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Gesetzes, worauf Justizministcr Dr. B e i c l c t bat, solche abstrakten Aeutzcrungen doch besser I» der Kommission vorzuneh- inen.
Abg. Wachboi st de Wcnte erklärtet Das Vorkaufsrecht sei durchaus zu billigen und stelle keinen Eingriff in das Privateigentum dar. Er hoffe, daß der Landwirlschaftsmini- ftcr den Entwurf glücklich durch dis Fährnisse der Kommission hindurch bringen könne.
Abg. Eamp - Oblath bemerkte, da in der Landflucht der Hauptgrund für den Geburtenrückgang liege, gelte es in erster Linie, recht viele Menschen wieder auf das Land zurückzusüb- len.
Die Besprechung schloß.
Nach kurzen Bemerkungen der Antragsteller, Abgg. D o - Isly fNatl.), Frhr. v. Z cd l, tz - Ncultrch (frcikons.s, K ,» d- ler (Fortschr.) wurde der Eesctzentu-urs an eine 28gliedrige Kommission gesandt, desgleichen die verschiedenen Anträge.
Es folgte der Gesetzentwurf auf Erweiterung des Stadtkreises Köln in erster Lesung.
Abg. T r i m b o l n liftr.) hatte die Eingemeindung der Ttte Mülheim und Mecrheim aus kommunalwirtschaftlichen Gründen als geboten bezeichnet.
Zur Fortsetzung der Beratung vertagte sich das Haus dann auf Montag 11 Uhr. — Schluß halb 5 Uhr.
CTitrxcr.it U crfi d| t.
Drilliches llcidi.
:: Die Affäre Poljakow. Zu der Verhaftung des Russen Poljakow in Köln in den Festnachtstagen wird der „Kölner Volkszeitung" geschrieben: Mit Vorliebe treiben in Köln als
Knotcnpunlt des internationalen Verkehrs Taschendiebe aus Frankreich, England. Holland, Belgien, Rußland, der Schwei; usw. ihr unsauberes Handwerk auf den Straßen und in den Eisenbahnziigcn. Zahlreich sind die Anzeigen der Bestohlenen und allwöchentlich finden vor den Gerichten in Köln Verhandlungen gegen internationale Diebe statt. Die Rekognoszierung der Verbrecher, die ßch meist unter falschem Namen ver- oergen. kann erst immer durch das internationale Erkennungs- bureau in Paris auf Grund photographischer Ausnahmen, Fingerabdrücke und nach dem Bertillonschcn Meßsystem crsolgen. Neuerdings sind sogar auch spanische Diebe verhaftet worden, die später auch verurteilt wurden. Es ist daher erklärlich, daß die Kölner Polizei infolge der steigenden Klagen anläßlich des Unwesens schärfer aufpaßt und zugreist, insbesondere in der Karneoalszeit. Nach den stattgehabten Ermittelungen hat der verhaftete Russe sich schwer verdächtig gemacht. Wenn er »ach zehn Tagen aus der llnterfuchungshast vorläufig entlasten wurde, so hat er keinen Grund zur Klage, denn in seiner russischen Heimat sitzen Deutsche, denen Belastendes nicht nachge- wicsen werden kann, ebenso viele Wochen.
:: Zwischenfall an der deutsch-russifchen Grenze. Eine
Grenzverletzung ist bei Mnslowitz von russischen Grenzsoldaten begangen worden. Ein russischer Schmuggler versuchte Waren über die Ercnzketie zu schmuggeln. Nachdem er bereits den Grenzfluß Przemfa durchwatet hatte, wurde er, als er bereits auf preußischem Gebiete war, von russischen Grenzsoldaten an- ocschosten und tätlich verletzt. Am Donnerstag nachmittag ist er im Krankcnbaule zu Mnslowitz gestorben. Die preußischen Behörden haben den russischen Behörden Mitteilung gemacht und eine Bestrafung der orci Soldaten verlangt.
Frankreich.
