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9(«ue Tageszeitung. Montag, den >7. 3uU 1914.
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die Sitzungen de» Permanenzausschuffe» des Abgeordnetenhau- I«s und de» Reich,rate» über die Sozialversicherung werden
einstweilen eingestellt. Die Landtage von Dalmatien, Kroatien. Mähren, Nieder-Oesterreich. Oberösterreich, Schlesten und Steiermark werden geschloffen, Gleichzeitig erfolgt di- Vertagung der auf Grund besonderer Landesgesetze von einzelnen Landtagen eingesetzte» Permanenzanoschüffe in Kärnten, Schle- sten, Mähren und Oberösterreich,
Bad Ischl, 25, Juli, Kaiser Franz Josef empfing heute Abend den Grafen B e r ch t o l d und den Kriegsminister in längeren Audienzen,
Seit heute Vormittag herrscht i» dem Kurort eine Überaus lebhafte Bewegung, Tausende von Menschen füllen die Strafen. Der Kriegsminister begab sich sofort nach seinem Eintresfen zum Gcneraladjutanten Grafen Paar und zu dem Vorstande der Militärkanzlei Freiherr» von Wolfrav,
Der serbische Generalsiaüschcs rerhärtet.
Budapest, 26, Juli. Der serbische Gcneralstabschef, der dom Urlaub rürkkchrend erst in Graz sich vorübergehend auf. gehalten hat und dann hier cintraf, wurde Samstag Nacht Non Detektiven hier verhaftet. Inzwischen wurde, da die österreichisch-ungarische Armee von viel zu ritterlicher Gesinnung erfüllt ist, um die serbische Armee ihres Oberkoniman- dantcn berauben zu wollen, die Dersügung getrossen, datz dem General noch heute die Möglichkeit geboten wird, die Reise in die Heimat fortzuschcn. Zu diese,» Zweck wurde ihm ein Extrazug niit einen, Salonwagen zur Verfügung gestellt.
Rückkehr Kaiser Wilhelms,
Kristiania, 27, Juli. Kaiser Wilhelm ist am Samstag abend 7 Uhr von Baiholm abgercist und direkt nach Berlin gefahren.
Der Kaiser, der ursprünglich in Kiel an Land gehen sollte, Ist unterwegs nach Kuxhavrn. Der Hoszug, der bereits auf de», Wege nach Kiel war, ist »ach Knxhaven umge. leitet worden.
Begeisterungen im Reich und in Oesterreich.
yKe Nachricht von dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Serbien hat sowohl in der ungarischen Hauptstadt als auch in Wien kolossale Begeisterung geweckt. In Wien fanden vor dem Deutschmeisterdenkmal, oor dem Kriegsministerium und auf allen öffentlichen Plätzen, namentlich vor der serbischen Gesandtschaft und der russischen Botschaft patriotische Kundgebungen grötzten Stil» statt. Tausende von Menschen durchzogen sowohl in Wien als auch in Budapest unter Abfiugung der Voltshymne die Strotzen, In B u d a p e st zogen Militärrnusiktapcllen unter klingendem Spiel und Bor- antragung von farbigen Lampions durch die Stratzen und ihnen folgte eine tausendküpsige Menschenmenge, die ungarische Nationalhymne pngend, und „Hoch der Krieg mit Serbien!" Nieder mit Rutzland!" und ähnliche Ruse ausstohcnd.
Die Begeisterung für den Krieg ist geradezu unbeschreiblich, Auch aus Lemberg und Krakau wird gemclet, datz sofort nach den, Bekannlwerden der Nachricht patriotische Kundgebungen sür den Krieg und Demonstrationen gegen Rutzland statt- fanden. Sowohl in Lemberg wie auch i» Krakau durchziehen grotze Menschenmaffen unter de» Rusen „Rieder mit Rutzland" Rieder mit Serbien! Hoch der Krieg! Hoch Deutschland"" die Strotzen, Trotzdem herrscht überall Ruhe und Ordnung, Die Polizei läßt die Menge gewähren.
