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o o o Zum Nachdenken, o o

Verdiene» und Sparen. So wieBeten" undArbeiten" zusannnengchören, so müssen auchVerdienen" undSparen" dauernd Hand in Hand gehen, will anders der Mensch in seinen wirtschaft­lichen Verhältnissen vorwärtskommen. Was nützt cs, daß em Mensch sich in schwerer Arbeit abplagt Tag und Nacht, was nützt es, daß er dadurch 100hl hohen Verdienst erziel«, wenn er das, was er in «oochenlanger saurer Arbeit zusaminengescharrt, in einein Tage wie- der ausgibt, oft für sinnloses Vergnügen? Sparen will gelernt sein , es «st eine Kunst. Es ko«n«nt sehr darauf an, daß man an rechter Stelle und zu rechter Zeit spart. Wenn jemand sich das ganze Jahr hin­durch alle Genüsse versagt, nur uin im Sommer eine größere Üleise machen zu können, von der er abgerackert zurückkommt, so ist das falsch. Wie viele Farnilien darben und kargen an der Kost, um das Ersparte in «verllosem Flitterkram anzulegen. Hauptregel ist, an Kleinigkeiten sparen, denn viele Wenig machen ein Viel, llebung inacht den Meister auch beim Sparen. Darum ist es den Eltern dringend zu empsehle», ihren Kindern schon frühzeitig Taschengeld, und sei es auch nur wenig, zur eigenen Verwaltung zu geben »nd dabei selbst­redend die Ausgaben scharf zu tontrollieren und in die richtigen Bahnen zu leiten. Sparen ist nicht geizen. Wer aber zrvei Streich­hölzchen anzündet, wo's schon eins tut, wer zwei Taler ausgibt', ivo einer genügt, der ist verschwenderisch, Elend und Not ivürden oft nicht lo drückend sein, hätten die Menschen gelernt, in den fetten Tagen etwas zurückzulegen.Spare in der Zeit, so hast du m der Not!" ist.

o o o o Vermischtes, o o o

Schuh drr Alpenflora. Der Deutsche und österreichische Alpeu- verer» und der Verein zunr Schutze der Alpenpflanzen, die schon seit mehreren Jahren einen energischen Kampf gegen die Aus­rottung seltener und schöner Alpenpflanzen führen, haben neuer­dings einen bemerlenswerten Erfolg erzielt. Auf den Bahnhöfen der österreichischen Staatsbahncn ist das Aeilbicten und der Ver­kauf bestimmter Alpenpflanzen verboten worden. Es betrifft dies namentlich Edeliveiß, Edelraute, Alpenrosen, Enzianarlen, Alpen­veilchen, verschiedene Aurikel- und Orchideenarteil, Echten Speit u. a. m. Aus Anlaß dieses Verbores in auch das bayrische Ver- kehrsministcriuni der Frage nähergetreten, ob sich ein gleiches Ver­bot für die bayrischen Staatübahnen empfiehlt. In Kufst/n z, B. wird ein lebhafter Handel betrieben, der allmählich zur vollen Aus­rottung der betreffenden Blumen führen muß. Der Einivand, daß diese Pflanzen nicht dein Hochgebirge entnommen, sondern in Gärt­nereien gezogen würden, trifft höchstens aus das Edeliveiß zu. Alle anderen Pflanzen werden nicht künstlich gezogen. Es wäre zu wünschen, daß man sich in Bayern zu oem gleichen Vorgehen wie m Oesterreich entsch össe.

Prompte Entgegnung. Der berühmte Dichter Beaumarchais, der Verfasser vonFigaros Hochzeit", war auch ein trefflicher Harfenspieler. Als er einst in seiner Jugend übte, jagte ein Nach­bar, der ihn nicht recht leiden konnte, hämisch zu ihm:In Wahr­heit, junger Freund, Sie spielen ivie David, nur nicht so schön!" Ohne sich lange ,u besinnen, versetzte Beaumarchais:Und Sie sprechen ivie Salomo, nur nicht so weise!"

tzil, M-ytSau der Z>apuaneger in Aailer-Wik-elm-.^and auf Neu- guinea. Die an der Küste wohnenden Papuaneger errichten ihre Häuser zum Schutz gegen Ueberschweinmungeu und Ungeziefer auf 13 m hohen Pfählen. 'Als Treppe dient gewöhnlich ein schräg angel. Haler P-ahi. Tle Wohnungen liegen zu Dörfern von 10 J IüO Hutien zu ammen.

