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Sir. 66

Aus dem Landtag.

Zweite Kammer.

Die gestrige Sitzung wird um 9.15 Uhr durch Präsident Köhler eröffnet und die Budgetberatung beim Ministerium des Innern fortgesetzt.

Abg. ll r st a d t (Freif.j fuhr: aus. daß die Landwirtschaft «ich dem Freisinn vieles verdanke. Er tritt für die Auftei­lung der grasten Bauerngüter ein und wendet sich dann gegen verschiedene Ausführungen des Abg. Osann.

Abg. Dr. Fulda (Soz.) macht der Regierung wegen der Nichidestätigung der sozialdemolratischen Bürgermeister und Beigeordneten heftige Vorwürfe, sodatz er zur Ordnung geru­fen wird. Er bekämpft die Bevorzugung der Militäranwärter und kritisiert scharf die Kriminalbeamten, welche bei schweren Verbrechen nicht energisch genug vorgchen. Redner berührt den Hungerstreik in Sandbach und macht der bürgerlichen Presse heftige Vorwürfe wegen ihrer scharfen Kritik dieses Vor- lommniffcs.

Abg. Vretdenbach (Bbd.) bemängelt in Kap. 38, Landcsuniversität, die starke Belegung der Krankenzimmer in der Frauenklinik, besonders mangele cs in der 3. Klaffe an Raum. Mit der Strahlenbehandlung der Krebskranken fei begonnen worden, da der Landcsvcrcin für Krebsforschung 89 999 Mark zur Verfügung gestellt habe. Von Seiten der hessischen Regierung sollten ebenfalls, wie in anderen Staaten, Mittel für die Beschaffung von Radium und Mesothorium be­willigt werden, da auch der hessische Staat für die unglücklichen Krebskranken fein Interesse betätigen inllffe. Schon jetzt sollte ein besonderer Kredit für die Erbauung einer septischen Ba­racke zur Verfügung gestellt werden. Er tritt dann für den von ihm und seinen Freunden gestellten Antrag, betr. die Kre­ditübertragung zur Erbauung der septischen Baracke ein. Des weiteren verbreitete er sich über die bedeutende Entwicklung des landwirtschaftlichen Instituts während der letzten 19 Jah­ren und über deffcn weiteren Ausbau. Bei dieser Eelegenhcit gedenkt er auch des Herrn Bichler-Eiesten, der in uneigennützi­ger Weife die Feldvcrsicherung unterstützt habe. Auch die Stadt Gießen habe großes Entgegenkommen gezeigt, wie aus einem Flugblatt über dar landwirtschaftliche Institut der Universität Gießen hervorgehe. Hieran» sei weiter zu ersehen, daß das Institut eine sehr umfangreiche Tätigkeit aus allen Gebieten entwickle und ein reichhaltiges Programm erledigt hat. Rcu- ausgaben lösen die alten ab, fodast dar Bedürfnis des Insti­tuts hierdurch am besten erwiesen sei. Der Besuch sei ein sehr guter. Im ganzen Lande zeige sich ein lebhaftes Bedürfnis für das landwirtschaftliche Studium und die dort vorgebilde- tcn Landwirte finden rasch auskömmliche Beschäftigung. Auch hier sei notwendig, die Räumlichkeiten zu vergrößern. Wenn auch im neuen Budget ein zweiter Assistent für das landwirt­schaftliche Institut vorgesehen sei, so fehlen doch zum Ausbau des Instituts noch verschiedene Kräfte, die es ihren Schwestern­instituten glcichstellcn. Vielleicht fei cs auch möglich, die land­wirtschaftliche Versuchsstation in Darmftadt durch Personal­union mit der Universität Gieße» zu verbinden. In diesem Falle könne die Kontrolle der Futter-, Saat- und Dungermit- tcl in Darmstadt verbleiben, währeird die wissenschaftliche Tä­tigkeit und die Leitung der Versuche naturgemäß in Gießen nattzusindcn hätten. Die Regierung möge diesem Gedanken näher treten. Redner bespricht dann diewissenschaftlichen" Vorträge, die der Abg. Urstadt in den verschiedenen Wahlbe­zirken über das Thema:Der Bauer und fein Land" usw. hält. So sehr man sich über die Belehrungen, die Herr Urstadt den Landwirten zu geben gedenkt, freuen kann, so scheint dem Herrn noch mancher Irrtum zu unterlaufen. Wenn Herr Urstadt schon länger in der Kammer wäre, würde er solche unrichtige Behauptungen nicht in dem Lande verbreiten. Er müßte wis­sen, daß von Seiten des Bauernbundes schon zu Köhlers Zei­ten entsprechende Anträge, betr. die innere Kolonisation, ge­stellt wurden und daß schon sehr viel Gelände aus der toten Hand in den Kleinbesttz gebracht wurde. Es sei ja erfreulich, daß man aus der Linien die Bauernsache unterstützt, doch habe der reichsländische Abgeordnete Wolf-Hunsbach selbst zuge­geben, daß der Fortschritt es versäumt habe, sich rechtzeitig der Bauern anznnehmen. Redner kritisiert weiter di« Polizeiver­ordnung, nach welchem die neue Kreisstraße FricdbergNau­heim für Kraftfahrzeuge verboten sei. Er wünscht weiter, daß das Landgeftüt mehr dezentralisiert werde. Die Pferdezucht habe in Oberheffen besonders stark zugenommcn und gehe bei den teueren Arbeitskräften zu viel Zeit verloren, um auf die entlegenen Eestütsftationen zu kommen. Er nimmt auf seinen Antrag, betr. die Errichtung einer Ecstütsstation in Reichels­heim, Bezug und weist darauf hin, daß jetzt auch Melbach einen diesbezüglichen Antrag cingereicht Hab«. Zu dem Kap. Land- wirtfchaftskammcr will Redner bei Kap. 75 a weitere Ausfüh­rungen machen. Er gibt noch dem Wunsch Ausdruck, daß der Freisinn demnächst für die Forderung von 53 999 Mk., welche von der Regierung gestrichen wurden, eintreten werde.

