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:: Russische» *oubiltminn>tjcit. Jn einem in der Nahe von Wladiwostok gelegenen Orte Überfielen mehrere maskierte Panditen das Gemeindehaus und töteten den Gemeindever- walter, einen Kassierer und einen Schreiber; auch zwei Poli- listen wurden durch Renolverschüsie so schwer verletzt, daß einer bald daraus im Hospital verstarb. Es gelang den Räubern, die 20 000 Rubel raubten, unerkannt zu entkommen.

Albanien.

:: Kämpfe albanischer Gendarmen mit ausständischen Grie­chen. Nach Meldungen aus Valona wurden die albanischen Gendarmerieabteilungeu, die zur Besetzung der von den grie­chischen Truppen geräumten Gebiete abgesandt wurden waren, in den letzten Tagen wiederholt von militärisch ausgerüsteten und unter dem Kommando griechischer Ossiziere stehenden grie­chischen Banden überfallen. Es kam zu heftigen Kämpfen, in deren Verlauf über 20 albanische Gendarmen getötet wurden. Gröstere Abteilungen der Heiligen Bataillone, die unter dem Kommando des griechischen Obersten Doulis und eines grie- chifchen Hauptmanns stehen, sind auf dem Marsche gegen Ko- ritza begriffen. Wir haben am Freitag eine Nachricht des pariserTemps" wiedergegeben, wonach in Albanien völlige narchie herrsche. Es handelt sich, wie zu erwarten war, um ne Sensationsnachricht des französische» Hetzblattes, an der lein Wort wahr ist. Auster im Süden, wo die Kämpfe mit den Schroten for.dauern, herrscht im übrigen Albanien vollständig Ruhe und die Dinge nehmen eine» gedeihlichen Fortgang.

Mexiko.

:: Vormarsch der Regierungtsruppen ans Torreon. Die von

de: Regierung nach Torreon entsandten Verstärkungen sind nicht mehr weit von der Stadt entfernt. Nachdem der erste Angriff des Rebellenführers Villa zurüikgeschlagen ist, hosst man hier sehr auf ein rechtzeitiges Eintreffen der jetzt heran- : arschierendcn Bundestruppen. Die ganze mangelhafte Ver­folgung Billas scheint jedenfalls zu zeigen, dast die Besatzung Torreons zu schwach ist.

:: Die siegreichen Rebellen. Toneon, der Hauptsitz Huer­tas, im Norden von Mexiko, befindet sich fast ganz in den Hän­den der Rebellen. Die Bundestruppen sind vollkommen um­zingelt und suchen sich durch die Feinde einen Weg zu bahnen, ui» nach Saltillo zu entsliehen. Villa befahl seinen Generälen, weder sich noch ihre Mannschaften zu schonen und alles aufzu- bieien, um einen Durchbruch zu vereiteln. Die Einnahme Torreons ist mit ungeheuren Verlusten erkauft worden. Aus beiden Seiten sind je 41X1» Mann gefallen. Villa stand wäh­rend des Kampfes in der Front im dichtesten Kugelregen und feuerte seine Leute in tollkühner Weise an.

Bereinigte Landwirte

Landwirte!

Gebt den fortgesetzten Machenschaften der Milchgrobhändler, den Milchpreis zu drücken, nicht nach, sondern haltet fest an Euren Preisen. Die Preisdrücker können nur dann Ersolg haben, wenn Einzelne nachgeben. Halten

alle Landwirte

lest, dann werden die Preisdrücker keinen Erfolg haben.

Ans der Heimrrt.

* SJtiicrbetciii Friedberg. Gestern eröffnete mit einem llohlgelungenen Ausflnge nach dem Selzerbrunnen Groß- stürbe» der Welterauer Reiterverein seine Reitsaifon, das Wetter war prachtvoll, die Bewirtung auf dem Selzerbrun- :>en ausgezeichnet und die Stimmung vorzüglich, so dah später wie beabsichtigt, die Reiter und Wagen zur Heimkehr sich rüsteten. Hoffen wir, dah die Veranstaltung, die in ihrer Ausführung in jeder Weise befriedigte, für das am 24. Mai stattfindende Reiterfest eine gute Vorbedeutung fei und dem Vereine viele Förderer und Teilnehmer aus landwirt- schastlichen Kreisen zuführen möge.

