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Veite 2.
Honfl« in Bewegung und zog vor das am Königsplah geleg- me Botscksafterpalais, wo sie während mehrerer Stunden immer wieder begeisterte Hochrufe auf Japan, Deutschland und den Dreibund ausbrachte. Der Botschafter befindet sich zur Zeit im Urlaub in Tokio. Sein Vertreter erklärte :inem Berichterstatter des „Lok.-Anz.", er habe noch kein Telegramm aus Japan empfange». und könne das Gerücht weder bestätigen noch ableugnen.
Noch ein Wortvrnch des Zaren.
Am 31. Juli lichtete der Zar an den Kaiser jolgendes Telegramm:
„Ich danke Dir von Herzen für die Vermittlung, die die Hoffnung aufleuchten lägt, daß noch alles friedlich enden könnte. Es ist technisch unmöglich, unsere militärischen Vorbereitungen cinzustellen, die durch Oesterreichs Mobilisierung notwendig geworden sind. Wir sind weit davon entsernt, Krieg zu wünschen. Solange die Verhandlungen mit Oesterreich über Serbien andauern, werden meine Truppen keine herausfordernde Aktion unternehmen. Ich gebe Dir mein feierliches Wort daraus. Ich vertraue mit aller Kraft auf Gottes Gnade und hoffe aus den Erfolg Deiner Vermittlung in Wien für die Wohlsahrt unserer Länder und den Frieden Europas. Dein Dir herzlich ergebener Nikolaus."
Daß dies wiederum ein Bruch des Ehrenwortes bedeutet, darüber wundert sich nachgerade Niemand mehr. Auf einen Wortbruch mehr oder wenige: kommt cs dem Herrscher aller Reußen nicht an.
Russische Kriegsmaßnahmen.
Ter Gencraliffiuius drr Nüssen.
Petersburg, 3. Aug. Ter Großfürst Nikolos Nikolajc- tvitsch wurde zum Generalissimus der rusfisel)en Streikt.äste ernannt. Dieser -Großfürst ist das Haupt der Deutsmen- hasser in Rußland.
Dkiiijlht (lchlge an kr Myrme.
Deutsche Truppen besetzen Italisch
Berlin, 3. Aug. (Amtliches Telegramm). Das l. Bar taillon des Infanterieregiments Nr. 135 sBataillonsgarnifon Oftrowo) mit der Mafchinengcwehrkompagnie und das Ulancn- regimcnt Nr. 1 (Oftrowo und Militfch) sind heute morgen in Kakifch eingerückt.
Berlin, 3. August. Die deutsche» Grcnztruppen bei Lublinitz nahmen heute Vormittag nach kurzem Gefecht Tschen- stochau. Auch Bcndzin und Kali sch wurden von deutschen Truppen besetzt.
Artilleriegesechte.
A l l e n st e i n . Aug. Bisher haben im allgemeinen nur kleinere Artilleriegesechte s'attgcfunden.
An die dniiichk I»M!
Deutsche Jugend! Eure Väter, Eure Brüder ziehen Ins Held! Sie schützen die dentiche Heimat und die deutsche Ehre. Noch ist Euer Körper den ungchrnrc» Anstrengungen eines Feldzuges nicht gewachsen, aber Eure Seele glüht im Angedenken aller glorreichen Helden der Tat und der Selbstaufopferung, die dem Schatze der Nation cntsprosien sind in den Jahrhunderten und bis in diese entscheidende Stunde. Und Ihr habt Eure Muskeln geschmcidigt und gestählt auf dem Turnplatz, im Spiel, im Wandern, im Sport. Euer Herz brennt, auch Euern Leib und Euern Geis! dem Dienste des Vaterlandes zu weihen.
Das Baterland braucht Eure Krast!
Die Schlagscrtigkcit unseres Heeres und die Möglichkeit, den Kampf bis zum siegreichen Ende dnrchznsühren. hängt vor rllem davon ab. datz Deutschland sich selber ernährt Eure erste Ausgabe ist z« lösen!
