig pro Psund Schlachtgewicht gegen die vorgestrigen Notierungen. Es wurde bezahlt sür die drei besten Qualitäten: Schweine 70—74 Psg., sür vollftcischigc Schweine unter 80 Ki- legramm 09—71 Psg. pro Psund Schlachtgewicht. Bc! regem Handel wurde der Auftrieb von 1900 Stuck bis aus wenige Tiere geräumt. — Die Nindcrprcise zogen ebenfalls, trotzdcni 100 Stück Rinder aus Holland angctricbc» waren, an. Eine gewaltige Hausse ist vom Kälbermarlte zu berichten. Feinste Mastkö.lbcr stiegen gegen den letzlcn Markt um 17—20 Psg. das Pfund Schlachtgewicht und lostelcu 107 -113 Pfg. das Pfd. Mittlere Mast- und beste Saugkälber machten einen Prcis- sprung uon 15—17 Psg. pro Psd. und »oticrlc» 102 -107 Psg. das Pfund Schlachtgewicht. Diese steigende» Kälberpreise sind aus das Schlachlvcrbot von Kälber» untcr 75 Kilogramm Lebendgewicht allein zurückzuführen, wie cs sogar die Preisnoticrungskommission des Biehmarlts zugidl.
Hessen.Nasin».
* f- Istingen, 7. Okt. Den Heldentod fürs Vaterland starben wiederum zwei tapfere Kämpfer aus unserer Stadl. Reservist Kail Schmidt (Sohn des Bahnhofswirls K. Schmidt) und Iln- tcrosfizicr Wilhelm Kühne (Sohn des Bürstenmachers W. Kähne). — Die Leiche des im Lazarett zu Trier fürs Vaterland gestorbenen Kriegers, des Lehrers Klein aus Hausen- Arnsbach wurde auf dem Friedhof zu Usingen, seiner Vaterstadt, unter überaus zahlreicher Beteiligung bcigcsetzt. Das Ehrengeleit gaben der Krieger- und Militärvercin Haufe» Arnsbach, die Gesangvereine „Eintracht" daselbst und „Eintracht" Wehr- heim. Dekan Bohris hielt eine ergreifende Grabrede: -Mit» folgte die Ehrensalve und Niederlegung von Kränzen.
* r Eschbach, 7. Olt. Den Heldentod fürs Vaterland starb, Heinrich Schäfer, Reservist im Reserve Infanterie-Regiment Rr. 80. Er war ein eifriges Mitglied und Mitbegründer unseres Radfahrerocrcins „Adler".
* k- Rlcdcrrciscnbcrg. 7. Olt. Lehrer Wilhelm Ab.-l ist zum Hauptlehrcr ernannt worden.
’ F. C. Wiesbaden, 6. Okt. Dem Hauptmarin im Landwehr-Jnfcmterie-Regiment Nr. 80 Freiherr» Friede, von Marschcill zu Bieberstein aus Hahustätten bei Diez irii- her Leutnant im Jnfanteric-Regiinent Nr. 81, ein Enkel des ehemaligen Herzoglich-Nassauischen Staatsministcrs, wurde das Eiserne Kreuz verliehen.
F. C. * Bclrhrt. Ein Schneider hatte mehreren in Cassel eingclieserten französischen Ofsizicre» Uniformstücke ausgebessert und angcfertigt, die bei der Ablieferung sofort bezahlt wurden. Als das Sikmejderlein sich von den Ge- iangenen mit „Adieu" verabschiedete, rief ihm einer der Offiziere, der fließend die deutsche Sprache bebcrrichte, jii: „Es beißt doch nicht mehr „Adieu" cs heißt jetzt „Auf Wiedersehen!"
* F. C. Limburg a. d. L., 6. Okt. 1116 Metzer Ab- wandcrer, die z» KriegSbeginn ihre Heimat verlassen m»ß- ten und in Ortschaften in den Kreisen a» der Lahn unter- gebracht worden waren, wurden heute von hier aus nach ihrer Heimat befördert.
* Obcrlahnstein, 6. Okt. Die Rückkehr der Abwandcrer aus Metz, die besonders zahlreich IN den Orten des Lahngebietes und in denen nach dem Westerwald zu untcrgcbracht sind, steht in Bälde zu erwarten.
Starkenburg.
* Rumpeuhcim a. W., 8. Ott. Jüngst war in den Zeit»» gen zu lesen, daß irgendwo ein Kürbüs geerntet worden sei, der das bemerkenswerte Gewicht von 45 Psund gehabt habe. Dieses Gewicht ist hier bei weitem übcrtrosfcn worden, iudnn Herr Hospächtcr V i e h m a n n heute zwei in seinem Felde gezogene Kürbis' wiegen ließ, von denen der eine 90 und der andere 93 Pfund wiegt. Die Riesenfrüchte siin da sie rund sind, von einer Person nicht zu hebe». Wer su sehen will, kann sie im Eutshof betrachten.
* Darmstadt, 8. Okt. Heute Nacht, sowie heute vormittag wurden wieder eine Anzahl französischer Kriegsgefangenen hier cinaeliefert und nach dem Truppenübungsplatz Griesheim gebracht. Auch der Bürgermeister, sowie verschiedene andere Personen eines französischen Ortes befanden sich unter den Gefangenen, die in das Militärarrcst- hans gebracht wurden, mir demnächst vor einem Kriegsgericht abgeurteilt zu werden.
* F. C. Aus dem Großhcrzogtuin Hessen, 6. Okt. Am 26. Oktober d. I. sind vierzig Jahre vergangen, daß ein Mitglied des Erbacher Grafenbauscs, jenes alten rhun- fränkischen Hcrrengeschlcchts, Graf Adalbert zu Erbach- Fürstenau, Jnbabcr der Standesherrsck>ast Erbach-Fiirst m- au ist. Graf Adalbert succcdiertc nach deln am 25. Oktober 1874 erfolgten Tode seines Vaters, des Grafen Alfred in dieselbe, zunächst unter Vormundschaft seiner Mutter, der Gräfin Luise geborene Prinzessin zu Hohcnlqhc-Jngel- singcir. Als Mitglied der Ersten Kammer des Großherzog- tmns Hessen, deren Bize-Präsident Graf Adalbert ist, trat er dcS öfteren in den politischen Vordergrund. Auch als ein eifriges Mitglied der Antiduelliga ist er weiten Kreisen bekannt geworden.
Gottesdienst in der Stadttirche.
Freitag, den 9. Oltober, abends Sy, Uhr: Kriegsbiliaw
dacht: Herr Pfarrer Ritter.
Froukinrler Wetterbericht.
Heiter, trocken, Nachts kalt, in böheren Lagen Nachtfrost, ruhig, Morgcnnebel. _
Verantwortlich sür den politischen und lokalen Test: Otto
H i r s ch e l, Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Sch »> > d t. Fricdberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung".
A. G. Fricdberg i. H