* Fricdbrrg, 28. März. Tem Lehrer Ph. Schröder zu Lindenfcls wurde eine Lehrerstelle an der hiesigen Schule, Stadtteil Fauerbach, übertragen.

* Fricdbrrg, 30. März, Die regnerische Witterung in den letzten Wochen hat auf die Gesundheit der Bevöllerung aller- r.örts in hohem Maste sehr ungünstig gewirkt. In Stadt und Land gibt es sehr viele Kranke. Die Acrztc hoben vollaus zu tun, um allen Ansorberungen gerecht zu werden. Meist hau belt cs sich bei den Erkrankungen um Erkältungserscheinungcn der Atmungsorganc, Nasen und sonstige Katarrhe, sowie in- slucnzaähnliche Erkrankungen. Acht- bis zehntägiger Sonnen­schein konnte hier Wunderdinge verrichten. Hoffen wir, dast das seit gestern eingetrctcne gute Wetter nun anhält und uns sor die nächsten Tage und Wochen viel Sonnenschein beschicden sei. Unsere Landwirte begrüßen denselben auch mit Freude.

* Friedbcrg, 30. März. Der Bäcker L. von Rödgen ist seit einigen Tage» mit der Frau eines dortigen Landwirts verschwunden. Die Frau entwendete vor ihrem Weggange Vem Manne den Betrag von 1600 <M, um hiermit das Weite )' suchen. Aus Hamburg kam dieser Tage ein Brief des L. rn seine Verwandten, aus dem hervorging, dah sie glücklich den Dampfer nach Amerika bestiegen hätten. Sowohl der durchgegangene Mann als auch die Fra» hinterlosse» ihre Familien mit Kindern.

* Fricdbrrg, 30. März. Herr Lehramtsassessor Mctzner, näher hier, jetzt in Mainz, wurde zum Oberlehrer ernannt.

' Friedberg. 30. März. Wenn die März- und Aprillust -echt trocknend gewirkt, beginnt wieder die Zeit der Rasen- bründ«. Namentlich auf den boben Eisenbahnbölchnnaen lo-

N«»« Tageszeitung. Montag, den 3». Marz iai4.

dort infolge Funken, die den Lokomotiven entstiegen, das hohe, dürre Gras empor und, getrieben von straffem Wiäd, züngeln

die Flammen mit großer Schnelligkeit vorwärts. Häufig ge­nug werden dadurch junge Baumbestände vernichtet. Die Bahnbcamtcn, die die Strecken begehen, sind angewiesen, nach Möglichkeit dem Wcitcrumsichgreifen solcher Brände Einhalt zu tun.

* Friedberg, 30. März. Rasch tritt der Tod den Menschen

an. Gestern verstarb im Alter von 38 Jahren der hiesige Kauf­mann K. Brand nach kurzem Krankenlager.

* Ober-Rosbach, 30. März. Herr Friedrich Backes uud seine Ehefrau Katharina geb. Bcnncr begehen morgen ihr sil­bernes Ehejubiläum. Dem Jubelpaar seien di« herzlichsten Glückwünsche dargcbracht. Glück aus zur goldenen Hochzeit!

* Holzhauscn, 30. März. Der neugewählte Bürgermeister Philipp Kunz wurde durch Kreisrat Freiherr Schenck zu Schweinsberg verpflichtet.