Ihr habt aus Euren Wanderungen durch die Felder der Heimat gesehen, daß in diesem Jahre die Saat herrlich ausge- schosicn ist. Eben soll die Ernte eingcbracht werden, aber die rüstigsten einheimischen Arme werden in diesem Augenblick der Landwirtschaft entrisien und Tausende fremder Landarbeiter nah in ihre Heimat zurüäberuscn. Mit bangem Zweifel fragen die Landwirte: Wer soll die Ernte einbringen? Gebt ihnen die Antwort' Wir werden Euch helfe»! Keine Aehre, kein Halm, keine Kartossel, kein Apfel dieser Ernte soll Deutschland verloren gehen! Kein Rind, lein Schwein, kein Huhn soll voreilig geschlachtet werden, weil Ihr die Arbeit nicht mehr bewältigen könnt!
Deutsche Jugend! Wenn Ihr diese Arbeit mit Gewissenhaftigkeit und Ernst verritchet. dürft Ihr stolz sein in dem Be- wutztsein: Auch ich leiste Deutschland einen unersetzlichen Dienst auch ich kämpse mit zur Rettung und zum Sieg des Vaterlandes.
Hinweg von der Stratzc, auf zur Arbeit!
Frankfurt, 2. August 1914.
Prosesior 35t. Paul Eollischoni llrrtino nn-Lüdicke, Präsident der Landwirtschastskammer für de» Regierungsbezirk Wiesbaden. Kgl. Landcsölonomierat. Studenten, auf zue Erntesrbrit!
Das Sekretariat Sozialer Studenlcnarbeit <M.-Gladbach, - ü'-rzestratze 10) erlätzt folgenden Ansrust Die reisende Ernte ^kht Nii, dem Felde. Es sehlt dcni Lande an Kräften, die sie bergen tonnten. Die Ausländer sind zum Teil abberufe». Unsere Volksgenossen stehen beim Heer. Die Zurückbleibendcn ie:c„en Nicht, die Arbeit zn bewältigen. Von der Verproviantierung niil Lebens 'elii hängt ad.r c. .1 Teil unserer Erfolge ad. Wir richte» -f an die Studenten der Universitäten und an die Schülcc Oberkiassen der höheren Schulen den Ausruf, sich als Erntearbeiter zur Bersügung zu stellen, und an die Geincinden und landw. Organisationen, die Dermill- lung dieser Arbeit in die Wem zu leite». Da die Unioersiiäten bereits geschlosien habei,, so i.bsrnimmt das Sekretariat Sozialer Studentenarbeit vor der Hand di- Organijaliou dieser Arbeitsvermittlung und bittet um sofortige Angabe der Landwirt«. die studentische Erntearbeiter wünschen, und die Studen
»eue Tageszeitung. Dienstag, de» i. Aug»,i iai«
teu, die bereit sind, die Arbeit zu tun. Wir bitte» di« Press«.
diesen Ausruf bis ins letzte Dorf zu verbreiten. Tier Leiter des Sekretariats Dr. Carl Sonnenschein.
Marburg, 2. Aug. Der Universitütsdlrektor erläßt eine» Aufruf an die Nichtdici, enden Studenten, sich bei Notar- beiten in Landwirtschaft llsw. und bei der Krankenpflege zu betätigen. Das llniversttätsgcbäude ist sür die Kranlcnpflege zur Verfügung gestellt, ebenso das Haus der Landsmannschaft „Germania". Die Universität will eine Vermittlungsstelle für Erntcarbeitcn usw. errichten.
Jungdeutschland.
Der Hessische Landesverband ..Jungdeutschland" erlätzt a» seine ihm angeschloffenen Vereine und deren Jugendlichen nachstehenden Aufruf:
„Jungüeutschtaud heraus!'
