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unfähig, die Ordnung wiederhcrzusteüen und insolgedesien Haft

die Bevölkerung zum ^Weißen Wols", ü* '"* 1

, <' - Mexiko. » !

:: Abdankung Huerta»! Präsident Huerta befindet sich

den letzten aus Veracruz einireffenden Nachrichten zufolge nicht unter den mexikanifchen Flüchtlingen, die" aus dem Damp­ferEspagnc" Mexiko verlassen haben. Eine Verzögerung in der Abfahrt des Dampfers und eine überstürzte Rcperatur des Schicncnstrangs Mcxiko-City-Vcracruz veranlasitcn das Ge­rücht, daß auch Huerta unter den Geflüchteten fei. Die Ab­dankung Huertas soll laut offiziellen Nachrichten morgen Donnerstag zu erwarten sein. Man nimmt an, datz Huerta dem gegenwärtigen Minister des Auswärtigen, Franzesco Ear- bojal, die Regierung übertragen wird. * r

Rhcillscht der Bereinigten Landwirte.

Es sei nochmals bemerkt, dettz die Abfahrt des Sondec- tuges ab

Dahnhof Dackenheim

(Frankfurt a. M. West)

erfolgt. Die Teilnehmer brauchen also nur Karten bis Lockenheim (Frankfurt-West) zu lösen.

Die Fahrkarten werden in Bockenheim von Herrn Adolf H c n s e l - Dortelweil und in Höchst a. M. von Herrn Ad. Kalbhenn -Oberliederbach ausgegeben.

Die Vertrauensmänner, die nicht selbst die Fahrt mit­machen, werden gebeten, Jcnianden zu beauftragen, der die Abrechnung vornimmt.

*

Die Abfahrt in Mainz erfolgt um 7.50 Vorm, auf dem

Dampfer Drachenfcls.

Es dürfte die Mitglieder interessieren, wie sich die Bc- kciligung zusammcnsetzt. Tic stärkste Beteiligung mit 39 Mitgliedern weißt Bommcrshcim auf. Dann folgt Dortelweil mit 28, Obcr-Eschbach mit 25, Oberliederbach u. Gonzenheim mit je 24, Büdesheim 23, Vilbel 22, W.'ißkir- chcn a. T. 20, Frankfurt-Eckenheim 19, Schwanhcrm a. M. 16, Niedcr-Erlenbach 14, Wehrhcim i. T. 13, Klein-Karben u. Oberursel je 11, Gronau und Schwalheim b. Friedberg je 10, Nieder-Rosbach 9, Holzhauscn und Stierstadt je 8, Ren­del und Obcr-Erlenbach je 7, Frankfurt-Seckbach je 6, Ric- dcrhöchstaüt, llnterliedcrbach und Sulzbach je 5, Kriftel, Echzell, Harheim, Langenhain i. T., Wachenbuchen je 4sw.

Ans der Heimat.

* Friedbrrg, 15. Juli. Wir weisen hiermit aus das nach­

folgende Programm dps Zcntraltheatcrs hin, das in der Zeit vom IN. bis 19. Juli läuft: Journal 26" a; Tonnenuntergang am SKjct; Der Machtlose: Immer pünktlich: Eine Ehe auf

Kündigung: Lily, die Haushälterin: Ehin. Truppe Li Jong

Tfcha». Der Hauptschlager betitelt sichEin mysteriöser Fall" und ist ein dreiaktiges Drama.

* Friedberg, 15. Juli. (Schöffengericht). Das Dienstmäd­

chen Kiesewetter aus Heringen war bei einer Herrschaft in Friedberg in Stellung: dort mutzte sie sich den Schlüsielbund

zu beschaffen, aus dem sie sich den Schlüssel zur Geldkaffette an- eigncte. Auf diese Weise stahl sie ihrer Herrschaft grötzere Geldbeträge, weshalb sic wegen Diebstahls zu 4 Wochen Ge­fängnis verurteilt wurde. Ein 1 "jähriger Arbeiter von hier erhielt wegen Diebstahls zehn Tage Gefängnis: er hatte einer hiesigen Laüsabrik Geld zur Post zu tragen, veruntreute aber i 0 Mark, die er bei der Tanzmusik verjubelte. Da er vorbc- steafi ist. wurde aus eine empfindliche Gefängnisstrafe erkannt. Ein Arbeiter aus Galizien, zuletzt auf der Grube Obcr-

