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entdeckt waren, entließ ihn die Firnw. Lauieuschläger übte aber nach wie vor den Posten als Kassierer ans »nd ließ sich Knndengelder aushändigen. Ten Schaden, den die Firma durch die Unredlichkeiten Lautenschlägers erlitten hat, berechnet sich ans ungefähr 12 — 1500 Mark. Die Strnffomtner lufiirtcilte Lautenschläger wegen Betrug. Untreue und Un- terschlagung zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 6 Monaten, worauf ein Monat Untersuchungshaft angerechnct wurde.
* Gießen, 28. März. Der Großhcrzog von Hessen hat. wie uns mitgcteilt wird, das Protektorat über die Gewcrbc- ansstellung 191-1 übernommen.
* Gießen, 28. März. Ter Lahukanalverein, welcher schon jabrlang die Agitation zugunsten der Lahnkanalisation betreibt, hat unter der Firma Lahnschiftahrtsgesellschaft in. b. H. und mit Unterstützung eines staatlichen Zuschusses ein Motor-Probeschiff erbauen lassen, wie solche später zum Verkehr auf der Lahn und dem Rhein benutzt werden sollen. Dic- ics Schiff wird gelegentlich der am 14. Avril staitfindeuden ■>. ordentlichen Hauptversaimulung des Vereins auf der Schiffswerft von Schaubach & Grnenier in Coblcuz Lützel seinem Eleinente übergeben und daun Probedicnstfnhrtcn ruf der Lahn und dem Mein unternehmen. Gar oft ist schon in: preußischen Landtage die Kanalisierung der Lahn besprochen worden, doch i,inner haben sich die Interessent-n ge- dulden müssen und auch heiitc noch steht die preußische Regie- rung auf dem Standpunkte, daß die Lahnkanalisatron nur mit derjenigen der Mosel und Saar gemeinsam erfolgen kann. Preußen hat freilich an einer Lahnkanalifierung nur bis Wetzlar Interesse lind von da nach ©icfjcn wäre cs Sache des hessischen Staate?, die Initiative zu ergreifen, doch ist auch andererseits nicht a» eine Nciitabilität der gesamten Lal ukanalisierung zu denke--'- wenn nicht als Endpunkt derselben Gießen, die in handelspolitischer Beziehung bedeu- tendste Stadt des Lahntales, niit einbegriffen wird.
" Allcndors a. d. Luindii, 28. März. Tie Lumda, welche nach dem kürzlichen schweren Stegen gewaltig angcschwoüen -var, ist jetzt wieder in ihre Ufer zurückgcgangen. Sie hatte hier die Chaussee von der Bahn nach deiii Städtchen übec- chwenimt, so daß dieselbe hier kurze Zeit nur niittclst Wagen ni passieren war.
* Londorf, 28. März, lliisere Feldbereiiiigung ist jetzt im Gange und sind schoii die Bonitierungen des Gelände-? erfolgt.
* Frankjnrt n. M., 23. März. Im Stadtteil Bockenheim urde eine ältere Dnnie ooii einem Fußball ins Auge getrof-
e», daß dieses voraussichtlich seine Sehkraft verlieren wird, die Täter, die aus olsencr Straße spielten, loimten noch nicht rmitieit werden. — Allenthalben in Stadt und Laiid sindet >an diese Unsitte vorbreitot. In Friedbcrg weiden die Fuß- rlljpielc von Kindern beiderlei Geschlechts auf Straßen und -ssentliche» Platzen ausgeführt. Ta hierdurch leicht Unsälle inb Uniiannchinltckkeiten entstehen tonnen, die für die Betei- ,sten ernste Folgen Hervorrusen, so lönnen Eltern, Lehrer, dorniündcr und Erzieher nicht genug dieser Unsitte zu Leibe ■!)»». Nicht allein Fußbälle, sondern Steine »nd sonstige iegenstäiide werden als Ball benutzt und fortgetretcn. Wenn vport getrieben werden soll, so soll dieser auf Sportplätzen, der nicht da ousaesührt wcrdeii, daß die Allgemeinheit damit oläftigt, bezw. Nachteile erleidet.
