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sind. Snfolflc des wachsenden Geburtenrückganges dürste so- gar ein Rückgang der VvlksfchuMasscii eintrete, ^ eine Ans- sicht, die anderen Schulreformen günstig zu sein scheint.

giuntfirrt s. SW, 30. März. Gegen den Handlungsge­hilfen Ehrhardt in Franksuri ist das Wicderausnahmcveifih- icn angeordnct rvorocn. Ehrhardt wurde s. Zt. in München wegen Raubes. Erpressung und Kuppelei zu 8 Jahren Zucht­haus verurteilt, die er auch verbüßte. Auch in einer zweiten Lach« wurde er verurteilt. Durch das Geständnis eines Ster­benden soll jetzt erwiesen sein, dag Ehrhardt an beiden Straf­taten unschuldig ist.

HessenRassau.

* F. Cf. Wiesbaden. 3U. März. In einer ganz unver­schämten Weise und wie sic zuui Glück nur selten vorkommt, hat, so führte das Schöffengericht begründend aus, die An­geklagte das in sie gesetzte Vertrauen mihbraucht. Mit Rücksicht darauf, sowie des weiteren doraist, daß das Objekt ein hohes ist und die Angeklagte keinerlei Reue zeigt, hielt das Gericht eine Gefängnisstrafe von 5 Wochen für durch« ans am Platze. Angeklagt war die 21 Jahre alte Kassiererin Elise Stall von hier, die bei dem hiesigen Eisenwaren- und Haushaltungsgcschist (L. D. Jung) seit sechs Jahren tätig !var und zuletzt als Kassiererin 110 M Monatsgehalt bezog. Jui März v. I. bei der Firma eingegangeue Schreiben, in denen die Kassiererin des Diebstahls bezichtig! wurde, liest ihr Geschäftshcrr ohne Bcachtiing, weil er unbe­dingtes, festes Vertrauen zu seiner Angestellten hatte. Die Klagen mehrten sich jedoch und zeigten sich als begründet, als man eine Haussuchung bei Stoll vornahm. Eine Mansarde war vollgesiillt mit zum gröstten Teile noch verpackten Gegenständen, die von der Firma stammten und durch den ksausburscheu, der in guten, Glauben handelte, wcggeschasft wrdcn waren. Wäschemangel, Hausleitcrn, Bestecke, rüchengeräte usw. wurden vorgefunden und der Firma zu- riickgegeben. Zur Verlesung einer Ausstellung über die zirka lüO verschiedenen Gegenstände, die gestohlen worden ivarcn, benötigte der Gerichtsvorsitzende über 10 Minuten. Das von der Swll in dieser Weise zusaniuiengcstohlenc Warenlager batte einen Wert von 61t Jf. Nichts sehlte zu dieser Küchen- einrichtung. Aber nicht nur gestohlen, sondern auch unter­schlagen soll die Stoll Habens wenn letzteres auch nicht er­wiesen wurde, so liegt gegen sic doch der schwerste Verdacht iwr. Das Gericht verhängte obengenannte Strafe über die Diebin, die angab, nur deswegen die Sache» weggenominen zu haben, weil sie im Juni heiraten und sich auf diese Weise eine Kiichenausstattung beschaffen wollte.

* F. E. Wicsbndcn, 30. März. Das Dienstmädchen Steeg, das in Wiesbaden bei einem Geschäftsmann in Stcl- liiiig war und mittels Nachschlüssel aus einer Schublade 150

X gestohlen haben soll, wurde von der Strafkammer zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Angeklagte gestand nur eili.05 M gestohlen zu haben, weil ihr der Lohn einbehalter, wurde

Starkrnburg.