Die deutsch« Begeisterung.
Die Erregung der Berliner Bevölkerung, die sich bereits am Samstag äutzcrte, hat im Lause des Sonntags eher zu als obgeaommen. In den Nachmittagsstunden wogten in den Hauptstraßen große festlich gekleidete Menschenmaffen, die die
Ueb erficht.
— Depeschen aus Petersburg melden, das; zwischen dem Zaren und Kaiser Wilhelm ein Depcschcuaustausch statt- gesunden habe. Man niitzt mit dieser Tatsaclg? der Auscecht- erhaltuug des Friedens die allergrößte Bedeutung bei.
— Die gestrige Versauiiiiluug der Vertrauensmann« der »atioiialliberaicii Partei für de» Reiäst-tagswahlkreis Heidelberg Eberbach Mosbach, stellte Landgerichtsdirektor l>r Lbkirchcr-Karlsruhe als Kandidaten sür die bevorstehende Wahl auf.
— Das Journal erfahrt, datz die Reise des Präsidentc» Poincar,- bedeutend abgekürzt werden wird. Wahrscheinlich wird der Besuch in Norwegen unterbleiben und der in Kopenhagen eine Verkürzung erfahren. Eine Reihe nationatistischer Blätter greift den Präsidenten heftig an, weil er in Airbc- tracht der politischen Spannung seine Reise nicht wie der deutsche Kaiser nnterbrochc» habe.
— Am 25. Juli vormittags betrug die Zahl der Ausständigen i» Petersburg 166 560, von denen 8000 im Laufe des Tage? zur Arbeit zurückkehrtcu,
— General Tschnnkowöki hat eine Bekaiintmachnag der- ösfrntlicht, rn drr die Arbeiter ansgesvrdrrt werde», die Ar- keit wieder ansznnrhmen. Tic Drohungen der Streikenden seien mcht zu befürchten. Ten Streikenden wird für den Fall, das; sic gegen Arbeitswillige gewalttätig Vorgehen, strengste Bestrafung angcdroht.
— In der gestrigen Nacht versuchte,, die sttebcllen von neuem in zwei Gefechten eine llcbcrriinipclnng von Durazzo, um 6 Uhr über die Höhen im Norden, um 1 Uhr an der Küste im Westen mit drei Booten; von diesen wurde esus in den Grund gcschvffen.
— Lord Frrnch, Vertreter der Paulings-Eiscnbahn- Gesellschaft Unterzeichnete gestern den endgültigru Vrrtraq »her den Ban der Bahnlinie von dem Punkt bei Schachschin IJangtsetal) nach Schrnugjifu (Kwcitschon) mit einer Ab- jweigung im» Tschangtoes» „ach Tkckmugscha, der-Hauptstadt HunanS.