Abg. Hartmann (Soz.) widerspricht den Ausführungen des Abg. Dr. Osann, betr. die Lungenheilanstalt in Sandbach, und beklagt sich über die dortige schlechte Kost. Er fordert -ann Eingreifen der Regierung in der Verwaltung des Höchster Klosterfondr, kritisiert die Jugendpflege auf dem Lande und beschwert sich über den häufigen Wechsel der Schulbücher in den Volksschulen.

Minister des Innern v. Hombergk stellt fest, daß di« Heilstätte Sandbach nicht aus Staatsmitteln erbaut wurde und die Regierung kein Aufsichtsrccht darüber habe. Er nimmt dann den Leiter der Anstalt Dr. Lipp gegen die Vorwürfe in Schutz und erklärt über die Frage des Höchster Kloftersonds, daß di« Angelegenheit durch die Regierung z. Zt. einer gründ­lichen Prüfung unterworben werde.

Schluß 1 Uhr. Nächste Sitzung mittags halb 4 Uhr.

Pif Rkichslagsnsatzmhl in Korna-PtM.

hat folgendes Endergcb'tts. Es wurden abgegeben für v. Liebert üfieufcaßnHri ... Stimmen, fiit N i ß schsK

Sieue Tageszeitung. Toiinerstag, den 19. März 1914,

(natl.) 6512 Stimmen, für R y f f e l (Soz.) 12 066 Stimmen. Es findet also Stichwahl zwischen v. Liebert und Ryssel statt.

Nach dem endgültigen Resultat gewinnt der Konservative 1311, der Sozialdenwkrat genau 500 Stimmen und der Na­tionalliberale verliert 705 Stinimen.