* Darmjtadt, 30. März. Ein politischer Prozeß, der schon nahezu ei« Jahr schwebt, wurde a» 37. März vor dem hiesigen Schöffengericht verhandelt. Er hat seinen Ursprung in den Angriffen derFraiit,urt«r Zeitung" gegen den nationallibe- ralcn Landtagsadgeordncten Dr. Winkler, resp. dessen Aus­lassungen in der Zweiten Kammer gegenübcr derFrantsur- !c, Zeitung" und deren Vertreter in Darmstadt Redakteur -Inhäuscr gelegentlich der Beratung über die Gültigkeit der Wahl dcs L-ndtags-bg. Krcoel. Die Anklage Dr. Winklers

.v.'.'ii dieFrankfurter Zeitung" führte in zwei Instanzen zur V.-rurtcilung derFrankfurter Zeitung", da sich Dr. Winkler damals auf >e,ne Immunität bezog und dessen Beleidigungen der ..Fcanfturier Zeitung" daher nicht kompensiert werden tonnten. I» der Folge griff nun die steisinuigc Liberale Wo­chenschrift in Darmstadt den Abg. Dr. Winller an, der zu einer Klage gegen de» verantwortlichen Redakteur führte. Vor dem Schöffengericht Oppenheim gab der Vertreter der nicht ersihie- nenrn Angeltagtcn die Erklärung ab, baß er den Artikel nicht geschrieben habe, der nehme Sie Beleidigungen mit dem Aus­druck dcs Bedauerns zurück und kam zwischen den Parteien ein dahingehender Vergleich zu Staude, in welchem Kuhlmann aiich die Verpflichtung übernoinmen hatte, den Vergleich in sci- ueui Blaite zu veröffentlichen. In dieser Veröffentlichung, die im Juli v. I. siatliand, schloß Kuhlmann aber den folgenden Rachsatz an« Aus dem Oppenheimer Prozeß fei der Nachweis erbracht worben, daß man jich mit Dr, Winller, der sich gerne dinier itine Immunität verstecke, nicht mehr ernstlich politisch beschäftigen könne. Die Folge war die jetzige Verhandlung, in der der PrivaMägcr den Landtagsabg, Bokheimcr als Bei­stand balle, während der AngcNagte kuhlmann von Rcchis- -mvalt Garnier verlrelen wurde. Den Vorsitz führte Gerrchts- »ssessoi Tr. Lemser. Rach läiigeren Vorverhandlungen wurden sie verschiedenen Bewcisanträge der Parteien zurückgezogen. Der Letlagte suchte durch seinen Vertreter den Beweis der Wahrheit für leine Brbauptungen durch die Reihe von Zei­tungsartikeln za erbringen. Das Urteil lautete daher, daß der versuchte Wahrheitsbeweis als nicht erbracht gilt und der Schutz de» Paragraphen 103 dem Beklagten nicht gewahrt wer­den kann. Straferfchwcrcnd wurde hervorgehoben, daß der Be­klagte, obwohl er sich in dem -oravsgegangenen Prozeß zur Zu­rücknahme der Beleidigungen und Publikation des Urteils be­reits «rNSrl hatte, sofort mit diese- Publikation zu einem neuen Angriff herbeilicß. Kein« seiner Behauptung«» Had­sch als richtig erwiesen. Rach der Berpslichtung zur Publi- katio» oes Oppenheimer Vergleichs hatte er keinerlei Recht mehr, noch weiter seine Interessen zu wahren, da damals der Kläger gleichsam unter dem Schutze des Gerichtes stand und di- Beleidigung durch die Presse noch viel schlimmer, wir j-d- «udere Beleidigung zu betrachten sei. Er könne sich auch da­rauf nicht berufen, daß er >. Zt. den Vergleich in Oppenheim nicht selbst abgeschlossen habe. Zu feinen Gunsten spreche nur sein« geringe Vorftrase und sein« politisch« Stellung, in der man leicht g-nciat ist, aearnnber dem politilchen Gegner über

Men« »tonte«, ttn 99. Rer, Hl*

das Ziel hinauszuschießen. Mit Rückficht auf die Schwere der Beleidigung einem Abgeordneten gegenüber lautete die Strafe aus ,30 Marl Geldstrafe re. 30 Tage Gefängnis und Tragung

der Kosten.