:: Manifestationen in Paris. Am Samstag abend fanden nach dem militärischen Zapscnstrcich, der mit Musik die Silagen von Paris durchzog, verschiedene Maniscstationcn- statt, die teilweise in blutige Handgemenge ausarteten. Auf deni ^lacc de la Toncorde rotteten sich etwa 200 junge Gymnasiasten zusammen, die die Rufe ausstießen: „Nieder mit Eaillaux, hängt den Mörder!" Die Manifestanten setzten sich den Polizisten gegenüber zur Wehr und erst einem verstärkten Aufgebot gelang es, die Studenten zu zerstreuen. Auch in anderen Teilen der Stadt manifestierten 'vielfach Studenten und Rufe „Nieder mit dem Mörder Eaillaux" wurden laut. In ver- i hiedenen anderen Teilen von Paris hatten sich Züge ähnlicher Ttärke gebildet, dis unter Schmährufsn auf Eaillaux durch dis '.tragen zogen.
England.
:: Englands Verlegenheiten. Die Lage in Ulster hat eine derartige Verschärfung erfahren, daß mit einem bevorstehenden Losbrcchcn der Bewegung gerechnet werden muß. Die Negierung ist sich über den Ernst der Situation vollkommen klar, was aus den militärischen Maßnahmen hervorgcht, die üe getroffen hat, um die drohende Rebellion, falls sie wirklich Zum Ausbruch kommen sollte, im Keime zu ersticken. Ob ihr das ohne weiteres gelingen wird, erscheint angesichts der gewaltigen Anhängcrschar, über die Carson und die übrigen Ulstcrsührer verfügen, noch nicht unbedingt sicher. Dazu kommt da» nicht gering einzuschätzcnde Moment, daß die Regierung nicht mit Bestimmtheit auf die treue Gefolgschaft der in irläu- t'schen Garnisonen stehenden Truppe» rechnen kann, lleber die Haltung der britischen Armee in Irland gehen übrigens im unionistischcn.Lager die widersprechendsten Gerüchte um. Nach der einen Version sollen hunderte von Offizieren ihre Demission eingereicht haben, da sie ganz aus dem Boden der Nebellensachc stehen, nach einer anderen soll cs in verschiedenen Garnisonen unter den Soldaten zu Meutereien gekommen sein. Vom „Obseroer" wird diese Behauptung zwar als unwahr hingestellt, jedoch sprechen manche Vorkommnisse der letzten Tage dafür. Im Militärlager von Curragh in der Grafschaft Kildrcse soll sich am vergangenen Freitag folgender Vorfall abgespielt haben: Der Oberkommandicrende General Paget ließ angeblich den Kommandeur der dritten Kavalleriebrigade, General Eough, zu sich berufen und erteilte ihm den Befehl, entweder gegen Ulster zu marschieren oder seine Demission einzurcichcn, wenn er dies nicht mit feiner Ueber- zeugung vereinbaren könne. Darauf soll sich General Gough geweigert haben, der Anweisung Folge zu leisten und um seinen Abschied eingekommen sein. Auch eine Anzahl Offiziere seiner Umgebung soll ihr Entlasiungsacluch gegeben baben. —
Vene a.ageszc»tuug. Montag, den 2». März 191«
Fm Eeneralstabsgebäude legt man seit Freitag fieberhafte Tätigkeit an den Tag. Es wird Tag und Nacht gearbeitet,
und die leitenden militärischen Stellen sind offenbar bemüht, einen vollkommenen Feldzugsplan gegen Ulster auszuarbeiten. Die Unionisten haben auf Samstag, den 4. April im Hyde- Park eine riesige Protestkundgebung gegen die Verwendung des Militärs zur Unterdrückung der Bewegung in Ulster angekündigt.
Rußland.
:°. Zur russischen Rüstung. Die Landesoertcidignngskom niission erwog am Freitag den Festungsplan von Reval. Die Kommission stellte fest, daß Einzelheiten, die in gehcinwn Sitzungen beraten wurden, zur Kenntnis des Auslandes gelangt seien. Ferner wurde sestgestellt, daß die russischen Armccliese- rungcn zu teuer ausfielen, daher wäre es angebracht, die Lieferungen an ausländische Firmen zu vergeben. Die Kommission stellte ferner fest, daß am 1. Januar 1914 die Staatsschulden 8 Milliarden 800 Millionen Rubel betrugen. Der Vorsitzende der Vudgetkommission Aleksiejenko behauptete, daß in den letzten Jahren die Schulden des russische» Reiches abnähmen.