Allerlei Heiteres.

Rätselecke.

J)

Derussfreude.So vergnügt, Doktorck>en?" Zahnarzt:Ja, hatte nämlich heute das Vergnügen, meinem Kollegen und Konkurrenten Müller zwssr Backenzähne ausziehen zu können."

Werllchrt.Das nennt sich nun Wohltätigkeitslotterie. Gewinne ich da ein Rad, fahre darauf und fall' mir die Nase krumm."

Der kleine Wohltäter.Hans," sagte die zärtliche Mutter,wo ist denn das Stück Kuchen hingekommen, das vorhin noch auf dem Teller lag?" Hans:Ach,

liebe Mutter, das liad' ich einem klei­nen Jungen ge­schenkt, oer furcht­baren Hunger hat­te." Mutter:

Das war brav von dir! Wo ist denn der kleine ar­me Junge? Ich möchte ihm noch ein paar Pfennige dazu geben."

Hans:Gi, >a.

Mutter! Gib sie mir nur gleich her, der hungrige Junge war ich selbst!"

Mißverstanden.

Sind Sie mit Ih­rem Lose zufrie­den?"Ich spiele ja gar nicht in der Lotteiie!"

Wichtig.Den­ken Sie sich, die reiche Geheimrats- faunlie im ersten Stock hat ihrem Patenkinde zum Geburtslage nichts weiter geschenkt, ats einen Gummi­ball."Hm,

das ist »virklich das erstemal."Was?"Daß die geizigen Geheim­rats einen Ball geben!"

Der betrügerische Schein. Als em Schauspieler vom Direktor sein Gehalt verlangte, bemerkte er ihm, er sei drauf und dran, zu verhungern. Da der Direktor sah, daß jener ein heileres und rotes Gesicht hatte, ant­wortete er ihm, er sehe nicht gerade aus wie ein Sterbeiider.Trauen Sie dem Scheine nicht" erlviderte der Komiker;dieses Gesicht ist nicht mein; es gehört meiner Wirtin, welche mir seit längerer Zeit Kredit gewährt."

Vexierbild.

Ivo ist die Frau. welcher der Korb gehört?

ZLuchstabenrätset.

Mit einem r dient's dir und mir Und auch dem Tier zu Schutz und Zier, Wenn statt des r ein g es hat, Tann ist es niederländiche Stadt.

3. Falck.

Nenderungsrätlel.

Was mancher hat von Vätern her. Und was anstiebt gar mancher sehr, Wird hier, »nt einem Füßchen klein, Dich grüßen als ein Mägdelein.

3,ly Guggenberger.

Aigurenrütsel.

Mtselhasle Zuschrift.

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57 iz

4j~LT

Nach Ordnen der Buch­staben AAA, B, EEE, LL, MM, 88. TT, UU in die Felder obiger Figur bezeichnen die zwei äuße­ren lenkrechten und wage- rechten Reihen je:

1. eine europäische Mittel- meerinsel, 2 . einen Wohn- iaum. Die mittlere senk­rechte und wagerechte Reihe gibt je ein wildes Tier.

I. Aalck.

Auflösungen aus voriger Kummer:

des SinnrätselS: Hebel; des Aendeiungsrätsels: Wiesel, Wiese; des Bilderrätsels: Mondphasen.

Nachdruck unserer Origtnalartikel wird gertchtiich verfolge.

Druck von W. Kohlhammer. Redaktion: Dr. E. Görlach in Stuttgart. Verlag derNeuen Tageszeitung",

Druckerei und Verlag A.-G Jriedberg. Hvssen,