W*. 181
Si-ue Laqe»zettong. SUntag, de» 13. 3ali 1914.
Seite 3,
»«sie» anflenommen »nd wie aus einem Schöchtelch», geputzt stand der Festort da, als di« Feftgäfie in» Ort einzogen. Ungeteiltes Lob von allen Seite« wurde demselben gespendet und
vollbesriedtgt von dein Gebotenen kehrten die Aestgäste wieder i» ihre Heimat zurück. Die Anteilnahme am Feste seiten» der Lber-Rosbachcr Einwohnerschaft nrachte sich schon am Samstag Abend geltend und auch die Ortsvercine wetteiferten in dem Bestreben, ihr Möglichstes zun. Gelingen des Feste» beizn- tragen. Als sich am Samstag Abend der Zapfenstreich tn Be- iveguug setzte, war cs schon ein ganz stattlicher Festzug, welcher hinter der flott spielenden Musik einhcrmarschierte, und sofort nach Anlunst auf dem Festplatze herrschte auch schon allenthalben die richtige Fcstesstiminung. Der Gesangverein „Frohsinn" unter der tüchtigen Leitung ihres Dirigenten FSller drachle einige wunderschöne pasicnde Lieder zum Vortrag, -venso der Männerchor unter der beu ahrten Leitung des Herrn ürhrers Rcichwein Der Turn- und Gesangverein „Eintracht" rrntelc sür seine exalt ausgcsührten Freiübungen den verdienten Beifall der Zuschauer, ein Bcgrützungsgedicht, welches in klarer, deutlicher Aussprache von Fräulein Hosmann flott vorgetragen wurde, und dem die Frstdamen mit glockenheller Stimme ihr Heimatlied folgen Netzen, erntete den vollsten Beifall der Jcstversaminlung, so daß in der Begrützungsanjprache mit Fug und Recht alleil Ortsvercine«, den Ortsbehörden, den Festdamen und der gesamten Einwohnerschaft gedankt werden konnte. Und dann brach der Sonntag im goldenen Conncn- glanzc au und fast zu gut meinte cs die liebe Sonne mit dem hiesigen Fahnenweihscstc, sic brannte von aller Früh fest herunter, al» ob sie gerade an diesem Tage einholen wollte, was sie früher, wo sie so sehnlich erwartet wurde, versäumt hatte. Aber das kümmerte die Ober-Rosbachcr Jugend wenig, mit militärischer Pünltlichleit waren sie am Sonntag Morgen vor dem Wecken zur Stelle, um ihr liebes Ober-Rosbach gegen einen »«rückenden Feknd zu verteidigen und als sie auch den Ort selbst wegen der Uebcrmachl des Gegners seinem Schicksal überlasse» mutzte, ihren Kirschberg Netzen sie sich nicht nehmen, dort hatte auch die schwere Artillerie Ausstellung genommen und so konnte denn der Sturm aus den Kirschberg mit Erfolg abgeschlagen werden und nach dem Kasseekochen zogen die zukünftigen Baterlandsverteidiger unter klingendem Spiel« stolz in ihrer« Heimatorte ein. Am Festgottcsdicnste nahm der fest- gcbcnde Verein vollzählig Teil. Rach einer tiefempfundenen Gedächtnisrede des Hrn. Pfr. Schäfer wurden auf dem Friedhof an den Gräbern der verstorbenen Kameraden Kränze niedergelegt, desgl. am Kriegerdenkmal für die auswärts verstorbenen Kaine-aden. Gegen 12 Uhr setzte schon der Festtrubel «in, der iHomburger Zug brachte eine stattliche Anzahl von Fepgästcn. Und nun hatten die Fcstreiter und der Empsangsausschutz vollauf zu tun, zu Futz, mit geschinückten Wagen, per Sonderzug und mit dem fahrplanmätzigcn Zug kamen di« Festteilnehmcr 'scharenweise an, al» Ehrengäste leisteten der erfolgten Einladung in anerkennenswerter Weise Folg«: ein« Offizierrdepu- tation des Friedberger Bataillons Rr. 168, Rcichstagsabgeord- Meter