DieFrankfurter Zeitung" benierkt zu der Wahl, daß sie eine Enttäuschung für den Liberalismus bedeute. Wir fürchten, daß der Liberalismus noch mehr solche Enitäuschun- gen erleben wird. In, Uebrigen fordert das Blatt für die Wahl des Sozialdemokraten in der Stichwahl auf. Zum Glück hat dieFrankfurter Zeitung" in jenem Wahlkreis nichts zu sagen. Auch dasBerliner Tageblatt" stellt sich, wie natürlich, auf denselben Standpunkt. Das rote Brüder­paar wird keinen Erfolg haben, denn diese Wahlparole hat in Jerichow zu einer offenen Fahnenflucht freisinniger Wähler geführt, und die nationatlibcralcn Wähler in Borna werden auf die Unkenrufe der beiden linksradikalcn Blätter ganz ge- wiß nicht hören und ihre Stimme dein nationalen Kandi­daten zuwenden.

Tagesüberftcht.

Drilliches Deich.

:: Die Geburt des Erbprinzen von Brounschwcig. In ihrer gestrigen Ausgabe schreibt dieNorddeutsche Allgemeine Zei­tung":Aus Brounschwcig ist die frohe Kunde eingctrofsen. daß Ihre Königliche Hoheit die Herzogin Viktoria Luise am Mittwoch in früher Morgenstunde von einem gesunden Prin­zen entbunden worden ist. Die Freude des hohen Elternpaa- res über das glückliche Ereignis teilen Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin von ganzem Herzen; die erhabene Mutter der jungen Herzogin weilte, wie bekannt, schon seit einer Zeit im Braunschweiger Residcnzschlosse. Der Jubel im Lande, das feit 99 Jahren zum ersten Mal wieder einen Erb­prinzen seines Herzoghanfes begrüßt, ist außerordentlich groß; verspricht doch der 18. März 1914 das ersehnte neue Aufblühen des alten deutschen Fürstcnstammes. Weithin findet darum auch diese festliche Stimmung Anklang und Widerhall, vorab in der Hauptstadt Preußens und des Reiches. Hier gelten die Glückwünsche der gesamten Bevölterung zugleich dem kaiserl. Paare aus Anlaß der Geburt des sechsten Enkels, sie gelten Herzog Ernst August und der deutschen Kaijertochter, seiner er­lauchte» Gemahlin, sie gelten nicht minder einer schönen und gesegneten Zukunft des Neugeborenen."

:: Zur Affäre Poljakow. Zur Verhaftung des russischen Kapitäns Poljakow wird derKölnischen Zeitung" berichtet, daß die Verhaftung nach Lage der Umstände habe erfolgen muffen. Die drei Hauptzcugen habe ihre betastenden Aussagen bei dem Dorfuhrungsrichter des Amtsgerichte» in vollem Um­fange wiederholt. Der beschuldigte Kapitän ist unter Hinzu­ziehung eines Dolmetschers vernommen worden, wobei er zwar den ihm zur Last gelegten Diebstahlsversuch bestritten und dar­getan hat, daß die Zeugen einem Irrtum zum Opfer gefallen sein mußten. Er hat aber das belastende Material nicht auf- zuraumen vermocht. Dieses Material ist aber derartig beweis­kräftig, daß Zweifel als ausgeschloffen erscheinen müffen und die Voraussetzungen für den Erlaß des Haftbefehls gegeben sind. Es wird erklärt, daß jedes andere deutsche Gericht nach dieser Sachlage genau so gehandelt haben würde. Die Be­hauptung der russischen Zeitungen, daß der Verhaftete von dem Kölner Untersuchungsrichter unwürdig behandelt worden fei, wird als unwahr bezeichnet. Poljatow fei vielmehr durchaus angemeffen und korrekt behandelt worden. Ein scharfer Ton fei keineswegs gegen ihn angeschlagen worden. Ebenso wird in Abrede gestellt, daß der Verhaftete von dem Untersuchungs­richter an der Absendung eines Telegramms an den russischen Attache« in Berlin gehindert worden sei. Wenn Poljakow eine» dahingehende» Anttag gestellt hätte, so würde man ihn gutgehcißen haben, wie dies allen anderen Unterfuchungsge- fangcnen gegenüber geschieht. Auch Vergünstigungen irgend­welcher Art würden ihm aus Antrag gern gewährt.