Rosbach,, wurde z« einer. militärischen Hebung cinberufen, hatte, aber nicht das erforderliche Reisegeld. Um sich dieses zu beschaffen, stahl er einige Decken und wollte sie verkaufen. Der Diebstahl kam rechtzeitig heraus und mutz er diesen mit 11 Ta­gen Gefängnis bützen. Zwei junge Burschen von Oberwöll­stadt hatten Strafbefehle über je 1 Mark Strafe erhalten, weil sie nachts Ruhestörung verübten. Auf erhobenen Einspruch wurden beide mangels ausreichenden Beweises freigesprochen.

* Friedberg, 15. Juli. Die Gerichtsfeilen beginnen heute und dauern bis zunr 15. September. Während der Ferieir werden bei den Anitsgerichten nur in beschränktem Mähe Termine abgehalten und Entscheidungen erlassen u. zwar in 1. Strafsachen, 2. Arreftsachen und einstweilige Ver­fügungen, 3. Metz- und Marktfachen, 4. Mietstreitigkelkcn, 5. Dienst- und Lohnstreitigkeiten, 6, Alimentationsstreitig- keiten. 7, Wechselsachen, 8. Bausachcn, 9. Kostenfestsetzungs­sachen, 10. Mahnsachen, 11. Zwangsvollstreckungssachen und 12. Konkurssachcn. In Zivilsachen sind auf Antrag auch andere Sachen als Feriensachen zu bezeichnen und solange als Feriensachen zu behandeln, bis widersprechende Anträge gestellt werden. Auf Grund- und Nachlaßsachen haben die Gerichtsferien keinen Einfluß.

* Ober-Rosbach, 15. Juli. Co liegt nun das Fahncnweih- fcst mit all' seinem Glanze und seiner Festesfreude hinter uns, jedoch unvergessen werden diese Tage in der Geschichte des Ve­teranen- und Militärvereins Obcr-Rosbach sein und das soll jetzt auch ausgesprochen werden, datz alle Festteilnehmer bis zur letzten Minute miteinander gcwettcisert haben, das Fest zu einem recht schönen und würdigen zu gestalten. Diese Tage waren im wahren Sinne des Wortes Ehrentage gewesen für den festgcbcnden Verein. Das bewies der zweite Festtag am deutlichsten, man sah bei Alt und Jung die Festesfreude aus den Augen herauslcuchten. Schon das Frühschoppen-Konzert bewies, datz die Kameraden des festgebenden Vereins, ob Alt oder Jung, vom richtigen Soldatcngeist durchdrungen waren, denn sobald der erste Trompetenstoß ertönte, eilten sie alle herbei zum Appellplatz, nicht etwa dem Frühschoppen zuliebe, sondern um nach dem anstrengenden 1. Festtag auch die Kame- radschist im Verein selbst zum Ausdruck zu bringen, wozu ei­nige Eeburtsiagslindcr eine willkommene Gelegenheit boten und wozu sich auch die Fcstdamen vollzählig eingefundcn hat­ten. Und wie schön war der Nachmittag gewesen: Nachdem der Zug auf dem Festplatz angekommen war, sorgte ein kurz vor­übergehendes Gewitter für die nötige Erfrischung, und dann hielten aber auch die Gemütlichkeit, die Festbegeisterung und derFrohsinn" ihren Einzug in den Festzeltcn, datz es eine Lust war, mitzumachen, es war ein Singen und Jubilieren, gerade als ob die Vögel im Walde nach langem Frost- und Rcgenwetter den ersten schönen warmen Frühlingsmorgen be­grüßen wollten. Auch die Musik, die von der Fricdbcrger Mi- litörmusilschule gestellt wurde, leistete vorzügliches und trug wohl mit am meisten zu dieser schönen Fcsterstimmung bei, al­les, aber auch alles, was verlangt wurde, leisteten die wacke­ren jungen Kerlchen am Samstag Abend, von Sonntag früh ki bis in die späte Nacht, ebenso an> Montag taten sie bis -zur letzten Minute ihre Schuldigkeit und cs kann eine solche Mu- stcrleistung anderen Mufiklapcllen zur Nachahmung empfohlen werden. Auch der herrlich ausgeführten Fahne, die aus der Coburgcr Fahnenfabrik stammt, mutz noch besonders gedacht werden, die prachtvollen Stickereien, den sterbenden Krieger tieu zu feiner Fahne haltend, machen einen ganz gewaltigen Eindruck. Und so mag das Band der Kameradschaft, das sich im scstgcbendcn Verein Uber die Festtage so glänzend bewährte, auch tu Zulunst seine Wirkung vusüben, der gute Wille dazu ist vorhaudcn, wie ja auch die Aufräumungskommission am 3. Festtag bewiesen hat, die Mannschaften waren so für ihr Va­terland und für ihren Verein begeistert, datz, wenn es verlangt worden wäre, sic alle miteinander, wie cs früher üblich war,