Strack, Landtagsabgeordneter Dr. v. Helmolt und Kam» mcrdirektor Der» als Vertreter der Hasiia-Präsidiumr. Und als sich der Festzug, besten Spitze der Radsahrerverein „All Heil" mit feinen prächtig geschniücktcn Rädern bildete, welchem die Schuljugend, in zwei Wagen die alten Veteranen und dann der schöne Flor von schmucken Festdamen folgte, in Bewegung setzte, da sah man erst, in welch' grotzer Zahl die auswärtige» Kameraden dem festgcbendcn Verein die Ehre ihre» Besucher geschenkt hatten und trotz der drückenden Hitze diesem in käme» radschaftl. Weise das Geleit zum Fahnenweihfeste gaben. Don Len Friedberger Vereinen waren der Kriegerverein Fricdberg- Faucrbach, der Kavallerie- und Trainverein, sowie der Artillerie- und Pionicrvcrcin sehr zahlreich erschienen. Die übrigen Friedberger Vereine blieben hinter den gehegten Erwartungen zurück, was wohl darauf zurückzuführen ist, daß in den nächsten drei Wochen »och zwei weitere Feftorte aus den Besuch der fremden Kameraden warten. Aus dem Festplatze angekommen, wurden oie schattigen und lustigen Zelte sofort in Beschlag grimmen, während aus der Festbühne sich der offizielle Wciheakt »bwickelte. Rach einem wirkungsvoll vorgetragenem Begrütz- ungslicd des Turn- und Gesangvereins „Eintracht" folgte die übliche Festrede, woraus der Weiheakt cinsetzte, indem Fräulein Wagner den Weiheprolog sehr schön zum Vortrag brachte, und die Fahne dein Präsidenten Welker überreichte, während Herr Pfarrer Schäfer die Weihe der neuen Fahne mit sinnreichem Texte vornahm. Das unter Musikbegleitung stimmungsvoll vorgetragcnc Weihclied vom Gesangverein Mannerchor fand allgemeine und verdiente Anerkennung. Namens der Frstdamen überreichte Fräulein Warner in packender und begcistetcr Ansprache dem Fahnenträger ein Bandelier, worauf letzterer seinen Dank an die Frstdamen abstattete und mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland schloß. Herr Kammer- direllor D c r n - Astenheim Lberbrachtc die Grütze des Hasfia- Prasidiuins und sprach dem festgcbendcn Verein die Ancrken- ru»g aus, datz derselbe sich auf der Höhe der Zeit befinde, wäh- c»o Kamerad Herge t aus Vilbel Namens der Festgäste für -lies Gebotene dankte, den Präsidenten Welker und den fest- g:brnden Verein beglückwünschte und ein Hoch auf Ober-Ros- b'.') und seine reizenden Frstdamen ausbrachte. Inzwischen hatte sich ei» buntes Festcstreibcn auf dem Festplatze entwickelt, lie Feier hatte sich zu einem echten und wahren Volksfeste aus- I laltet und cs wurden hierbei die Anstrengungen de» Tages t.'.ld vergessen. Und war der gestrige Festtag noch etwa zu triften übrig lieb, das mag der heutige Tag nachholen, denn Ober Rosbach hat gezeigt, datz cs versteht, Feste zu feiern, möge heute die Gcniüttichleit und Fröhlichleit allen Festteilnehmern das ersetze», was sie gestern an Strapazen durchgcmacht haben. Mögen die schöne» Voll»- und Heimatsliedcr über den Feftplatz Hingen und nach dem prachtvollen Verlaus des Festes kann hee-lc der schmucke Festdvinenflor recht kräftig und begeistert und mit berechtigtem Stolze wiederholen, was die Damen am Samsiag so wundervoll zum Ausdruck brachten, nämlich ihre Heimallipbe mit dem Cchlusie ihres Heimatlicdes:
Drum stoßet an, es lebe fort, lhbcr Nosbach unser Heimatort!