Schweiz.

:: Die alldeutsche Propaganda. Der große Rat des Kan­tons Bern erledigt« gestern «ine Motion, in der die Regierung geftagt wurde, welche Maßnahmen sie zu ergreife« gedenke, um der alldeutschen Propaganda im sranösischen Teil des Kantons cntgegenzutreten. Der Regierungsrat Scheurer gab die Er­klärung ab, daß es der Regierung fern läge, irgendwie die Sprachgesetze verschieben zu wollen und Gegensätze zwischen Deutsch und Welsch zu schaffen. Der Regierungsrat Löhner erklärte, die Zuwendung eines Eeldbettages an eine deutsch­sprachliche Schule von Seiten eines Vereins in Krefeld stehe nicht mit den Altdeutschen in Verbindung, sondern mit den re­ligiösen Bestrebungen. Immerhin könne er solche Zuwendun­gen von außen nicht billigen. Schoulat, der die Motiock be- gründete, zog sie zurück.

Italien.

:: Dar Befinde» de» Papste». Wie der Vertteter der

Telcgraphen-Union" vou vatikanischer Seite erfährt, läßt da» Befinden des heiligen Vaters in der letzten Zeit wieder zu wünschen übrig. Die Aerzte haben dem Papste weitgehend« Schonung auserlegt. Infolge der anhaltenden Indisposition des Papstes werden die anläßlich de, heuttgen Jahrestage» üblichen Diplomaten-Empfange nicht stattfinden,

»elgien.

:: Der Luxuszu, OftendeWie» entgleist. Der Luxuszu» OstendeWien ist gestern morgen aus dem Bahnhof Dolhain mit einem Eüterzug zusammengestoße» und entgleist. Ein Bremser wurde getötet, mehrere Reisend« verletzt. Die Strecke wurde erst morgens 8 llhr teilweis« wieder ftei. Zahlreiche Züge hatten Verspätungen. Der Schnellzug Köln-Paris ttas mit zweistündiger Verspätung «in. Der Materialschaden ist erheblich. Gegen 8 Uhr konnte der Luxuszug sein« Reise sort- setzc».

Tlirtrk.

:: Lima« von Sanders für türkisch« Rüstungen. In d«r Wohnung General Lima» v. Sander» hat ein Militärrat statt- gesunden. dem der Krieasmtnifter Enver Pascha, der General«

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stabsches und die gesamte deutsche Militärmission General Lima» v. Sanders ertlärte, daß Rußland dab-i cm viertes Armctorps an der kaukasischen Grenze zu |*J"' imb daß die türkische Regierung mit einer entsprechenden ® tneljrung ihrer militärischen Streitkröfte an der ru ;t . ; Stenac antworten müsse. Al- Kriegsminister Enver Pa^ um nähere Vorschläge bat. gab General Lima» v. Sanders gcnde Erklärung ab: Er halte für notwendig, 1 . di- Schaff,m von 1 « Jnsantcricrcgimentcrn, 2. Schaffung van 9 Kavallerie! rcgimcntern, 3. Schaffung von 7 Artillerieregimentern, 1 Wandlung der Befestigungen der Städte Mouch und Ban - Festungen zweitrr Klaffe. Das Material soll von D-utlcküa»' geliefert werden

Mexiko.

:: Sieg Huertas bei Torrcon. Ucber Ciudad Juarez wich gemeldet, daß nördlich von Torrcon am Montag und Dienstag den ganzen Tag gekämpft wurde. Di- Regicrungstruppcn jo' len den Sieg davongetragen haben. Huerta hat den Vormarsch aus Escalon und Rosario gleichzeitig angeordnet. An beiden Orten wurden die Rebellen überrascht und in der Richtung von Escalon aus Kimenez zurückgcworsen. Die Rebellen, die bei Rosario kämpften, sollen ganz ausgericben worden sein.