Unsere Jugend kann noch nicht gegen den Feind ziehen. Aber das Vaterland braucht auch sie, wenn die
große Stunde gclommcn ist. Und freudig und tatkräftig wird unsere Jugend helfen, wo immer die Arbeitskräfte schien werden. Vor allem wird cs gelten, die Ernte heimzuholen und damit die Verpflegung für Truppen und Zivilbevölkerung zu sichern.
Judgcutschland hat jetz! Gelegenheit zu zeigen, datz es nicht zum Spiel gegründet ist. Wir brauchen Jungen und Mädchen in großer Zahl zu ernster vaterländischer Arbeit.
Hessischer Landesverbaud „Juugdeutschland".
Ein japanisches Urteil.
Angesichts der russischen Mobilisierung an der West- grcnze des Reiches ist die Ansicht des Grasen Okuma, eines genauen Kenners icipunijcljet und russischer Hcresverhältnisse, über die Gefahren, in die siä, Rußland im Kriegsfälle stürzen würde, besonders lehrreich. Graf Sfuitia hat vor kurzem eine Broschüre veröffentlicht, in der er über einen japanischen Rcvanchekricg und einen Krieg Rußlands mit den Wcltmäch- ten genaue Untersuchungen anstellt. Aus diesen geht hervor, daß Rußland ini Falle kriegerischer Verwickelungen in Europa durch Japan i» eine recht ungünstige militärische Lage gebracht werden würde, so daß tatsächlich ein Wasen- gang ini Westen für das Zarenreich unberechenbare Folgen im fernen Osten zeitigen könnte. Die Broschüre deS Grafen Okuma hat großen Eindruck in Japan gemacht, da der Nachweis geführt wird, daß die Russen gar nicht in der Lage seien, einen sieghaften Krieg mit Japan zu führen. Letzteres werde innerhalb eines Monats ein Heer von ly 2 Millionen Soldaten gegen Rußland aufstellen, das bestenfalls imstande sei, nach drei Monaten höchstens 1 Million Soldaten nn fernen Osten in den Kampf zu schicken. (Dies wäre nur denkbar, wenn die europäischen Kräste nicht durch einen Feldzug im Westen gefesselt würden.) Es wird hieraus gefolgert, daß die Entscheidung zugunsten Japans aussallen müsse. Interessant ist auch der Hjnwcis des Grafen Okuma, daß seiner Ansicht nach auch die Inhaber russischer Staatspapiere und Jndustrieaktien ini Auslande, deren Zahl in der letzten Zeit infolge der Betätigung fremden Kapitals in Rußland sehr gestiegen sei, nicht dulden würden, daß Rußland sich in einen Krieg stürze, dessen Ausgang mehr wie zweifelhaft sei. Es wird aber darauf aufincrkjam gemacht, daß man aus d:r Nichtbcwilligung der koreanischen Divisionen durch das Parlament in Japan nicht etwa schließen soll, daß die Truppenteile nicht aufgestellt würden Es werden tatsächlich nur Reservisten in Korea angcsicdclt, wodurch die koreanische Armer erheblich verstärkt wird. Ferner werden die Koreaner organisiert, cs werden dort Kasernen gebaut und Wege angelegt. Voräte anfgcstapelt usw., iiild im nächsten Jahre wird dir Vorlage wieder eingebracht.
Geldmarkt.