* Frankfurt n. M., 28. März. Kriminalkoumnsfar Scfimibt, der die hiesige Sittenpolizei leitet, wurde wegen •inec gegen ihn cingeleitctcn Nntcrsuchiing gestern Mittag .wni Dienst suspendiert.
* Frankfurt n. M„ 28. Mä :. In, Alter von 52 Jahren -erstarb plötzlich der Architekt Emil Lennä, eine aus dem Lediete des Wohnhausbancs in Fach- und Laicnkrcisen hoch- e schätzte Aiitorität. — Der Star des hiesige» Kristallpalastes, die Stiinmimgssoubrette Franzi Gorrä, ist gestern plötzlich gestorücn.
* Frankfurt n. M., 28. März. Tn? Pierjährigc Söhnchcn des Eiseiibahnarbeitcrs Gschwcndcr wurde gestern früh von eiueiii Automobil überfahren und lebensgefährlich verletzt.
* Dom Main, 28. März. Me sich jetzt herausstcllt. hat Mo wachenlangc Hochwasser im Main- und Niddatale auf den
lockern und in den Gärten schwere Schäden angerichtct, die in tausende gehen. Auf den Aockern ist die Wintersaat ocrschwun- en oder fußticf verschlammt: in den niedrig gelegenen Gärt- >oreien vernichteten die Flute» viele hundert Mistbeete und wren Inhalt. In vielen Orten drang das Wasser in die Kel- -r, wo cs lange Tage stand und an den Vorräten und dem 'lauerwerk arge Verwüstungen anrichicie. Das Hochwasser hat >ic Frühjahrsscldardcitcn in der Landwirtschaft um mehr als .inen Monat verzögert. Die hierdurch entstandenen Schäden dürsten nach übereinstimmenden Urteilen Sachverständiger in diesem Jahre nicht wieder gut zu machen sein.
Hessen-Nassau.
* Fricdrichsdors, 28. März. Tie Arbeiter und Arbeiterinnen der Th. Hallcr'jchen Rudelsabrik sind in eine Lohn- .-.-wegung eingetreten.
* Wiesbaden, 23. März. Volle acht Tage war Ende Fc- uuai der Hausburjche Friedrich Hosmann bei einem hiesigen Piijchcreibcsitzer tätig. 97 Alark vereinnahmte Kundcngcldcr -ritte er ein, fuhr nach Köln und verjubelte den Betrag im :iu. Mit 3 Monaten Gefängnis belegten ihn die Schöffen. — Ter Fuhrlnccht Avals Klotz wollte als er kürzlich für seinen Brotherrn 00 Sack Kohlen zu fahren hatte, seine Fuhre um einige Sack erleichtern. Dabei behlllslich waren ihm die Fuhr- lnechte Joses König, Philipp Ott und Adolf Broch. Jeden der ittzieren nahmen die Schössen in 20 Mart Geldstrafe, Klotz »der in einem Monat Gefängnis.
* Dotzheim, 23.März. Der 13 Jahre alte Schlosserlehr- ling Julius Kuntze von hier geriet mit der rechten Hand in eine Maschine in der Maschinenjabrik Wiesbaden. Drei Fin- xc wurden ihm dabei glatt abgequctscht. Er wurde ins päd- üche Prankenhaur nach Wiesbaden gebracht.
* »irfcr*, «8. März. Köllig grundlos sagte die Ehefrau
Neue Tageszeitung. Samstag, den 28. März »314«
Auguste Forst von hier dem hiesige» Polizeiscrgeant Jedermann ein Vergehen aus Paragraph 218 St. E. B. nach. Unter Berücksichtigung der völligen Grundlosigkeit der ausgestellten Behauptung verurteilte das Wiesbadener Schösfcngericht die Verleumderin zu 1t Tagen Eesängnis.
* Schlüchlrr», 27. März. Wegen wiederholten Sittlichkeitsverbrechens an seinen Schülerinnen wurde der verheiratete Lehrer Kollman» aus Sarrod von der Hanauer Strafkammer zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt.
