Sir. 157 ___
'vnricfi »nd weist aus die damit verbundene Gesetzesände-
>ü»a bin. ^ ,
SIbfl. Best (natl.) ersucht im Interesse der Folgen die
..V.tiö« Henrich und Dr. Weber abzulehncn.
i'ldo. Ulrich (soz.) bestreitet, daß eine Gesetzesänderung
t'ls-, man will nur eine andere Auslegung des Artikels .'7, dvrch welchen die bedeutenden Schädigungen einzelner ;\\-i::ten verschiedener Klassen beseitigt werden.
Aba. Cnllmann (natl.) erkennt die Mängel an, kann rl -r als Jurist den Anträgen nicht zustimmen, da sie eine : st-eänderung dorstcllcn. Vielleicht laste sich eine andere finden, welche diese Gesetzesänderung verineidet. ^
Aba. Henrich (sreis.) tritt nochmals für seine Anträge ein und ist der Anschauung, daß der Jurist auch eine Form ist- vitw Aistchauui p finde.
Dr. Webcr (Bbd.) ist derselben Meinung und zluibt daß die Rcaierung über die Wirkung der Vorlage liwt ganz informiert sei, sonst würde sie den Vorschlägen zustinimen und würde sie mit der Zeit zu einer Gesetzcsändc- ruug doch kommen müssen. . ' ,
Staotsrat Dr. Becker stellt fest, daß Niemand >m Zweifel sein könne, daß hier eine Gesetzesänderung die Folge sei, die nicht beabsichtigt ist. Er müsse bestreiten, daß die Schädigun- gen so große seien, cs kommen nur etwa 80 Beamteii in Frage, von welchen die Hälfte uin eine Klasse, die andere um 2 Klassen geschädigt seien. Dnich die Zustiinmung zu den Anträgen werde man die Gesuch- doch nicht beseitigen, cs werden im Gegenteil desto mehr neue Klagen und Wünsche einlM'ien. Dies sei auch die Ursache, weshalb die Negierung ich ablehnend verhalte.
Abg. Ulrich (soz.) macht darauf aufmerksam, daß die llegierungsvorlage selbst eine Gesetzesänderung bedcuce. Man solle hier nicht den Juristen- sondern den vernünftigen Menschenverstand sprechen lassen.
Abg. Molthan (Zentr.) will im Interesse der Beseitigung der Ungerechtigkeiten für die Aendernugen eintreten.
Weiter sprechen hierzu noch die Abgeordneten Callmann, Dr. Weber, StaatSrat Dr. Becker und Abg. Ulrich.
Hierauf wird der Ausschußantrag zu der Regiernngs- oorlage einstimmig angenommen, ebenso der Antrag Dr. Weber gegen die Stimme des Abg. Best, auch der Antrag Henrich findet Annahme.
Hierauf wird der Antrag Singer, betr. die Bewilligung eines Staatszuschusses für die Renovation des Steinhcimer Torturmes in Seligenstadt noch einer Empfehlung durch den Abg. S i n g e r in der Forni angenommen, daß zunächst 5000 cM, für dieses Jahr bewilligt werden.
Die Vorstellungen der Eisenbahn-Obcrsekretärs Ewald, Eimer und Planz, betr. ihr Bcsoldungsdienstaltcr toerden im Sinne des Ausschußantrages naeb empfehlenden Worten der Abgeordneten Korcll-Angenrod, Wolf-Gonsenheim, Wiegand, Dr. Schmitt, Ulrich nnd Henrich angenommen. Es kommt hierbei der Wunsch zuni Ausdruck, daß der preußische Eisen- bahnminister ans Beseitigung aller Ungerechtigkeiten hinwirkt.
Nächste Sitzung Mittwoch früh.
i?agesnlrersrcht.
Ärutjches Ucini.