100 Mart Pnpiergkld — 100 Mark Gold.
In der ersten Bestürzung nach der Bekanntgabe, daß das Reich in Kriegszustand gesetzt sei. chat sich im großen Publikum vollkonimeue Kopflosigkeit bemerkbar gemacht. Wie uns von verschiedenen Seiten mitgcteilt wird, weigern sich manche Kaufleutc sogar, Papiergeld bezw. Reichsöanknotcn in Zahlung zu nehmen. Es kann dies nur in vollkommener UnkcnntiS der tatsächlichen Verhältnisse geschehen sein, und wir können vor einem derartigen Unsinn nicht genügend warnen. Rach dem Gesetz über die Aendcrnng dcS Bankgc- sctzes von 1909 sind die Noten der Reichsbank gesetzliche Zahlungsmittel, d. h. nicht mehr und nicht weniger, als haß im Handel jedermann gesetzlich verpflichtet ist, sich in Banknoten bezahlen zn lassen. Nichtsdestoweniger ist die Neichsbnnk verpflichtet, ihre Noten sofort auf Präsentation zum vollen Nennwert cinzulösen. Dasselbe gilt von ihren Zweiaan- stalten. Die Sicherheit der Reichsbanknoten besteht in erster Linie in decn Mctallvorat der Reichsbank, und dieser ist nach dem letzten Ausweis der Rcichsbank so groß, daß er den Notenumlauf mit mehr als 90 Prozent deckt. Die Präsentationen von Noten bei der Rcichsbank und ihren Zweigan- ftallcn zum Umwcchsel« tu Gold sind, wie wir rrsuhren, in de» letzten Tage» »nd besonders heute zwar ziemlich stark gewesen, haben sich jedoch noch in mäßigen Grenzen bewegt. Sollten sic größere» Umfang anncknnen, so daß sie geeignet wären, den Metallbestand wesentlich zn schmälern, jo würde das nicht ini Interesse unserer finanziellen KriegSbereitjchast sein, nrd man würde teichl Mittel »nd Wege sind->i, da, Ansturm Einhalt z» tun. indem inan die EiniSsungSpfiicht der Rrichsbank aus Zeit oiishöbe, wie dies bereits im Jahre 1870 in Frankreich der Fan war. Ter Wert der Restasbank- note'. rde auch dann nicht ini inindesten herabgesetzt werden, und c.HL- Hundertniarknote würde z. B. stets den Wert voc: 100 Mark behalten. Man kann sich die? nicht genug ,-in- präge» und sollte sich sehr hüten, sich vo» gewissenlosen Betrüger» oder unwissenden TiiinniTöpfcn das Gegen« .-it mit. schwätzen z» lassen. Wie uns ans Straßbnrg miigciejlt wird, haben sich dnrt bereits Schwindler beniüht, sich in d»„
Besitz von Reichsbanknoten „nd Sparkassenbüchern untc»
deren Wert zu bringen. Ueber die Sicherheit der Sparkassen- bücher brachten wir bereits schon Ausführungen, bezgl. der Banknoten sei nochmals wiederholt: sie haben ihren Nenn- wert und behalten ihn auf irden Fall. Es hieße nur, die de- stehenden Schwierigkeiten und Verwirrungen erhöhen, wenn man dies nicht stets vor Augen behalten wollte.
Stimmung in Paris.
Leber die Stimmung in Paris schreibt ein junger I>< Paris bcsindlicchr Eichener: „Der Deulschenhatz ist hier der Jnbe- grifs alles politischen Dcnlens. Man hofft mit russisch-r Hilse Deutschland klein zu machen und ihm Elsaß-Lothringen wieder zu entreißen. Datz ich englisch spreche, kam mir in manchen Fällen schon zu statten und schützte mich vor tätlichen Beleidigungen. Als die Kriegserklärung Oesterreichs an Serbien hier bekannt wurde, ging ich gerade mit einer dänischen Familie über den großen Boulevard. Plötzlich kam eine große Menschenmenge angerückt, meistens Pariser Janhagel, schmiß alle auf den Trottoirs befindlichen Restaurationstische um und schlug in den deutschen und österreichischen Loses alles kurz und klein. Wir flüchteten in einen Torbogen, während auf der Straße der wüsteste Tumult und Schlägereien staitsande». Schließlich mußte Polizei und zum Schluffe auch Militär eingreise». Ueber 490 Verhaftungen wurden vorgenommen. Als wir später die Straße wieder betraten, war alles bejät mit zerbrochenen Spazierstöckcn, Stroh-, Filz- und Zplinderhütsn. Ganz Paris befindet sich in einem wilden Taumel und leidet an Größenwahn. Sie nennen Paris die Stadt der Welt, dabei sind die meisten Straßen hier in viel schlechterem Zustande als in Gießen und die Beleuchtung ist teilweise schlechter wie in Heuchelhcim. Jeder der gegen Deutschland brama- barsiert gilt als Held und großer Franzose. Den durchgebrannten Zeichner Hansi, der Männchen unb Karrikaturen zeichnen kann, feiern selbst die größten Zeitungen als den graut artist, den großen Künstler. Gestern abend waren nun größere Dorkehrungcn getroffen. Ein großes Polizeiaufgebot besetzte die Boulevards, die Nebenstraßen waren gesperrt durch nieh. rere Kompagnien Fußsoldaten und vor dem Cafe „Bicnuvis" hielt elne Ableitung Kavallerie. Die Ruhe hielt so einige Zeit a», um 11 Uhr ging aber der allgemeine Spektakel wieder los und wiederum mußte das Militär die Straßen säubern. Auch an der Börse haben sie sich halb tot geschlagen, so daß Polizei einschreiten mußte. Alle Eisenbahnbrücken sind militärisch besetzt."