ersten Extrablätter, di« dt« Zeitungen verteilen Netzen, den
Zetteloerteilern förmlich aus den Händen riffen, um sich über die Eeschehniffe zu orientieren. Die Hauptstratzen waren bald «eitz oon wcggewoesencn Extrablättern. Gegen Abend wui- lwn die Maffen immer stärker, und bald fvrmiertea sich Gruppen. aus denen Züge von Tausenden und Abertansendcn wurden, die vor das österreichisch-ungarische Bo tscha ft e r pa- lais, vor das Auswärtige Amt, vor das Krön Prinzen-Palais und vor das königliche Schloß zogen. Eine imposante Kundgebung fand um 5;i0 Uhr vor ccm Nationaldenk»,a! Kaiser Wilhelms L gegenüber dem königliche» Schloß statt. Tausende, die sich unterwegs trasen, zogen unter hoch- rusen vor das Dcntmal. Im Ru war der große Platz von der Menge überschwemmt, und immer neue Zuzügler trasen ei», bis schließlich Zehntausende vor dem Monument hielten. Eine Reihe von Rednern ergriff das Wort, um auf die gute Bundes- genosjcnschast Oesterreich-Ungarns zu sprechen und die Bereitschaft der deutschen Jugend zu erlkören. Immer neu« Hochrus« auf Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Josef ertönten. Unter der Menge besauden sich viele Frauen, die ebenso begeistert in die Hochrufe einfiimmten. Unter den Linden bewegten sich fortgesetzt Züge von Demonstranten, die patriotische Lieder sangen. Ein großer Trupp bewegte sich abends lv Uhr nach der österreichisch-ungarische Botjchast, um zu versuchen, den Bot- schufter zu einer Ansprache zu veranlassen, — Auch in München sanden grotze Stratzcnlundgebungen für das besreundete Oesterreich statt. Tausende von Menschen durchzogen in langen Züge» die Straßen und sangen die Bolkshymne und die Wacht am Rhein, Bor der österreichischen Botschaft wurden begeisterte Ansprachen gehalten, die am Schluffe in stürmisch aufgenommenen Hochrufen auf den österreichischen Kaiser und das Deutsche Reich ausklangen. — Selbst in Straßburg gab man seiner Sympathie für Oesterreich Ausdruck, Im Cafe Weftminster, Luxhof und anderwärts wurde „Die Wacht am Rhein" und „Deutschland, Deutschland über alles" gesungen, Der Gesang pflanzte sich aus der Straße fort, Erft nach Mitternacht verlies sich die Menge in den Stratzen,
Ein« dcu-sche Richtigstellung.
Ein« offiziös« Rote besagt, Di« unrichtige» und offenbar
tendenziösen Ausstreuungen einzelner Pariser Blätter über den Inhalt der Unterredung des deutschen Botschafters in Paris mit dem stellvertretenden Minister des Aeutzern sind bereits von der „Agence Havas" richtiggestellt worden. Die deutsche Regierung hat in Paris keine andere Sprache geführt, als bei allen übrigen Kabinetten, insbesondere auch in St, Petersburg und London. Sie hat überall gleichmätzig den Standpunkt vertreten, datz ste den Konflikt zwischen Oesterreich- tlngarn und Serbien als eine Angekegenheit betrachte, die die beiden Staaten allein angeh«, und deshalb lokalisiert bleiben mllffe. Ihre Bestrebungen gehen dahin, datz auch die übrigen Mächlc diesen Standpunkt zn dem ihrigen machen, damit der Friede Europas erhalten bleibt,
Sympathie für Oesterreich in drr bayerischen Abgeordnete», kammer.
München, 27. Juli. In der Samstagsitzung der Abgeordnetenkammer besprach in seiner Rede zrnn Eisenbahnerat der Verkehrsminifter die ungünstigen »virffchaftlichen Wirkungen der Wirr en im Osten und gab folgende Erklärung nb:
„Meine Herren! Oesterreich-Ungarn steht vor einer schweren Stunde der Entscheidung. Wir alle wünschen dem nächstbesreundcten Nachbarreich aus vollem Herzen, daß es, wenn es zum Kriege kommen sollte, den ihn, durch uugehcuerlichc Vorkommnisse aufgezwungenen Kamps glücklich und siegreich besteh."
Diese Worte wurden von der Rechten des Hanfes mit lautem Bravo ausgenommen.
Zwei Stimmungsbilder.
Das Bassenmann-Organ, der „Deutsche Kurier", veröffentlicht den Ausgang der letzten Reichstags-Stichwahl rmter der Ueberschrift:
Sieg in Labiau-Wehlau!
Daß der Sieger die fortschrittliche Volks- Partei ist, die erst 8 Tage zuvor den Nationalliberalen den Wahlkreis Koburg abgenommen hat, ficht das Blatt weiter nicht an. Unter Kameraden ist das ganz egal und der „Deutsche Kurier" sieht augenscheinlich zwischen den Natio- nallibcralcn von seiner Kouleur und den Fortschrittlern keinen Unterschied mehr, so datz er einen fortschrittlichen Wahlsieg auch als einen „national" - l i b e r a l e n begrüßt.