:: Der Schluß des badische» Landtages. Die Haupt- tütigkeit des Landtages stillte sich dar in der Bewilligung des Budegts für die beiden Jahre 1914/15. Eine bedeutendere Tätigkeit hat das Parlament nicht entfaltet. Die wichtigste
Vorlage der ganzen S)ssi*n, die auf Vereinfachung der Verwaltung abziclcnde. >vu-te „icht erledigt, weil der Vorsitzende der Roiumisfion, bei solche Vorlagen zur Vorarbeit überwiesen werden, nicht regelmäßig arbeiten konnte, da Herr De. Frank durch seine Arbeit im Reichstag abgehalten war, ine ersprießliche Tätigkeit für das kleine badische „Vater- md" zn entfalten. Man wird die Frage nicht umgehen . .inen, ob es sich empfiehlt, an die Spitze derartig bedeuten-
- Kommissionen einen mit einem Doppelmandat belasten- j.T. Abgeordneten zu stellen. Nach altem Großblock-Brauch . nßte natürlich Herr Dr. Frank diesen wichtigen Vorsitz be- \ viiicti. Ta indes der Großblock sich inimer mehr zu einem
.v.'.cn verflüchtigt, so dürften die Nationalliberalen in 'i-iunft unschwer zu der Auffassung kommen, den Vorsitz in
- Immission für Justiz und Verwaltung einem unab- •"..•MCtt Nicht-Sozialdemokraten zu übcrw"ksen. Die In- ' eisen des Landes werden damit besser 'gefördert. Die 'uni'.iche Bedeutung dieser Landtagstagung besteht darin,
daß der Eiroßblock innerlich überwunden wurde, weil es in de, nationalliberalen Partei nicht an Strömungen fehlt, die vom Großblock ablenken. Vom nächsten nationalliberalen Parteitage wird es abhängen, ob die Jungliberalen, die igentlichen Träger der Großblock-Jdee, so viel an guter politischer Sitte zurückgewonncn haben, daß sie sich aus der legitimen Verbindung der Frank nnd Genossen loslösen.
Oesterreich.
:: Ministcrkonferenzen in Wien. Ter angckündigte gemeinsame Ministerrat trat gestern um Yo12 llhr mittags zu- iaiumen, um sich über die aus dem Attentat in Serajcwo als notwendig heransstcllenden Maßnahmen schlüssig zn machen, -in der Konferenz nahmen der Kriegsminister Korbatin, der gen,einsame Finanzminister Bilinski, die beiden Minister- Präsidenten Präsidenten Graf Stürgkh und Graf Tisza, sowie der Dkinister des Aciißcren Gras Berchtold teil. Die Zu- sammenkunst dauerte mehrere Stunden: über das Ergebnis ist »och nicht? bekannt. Vor dem Mmifterrat fand eine Be- sprcchung der Minister mit dem Ehcs des Generalstabes von Höheudorff »nd den, Marinekommandanten Admiral Haus statt. Die Akten der abgeschlossenen kriminellen lluter- suchung in Serajcwo liegen nunmehr dem Ministcrrnt vor und dieser wird lick nach Durchsicht und Prüfung darüber
Neue Tageszeitung. Mittwoch, den 8. 3uli 1914.
schlüssig machen, ob es notwendig ist, außerhalb der kriminellen Untersuchung noch Maßnahmen diplomatischer oder politischer Natur zu treffen.
:: Tschechische Exzesse gegen Deutsche in Mahren. Aus Brünn wird gemeldet: Der Deutschenhaß der Tschechen beginnt wieder Formen anzunehmen, die an vergangene recht schlimme Tage erinnern. Fast in jeder Nacht werden hier deutsche Studenten von Tschechen überfallen und mißhandelt. Am Sonntag fuhren 30 Mitglieder eines deutschen Gesangvereins auf das Schlachtfeld nach Austerlitz, wo sie von 3000 Sokoln (tschechischen Turnern) mit Steinen und Knüttel- Hieben angegriffen wurden. Mehrere Personen erlitten er- hebliche Verletzungen. Achnlich erging es den Mitgliedern des deutsch-akademisch«:» Gesangvereins in Brünn, die eine Vergnügungsfahrt nach Segen Gottes unternommen hatten.
Frankreich.