21. Saiilinchß des Gases Wetteraa.
* BI eiche« buch, 13. Juti. Der Tnrngau Wetterau
hielt am 11., 12. und 13. Juli fei» 21. Gauturnseft in dem schon gelegenen Bleichenbach ab. Mit dieser Feier Ivar das 60jährige Jubiläum sowie Weihe der neuen Fahne des Turnvereins Bleichenbach verbunden, Am S>unstag abend traf eine große Anzahl PreiSturuer, Kampfrichter und Fest- gäste ei«. Das Fest nahm mit einem imposanten Fackel- zug seinen Anfang, der sich bei cintretender Dunkelheit durch die Ortsstroßen nach dem Fefiplatz bewegte. Hieran nahmen die Orts- und viele Nachbarvereine teil. Auf dem Feftplatz trug der Gesangverein „Sängerlust" heitere Weife und Chöre vor. Auch fei der vorzüglichen Leistungen der Kapelle des Hanauer Eisenbahn-Rcg. Nr. 3 gedacht, die diel zur Verherrlichung des Abends beitrugen. Inzwischen tagte ini Gasthaus Heß eine Kampfrichtersitzung. Am Fcst- sonntag früh %5 Uhr fand Weckruf statt und um %6 Uhr traten die Wetturncr zum Kainps um oen Enlicnkranz an. I« der Oberstufe nahmen 85, in der Unterstufe 210 Turner an dem Wctturnen teil. Das Wetter war sehr günstig. Die Sonne meinte es recht gut, glühend heiße Strahlen sandte sie zur Erde weder. Es war eine Pracht die sehnigen Gestalten zu sehen, wie sic jede Muskel und damit den gan- zen Körper beherrschten. Im Allgemeinen wurde gut geturnt. Gegen 2 Uhr bewegte sich der Festzug mit Fejtrci- tern u. Radfahrern an der Spitze unter Beteiligung recht vieler Vereine durch die schön geschmückten Straßen nach dem Festplatz. An diesen! beteiligten sich sämtlick>e Vereine des Feftorts, die Preisturncr mit ihren Vereinen und viele Gajtvcrcine. Auf dem Feftplatz begrüßte der Festpräsident Herr Bürgermeister Naumann die Erschienenen und brachte ein Hoch auf den Gau Wetterau aus. Ter 1. Gauverrrr- ter Herr Landtagsabg. Dorsch-Wölfersheim ergriff das Wort zu einer längeren Ansprache, in der er auf die Ziele und Bestrebungen der Turncrei hinwics. Herr Pfarrer WUhclni sprach über den Werdegang des Vereins sowie über die alte Fahne. Fräulein Höhn trug einen recht schön gefaßten Prolog vor und überreichte die neue Fahne dem Vorsitzenden des Vereins Herrn E. Günther. Dieser übernahm, sie mit Worten des Dankes und übergab sie dem neuen Fahnenträger Herrn Karl Naumann, der gelobte sie stets in Ehren zu halten. Der Gesangverein „Sängerluft" trug hierauf in trefflicher Weise ein Weihelied vor. Ein Vertreter des Krcisamts Büdingen überreichte die von Sr- König!. Hohert des Großherzogs gestiftete Fahnenschleffe und brachte ein Hoch auf den Landesvater aus, in das die Erschienenen begeistert einstimnrten. Der Festpräsident Herr Bürgermeister Naumann übernahm mit Worten des Dankes die Schleife und gedachte der noch lebenden acht Gründer des Vereins, der Herren Fr. Kaiser, G, H. Kraft, H. K. Krast, G, H. Velten, I. H. Dönges, I. G. Dönges, G. H. Schöll- hommer und S. Leopold. Ans dein Feftplatz entwickelte sich bald reges Leben und Treiben, alles war besetzt bis zum letzten Platz. Schauturnen fand statt, Wettspiele wurden aufgeführt und ein echt turnerischer Anblick bot sich dem Auge dar. Die Freiübungen der gesamten Wetturner unter Leitung des Gauturnwarts Schmidt-Asscnheiin fanden allgemeinen Beifall, insbesondere jedoch diejenige, die die Schlllerriegc ausführte. Auch hier konnte man wahrnehvien daß die Bevölkerung immer mehr Anteil an dem Turnen imd den turnerischen Aufführungen nimmt und dadurch einen Einblick in das Wirken der Turnvereine bekommt, die leider immer noch öfters keinen leichten Stand haben und Voreingenommenheit begegnen. Gegen 6 Uhr Abends wurde Preisverteilung vorgenoinmen, die folgendes Ergebnis hatte: Den von der Gemeinde Blcichenbach gestifteten Ehrenpreis erhielt mit 134% Punkten Friedrich Schütz vom Turnverein Friedberg-Fauerbach.