* Holzhauscn v. d. H., 30. März. Am 15. März d. I. berief der Eisenbahnverein eine Versamn-lung ein, um die Anregung zur Gründung eines Jugendvereins zu geben. Zu dieser Versammlung war die hiesige Geistlichkeit, die Lehrer­schaft, der Ortsvorstand und der Kriegerverein eingeladen. Alle Redner sprachen damals die Ueberzeugung aus, dast un* [etc schulentlassene Jugend gesammelt werden müsse, daß sie den vielen Gefahren der heutigen Zeit nicht zum Opfer falle. Man bestimmte eine Komimssion, welche die Statuten eines Jugendvereins entwerfen sollte. Am Montag den 23. Mürz tagte diese Kommission auf dem Rathause.. Man sah von der Gründung eines Jugendvereins ab, weil schon ein Turn­verein besteht und beschloß, den Turnverein zu ersuchen, moderne Jugendpflege auszullben. Er soll zu dieseni Zwecke in sein Arbeitsprogramm ausnehnien: Wanderungen, Be­wegungsspiele im Freien, Zimmerspiele, bildende Vorträge, Theateranfsührungen, Bibliothek, Jugendsparkafse, Eltern­abende usw. Die Kommission konstituierte sich als Jugend- Pslege-Ausschuß, der den Turnverein in der Erfüllung seiner Aufgabe unterstützen will. Der Jugendpslege-Ausschutz tritt alle drei Monate zusammen, um über das Wohl der Jugend zu beraten und seine Vorschläge dem Turnverein zu tunlich­ster Berücksichtigung zu unterbreiten. Er will hiermit den Turnverein nicht bevormunden, sondern ihm nur in der Jugendpflege ein väterlicher Berater sein. Auch materiell soll der Turnverein durch den Jugendpslegeausschuß unterstützt werden, indem die Mitglieder des Ausschusses auch Mitglie­der des Turnvereins werden und dem Turnverein durch den Ausschuß Unterstützugen von seiten des Eijenbahnervereins und des Jungdeutjchlandbundes zugesichert werden. Erster Vorsitzender des Ausschusses ist Pfarrer Klotz, zweiter Vor­sitzender Pfarrer Berdel.

* Vilbel, 30. März. In der heute Abend stattsindenden Gemeinderatssitzung wird unter anderem auch über das Ge­such des Kaufmanns Georg Esjolborn und Konsorten, um Einführung der Filialsteuer, verhandelt werden, welche im Jahre 1911 von der sozialdemokratischen Mehrheit im Ge­meinderat abgelehnt wurde. Ebenso steht wiederum das Gesuch des Sprudelbesitzers Karl Brod um Genehmigung zur Einlegung von Röhren in das Eigentum der Stadt Vil­bel behufs Fortleitung der Kohlensäure und Erbauung eines Kohlensäurewerkes am Bahnhof Vilbel-Nord, zur Verhand­lung. Gegen dieses Vorhaben hatte der Mineralwasser­händlerverein Vilbel Einspruch erhoben, der durch ein beige­brachtes Gutachten des Ingenieurs Geol. K. Fischer in Frank­furt a. M. für begründet erachtet wird. Die Großh. hessische obere Bergbehörde hat sich deshalb aus diesem Anlaß wieder­holt an Ort und Stelle begeben und die Sachlage genau ge­prüft und kam hierbei, im Einverständnis mit den durch die soigfältigen Messungen und Beobachtungen des städtischen Tiefbanamts Frankfurt a. M., die in den Jahren 1911 bis 1913 am Brod'fchen Sprudel vorgenommen worden sind, er­zielten Ergebnissen, zu der lleberzeguung, daß die in dem Gutachten des Ingenieurs Geol. K. Fischer i» Frankfurt a. M. zum Ausdruck gebrachten Befürchtungen unbegründet und die daraus hergeleiteten Folgerungen unzutreffend sind, mit­hin die Genehinigung der Kohlensäureleitung, wie bean- tragt, nicht zu beanstanden sein dürfte, da die im Brod'schen Sprudel zu Tage tretende Kohlensäure, zweifelsfrei dem Sprudelbejitzer Brod gehört und den Mineralwasserbrunnen­besitzern gegen die Form der Verwertung, wie sie geplant ist, ein Anjpruchsrecht nicht zusteht.

* Nieder Mockstadt, 30. März. Durch ein Großfeuer wurden die Wirtschaftsgebäude des Landwirts Heinrich Appel zerstört. Sämtliche Erntevorräte sowie die landwirt­schaftlichen Maschinen vernichteten die Flammen. Das schon brennende Wohnhaus konnte noch gerettet werden. Die Ur­sache des Brandes dürste nach den bisherigen Ermittelungen in Brandstiftung zu suchen sein.

* Schotten, 30. März. Man sollte meinen, daß in den ländlichen Bezirken Oberhessens, wo gegenwärtig die Schweinepreise auf 44 M gesunken sind, auch die Fleisch- und Wurstpreise dementsprechend niedrig gehalten werde». Das trifft nicht zu. Gegenwärtig kosten Fleisch »nd Wurst hier znlande erheblich mehr als z. B. in der Stadt Frankfurt. Es tritt infolgedessen das umgekehrte Verhältnis ein, daß die Frankfurter und die Bewohner anderer Städte keine ober- hessische Wurstwaren mehr aus Oberhessen beziehen, sondern daß sie und auch die Oberhessen ihren Bedarf in den gegen­wärtig billigere» Großstädten decken.