:: Dir sra»zösisch« 3>:prozent!ge Anleihe 40 mal überzeichnet. Die Zeichnung der neuen 3Xprozentigen amortisierbaren : Rente hat gestern inorgen an den verschiedenen Ausgabestellen begonnen. Seit 5 Uhr morgens drängte sich dort eine ungeheure Menschenmenge. Vor der Zentralkaffe des Schatzamtes zählte man über 1500 Personen, die aus die Oeffnung der Schalter warteten. Eine große Anzahl von Bänken wurde dem Publikum zur Verfügung gestellt. Sobald an den Schaltern die vcr- jügbaren Schatzscheine vergriffen waren, wurden sämtliche Schalter geschloffen. Man schätzt, daß die Anleihe mindestens 40 mal überzeichnet worden ist, und daß die großen Zeichner kaum 2 Prozent der gewünschten Beträge erhalten konnten. Von heute ab wird die Reute assiziell an der Börse notiert werden.
:: Die Kämpfe in Algier. Me aus Rabat gemeldet wird, haben die französischen Truppen vor einigen Tagen in d,f Gegend von El Borudj einen neuen äußerst heftigen Kampf mit den Ausständischcn vom Stamme der Zaian und Schlcuche gehabt. Die aufständischen Beduinen gingen wiederholt zur Ossenffoe über und erst das Eingreifen der französischen Artillerie entschied den Sieg der sranzöstschen Truppen. Die Franzosen verloren im Kampfe 11 Tote, darunter einen Offizier und hatten 30 Verwundete.
Albanien.
:: Zur Lag«. Die Besatzung von Durazzo erhält Zuzug von Koffowo her. Trotzdem wird die Lösung der albanischen Frage durch den Fürsten in Durazzo von allen Seiten als unmöglich angesehen. Die Zwischenjälte in der Stadt häufen sich. In der vergangenen Nacht kam cs wiederum an zwei verschiedenen Stellen zu Schießereien. Die holländischen Offiziere leiden stark unter den unklaren Kommandovcrhältniffen. Di« Meldung, Goritza sei von den Epiloten genommen worden, hat sich noch nicht bestätigt.
:: Abreise der Fürstin von Albanien. Aus Durazzo wird gemeldet: Die Gemahlin des Fürsten Wilhelm von Albanien, die Fürstin Sophie, ist mit ihren beiden Kindern an Bord eines Dampfers des österreichischen Lloyd aus Durazzo abgereist. Es wird behauptet, sie wolle sich nach Rumänien begeben und würde nicht wieder nach Albanien zurückkehren. — Auch der Mirditenfiihrer Marke hat Durazzo verlaßen. Er will in seinen heimatlichen Bergen eine neue Freischar anwcrben. Doch glaubt man, daß er nicht wieder zurückkehren wird. Dagegen haben die Unterhandlungen der englischen Admirals mit den Aufständischen insofern einen Keinen Erfolg gehabt, als diese nunmehr in die Verlängerung des Waffenstillstandes non 10 Tagen eingewilligt haben.
:: Rumänien und die albanische Frage. Das Regicrungs- organ „Viterul" hebt in eineni längeren Artikel das Interesse Rumäniens a» der Erhaltung Albaniens und macht folgende Vorschläge. Jede der drei großen Gruppen des albanischen Volkes soll je einen aus den Reihen der Nationen entnommenen Gouverneur erhalten. Fürst Wilhelm soll Fürst von Albanien bleiben, da die Ernennung eines mohammedanischen Prinzen zum Fürsten von Albanien ein gefährliches und gewagtes Experiment sei, das die bestehenden Schwierigkeiten in der Erhaltung Albaniens nicht nur nicht beseitigen, sondern neue Rcibungsslächcn schassen würde.
China.