* Schlüchtern, M. März. 73 Jahre im Dienst der Familie Bögler in Henbach im Kreise Schlüchtern steht der Dicnstknccht Konrad Baus am 27. März d. I. Der Jubilar ist 90 Jahre alt, munter kerngesund und sehr rüstig. Er verrichtet noch landwirtschaftliche Arbeite», ackert und füttert das Vieh.
* Schlüchtern, 28. Mürz. In der nächsten Woche trifft der Eiscnbahiuuiuister v. Dreitenbach zur Besichtigung des seiner Vollendung entgegengeheudcn Distelrascn- bezw. Schlüchterner-Tunnels hier ein.
* Fulda, 27. März. Zu dem vielerörterten Plan einer neuen Bahn in den Vogclsborg nahm gestern der Kreistag des Kreises Fulda einen Antrag an, der sich grundsätzlich für den Bau einer Balm von Weidenau—Großenlüder—Fulda aussprach. Tie Linie wird eine Länge von nahezu 40 Kilometern besitzen. Durch das neue Projekt erhalten zahlreiche -Ortschaften, die bisher fernab vom Verkehr lagen, Anschluß an das große Eisenbahnnetz Hessens und Kurhessens. Eine ueunglicdrige Kommission wurde mit der sofortigen Bearbeitung der weiteren technischen und finanziellen Angelegen- heitcn betraut.
* Biedenkopf, 28. März. In, alten Stahlwerk der Geis- wcider Eisenwerke wurde etwa 100 Arbeitern gekündigt. Als Grund der Kündigung wird die schlechte Geschäftslage angegeben.
* F. C. Frankenberg, 28. März. In Marienhagen beabsichtigt ein Geschäftsmann aus Frankfurt a. M. eine Ge- flügcl-Brut- und Musterzuchtanstalt in großem Stile auf einem sieben Morgen großen Grundstück zu errichten.
Aus Starkcnburg.
* Tnrmstadt, 28. März. Einen Sclbstnwrdversuch be
ging gestern Nachmittag in der Nähe des Ostbahnhofcs dahier an, Schnanipelwog der 27 Jahre alte Kaufmann Richard Heide ans Leipzig aus bis jetzt nicht ermittelten Gründen. Man fand den jnngenMenschen, der in der chemischen Fabrik von Merck dahier seit einiger Zeit in Stellung ist, mit einem schweren Schuß in den Kopf vor. Der Revolver lag dabei. Alle Zeichen sprechen dafür, daß er freiwillig ans dem Leben scheiden wollte. J_. .]_____
* Darmstadt, 24. Mürz. Die Bürgermeisterwahl in Wörrstadt i. Rh., die nach dem Tode des Bürgermeisters Christ nun ichon über ein Jahr in der Schwebe ist, und die nach äußerst lebhaft gefiihrtcm Wahlkampf die Wahl des seitherigen Beigeordneten PH. Krämer zur Folge hatte, während der Sohn des seitherigen Bürgermeisters der Landwirt Wilh. Christ unterlag, war Gegenstand der Verhandlung vor dem Bcrwal- tungsgerichtshof und wurde zu Gunsten von Krämer entschieden. Gegen die Wahl hatten s. Zt. Karl Fritz, Wilh. Christ und Fritz Binder innerhalb drei Tagen eine Beschwerde bei der Bürgermeisterei eingcreicht, die Begründung war erst am vierten Ta-ze ordnungsmäßig cingclaufen. Die Bürgermeisterei wie auch das Kreisamt haben die Beschwerde al^oo ^iätct cingelansen, abgewiesen, der Provinzialausschuß zu Mainz hatte ober der Berufung stattgegeben und die Sache an die Vortnstanz zurüägewiescn. Die gegen diese Entscheidung von Seiten Krämer eingelegte Berufung hatte nunmehr den erwähnten Erfolg. Sonach ist durch das oberste hessische Verwaltungsgericht entschieden, daß bei derartigen Beschwerden innerhalb der zulässigen Frist auch ausreichende Begründungen eingcreicht sein muffen.