1. Preis Karl Westerweller, Bruchenbrücken 126 Punkten, 2. Preis Heinrich Hirsch, Nieder-Florstadt 123 Punkten 3. Preis Willi Strauch, Kaichen 118% Punkten, 4. Preis H. Schwab, Berstadt I l 5% Punkten, 5. Preis Ernst Naumann, Bleichenbach 1l5 Punkten, 6. Preis Wilh. Michel, Bruchenbrücken IHk/ 2 ' Punkten, 6. Preis Georg Besenreuthcr, Dor- heim mich Punkten, 7. Preis Wilhelm Adam, Eichen 114 Punkten, 7. Preis Philipp Hoos, Groß-Karben 114 Punkten, 8. Preis Ludwig Kiinpcl, Assenhcim 112 Punkten, 9. Preis Philipp Hirth, Astenheim 111 Punkten, 10. Preis Adolf Kratz, Wohnbach 110$ Punkten, 11. Preis Heinrich Schweitzer, Assenhcim 108$ Punkten, 12. Preis Karl Heß, Burg-Gräfenrode 107 Punkten, 13. Preis Otto Gras, Reichelsheim 106 Punkten, 14. Preis Peter Thäter, Kaichen, 105 Punkten, 14. Preis Karl Bistzer, PohlgönS 105 Punkten, 15. Preis Heinrich Dämon, Hochweisel 1041,2 Punkten, 16. Preis Richard Wenzel, GctteNau. 103% Punkten, 17. Preis Albert Nohl, ReichelSbeim 103 Punkten, 18. Preis Heinr. Mobs, Gettenau 102% Punkten/19. Preis Wilhelm F. Alt, Nieder-Florstüdt 102 Punkten, 20. Preis Otto Hensc. Trais- Horloff 101 Punkten, 20. Preis Wilhelm Laur, Nieder- Florstadt 101 Punkten, 21. Preis Hugo Schnell, Reichels- heim 100/!.’ Punkten, 21. Preis Bartel Schüller, Kaichen 1001/2 Punkten, 22. Preis Bernhard Wagner, Bnichen- brücken 99% Punkten, 23. Preis August Thomas, Fricd- berg-Faucrbach 99 Punkten, 24. Preis Wilhelin Bär, Nie- der-Florstadt 97% Punkten, 2. Preis Christian Weimar, Schwalheim 97 Punkten, 26. Preis Karl Volk, Leihgestern! 06$ Punkten, 27. Preis Willi Stork, Rendel 96 Punkten, 28. Preis Otto Zöller, Pohlgöns 95% Punkten, 28. Preis Rudolf Krast, Bleichenbach 95% Punkten, 29. Preis Hugo Kraft, Wohnbach 94 Punkte«, . 30. Preis Heinrich Krast, Bruchenbrücken 93 Punkten, 30. Preis Georg Löschhorn, Wölfersheim 93 Punkten, 81. Preis Heinrich Thomas, Friedberg-Fauerbach 92 Punkten, 31. Preis Heinrich Hirth. Astenheim 92 Punkten, 32. Preis Otto Schneider. Trais-
Horloff, 91% Punkte», 33. Preis Karl Dämon, Hoch-Wei- sel 91 Punkten. 33. Preis Richard Bommersheim, Wohn- bach 9t Punkten. 31. Preis Otto Emrich. Bleickn-nbach 90%
Punkten, 35. Preis Hermann Friedrich, Oberklee» 84% Punkten, 36. Preis Wilh. Weitzel. Bleiclnmbach 84 Punkten. Die Preisträger der Unterstufe bringen wir in »iorgiger Nunmier. - / „
Ans der Heimat.
,rricdberg, l3. Juti. Die Kiinstansftelluiig ist a»f vielfachen Wunsch hier bis zum Mittwoch den lü. Juli Abends 6 Uhr verlängert loorden.
* Friedberg. 13. Juli. Die Ferien des KrcisaiisschnsjeS ln-ginnen om 15. Juli und endigen am 15. Septeinbcr. Während der Ferien sollen »ur in solchen Sachen, die einer besonderen Beschleunigung bedürfen und von dem Vorsitzenden des KreisauSschisses von AmtSwegen oder auf Antrag als Feriensachen bezeichnet werden. Teruiine abgrhaltcn und Entsckieidungen erlassen werden.
Friedberg. 13. Juli. Eine große militärische Aus- klärungsübung findet vom 13. bis 18. Juli unter Leitung der 21. Kavallerie-Brigade in Oberhcssen und angrenzenden Gebieten statt. Sie erstreckt sich hauptsächlich in deni Raum zwischen Vogelsberg, Wetzlar, Marburg. Franlen- berg, Büdingen, Hanau „nd Gießen. Viele Gemeind:» werden im Laufe der Hebung Massenquartiere erhalten.