:: Rückkehr zur Monarchie. Die liberale Preffe erblickt in den neuesten Maßnahmen der Regierung den Plan, die Monarchie wieder aufzurichten. Die Regierung ersetzt alle bedeutenderen Stellen im Staatsdienst mit Beamten aus der Zeit des alten Regimes und die Mehrzahl der Prinzen wurde mit wichtige» Aemtern betraut. Wenn es so weiter geht, dürfte bald das anitliche China sein früheres Aussehen wieder erhalten haben. ,
Mexiko
:: Der beigelcgtc Streit zwischen Billa und Carranza. Nachrichten aus Juarcz bestätigen, daß die Konferenz in Torreon criolgreich gewesen und Villa wieder zum Obcrkommandeur ernannt worden ist. Der Bruch dürfte aber wohl nicht für alle Zeit geheilt sein. Villa hat eben erst durch einen Beauftragten dem Agenten Carranzas !> Millionen Papiergeld abneh- mcn lassen, das in den Bereinigten Staaten für Earranza her- gestellt morden war. Earranza verlangte von der llnionsregie- runz die Verhaftung des Beauftragten Villas, der aber das mexikanische Juarcz erreichte, che die Nachricht in der amerikanischen Grenzstadt El Paso ankam.
ihiiflfttfr, KagtlschlagHauMfral), WlMrimdk.
Am Sonntag zwischen 7 und 8 Uhr hat sich über N ü r n - bcrg und Umgebung ein furchtbares Unwetter entladen. Ter angcrichtete Schaden ist vorläufig nicht zu übersehen. Ein schwerer Hagelschlag ging 20 Minuten lang ununterbrochen nieder. Die öffentlichen Anlagen, die Gärtnereien »nd die Felder der Umgebung sind verwüstet. An zwei Stellen in der Nähe des Rathauses haben die Wasserniassen das Pflaster beschädigt.
Innsbruck, 8. Juli. Ucber das vordere Zellatal ging ein heftiges Unwetter nieder. Mehrere Drücken wurden fortgerissen, Der Zcllafluß staut sich infolge des in großen Masten znsamnienaelaaerten Gesteins. In Zell wurde eine
Seite S.
Gerberei durch ein gewaltiges Felsgewölbc verschüttet. Die
Schutzbauten am Riedtale sind stark beschädigt.
Hamburg, 8. Jnli, Seit gestern mittag geht über die Stadt ein heftiger Regen nieder, wie er noch nie beobachtet worden ist. Der Regen fällt seit mehr als 20 Stunden und eine große Anzahl Keller steht unter Wasser. Die Feuerwehr ist unausgesetzt tätig.
Pontresina, 8. Juli. Eiu plötzlicher Schneesall hat Pontresina in eine Winterlandschaft verwandelt. Es bietet sich dem Auge ein wundervolles und unvergleichliches Bild Die Temperatur sank von 32 Grad auf 1 Grad. Sie hat sich im Laufe des gestrigen Tages wieder etwas erhöht.
Aus Staden wird uns uiitgeteilt: Während in der Wetterau fast überall die Heuernte noch vor dem Eintritt des Regens unter Dach und Fach gebracht werden konnte, ist dies bei uns leider nicht der Fall. Bei unserer Lage zwischen Vogelsberg und Taunus, kriegen wir von jeden, Gewitter, es mag konimcn, woher es will, etwas ab. Im Jahre 1911 bei der Trockenheit hatten wir den Vorteil davon) dieses Jahr aber macht sich der Nachteil bernerkbar, indem die Wiesen selbst während der ärgsten Hitze in der vorigen Woche nicht trocken wurden, so daß das Heu nicht crrrgefahren werden konnte. Die erneuten Regengüsse am Freitag und Samstag haben das Heu förmlich überschwemmt, so daß von einem Einfahren keine Siede sein kann.
Große Schäden durch Raupenfraß in, Bambcrger Land. In den bayerischen Maindörfern Oberhaid und Unterhaid wird die beste fränkische Zwetsche gebaut, die alljährlich wcgne ihrer Süße und Größe in Tausenden von Zentnern nach Norddeutschland ausgeführt wird. Der Ertrag schwankte in guten Jahren zwischen 150 000 und 200 000 M. Heuer ist nun die Ernte durch Raupenfraß vollständig vernichtet. Die Bauern erleiden hierdurch große Verluste.