* Heppenheim, 27. März. Der hiesige frühere Rechner
des Spar- »nd Creditvereins Heppenheim, Kaufmann Franz Höhn, wurde wegen Urkundenfälschung von der zweiten Strafkanimer Darmstadt zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Höhn hatte 210000 Jt unterschlagen, war nach Amerika flüchtig gegangen. Wegen Unterschlagung konnte er nicht verurteilt werden, da die rinterschlagenen Gelder in der Zwischenzeit ersetzt worden sind und seine Auslieferung von Amerika nur wegen Urkundenfälschung erfolgte. ' ,
Aus Nheinhesse».
* Mainz, 28. März. Der vorbestrafte 50jährige Schlosser Adam Fill aris Würzburg kam am 9. März auf seiner Wanderung hier her. Er begab sich in den Dom und ließ sich dort abends oinschlicßeu, wie wir bereits früher meldeten. In der Nacht erbrach er einen Opfersiock und stahl daraus 8.60 M. Am anderen Morgen wurde der Dieb vom Domküster entdeckt »nd seine Festnahme veranlaßt. Der Angeklagte ist schon häufig bestraft und befindet sich wegen Diebstahls im Rückfall. Er wurde zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.
* Mainz, 27. März. In einem Hotel in Bad Münster a. Stein gab gestern morgen gegen 6 llhr der 26jährige Eiscn- bahnpraktikant August Storck von hier auf seine Begleiterin, die 18sährige Bertha Haltcnberg, gleichfalls von hier, mehrere Schüsse ab, durch die das Mädchen schwer verletzt wurde. Storck hat sich dann, wie der Kreuznacher „Oeffentliche Anzeiger" meldet, selbst erschossen. Das Mädchen wird kaum mit dem Leben davonkommen.
Bing«», 25. März. Die schon längst gehegte Vermutung, daß die seit dem 17. Februar von hier spurlos verschwundene Frau Professor Kreisel und ihr 8jähriges Töchtcrchen nicht niehr unter den Lebenden weilen, ist nunmehr zur Gewißheit geworden. Hier traf die Nachricht ein, daß im Rheine bei Kaltcn-Engers eine weibliche Leiche gelandet wurden und daß dieses die Leiche der Frau Kreisel sei. Da in der letzten Zeit jedoch derlei Nachrichten schon öfter eingetrofsen waren, wurde auch dieser wenig bcigemessen. Nunmehr hat die Untersuchung einwandfrei fcsigestcllt, daß es sich um die Vermißte bandelt,
_______________ Teil, £
da Wäschestücke mit ihren Anfangsbuchstaben gezeichnet Ferner wies der Trauring der Leiche die gleiche Gravi-iunu wie der der Frau Kreise, auf. Zum Schluß konnte auch »ock >em Gcstchtsausdruck die Identität sestgestellt werden. 3 >-i- Kind ist sicher von der nervenkranken Frau in den Rhein J, morsen worden.
Ans nk!er Weit.
Eine heitere vpisode im Falle Caillnnr. Nach der Ber- nehmuiig der Frau Caillanx ergab sich kürzlich eine lieip-o,-- Episode in den Wandelgängen des Pariser Gerichtspalaste? Frau Caillanx wurde von mehreren Soldaten der Gcfäiim niswache umgeben und sollte nach dem tlntersuchnngSge. fängnis Seint-Lazare ziirückgcschafst werden; die Wächter richteten es so ein, daß die zahlreich anwesenden Photogra- phen für Kinos sie unmöglich sehen konnten. Da hatte einer dieser Photographen eine schlaue Idee: Er legte seinen Hut ab, und indem er die Rolle eines entweichenden Häftling.; spielte, begann er hastig den Gang hinauf zu laufen. Die so irregeführtcn Wächter der Frau Caillanx setzten ihm nach und die Photographen konnten in größter Ruhe Frau CTo iI. laux für die Kinos und die illustrierten Zeitungen auj- riehmen. Der schlaue Geselle, der Komödie gespielt halte, wurde verhaftet und, wie der „Figaro" unwillig mitteilt, mit Handschellen abgeftihrt, während Frau Caillaur ohne Fesseln im Automobil nach dem Gefängnis gebracht wurde
» Mordversuch an einer Ehefrau. Als das polnische Arl.i- terehepaar Clezy in Begleitung seines 3jährigen Sohnes auf der Wanderschaft nach Breslau in Ohlau durch einen Wald tam, packte Elczy plötzlich seine Frau, warf sie zu Boden uni bearbeitete sie mit seinen Stiefelabsätzen. Als di- Frau lau.' um Hilft schrie, suchte er sie zu erwürgen. Drei Maurer, dl, Liese Gegend passierten und die Hilferufe der Frau und dc- Kindes hörten, eilten herbei, nahmen den Unhold fest und übergaben ihn der Polizei.