* Friedberg Fauerbach, 13. Juli. Bei dein gestrigen Wctturnen des Gaues Wcttcrau errang den Ehrenpreis der Turner Friedrich Schütz mit 134% Punkten, Aug. Thomas den 23., und Hrch Thomas den 34. Preis in der Oberstufe. In der Unterstufe errangen den 11. Preis Hrch. Thomas, den 16. Preis Joseph Loth, den 35. Preis Otto Fischer, dcn 41. Preis Gg. Stumpf, den 58. Preis Otta Ocncnia und den 63. Preis Gg. Billasch. Den wackeren Turnern ein kräftiges Gut Heil.
* Bad Nauheim, 13. Jult, Morgen Dienstag nachi». von 4%— 6 Uhr abends von 8— 10 Uhr ist auf der Tcrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr in, Kurhaussale Vor- tragsabend von Licselott und Eonrad Berner — Lieder zur Laute mit Violine imd Viola d’Ainour, Soli sür Viola d’Amour und Violine.
* otnnljutt a. SH„ 11 Juli. SPie aus Neuwied belichtet berichtet wird, sind dort bereits wieder große Möbeltransporte der fürstlichen Familie aus Durazzo cingetrofsen. Zugleich werden di« seither voa dem Fürftenpcar bewohnten Räume erneuert »nd wohnlich hergerichtet. Aus diesen Vorbcreitungcn kann man wohl mit aller Wahrscheinlichkeit aus eine baldige und cndgilttgc Rückkehr der FamrUe an den stcheren Rhein schließen. T"
- * Kronberg, 13. Juli. Rach einer amtlichen Mitteilung ^Eijenbahnministeriums wird di« Kronberger Bahn am 29 . d. Mts. von der Eisenbahndirektion Frankfurt 0 . M, übernommen. Di« hiesige Direktion wird am l. tllugust aufgehoben.
' * Idstein, 13. Juli Wegen zahlreicher schwerer Sittlich- keitsverbrechen würde der verheiratete schon UV Jahre eil >c Wegewarter Dietrich in Hast genommen.
* Tilleuburg. 11 Juli. Auf dem Franlsuricr Südbabnhos wurden dem stationierte» Heizer Franz Ried beide Beine oberhalb des Knie» abgefahren. Nied erlag im Krank rchms- seinen Verletzungen '
0- 1 - ' ..
Frankfurter Wrllerbenchi.
Voraussage: Ziemlich heiter bi» auf Gewitterregen, trocken, warm, westliche Winde.
Spielplan de» Grotzh. Kurthcatcrs Bad-Nauheim.
Montag, den 13. Juli: „Brüderlein fein", Alt-Wiener
Singspiel in 1 Aufzug von Leo Fall. Hieraus: „Die schöne
Calathe", Mytologische Oper t» 1 Akt von Suppee.
Dienstag, den lt. Juli (Gießen Stadtthcatcrj. „Brüder- lcin fein". Hierauf: „Die schöne Galathee.
Das Frankfurter Blusciihc.ns wird voin nächsten Mittwoch mit seine,» Saison Aueverkauf beginnen, in welchem
)ich den Damen große Vorteile bieten. Ein Besuch ist z» empfehle, ' $$
• ■ ^
, Korbericht !«m Frankfurter Aiehmarkt.
Montag, den 13. Juli 1914.
Austrieb: 626 Ochsen, 101 Bullen, 914 Kühe. 30g Kälber, 82 Schafe, 2686 Schweine. > .
Verantwortlich für den politischen Teil: Otto Hirschel, Friedberg; für den Fokalen und unterhaltenden Teil: Bernhard Lenz, Friedberg: für den Anzeigenteil: Karl Schmidt, Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Togcs- _ zeitiing", A.-G., Friedberg i. H. _
Am Mittwoch, den 13. ds. Monats abends von (i Uhr ab
veranstalte auf der Seewiese bei günstiger Witterung ein
Lommernachtfcst
verbunden mit großem
S 1 Brillantfeuerwerk. ^
Die Musst wird ausgejührt von der gesamter Kapelle der hiefigen Militärmustkschule.
Es ladet zu dieser Veranstaltung alle Einwohner von Friedberg und Umgebung sreundlichst ein
Gustav Sempf, Mberg i. £>.,
Brauerci-Ausschant Steinhanher.
CEintritt frei. "MU