- Bo, der Bergstraße, 30. März. Trotz des ständigen Re­gens und nicht gerade frühlingsmäßigen Wetters fangen nach­gerade die früh blühenden Obstbäum- an, ihr Blütenkleid an­zulegen. So zeigen sich an den Hängen der Bergstraße allent­halben di- Mqndelbäume in voller Bliitenpiacht und auch die Kirschen und Aprikosen schimmern rosa und weiß von den Berglehnen herab. Die in der Ebene liegenden Aeckcr und Wiesen stehen vielfach unter Wasser und längs der Bahnlinie kann man ganze seenartige Wasserflächen beobachte». Da wird es mit der Bestellung der Aeckcr noch einige Zelt dauern, bis dieselben abgetrocknet find! andererseits hat der Erdboden einen genügenden Grad Feuchtigkeit für die kommenden Mo­nate ausgenommen, so daß bei etwaiger Trockenheit die Ge­fahr einer Dürre nicht so groß sein dürste.

Rheiuhesse».

* Mainz, 30. März. Der 36jährige Photograph August Tröge a»s Bielefeld, verübte hier in ferner Wohnung Selbst- mord. Er öffnete sich die Pulsadern und schnitt sich den Hals durch.

Ans aller Ulelt.

Ans Furcht vor Strafe. An den "Ufern der Maaß in Lüt­tich sah man am Samstag zwei junge Mädchen umhcrirren und plötzlich gemeinsam INS Wasser springen. Die eine konnte von Passanten gerettet werden. Die andere wurde von der Strö­mung schnell sortgerissen »nd ertrank. Die Gerettete heißt Wilhelmine Roeppen, ist 17 Jahre alt und stammt aus Köln. Ihre ertrunkene Freundin heißt Auguste Ley und steht im tg. Lebensjahre. Beide hatten den Tod aus Furcht vor einer Strasgerichtsverhandlung gejucht, zu der sie in Köln erscheinen sollten.

Blutiger Streit zwischen laubstummen Eheleuten. In Il­menau in Thüringen geriet der taubstumme Tischler Hoffman» mit seiner gleichfalls taubstummen Ehefrau aus geringfügiger Ursache in Streit. Dabei kam der Mann so in Wut, daß er seine Frau erschoß.

Neuschnee. Im gesamten Schwarzwald und in den Vo­gesen hat es in den letzten Tagen ohne Unterbrechung geschneit, so daß die Schneedecke aus dem Feldberg über 1 Meter beträgt. In den Hochvogefen liegt der Neuschnee 33 bis *0 Zentimeter hcch. Die Skibahnen sind bis auf 1000 Meter abwärts überall benutzbar.

Schrecklicher Tod. Aus dem Eisenwerk« in Reunkirchen wurde der 20 Jahre alte Hüttenarbeiter Hartmann von einem Kran gepackt und mehrere Meter mitgcjchleppt. Er erlitt am ganzen Körper gräßliche Quetschungen. Die inneren Berletz- ungen suhlten nach zwei Stunden schon den Tod herbei.

Professor McrcaUr. das Opfer ciurs Raubmordes. Die polizeiliche Untersuchung über den Tod des Professors Mer- calli, des Direktors des Vesuv-Observatoriums in Rom, hot mit zicmlick>cr Sicherheit ergeben, daß Professor Mcrcalli nicht einem Unglücksfall, sondern einem Mordanschlage er­legen ist. Die Mörder hatten die Leiche niit Petroleum be­gossen und angezündet, »m die Spuren des Verbrechens zu verwischen. In der Kasse des Observatoriums wurde ein Fehlbetrag von 7000 Lire festgestcllt, die offenbar von den Verbrechern geraubt wurden.

Masieiivcrgistung in einer Petersburger Gummisabrik. Bei Bereitung einer Salbe, die giftige Gase entwickelte, er­krankten in der Petersburger Gummifabrik Treugolmik über zweihundert Arbeiterinnen. Ein großer Teil von diesen brach plötzlich ohnmächtig znsamnien. Zehn sind an den Fol­gen der Vergiftung gestorben. Die übrigen Kranken wur­den vorlänftg in den Laboratorien uiitci gebracht, von wo sie, wenn sic transvortfäbig sein werden, ins Krankenhaus gebracht werden sollen. Tie männlichen Arbcitsqenossen ver­anstalteten darauf Lärmszencn, indem sie bclumvteten, des; die seit langem schon fehlerhaften Fabrikanlagen an dem Un­glück Schuld trügen.