Verurtciliing des Karikaturcnzcichncrs „Haust." Der Karikatnrenzeichner Johann Jakob Waltz in Kalmar, Bcfannl unter dem Namen „Honst", wurde wegen Beleidigung deutscher Offiziere zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Hans, hatte sich bekanntlich vor einiger Zeit in einem Caf6 in Kalmar, als sich zwei Offiziere entfernt hatten, eine Gc- schmacklosigkeit sondergleichen znschnsden komincn lassen, indem er sich anschickte, mit einen, in Sämaps getauchten Stückchen Zucker die Stühle, auf denen die Offiziere saßen, zu „des- infizieren" und dabei beleidigende Ausdrücke fallen zu lassen.
Die Wirkung de» Generalpardons. Die Steuererklärung anläßlich des Wehrbciirages hat in Bremen ein Mehr von 9 Millionen Mark an vorhandenen Vermögen ergeben, dagegen sind die Einkommensergebnisse gegen das Vorjahr nicht gestiegen, sodaß für die Stadt die erhofsie Mehrcinnahme ausblei- ben wird.
Orkan in Eüdwestrußlaud. lleber Südwestrnßland ist ein furchtbarer Orkan hinwcggegangen, der vom Schnee und Regen begleitet war. Es wurden Bäume entwurzelt, und in den Dörfern wurden große Verwüstungen angerichtet. Auf den Dnicpr bei Kiew sind zahlreiche Barken gesunken; sieben Personen sind ertrunken, vierzig wurden gerettet. Auf dem flachen Lande sind gleichfalls viele Menschen ums Leben gekommen
Kund der Landwirte.
13 r Auf nach Weitburg
Am nächsten «omttafl, den 29. Mür;, nachmittags 3 Uhr findet zu
Weilbnrg
eine Laudesversmnmluttg
des Bundes der Landwirte statt.
Wir sordern alle Mitglieder und Frcnndc des Bundes der Landwirte, namentlich aus dein Kreise Usingen »nd auch ans dem Grosiherzogtum Hessen auf, diese Versammlung recht zahlreich zu besuchen.
Frankfurter Wetterbericht.
Borauösage: Zunächst heiter, trocken, nachts kühl, Nordwinde, später erneute Trübung.
Berichtigung. Unser gestriger Bericht über den Hksspched Landtag ist dahin richtig zu stellen, daß der Antrag Feuchel- Leun-Großh. Regicruug zu ersuchen, die Gemeinde bezw. Kirchen nicht mehr zu den Kosten für Revision der Gcmemde- und Kirchenrechnungen heranzuziehen, mit großer Mehrheit angenommen wurde.
Geschäftliches.
' Friedbcrg. 28. März. Ter Spiclplan des Centrol- Theaters vom 28.—31. März ist folgender: „Pathe Journal 260 A." „Magd aus Liebe", komi-ch. „Eure Trauung auf dem Meere", herrlich kolorierte Koniödie. „August und sein Freund", humorvoll. „Die Detektivin", großes hcrvorragcn- des Drama in 2 Akten (Hauptschlagc). „Die Steiubrüchc m Schweden", sehr interessant. Einlagen nach Bedarf. „D^r heldenmütige Rinderhirt", komisch. Das Programm ist reichhaltig und kann sich in würdiger Weise den früheren an- schlicßen. Ein Besuch ist nur zu crnpschlen.
Verantwortlich für den politischen Teil: Otto Hirsche,-- Friedbcrg: für den lokalen und unterhaltenden Tc»- Bernhard Lenz, Friedberg; für den Anzeigenteil: Km Schmidt, Friedbcrg. Druck und Verlag der „Neuen Tagc-.- »eitung", A.-G., Friedbcrg i. H.