Ermordung Laillaux!
Einer unbestätigten Meldung zufolge soll der ehemalige Minister Eaillaux und seine Frau von dem Sohn des Lhef- redakteurr Palmettr erschaffen worden sein. Bekanntlich hafte Frau Laillavr Palmette erschaffen und war sreigesprochen worden
ZUM 2. August 1914.
Nun Deutschland, trete auf den Plan, Nachdem du alles hast getan De» Kriegszustand zu meiden.
Zeig' deinen Feinden, wie du jetzt,
Da man hat dein Gefühl verletzt —
Zu kämpfen weißt — zu streiten. —
Noch Ost und West schick' deine Macht.
Um treulich dort zu halten Wacht,
Den deutschen Herd zu schützen. —
Und jeder brave deutsche Sohn Find't darin seinen schönsten Lohn Dem Vaterland zu nützen.
Und wenn auch vieles teu'res Blut — Als Saat — der Kämpfer, die voll Ni t Hinsiechend, wird wohl fließen:
Dann mag es die Devise sein:
Lieb Vaterland sck>a»' froh darein —
Die Saat wird herrlich sprießen.
Vom Himmel sehlt der Segen nicht.
Verklärt, die Hcldenschar im Licht,
Wird für die Söhne beten. —
Wie sie vor vierundvierzig Jahr',
So wird auch jetzt der deutsckie Aar Als Sieger heimwärts treten.
H. Staubach-
Aus drr Heimat.
• Friedbcrg. 4. August. Der Postverkchr zwischen Deutsch« land und Rußland sowie Frankreich ist gänzlich eingestellt und findet auch auf dem Wege über andere Länder nicht mehr statt. Es werden daher keinerlei Postsendungen nach den angegebenen fremden Ländern mehr angenommen, bereits vorliegende oder durch die Briefkasten zur Einlieserung gelangende Sendungen werden den Absendern zurückgcgeben. Die private Telegraphen- und Fernsprechverkehr zu und von diesen Ländern ist cbcnsalls eingestellt.
* Frcedbero, 4. Aug. Wegen der «ingetreienen erheblichen Pcisvnalvcräenderung könne» die Briefkastenleerungen nicht mehr wie seither ausrccht erhalten werde». Die Brieslästen werden bis ans weiteres geleert in den Zeiten G'A—VA Ilyr Bonn. 1—2 Uhr Nachm.. 6—7 Nachm, und 8—9 Uhr Nachmitt. Die Angaben i» den Brieskostcnuhren entsprechen nur a u - nähecnd den tatsächlichen Leerungen. Es cmpsiehlt sich, wichtige und eilige Briefe durch die Brieslästen des Postamts aujzuliejer».
* Gießen, 3. August. Die auf den gestrigen Som.stig einberusene Stadtverordnetcnversamlung bewilligte 50000 Mark zur Bekämpfung des eingetretenen Notstandes, insbesondere dient der Betrag zur Unterstützung der städtischen Bedienstete» lind Arbeiter.