Erna mrd Ilje

Roman von D. Feußner.

S (Fortsetzung).

»Nein, ich tanze nicht."

Aber ich werde ihr für heut abend noch ein wenig Gesellschaft leisten und einige Touren mit ihr tanze». Du nimmst mir das doch nicht übel?" fuhr er nach einer Pause fort und sah Roderich lächelnd an.

Lite nur immer waS du willst, mir ist alles recht, aber in einer halben Stunde ist meine Zeit um, ich gehe Sann weg, wenn du mit nach Hause willst bitte ich dich pünktlich zu sein."

Werde schon da sein!" sagte Karl leichthin, dann ver­schwand et den Augen Roderlckfs, um sich unter die tanzen­den Paare zu mischen. Kaiim batte Karl von Roderich verlassen, als sich ein älterer Herr Lein Tische, an dem der letztere saß, näherte.

Gestatten Sic, daß ich Ihnen ein wenig Gesellschaft leiste?" fragte er höflich.

Ware niir sehr angenehm," erwiderte Roderich znvor- kommend, und erhob sich flüchtig von feinem Stuhle.

Sic langweilen sich bei uns, wie mir scheint," sing der Unbekannte das Gespräch an

Offen gestanden ja,"

Und Bier trinken Sie auch nicht? Sic sind wohl Ab- Mnent?"

Da? naht, aber ich trinke niemals aus Gewohnheit, sondern nur aus Bedürfnis."

Sehr löblich, aber nur wenige junge Lei-': denken io wie Sie. Sic halten von der Maskerade wohl auch nicht viel?"

Nein! Es ist so zu sagen gegen meine Grundsätze, den» ich finde das Maskieren nicht schön."

Sie haben sonderbare Ansichten, die mit Jr>rer Ing- end verzeihen Sie, wenn ich so sage, nicht überein- stimuicn

fk»ne wageszeitung. Mittwoch, den 1». i»»lt 1814.

Muß sich denn das alte Sprichwort ,stvie die alten sungen, so zwitschern die Jungen" immer bewahrheiten? Muß der Jüngling stets in die Fußstapfen seines Vaters treten, auch wenn dieselben jenseits der Grenze d : Erlaub­ten führen?"

Ich bitte Sie aber," rief der andere erstaun?,ist denn der Maskenball etpas Unerlaubtes?"

Das will ich damit auch nicht gesagt haben, denn von Gesetzes wegen ist er ja erlaubt, wenigstens das, was in der einfachen Bedeutung der WorteMaskenball" liegt, ob aber einzelne Mpsken, die ich heute abend gesehen habe, nicht zu gewagt sind, wenigstens vom sittlichen Standpunkte aus, ist doch eine andere Frage. In wenigen Worten gesagt, der Maskenball wirkt meines Erachtens auf das leicht empfängliche Gemüt der Jugend demoralisierend, phantasievcrgrstcnd."

Roderichäprach dies mit großem Nachdruck.