:: Giere bei Sasonow. Am 20. März stattete der Dotschaf- rer von Konstantinopel Eiers, dem Minister des Aeußeren Sasonow in Petersburg einen Besuch ab und hielt ihm einen Vortrag über die Stellung Montenegros unter den Balkanstaaten. Eiers hält die Unterzeichnung des serbisch-türkischen Vertrages für die beste Garantie zur Beseitigung jeglicher Reibungen zwischen den Balkanstaaten.
Vom Balkan.
:: Liquidation der Athovfragc. Der heilige Synod hat die Liquidation der Mönchssrage des Berges Athos bei Pe- tcrsburg in Erwägung gezogen. Der Synod ist der Ansicht, daß die Aktion des Bischofs Nikon verfehlt war.
Mexiko.
:: Die Lage. Die Meldung des mexikanischen Korrespondenten der „Franks. Ztg.", Präsident Huerta werde im kommenden Sommer vorübergehend zurücktrcten, um bei den Neuwahlen versasiungsmäßig für die Präsidentschaft kandidieren zu können, findet zetzt in mehreren Ncwyorker Blättern Bestätigung. Es wird berichtet, daß dann der Minister des Auswärtigen, Nojas, als provisorischer Präsident fungieren wird. Neu ist jedoch, daß den jetzigen Meldungen zufolge Präsident Wilson sein Einverständnis mit dieser Schiebung ausgedrückt haben soll. Eine Bestätigung dieser letzten Meldung bleibt abzuwarten. — Rojas ist am Freitag von Vcracruz nach Mexiko zurückgekehrt.
Der Mnu lins dem Kaiittnfüng.
Das war ei» Theater gcsteni in Niederdorfelden. Weiß der Himmel, wer den Freisinnigen den Gedanken einqegeben hat, Niederdorfelden znm Schauplatz ihrer Talen auszuersehen und dazu die Landwirte der llmgegend besonders einznladen. S>e sind dieser Aufforderung auch zahlreich nachgekommen, nicht zur Freude der Freisinns- nianncn, die ein bis anderthalb Dutzend aus Frankfurt und seinen eingemeindeten Vororten gekommen waren. Ihre Gesichter lvurden länger und länger, wie sie die Bauernscharen aus Gronau, Rendel, Büdesheim und Oberdarfeldcn ankommcn sahen. Ein in den weitesten Kreisen unbekannter Vorsitzender cröffnetc die Versanimlung. Auf eine Anfrage deS anwesenden Herrn Hirsche l- Friedberg, ob freie Aussprache gestattet sei, wurde Liese bereitwilligst zugcsagt, nur bemerkten die Herren, daß sie um sechs Uhr zum Zuge müßten. Wie dies Versprechen gehalten wurde, werden wir später sehen. Die Vorstellung w:irde durch einen Lizentiaten Hillmann eröffnet, der sich als freisinniger Reichstags» kandidat für den Kreis Hanau—Gelnhausen—Gib vor stellte. In salbungsvollen Knnzelton brachte er ein buntes Allerlei ton Einigkeit, Recht und Freiheit, von der Revolntion im Jahre 1818 und bunten Röcken, von der llcberhcbnng des Preußentums und dem Vorherrschen der „Kaste" der Land- lrirte vor. Daß er die großen Männer ans den Zeiten de? ersten Kaisers für den Freisinn in Anspruch nahm, nimmt kci der Bestheidenhcit des Freisinns nicht weiter Wunder. Daß dem Redner dabei das Derschen unterlief, ans dem Geburtstag Wilhelms I., den 22. März, den Todestag zu machen, sei nur beiläufig erwähnt, offenbar weiß der Herr Lizentiat in diesen Dingen nicht recht Bescheid. Als er schloß, waren die Landwirte stumm wie das Grab, die Claqueure taten ihre Schuldigkeit. Tann kam der Elan des Tages, der freisinnige Renonnnierbaucr ans OstfricSland Jan F e g t c r. In epischer Breite begann er einen