* Lsthtiu, b. Butzvach, 30. März. Hier verschied nach lan­gem schweren Leiden unserer srühercr Bürgermeister Schneider im Alter von 7« Jahren. Der Verstorbene bekleidete das Bürgermeisteramt über 30 Jahr«, war sehr geachtet und erfreut« sich überall großer Beliebtheit. Al« Beamter war er sehr ge­wissenhaft. Die Gemeinde wird ihm ein ehrende» Andenken bewahren.

* Lick. 30. März. In der Nackt von Sonntag auf Mon-

___________________________ Seit, I

tag wurde hier in das Wohnhaus des Landbriefträgerz

rich Sckchser, Hungenerstraße ein Einbruchsdiebstahl ausge führt. Der Dieb stieg durch das Abortfenster ein und ent wendete ein in der Waschküche stehendes Fahrrad. Den Rück.

weg nahm der Dieb durch die Haustüre. Die hiesige Gendar! mene befindet sich z. Zt. bezüglich obiger Angelegnheit ch eifriger Tätigkeit. Bis jetzt sehlt noch jede Spur. Der j n

glricfy-r Stacht bei Aktuar Weitzel in Hungen auSQef,iOrte Einbruchsdiebstahl scheint mit diesem hier in Verbindung z» stehen.

* Lich. 30. März. Bis zum heutigen Tage konnte wegen der herrschenden schlechten Witterung noch lein Acker in hieß, ger Gemarkung mit Frühjahrs-Aussaat bestellt werden. Voriges Jahr waren um die gleiche Zeit bereits fümtlidje Aecker ausgestellt.

* Lich, 30. März. Die öffentliche Schlußfeier der Großh, hessischen landwirtschaftlichen Winterjchule zu Lich fand au, Dienstag, den 24. März 1914, nachmittags 3 Uhr, hier in dem Gemeindesaal statt. Unterrichtsproben erfolgten in Chemie, Düngerlehre, Rechnen und Geometrie. Herr Ocko- nomierat Weitzel, hier, hielt die Eröffnungsansprache. Heu Bürgermeister Dörnier, hier, stattete hieraus seinen Dank ab. Dann erfolgte die Verteilung der Uebergangs- und Abgangs. Zeugnisse sowie der Andenkenbücher und die feierliche Cut. lassung der Schüler. Daran schloß sich an Besichtigung dc> Schulräume und Lehrmittel, sodann geselliges Zusammensei, im Saale des Holländischen Hofes. Die Versammlung er- freute sich einer großen Beteiligung. Die Anstalt wurde in diesem Jahre von insgesamt 49 Schülern besucht. Daran entfielen auf die Oberklasse 33, ans die Unterklasse 16.

* Gießen, 3l^ März. Das zweijährige Kind eines hiesi gen Bahnbeamten stürzte gestern so unglücklich von einen, Stuhl auf ein Glas, daß dieses dem Kinde ein Auge sofort ausstieß und das andere derarart schwer verletzte, daß die Sehkraft erlöschen wird.

* Gießen, 30. Mürz. Eine interessante Entscheidung süllli die hiesige Straskammer in ihrer letzten Sitzung. Der Land­wirt Otto Schneider von Utphe hatte durch den Zimmermci- ster Adolf Bormann und den Maurermeister Friedrich Dich von da aus einem Grundstück einen zweistöckigen Lager- und Geräteschuppen aus Holzwerk ruhend auf cingcmauerten Posten errichten lassen. Wahrend der Aussührung der Ar­beiten beanstandete der Kreisstrostenmeister die Errichtung de, Halle, weil angeblich die erforderliche behördliche Genehmig, ung nicht eingeholt sei. Die Handwerker erklärten, dast dies, nicht erforderlich sei, weil es sich nicht um einmassives E« bäude" handele, das auch nicht an einem öffentlichen Wege :r> richtet werde) das Grundstück sei nicht eingefricdigt und wcid« wirtschaftlich bebaut. Das Schöffengericht Hungen hatte drei Angeklagten freigesprochen, weil es sich ihren Ansichtei angeschlosien hatte. Die Strafkammer legte es anders aui es handle sich um ein mehrstöckiges Gebäude, das mit storkcr Brettern verschalt und mit Ziegeln gedeckt sei. und unmittel­bar an einemchaussierten Wege" stehe. Das Gebäude könne vo» Jedermann betreten werden. Es sei deshalb vorher die erforderliche baupolizeiliche Genehmigung einzuholen gewesen, es verurteilte jeden der Angeklagten zu einer Geldstrafe von 1 Mark und in die nicht unerheblichen Kosten. Also Vorsicht beim Auffllhren derartiger landwirischastlicher Gebäude.