Noch interessauter ist das folgende: Der sozialdemokratische Partcivorstand veröffentlicht zur Zeit seinen Jahresbericht. Neben einem innfangreichen Kassenbericht, finden wir auch eine Ucbersicht über die im letzten Geschäftsjahre ftattgchabtcn Nachwahlen zum Reichstag, es sind deren 17 gewesen. Sie haben den Roten einen Verlust von etwa 6000 Stimmen gebracht. Die Niederlage des Genossen Haupt, der in Jerichow den Konservativen Weichen mußte, wirb bedauert, dagegen wird unter den Erfolgen gebucht und als erfreulich bezeichnet, daß cs in Osterburg-Stendal dem Bauernbündler Wachborst de Weute mit sozialdemokratiick>cr Hilfe gelungen sei, den Konservativen zu verdrängen. DaS läßt tief blicken, sagte Sabor.
Tagesüberftcht,
Deutsches Reich.
Autoniobilunsall des Herzogs von Cumberland. Das
„Berliner Tageblatt" meldet auS Gmunden: Als der Herzog von Cumberland gestern im Antoniobil zu Kaiser Franz Josef nach Ischl fuhr, glitt das Automobil auf der neu asphal- ticrten Straße aus und fuhr gegen ein Eisengeländer, wobei das Automobil zertrümmert wnrde. Der Herzog wurde berausgeschleudert, blieb jedoch imverletzt.
Italien sür Oesterreich.
Die italienische Regierung hat der österreichisch-ungarischen Regierung eine Erklärung »ukomuicn lassen, daß sie in einem eventuellen bewaffneten Konflikt zwischen Oester- reich-Ungarn und Serbien eiuc dem freundschaftlichen Bun- desvcrhaltniffe cntsprechrnde Haltung cinnehmen werde. Diese spontane Erklärung reiht sich würdig der von der gan- zcn Monarchie begeistert begrüßten glänzenden Bekundung der Buudestrcue Deutschlands an und ist in Wien als eine Erwiderung der bewährten Gesinunngen Oestereich-Ungarns mit dem Ausdrucke der Befriedigung und des Dankes ent- gegengenommen worden. Sie kann nicht verfehlen, in i,n< serer gesamten Bevölkernnq einen lebhaften Widerhall zu wecken und die warmen Gefühle für das Verbündete Königreich zu stärken imi> zu vertiefen.
Zwei bemerkenswerte Preßstimmen.
. „Rjetsch", eines der angesehensten Blätter Rußlands, meint, die russische Rote trage der ernsten Situation nichi Rechnung, denn die Frage sei die, ob Rußland einen europäischen Krieg wolle und dazu bereit sei. Das österreichische Vorgehen sei die -Quittung sür die Provvkationen, die mit der Annäherung an Rumänien begannen und mit den Fanfaren des Kriegsministers in der hiesigen und der Pariser Prcff endigte. Die englische Presse deute schon den einzig möglichen Weg an, nämlich Nachgiebigkeit. Rußland müsse daher jede Unterstützung Serbiens vermeiden,
Die französische „Croix" schreibt:
Ein furchtbarer Streik wütet in Petersburg. Cuglaud steht vor depj Bürgerkrieg. Die französische Armee ist ohne Pferde, ohne Dchuhc und ohne schwere Artillerie. In Paris
find 300 000 Revolutionäre. In diesem Zustand der Schwäche und angesichts des guten Rechtes Oesterreich-Ungarns hat die französische Regierrmg nur eines zu tun: Serbien Mäßi, gnng anzuratrn. anstatt cs anfznhetzrn.
Petersburger Diplomatin optimistisch.