Dortrag über die Geschichte des deutschen Volkes. Alles hat der Freisinn ge- schaffen, Blücher, Jork, Arndt, Scharnhorst, waren eingeschriebene Mitglieder der freisinnigen Volkspartei. Als der Sieg gelungen war, hätten sich die Junker wieder der Herrschaft bemächtigt und die Besten, wie Arndt, Jahn, Gneisen.m und Scharnhorst hätten sich verbittert und verstimmt zurückgezogen. Daß Scharnhorst schon im Feldzüge an den Folgen einer bei Wartenbirrg erhaltenen Wunde gestorben war, geniert große Geister, wie den Jan Fegter, weiter nicht. In dieser Tonart ging eS geschlagene 1% Stunden weiter. Der wirtschaftlichen Seite, auf die doch die Znhörtzr besonders gespannt waren, widmete er nur eine knappe Zeit und setzte die verschimmel- sten freisinnigen Ladenhüter vor. Die Zölle nützten allen Landwirten bis zu 40 Morgen überhaupt nicht, solchen bis zu 100 Morgen zum größten Teile auch nicht. Die Vich- zclle hätten auf den Preis des Fleisches keinen Einfluß. Durch die Zölle würden den Landwirten die Bedürfnisse ver- tcnert, so hat Fegter einen Bekannten, der herausgcrechnct hat, daß er allein infolge der Zölle an Huf- b c sch lag 250 M mehr ausgebcn müsse. Er erzählte von fetten Ochsen seiner Heimat, die 6 Zentner wögen, was große Heiterkeit hervorricf. Die Schutzzollpolitik diene dem Gvoßarundbesitz und sauae die Bauern auf. Fürst
_______Teile i
Bismarck habe in stetem Kampf« mit den Konservativen ~
legen, und dergleichen mehr. Die Versammlung merfte immer deutlicher, daß der Redner die Absicht hatte, biz f, Uhr zu sprechen, um so einer Entgegnung aus den. Weg/,.
gehen. Tie Stimmung wurde immer erregter und g," schließlich ein Teil der Besucher Miene machte, den Saal - verlassen, hatte der Biedennann die Stirn, zu behmwie: die Gegner hätten nicht den Mut, seine Weisheit anznhöre?
, Infolge des stürmischen Widerspruches, der sich daraus crH gab der Vorsitzende die Zusicherung, daß die Versammln» verlängert werde. Mit einigen abgedroschenen Freisinn Phrasen schloß Jan Fegter. Redakteur H i r s ch c l - F,st,- bcrg gab zunächst seinem Bedauern Ausdruck, daß cs st,,, nicht vergönnte sei, sich einmal gründlich mit Herrn Fegter anseinanderzusctzen, da dieser absichtlich einer Aus spräche dadurch aus dem Wege geangen sei, daß er fcnir Rede so lange ausgedehnt habe. Herr Jan Fegter babe », seiner Rede eine solch' haarsträubende Unwissenheit über die landwirtschaftlichen Verhältnisse der hiesigen Gegend gezeip, daß ihm einige Belehrung nichts schaden könne. Redner bist- dann an der Hand van Belegen dem Freisinn scknc Zünder vor. Leider hörte sie Herr Fegter nicht bis zum Ende an, indem er sich mitsamt dem Herrn Kandidaten entfernte, eine Verdrehung und geradezu als eine Fälschung bezeichn,:, Herr Hirsches es, wenn der Freisinn den Fürsten Bisnv.nil für sich in Anspruch nehme. Unter dem lebhaften Beil,,!, der Versammlung schloß er niit den Worten Bismarcks: „Ist, halte den Freisinn für eine Gefahr für dci: deutsche Reich und für unduldsam, den Gegensatz oo» freisinnigl Unterdessen hatte ein demokratischer Stadwer- cidnetec aus Franffnrt, namens Korf, den Vorsitz ülm. nommen, der die Maßnahmen der Stadt Frankfurt im Milchkrieg 1911 rechtfertigen und den Geburtenrückgang