Das Stuttgarter Stadion gesichert. Es steht nunmehr fest, daß in Stuttgart im Anschluß an die Ausstellung für Gesundheitspflege ein Stadion errichtet wird. Dieser ideale Sportplatz der Ausstellung ist durch seine Lage auf dem Eannstatler Wasen, den jeder Besucher Stuttgarts als Fcst- und Vergnügungsplatz gut kennt, niitten in die Stadt ge­rückt und von allen Seiten mit Staats- und Straßenbahn in kürzester Zeit zu erreichen. Seine Zuschauerplätze sind denn auch auf Massenbesuch eingerichtet. Es sind 7000 stufenför­mig angelegte Tribünenplähc vorgesehen und der übrige Raum wird noch etwa 13 000 Stehplätze aufwcisen. Auch die Preise sollen es den breitesten Schichten der Bevölkerung ermöglichen, guten sportlichen Veranstaltungen beizuwohnen. Es ist das Ziel der Ausstellungsleitung, in allen Kreisen die Lust an Spiel, Turnen und Sport zu erw-cken als dem besten Mittel zur Pflege der Gesundheit »nd zur Heranbildung einer widerstandsfähigen Nation. Die technischen Einrich- tnngen werden gleichfalls den höchsten Anforderungen ent­sprechen. Ilm ein Fußballfeld berum zieht sich eine zirka 100 Meter lange Aschenbahn. Sprunggruben werden mehrere vorhanden sein. Auch für Bequemlichkeit der Turner und Sportlcnte ist durch gute Umkleideräume, Massageraum, Duschen usw. gesorgt. Nach allem ist zu erwarten, daß der Sportplatz der Ausstellung eine bedeutende Anziehungskraft ausüben wird.

Nachtübung französischer Truppen hinter verschlossenen Tjrrrn. Aus Soissons bei Paris wird eia eigenartiger Zwischenfall gemeldet, der dort eine Abteilung des 67. In­fanterie-Regiments bei einer in der Nähe der Stadt abge- holtenen Nachtübung zugcstoßen ist. Ein Offizier hatte sich mit seinen Leuten in ein Bauernhaus begeben, um von dort aus die Dorfftraße unter Feuer nehmen zu können. Der Be­sitzer dcs Gehöftes, der gegen die militärische Besetzung ver­

gebens Protest erhoben hatte, rächte sich, indem er sämtliche Tore und Türen des Hofes verschlossen hat und die Soldaten nicht mehr herausließ. Die Soldaten vollsührten schließlich einen Heidenlärm, um sich mit der Außenwelt in Verbin­dung zu setzen und erst auf das Eingreifen des Gemeinde- Vorstehers und des Feldhüters ließ sich der Bauer dazu her- bei, feine Ouatiergäste Wider Willen wieder frei zu lassen Ein freiwilliger Beitrag. Bon einem dauernd im SliiJ- lande lebenden und daher nicht wehrbeitragspflichtigen, preußischen Staatsangehörigen, der nicht genannt sein lw!i ist unter dem Wahlspruch:Für König und Vaterland" und Allzeit bereit für dcs Reiches Herrlichkeit", ein nach dc:> gesetzlichen Vorschriften von seinem Verniögen und Einkom­men berechneter Betrag von 221,50 -Ä als freiwilliger Beitrag zu den Kosten der Verstärkung des deutschen Heeres ein . sandt worden. Der Einsender hat dabei gebeten, den Enrpfang des Geldes im Deutschen Reichsanzeiger unter An­führung des vorgenannten Wahlsprnchcs zu bestätigen.