Pctersbnr» 27. Juki. Am Samstag abend war hier
nachdrücklich das Gerücht von einer bevorstehenden oder schon begonnenen Mobilmachung verbreitet. Das Gerücht ist mindestens verfrüht. Tatsächlich scheint eine Reihe Maß- nahnren zur Vorbereitung der Mobilisierung beschlossen worden zu sein. Die Art des Auftretens und die Herkunst der Gerüchte lassen vermuten, datz sic absichtlich in Umlauf gesetzt worden waren. Die Diplomaten, die möglicherweise von den Ergebniffen der Konferenz in Krasnoj« Selo unterrichtet sind, beurteilen die Gcsamtalge etwas ruhiger.
Bleibt Bulgarien neutral?
Sofia, 27. Juli. Einem Morgenblatt zufolge soll der rumänische Gesandte de Russi dem Miiristrrpräsiüenteu rr- klärt haben, daß Rumänien nicht gleichgültig bleiben könnte, wen» Bulgarien in de» österreichisch-ungarische« Konflikt sich einmischen sollte. Rodoslawow hätte entgegnet, daß alle Verwarnungen überflüssig seien, da keine Ursache vorläge, an der friedlichen Haltung Bulgariens zu zweifeln. Me Ge- rüchte über militärische Vorbereitungen Bulgariens seien grundlos.
Das Blatt „Utrv" meidet, daß Reisende aus Serbien von fieberhafter Tätigkeit und von Vorbereitniige» der dortigen Militärbehörden erzählen. Dir Militärdipots seien geöffnet, die Requisitionskommissionen vorberettet und alle Bahnhöfe mit Munttionswaggons versperrt. Die Bevölkerung sei über die Zukunft des Landes in sichtbarer Sorge.
England.
::Kämpße in Dublin. Gestern nachmittag und gegen Abend haben sich in Dublin ernste Unruhen ereignet. Es wurden vier Personen getötet und etwa 100 verletzt. Beson- ders hefti^'waren die Zusammenstöße regulärer schottischer Soldaten und Polizeimannschasten mit nationalisfischen irländischen Freiwilligen. Diese hatten in den, kleinen Hafen Howth, der etwa 40 Kilometer von Dublin entfernt liegt, 2500 Getvehre und 170 000 Pattonen in Empfang genommen, die man während der Nacht eingeschmuggelt hatte. Um zu verhindern, daß die Hasenbehörden die Polizei benach- richttgten, hatte man alle telephonischen Leitungen zwischen Howth und Dubfin zerschnitten und alle telegraphischen Berbindungen zerstört. Bei dem Versuch von Polizisten in Dublin, die Freiwilligen zu entwaffnen, kam es zu einem Kampfe. Zwei Nationalisten wurden getötet und über 30 verletzt. Bald darauf wurden die Soldaten von der Volksmenge mtt feindlichen Rufen empfangen und Steine wurden gegen sie geschleudert. Da die Manifestationen allzu lange Zeit dauerten, verloren die Soldaten schließlich ihre Kaltblütigkeit und man begann, in die Menge zu feuern. Es ist als ein Glück zu betrachten, daß sich unter den Manifestanten keine Bewaffnete befanden, da es sonst zu einem blutigen Kampfe gekommen wäre. Von den 100 Verwundeten sollen, wie die letzten Depeschen besagen, 40 lebensgefährlich verletzt worden sein.
Ans nnserer Bewegung.
• Büdesheim. 27. Juli. Gestern feierte unser Bauer»» verein den fiinfundzwanzigsten Jahrestag seines Bestehens und der Tag wurde durch eine besondere Feier würdig begangen. Im Wintereichen Saale fanden sich nicht nur di« Mitglieder des Vereins mit ihren Angehörigen zusamnien. sondern auch viele Gäste, so aus Oberdorfelden, Erbftadt, Vilbel. Kilianstädten »sw., lvaren gekomnrcn, »nt nn der Jubelfeier teilzunehmen. Sie wurde eröffnet durch eine Lnfprache det Direktors August Schaub, er begrüßte die Gälte


