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eher wenn dieselbe noch nicht möglich ist, eine Bestätigung des Eingangs seiner Korrespondenz erhält. Nur ans dieser Grund-
tage ist für beide Teile eine ersprießliche Verwaltung möglich. Dann liegt es noch mit der Berichterstattung im Argen und
hier wird der neue Oberbürgermeister wohl der Mann sein, der dem Bürgermeisteramt lurzcr Hand oder breoi manu, wie der Jurist sagt, eine Berichterstattung fern hält, die in den meisten Fällen an der Wahrheit vorbei berichtet und so die Steuerzahler über wichtige Fragen täuscht. Wenn er hier Wandel schasst und Fühlung mit den Bürgern der Stadt behält, dann wird sich die Achtung und da» Zutrauen, welches weite Kreise ihm schon als Beigeordneter cntgegcnbrachte», nur noch Verliesen und reiche Fruchte tragen zum Heile der Stadt und zum Segen ihrer Bewohner
Aus Starkenburg.
* Osfcnbach, 21. März. Das hiesige Regimcntskom- inando hat über eine Menge hiesiger Wirtschaften den Mili- täiboykott verhängt, der sich auf 60 Wirtschaften erstreckt.
Gewerbetreibende!
Für die Ausschußwahl der Allgemeinen Ortskrankenkasi« wird für die Arbeitgeberliste II Stimmung gemacht, die angeblich dem Wunsche vieler ileiner Gewerbetreibender entsprungen sein soll. Diese Liste beginnt mit dem Namen
Josef Oppenheimer, Fabrikant, Mirbach.
Wir lehne» es entschieden ab für eine Liste cinzutrcten, die an ihrer Spitze einen Fabrikanten trägt, der seinen Ge- schäjtsbetricb viele Jahre durch die von den Ecwerbevcreinen bekämpjte Zuchthausarbeit geführt hat. Wir fordern vielmehr clle unsere Mitglieder aus, energisch sür di« Arbeitgeberliste I, di« mit dem Namen Morschcl-Fricdberg beginnt und unter unserer Mitwirkung ausgestellt ist, einzutreten.
Es ist weiter der Borwurs erhoben worden, daß die bürgerliche Arbeitgeberliste eine bündlerisch reaktionäre sei. Wir haben nicht nötig diese Behauptung als eine unwahre zurück- suweisen, denn ein Blick in die Liste zeigt, daß eine ganze An- >ahl Männer von ancrlannt liberaler Parteirichtung darin iNthaltcn sind.
Der Bezirksausschuß der Ortsgewcrbeoereine für de» Kreis Friedberg.
He« a.age»ze,tung. öermM«*, m >1. W«tj iait
* Kelsterbach, 20. Mär». Sonntag nachmittag 2 Uhr findet im Saalbau zur Friedrichshöhe der Delcgiertentag für
den am 20., 21. und 22. Juni von dein Gesangverein „Germania" geplanten Gesangswettstreit statt. Wir werden gebeten, nochinals darauf hinzuweisen, daß der Verein neben wertvollen höchsten Ehrenpreisen ansehnlich« Geldpreise aus- geworfcn hat. Ein einwandfreies Preisgericht bürgt den Vereinen sür die reelle Wertung ihrer Leistungen.
* Darmstadt, 19. März. In Griesheim ist das !> Jahr« alte Kind des Metzgermeisterr Bausch in Abwesenheit der Mutter in der Wurstküche an das Feuer geraten und schlug dem Kinde infolge des herrschenden starken Sturmes die aus dem Herd zurückschlagende Flamme in da» Gesicht und die Kleider, sodaß diese Feuer fingen. Obwohl das schwer verbrannte Wesen sehr bald mit dem Krankenauto in das Krankenhaus gebracht wurde, ist es nach kurzer Zeit seinen Berletz-
»ngen erlegen. — Einen Selbstmordversuch machte der au< Schweden stammende Student H. in seiner Wohnung in den
stand ausgcsunden wurde. Der Student galt für tüchtig unl stand vor seinem Diplomexamcn. Die Tat soll er wegen eine! schwer heilbaren Krankheit ausgefllhrt haben. Er befindet sich in hoffnungslosem Zustande im Krankenhaus, da durch die Stiche in die Brust das Herz verletzt sein soll.
Franksurter Wetterbericht.
Voraussage: Bewölkung abnehmend, trocken, tags mild,
nachts kühl, südwestliche bis südliche Winde.
Verantwortlich sür den politischen Teil: Otto H i r s cb e l. Fliedberg; für den lokalen und »nlcrhaltendcn Steil: Bernhard Lenz, gricdberg; sür den Anzeigenteil: Karl Schmidt, Friedbcrg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung". A.-G., Friedberg i. H.
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Arbeitgeber wählt die Arbeitgeber-Vorschlagsliste Nr. l. Versicherte wählt die Versicherten-Vorschlagsliste Nr. J
Aendert an den Listen nichts, sonst sind sie ungültig!
Lasst Euch durch etwa in letzter Stunde auftretende Manöver der Gegner nicht beirren.
Das Wahlkomitee.
Den Eingang sämtlicher
J Frühjahrs-Neuheiten
in
X Herren- und
* Knaben- \ Garderoben
^ beehre ich mich erg. anzuzeigen.
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Jede Grosze,
auch für Uzt "
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am Lager.
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Friedberg i. H.
Neben dem Amtsgericht. < >