Die Geldstrafe dcs Journalisten. Ein Englischer Jour- nalist bekam dieser Tage von einem Londoner Vorstadtge­richt eine Geldstrafe von 10 Schilling (ungefähr 10 Jt) auf- gehalst. Er versuchte nun diese Summe in Knpfergeld an die Staatskasse abzuführen. Der Beamte hatte aber keine Lust, ein paar hundert Kupferpsennige uachzuzählen und an­zunehmen und stellte eine Frist von 24 Stunden zur Zahlung in Gold oder Silber. Doch der Journalist beantragte gericht­liche Entscheidung und das Gericht verurteilte auch die Kasse zur Annahme, da nach englischen Recht bis zu 10 M in jeder beliebigen Münze Zahlung geleistet werden kann. Nun be- qucmte jich die Kasse zur formellen Annahme der Zahlung in Kupfer; ober siehe da, der Journalist zog ein Gesetzbuch aus der Tasche und las den folgenden Rechtssatz laut üov; Eine Kasse des Staates, die eine Zahlung oder Anweisung anzunehmen sich weigert, ist nicht berechtigt, späterhin Nach­zahlung zu verlangen!" Und damit strich der Mann der Feder seinen Beutel mit Kupfermünzen wieder ein und stol­zierte lachend von dannen. -Ob wohl der Antikupferkassen- mann dem Staate den Betrag ersehen wird oder muß, bleibt fraglich.

Ehetragödieu. In einem Hause der Berliner Allee iii tzlleißcnsee hat sich ein blutiges Drama abgespielt. Der In­strumentenmacher Franle hotte mit einer geschiedenen Frau ein Verhältnis angetnüpst, worüber es mit seiner Ehefrau zum Streit kam. In dessen Verlaus gab die Frau auf ihren Alaun sechs Rcvoloerschüsse ab, durch die er schwer verletzt wurde. Da­rauf suchte sich die Frau mit Leuchtgas zu vergiften, wurde je­doch durch herbeicilende Hausbewohner hieran gestört, Der lchwerkranke Gutsbesitzer Thoiniak in Kiebel kam gerade in dem Augenblick in das Zimmer seiner Töchter, als sie in erregter Weise über die zu erwartende Erbschaft stritten. Der Kranke eilte darauf in sein Zimmer und erhängte sich an einem Bett­pfosten, Aus Erschütterung darüber ertränkte sich die eine Tochter.

llebertretuvg de« Berrinsgesetzes. Bor dem Bochumer Schöffengericht hatten sich mehrere Mitglieder des alten Bcrg- arbeiterverbande» wegen Ucbertrctung des Vereinsgefetzcs zu verantworten. Sie hatten trotz der Verfügung des Polizei­präsidenten nicht aus die Entfernung der Jugendlichen aus dem Verein hingewirkt, weshalb di- Anklage erhoben worden ist. Rach mehrstündiger Beweisaufnahme ist das Gericht zu der U-derzeugung gekommen, daß man es mit einem politischen Verein zu tun habe, und verurteilte deshalb die Angcliagte» zu je 10 Mark Geldstrafe.

AordM 'Mi grunfiiirtcr Küchlm-M.

Montag, den SO. März 1311.

Weizen, hiesiger und Wetterauei

Ml.

20.30- 20.40

aus dem Lande abgeholt

20.00 - 20.00

Roggen, hiesiger und Wetterauer

16.2518 4

aus dem Lande abgeholl

16.00 -16.0 !

Ge r st e, neue

17.00-1«.. i

Hafer, hiesiger und Wetterauer . kurhessischer.....

160 0-17.00

00. - 00.i t,

Trockentreber

Ml.-.-

Tendenz:

Norberiiht tma frankfürffr iJitlwiflrür.

ontaa, den 30. März 1314.

Austrieb: 378 Ochsen, 4» Bullen, 829 Färsen, Mir u- 260 Kälber, 187 Schafe, 2609 Schweine.

Frankfnrier Wetterbericht.

Voraussage: Meist heiter, trocken, tags mild, nachts kühl, südliche Winde. Nachtfrostgefahr.

Verantwortlich fiir den politischen Teil: Otto Hirsche!, Fiiedberg: für den lokalen und unterhaltenden Teil Bernhard Lenz, Friedberg: für den Anzeigentc:!: Kai, Schmidt, Friedberg. Druck und Verlag derNeiicn Tages zeitung", A.-G Friedberg i. H.

Bestellungen ans die

NeueTageszeifung

für das 2 . Vierteljahr 1014

werden bei allen Postanstalten sowie bei unfern Zeit­ungs-Agenturen entgegengenommen.