Was die Wahl der Masken anbetrifft, so muß ich Ihnen vollständig recht geben, denn auch ich habe einige gesehen, die wirklich scheußlich zu nennen waren: aber im Großen und Ganzen ist der Maskenball doch ein recht harm­loses Vergnügen."

Ich denke wir lassen dieses Theniä fallen, denn ich bin schwer zu überzeugen und möchte in Ihren Augen doch nicht als strestsüchtig dastehcn übrigens ist meine Zeit jetzt um, und ich muß niich empfehlen."

Ist dies wieder einer Ihrer Grundsätze? Nehmen Sic cs mit der Zeit auch jo genau?"

WaS ich mir selbst verspreche,halte ich ebenso wie das, was ich anderen verspreche," sagte Roderich selbstbe­wußt und stand auf.

Sie haben mein Interesse geweckt, und ich möchte mit Ihnen gerne weiter sprechen," entgegnctc der Herr,da ich aber vor Ihren Grundsätzen Respekt habe, muß ich für heute abend auf eine weitere Unterhaltung mit Ihnen ver­zichten, vielleicht habe ich aber die Ehre, Sie einmal hei mir und meiner Familie begrüsien a» dürfen, und da ich

aus dem Leiterwagen zur Eeneralmusterung gesahre« wären Doch konnte vorläufig davon Abstand genommen werden, denn die jungen Kameraden, die fteudcerfüllt aus ihrem Urlaub in ihre Garnison zurücklehrten, sie sangen ihren Kameraden zum Abschied zu:

Lieb Vaterland, magst ruhig sein.

Fest steht und freu die Wacht am Rhein.

* Dortelweil, 15. Juli. Wegen Ausführung von Walz». arkc>tc» wird die Kreisstraße DortelweilVilbel vom 15. Juli bis 4. August und die Kreis-straße VilbelFrankfurt (Kreisgrenze) vom 5. bis 11. August, desgleichen die Kr'jz- straße BerstadtUtphe (Kreis Büdingen) vom 15. bis 27. Juli ds. Js. für den Wagenverkehr gesperrt.

* Bad-Nauheim. 15. Juli. Das 7. Künfklerkonzcit im Kon­zerthaus, das am Donnerstag den 16. Juli unter LMung des Kgl. Professors Hans Winderstcin st-ttsinSet, verspricht einen besonderen Ecnutz durch di« Mitwirkung des jugendlichen Geigenkünstlers Josef Szigetii aus Budapest. DieMünche­ner Allgem. Rundschau" nennt Szigettteinen Geiger von hin- reitzendcm Temperament und technischer Vollendung" und de, Eietzencr Anzeiger" schreibt von ihm:Dieser Geiger steht in der Reihe der ersten Vertreter seines Instrumentes und trotz seiner Jugend ist er eine so vollblütige, echte, in sich abge- schtosiene Musikernatur, datz man seine autzcrgewöhnliche» Er­folg« im In- und Auslände wohl begreifen kann." Der Künst­ler wird Tfchaikowsky's Konzert D-dur für Violine mit Or­chester, sowie Solostücke von Pagcnini-Krelsler, Beeihovcn, Bach und Paganini spielen. Das Orchester dringt die sinfo­nische Dichtung Tasio von Liszt, Lamento e trionfo, Tschai- kowsky'o Elegie und Walzer a. d. Serenade für Streichorchester und Introduktion und Marsch"a. d. Sinfonischen Suite von H. Windcrstein.

Gießen, 15. Juli. Infolge der vorgerückten Zeit und der nötig gewordenen Verlegung war die gestern stattgehabte Be­sichtigung der Versuchsfelder des landw. Instituts der Univer­sität Gießen nicht so besucht, wie cs sonst der Fall gewesen wäre: cs hatten sich nur 10 Landwirte eingefunden, die zu­nächst von zwei Assistenten durch die Versuchsfelder geführt wurden. Die Versuche erstreckten sich auf Fruchtarten, Düng­ung usw.: am meisten fiel der schöne Stand des Roggens und der Kartoffeln auf. Im Institut selbst übernahm in liebens­würdiger Weise der Letter des Instituts, Herr Prof. Dr. Ei- levius, die Führung: auch hier bot stch des wisiens- und sehens­werten die Fülle und Herr Professor Eisevius war unermüd­lich. den Besuchern alles zu erläutern und zu erklären. Dafür und für die ftcundliche Einladung sei ihm und seinen beiden Assistenten an dieser Stelle der herzlichste Dank gesagt.