ans dem höheren Milchpreis herleitcte. Noch zwei weitere Freisinnige ließen die Schleusen ihre Bered, samkcit ans die Versammlung los, worauf Landwirt Fr. As Schwind- Gronau seine Verwunderung über das Ans. treten Fegters Ausdruck gab, er hätte geglaubt, von eine», Landwirte wirtschaftliche Fragen ansgclegt zu bckoimncn statt dessen habe er nur Redensarten gehört. Er crinncn alle Landwirte an die Zeiten Eaprivi's. Wer solche Zeiten Herbeiwunsche, solle den Freisinn wählen. Zwei weitere Freisinnige bemühten sich vergebens, ihre Sache zu retten, wobei das Bauernlegen eine Rolle spielte. Herr H i r s chcl cntgegnete, der schlimmste Banernlcger in unserer Gegend sei die Stadt Frankfurt mit ihren Stiftungen und das Großkapital. Er schloß seine Entgegnung mit einen, begcisicr! aufgcnommenen Hoch auf den Bund der Landwirte. Als Fazit der ganzen Veranstaltung können die folgenden Wolle des Sattlermcisters Koch- Niederdorfelden angesehen werden. Er führte aus, Leute, die zugeben niüssen, daß sic gegen die Bauern in ihren, Kampfe nur einen gerechten Milchprnt Gelder bewilligt hätten, hätten aus dem Land nichts zu such » und sie könnten alle Mühe sparen, die Bevölkerung zu bekehren. Als Landwirt Schwind -Gronau noch einmal sprechen wollte, und der Vorsitzende ihn unterbrach, erhob sich rin solcher Lärm, daß der anwesende Gendarmerie-Wachtiiieister mit Auflösung drohte, worauf der Vorsitzende schleunigst die Versamnilnng sang- und klanglos schloß. Sonnt hatte die Komödie ihr Ende erreicht. Den Herrschaften ist gezeigt worden, daß in Niederdorfelden und Umgebung ihr Weizen nicht blüht. Um einmal mit der „Frankfurter Zeitung" zu sprechen, so brauchen sie auf ihren Erfolg nicht stolz zu sei»
Bereinigte Landwirte
ßaniumrte!
Gebt den fortgesetzten Machenschaften der Milchgrohhändler, den Milchprris zu drücken, nicht nach, sondern haltet fest an Euren Preisen. Die Preisdrücker können nur dann Erfolg haben, wenn Einzelne nachgeben.
Halten
«rüe Landwirte
fest, dann werden die Preisdrücker keinen Erfolg haben.
Arind der Landwirte.
Hanau, 23. März. Mit Unterstiltznng des LandroK- amtes macht die hiesige Landkrankcnkasie den Versuch, in der eigenen Wirtschaft beschäftigten Familienmitgln--- zwangsweise zur Krankenversiechrung heranzuziehcn. Drr- schiedene Mal ist dagegen schon Stellung genommen worden Gestern fand eine vom Bund der Landwirte und den »Vereinigten Landwirten" cinbcrusene, zahlreich besuchte Versammlung in der „Concordia" statt, die unter dein Vorsitz des Herrn Direktors T y l m a n n tagte, und die sich Ebenfalls mit dieser Frage beschäftigte. Herr Landtagsabgeor,- »cter Or. v. H e l m o l t vertrat an Hand des Gesetzes, den Standpunkt, daß ein allgc,neincs Heranziehen der landwi,. schastlichen Hausjöhne zur Krankenversicherung nnstattbo > sei. Schon zweimal sei die Frage im Rerchstagc beftnockn'- worden und jedes Mal habe die Regierung betont, deß^ Frage von Fall zu Fall und nicht allgemein geregelt lt'"' müsse. Die Aussprache war eine sehr lebhafte und
regte-, cs beteiligten sich daran Bürgermeister E t a:
Ravolzhausen, Friede. Wenzel- Gronau, Direktor -c > mann, I. Kalbhcnn-Gronau. Damm kohle Dörniobeim. Sekretär >1 l r i ch - Franffnrt u. a. An