* Eichen. 30. März. Die Stadtvcrordnctenwahlen für un­gültig erklärt. In einer sür Samstag nachmittag 2 Uhr an beraumten Sitzung des Kreisausschusies, welche erst nach 3 llt» ihren Anfang nahm, wurde über die vom Provinzialausschnh zurückverwiejencn Reklamationen gegen die Stadtverordneten­wahlen oom November v. I. verhandelt. Es wurde eine ge­naue Feststellung des Tatbestandes vorgenommen und sämtlich, Vorsteher, ihre Stellvertreter und die Protokollführer der da mals gebildeten 7 Wahlabtcilungen waren als Zeugen ge laden. Aus ihren Bekundungen ergab sich, Last in jedem Wahl lokal bei Feststellung der Resultate am Wahltagabend Disst renzen bestanden. Da cs schon Mitternacht geworden war haben sämtliche Wahlvorsteher die vorhandenen Zettel voi schriftsmästig versiegelt und in die Urnen verschlosien. Einig, haben nun den Schlüsicl an sich genommen, andere haben ihn gleich den Protokollführern, als welche Bürgermeisterbeamt, verpflichtet waren, ausgehändigt. Diese haben nun am fol­genden Tage, zum Teil unter Ab- und Zugehen der Wahlvor stehcr, zum Teil aber auch ganz allein unter Beistand von »« pflichteten Hilssprotokollführern, welche die Städteordnung fl'» nicht kennt, die Resultate sestgestellt. Dann haben einige fi> den Abend den ganzcn Wahioorstand cingeladcn und ib», 11 klärt, dast jetzt alles stimmt, woraus dann die in Reinschrift »" gefertigten Protokolle von den Betresfenden, ohne weiten Prüfung, unterzeichnet wurden. Jn einigen Bezirken sink auch die Unterschriften, weil die Verpflichteten keine Zeit Hai len, auf die Bürgermeisterei zu kommen, in deren Wohnung,i eingeholt worden. Obwohl die Protokolle erst am 19, Nootf oder noch später fcrtiggestcllt wurden, trugen sie doch alle dm Datum des 18, Rach diesem Tatbestand war nichts aud«- als eine llmstostung der ganzen Wahl zu erwarten. Dies 9^ Ichah denn auch, und zwar erklärte der Krcisausfchuß die

der drei nicdrigst Bestiinuiten aus Reklamation von Psafs Kumps und die Wahl der übrige» 11 Gewählten aus Rcl" mation des Kreisrates jür ungültig, bosjentlich wird hui gegen kein weiterer Widerspruch erfolgen und der Oberbürfl" incistcr zur Ausschreibung der Neuwahlen schreiten können.

- Gieße», 30. Marz. Am Dienstag jinden von ll~ s im Hotel Schütz die Wahlen des Ortskranlenkaflen-Ausschusie- slatt. Wir bitten alle Abonnenten und Freunde dasöc ge», dast dieListe 1 beginnend mit Abrrmann, Martin, Bo- Unternehmer, zum Siege gelangt und die Sievcn der ' trankenkassc fernerhin nicht mehr eine Unterkunft für sei' bemokrattfche Agitatoren bieten, .

» Frankfurt °. M-. 30. Mär,. Jn Frankfurt a 2K.0 wie man berichtet, zum ersten Male seit Meni - gedenken die Tatsache zu verzeichnen, daß die Stbüleran.. düngen nickt gestiegen, sondern um etwas zuriickge