Nr. 68
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Wählcrversammlung
Freitag, 20. d. Mts., abends 8'/, Uhr findet im Saalbau zu Friedberg eine
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aller bürgerlich-gesinnten Wähler statt.
Tagesordnung:
Wahl pt Ailsslhah Dct Wkraakklilaisk.
Alle bürgerlichen Wähler u. Wählerinnen (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) sind zu dieser Versammlung dringend eingeladen.
Das Wafflkomitee.
Arlikitgtber ii. IScrfidjertc!
Ül»f jitr Kraakeiiksstil-Wahl!!
Warum sollt Ihr wählen?
Weil Ihr Euch Einfluß auf die Verwaltung der Kasse sichern müßt. Weil Ihr mitrcden müßt bei der Beratung der Satzungen, der Bestimmung der Beiträge, Festsetzung der Leistungen, der Wahl des Vorstandes. Wer mitzahlt, soll auch mitreden I Ihr dürft die ganze Verwaltung nicht einer Partei überlassen.
Wer wählt?
Wahlberechtigt sind alle volljährigen Arbeitgeber der Kasse, die Versicherte beschäftigen, also auch Tieust. Herrschaften, die Dienstboten, Handwerksmeister, die Lehrlinge beschäftigen. Wahlberechtigt sind auch Bürgermeister für ihre Gemeinden als Arbeitgebn der bei der Gemeinde Angestellten und Arbeiter: Amtsvorstände für ihre Angestellten und Arbeiter, soweit diese versichert sind. Diese Arbeitgeber sollen auch für sich noch einmal wählen, wenn sie für sich Versicherte beschäftigen.
Wahlberechtigt sind alle volljährig Versicherten,
Wann wird gewählt?
Tie Arbeitgeber wählen Sonntag, den 22. März, von nachm. 12—2'/, Uhr. Die Versicherten wählen Sonntag, den 22. März, von 3—6 Uhr.
Wo wird gewählt?
In den in den Zeitungen angegebenen Orten und Wahllokalen.
Wen wählen wir?
Die Arbeitgeber der aus allen Berufen und bürgerlichen Parteien aufgestellten Wählerliste I, die mit dem . Namen Theodor Mörschel, Friedbrrg, beginnt.
Die. Versicherten, die nichtsozialdemokratische Liste I, die ebenfalls allen bürgerlichen Parteien entnommen ist und mit dem Namen Hcrget Vilbel, beginnt. Selbstverständlich können Arbeitgeber nur die „Arbcit- gebcrlistc" und Arbeitnehmer nur die „Vcrsicherten- lifte" abgeben.
Wie wählen wir?
Geheim mittels Stimnizettel, die in abgestenipeltc Kuverts gelegt werden. Die Kuverts sind im Wahllokal zu haben. Als Stimmzettel muß die ganze Liste unverändert abgegeben werden. Streichungen, Aendernngen, machen den Zettel ungiltig. Jeder Arbeitgeber hat für 1—10 beschäftigte Versicherte eine Stimme, für jedes weitere angefangcn« zehn eine weitere Stimme, bis zum Höchstbetrage von 30 Stimmen. DieVersicherten haben je eine Stimme.
Was ist mein Answeis?
Für die Arbeitgeber dient als Ausweis die letz» Quittung der Beiträge, vom Monat Februar odck Januar, für die Versicherten die vom Arbeitgeber aus- gcstclltc Bescheinigung, das, er noch in Arbeit sNht. Diese Formulare sind von der Kasse oder den linier- erhcbern kostenlos zu haben.
Alle Mann an Bord! Keiner fehle, denn es entscheidet nicht die einfache Stimmenmehrheit, sondern die Verhältniswahl! Je mehr Stimmen nnscre Listen habe«, desto mehr Sitze haben wir im Ausschntz-