* Aus Obcrhesien, 15. Juli. Zwei große Bauernfeste fin­den demnächst in Oberhessen statt. Das erste wird am 26. Juli in Hochwaldhausen bei Herbstein gehakten. Als Fest­redner ist Rcichstagsabgcordnctcr Dr. Oertcl, Berlin, ein hervorragender Redner der konservativen Partei, gewonnen. Er sollen hessische Volkslieder gesungen, sowie Volkstänze in alten Landestrachten und die vier Jahreszeiten in lebenden Bildern vorgcsührt werden. Ein zweites Heimat- und Volksfest findet am 2. August gin Wald zwischen Ettingshau­sen und Ober-Bessingen statt. Als Redner treten auf Rcichs- tagsabgeordneter Dr. Werner, Pfarrer Fritsch- Rup. pertsburg und die Landtagsabgeordnctcn Fenchel und Dorsch.

* Frankfurt a. M., 15. Juli. Die Brustscuche unter dein Pserdebestand des städtischen Fuhrdepots Eutleuthof ist er­loschen. Die angeordneien Schutzmatzrcgeln sind aufgehoben.

* Frantsurt a. M., 15. Juli. Erst heute wird der ganze Umfang der vorgestrigen Unwetterkatastrophe klar. In Fron! surt hauste das Unwetter mit einer seit langen Jahren nicht beobachteten Heftigkeit. Der Schaden, den der Hagel in den Promenaden, in den Gärten und auf den Feldern anrichtete,

nun nächsten Sonntag meinen Geburtstag zu feiern ge­denke, so lade ich Sie hiermit ergebenst ein, an diesem Abend mein Gast zu s«in. Es muß Ihnen allerdings etwas ob- surd Vorkommen Volk einem Ihnen völlig Fremde», dessen Namen Sie nicht einmal kennen, so Knall und Fall eingc- laden zu werden, aber wir werden uns eben dann näher kennen lernen. Gestatten Sie jetzt, daß ich mich Ihnen vorstelle: Kaufmann Lange,"

Tietze"- sagte Roderich mit einer höflichen Verbeug­ung und fuhr fort:Es gereicht mir zur besonderen Ehre von Ihnen gewürdigt zu werden. Sie an dem Tage Ihres Wiegenfestes persönlich beglückwünschen zu dürfen, und da ich an diesem Tage keine Verbindlichkeiten habe, nehme ich Ihr ehrenvolles Afterbieten an."

Freut mich sehrl Darf ich bitten um Ihre werte Adresse?"?

Karlstraße 23a? erwiderte Roderich und reichte dein Kaufmann seine Karte, worauf dieser seinem Beispiel folgte.

In diesem Augenblick gcsMc sich Karl zu den beiden.

Roderich stellte ihn dem Kaufmann als 'Herr v. D. vor.

Die Unterhaltung zog sich nun doch noch etwas ln die Länge, sodaß selbst Roderich, um nicht unhöflich zu erscheinen seinen Grundsätzen nickst treu bleiben konte. Als man sich aber endlich trennte, hatte auch Karl eine Einladung für nächsten Sonntag erhalten und natürlich mit Vergnügen angenommen. -

2. Kapitel. ' '

Wo ist denn Erna, Mutter?" fragte Hedwig, die älteste Tochter des uns schon ein wenig bekannten Kaufmanns Lange.

Sic holt ihre Freundin ab," erwiderte diese «ine wenn auch schon bejahrte, so doch noch schöne Frau.

Das hätte wo bl noch ein wenig Zeit gehabt: muß ich denn alles allein arrangieren!" sagte Hedwig etwas unge-

hal len.

(Fortsetzun? solgtl >