Waldbrände in Rußland. Die große Hitze, die seit drei Wock)cn in Rußland herrscht, hat zahlreiche Waldbrände her- vorgerufen die sich auf cmhr als 100 Kilometer erstrecken und dem Staate und Privatpersonen erheblichen Schaden verursachen. Gestern spät abends lag auf dem Distrikt Pis- kow die Meldung vor, daß riesige Waldbestände, die einer Bank gehören, in Brand geraten sind. Alle Truppen des Regierungsbezirks sind mobilisiert und Verstärkungen ans der Umgebung erbeten worden. Da sich der Brand über das ganze Land auszubreiten droht, ist Hilfe unbedingt notwen- dig. In der Provinz Twer steht Heideland in einer Ausdehnung von 40 000 Hektar in Flammen. Im Gegensätze hierzu herrschen seit mehreren Tagen in ganz Südrußland wolkenbrnchartige Regengüsse, die gleichfalls, ungeheueren Schaden cmrichteten.
Vereinigte Landwirte
Die Gejchaftsstnnde»
fallen am Freitag ganz ans.
Dhrinfahrl!
Die Vertrauensmänner werden
dringend ersucht, die Anmeldungen zur Rheinsahrt unverzüglich an Herrn Aböls Henscl in Dortelweil gelangen zu laßen, da die nötigen Vorbereitungen sofort getroffen werden muffen.
Aus der Heimat.
* Friedberg, 8. Juli. Donnerstag, den 9, Juli, findet in Friedbcrg nachmittags von 5 bis 7 Uhr in, städtischen Saale über den Pserdeställen (Eingang Haagstraße) Sprechstunde für Alkoholkranke statt, (Unentgeltlicher Rat für Trinker und deren Angehörige,)
* Frirdberg, 8. Juli, Wie das „Korps-Vcrordnungs- blatt" für das 18, Armeekorps mitteilt, finden im Herbst sol- gende Uebungen in kleineren Verbänden statt: Die 21. Division hält ihre Regiments- und Brigadeübungen bei Hanau, Gedcrnheim und Fürth i. O, ab, die 25. Division (Groß- herzoglich Hessische) übt zwischen Wiesbaden nnd Frankfurt), wobei die 49. Brigade bei Bierstadt »nd die 50. Brigade bei Oberirrsel manövcriercn. Die Brigadcinanövcr nehmen am 4. September ihren Beginn. Es üben die 4l. Brigade bei Reinheim i. O., die 43. bei Lindenfels i. O., die 49. zwischen Höchst n. M .und Mainz und die 50. zwischen Frankfurt und Friedberg. Am 7. und 8. September wird in Divisionsvcr- bänden geübt, und zwar nianövericrt die 21. Division bei Reinheim i. O. »nd die 25. zwischen dem Main, Mainz «nd Bod Homburg v. d. H. Hieran schließen sich am 9. Sep- tcmber Kriegsmärsche, denen am 10. und 12. September bas Korpsmanöver zwischen Darmstadt und dem Spessart folgt. Wo sich das vom 14. bis 18. September stattfindcnde Kaiser- Manöver abspielt, darüber sind noch keine Bestimniungcn getroffen, wenigstens ist darüber noch nicht? bekannt gegeben,
* Friedberg, 8. Juli, Die Behandlung der Milch in der heißen Jahreszeit ist nicht so leicht, und dieses benutzen Fabrikanten und Händler gewisser Art, um allerlei Präparate in den Handel zn bringen, welche das Gerinnen und Verderben der Milch verhindern sollen. Diesen Zweck er- füllen sic nun zwar »icht, aber sie füllen den Erfindern die Taschen, und mit diesem Erfolge sind jene bescheidenen Leute auch vollauf zufrieden. Wer im Haushalte feine Milch gut und frisch erhalten will, der kaufe sie möglickfft frisck, korbe sie schnell ab und stelle sie ohne weiteres Nmschüttcn an einen reckst luftigen nnd kühlen Ort. Die Haut, die sich bildet, ist der beste Sckmtz der Milch.
* Friedberg, 8. Juli. Heute, Mittwoch Abend Uhr, findet eine llebung der Pslirbtfencrwehr statt, Antreten am Gerätebaus.
* B»d Nauheim, 8. Juli. Heute, Mittwoch, den 8. Juki