Jur firni]l:rul:n|Tfmuni!l.

Achtung! »<*<«««»1

Jeder Arbeitgeber hat für 110 bei ihm be­schäftigten Versicherten eine Stimme, für jede weitere angefnngene Zehn eine weitere Stimme. Beispielsweise für 12 Personen 2 Stimmen, für 32 = 4 Stimmen, bis zur Höchstzahl von 30 Stimmen. Dabei ist zu beachten, daß für jede Stimme ein Stimm­zettel in einem gesonderten Umschlag abge­geben werden muß. Hat also ein Arbeitgeber fünf Stimmen, so muß er je einen Stimm­zettel in fünf Umschläge stecken und diese fünf Umschläge abgeben. Würde er einen Umschlag abgeben, in dem fünf gleiche Stimmzettel enthalten sind, so würde nur eine Stimme gezählt werden, würde der Umschlag mehrere Stimmzettel verschiedener Att ent­halten, so sind sie überhaupt ungültig. Das ist wohl zu Beachten!

Vollmachten!

Die Arbeitgeber müsse» ihre Stimmen selbst abgcbe» und können nicht durch Bevollmächtigte wählen taffen. Eine Ausnahme machen nur Aktien-Gesrllschasten, Gcnoffcnschaf. ien und drrgl die durch eine bestimmte Person ihr Wahlrecht ausübeu lassen: in diesem Falle ist eine Vollmacht ratsam.

Die Arbeitsbescheinigung, die von dem Arbeiter verlangt werden kann, ist nicht mit einer Vollmacht zu verwechseln.

ArdeitnelMerlisten!

Die nationale Arbeitnehmer-Liste enthält nur 36 bczw 38 Name» als Ansschußmitglieder bezw. Ersatzmänner.

Die Liste mußte gesetzlich vier Wochen vor der Wahl ei» gereicht sein, sie enthielt vollzählig 40 Namen aus jede, Seite. Infolge verschiedener Umstände haben 6 Personen die Wählbarkeit cingebüßt und eine spätere Ergänzung war nicht mehr statthast. Aus die Wahl fÄOft ist dieser Um­stand ohne Einfluß. Auf der sozialdemokratischen Liste ist übrigens das gleiche der Fall. Mache also Niemand dcu Versuch, die Liste zu ergänzen, sie würde sonst ungültig sein!

Rodheim v. d. 19. März. In der am Dienstag abend Saale des Kaspar Rullmann statlgesundenen Versamm- ig referiette Herr K u l lm a nn - Vilbel über bi- Wahl- ndlung zur Ortskrankenkaffe für den Kreis Fricdberg und ,rte folgendes aus: Zur Wahl werden nur die bis zu einer tgesetzten Zeit eingereichten Listen zugelaffen. Da im letzten genblick noch eine zweite zustande kam, so ist cs nütig, hier- t in ein« Wahlagitation einzntreten. Wahlberechtigt sind e volljährigen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beiderlei schlechte. Da es hierbei leider keine Wählerlisten gibt, auch ht gestattet ist, die Listen bei den Untererhebern einzusehe», tappt man in Bezug der Wahlberechtigten vollständig >-» nleln. Gültig find nur solche Stimmzettel, die unverändert gegeben werden. Aiöge» alle Wahlberechtigt- am Wahltag, inntag, den 22. Mär», zur Wahlurne gehen und ihre Stmi> n nur der List- I geben, van der sie erhoffen, daß die Z«> effen aller B-iussIr-ise gerecht und sozialdenlend vertreten eben. Beifall lohnt- diese sachlichen Aussührungen. Wett» »rte Zimmermeister Georg H o s m a n n aus, dah er sich ' uhe macht- und eine Liste der Wahlberechtigten selbst °u' llte. die als Unterlag- für dar in der Versammlung g°v»- :c Wahlkomitee dienen soll. Herr Georg Jakobi ermahn chmals alle anwesenden Landwirte, dt« gesetzlichen :cn Dienstboten in Abzug zu bringen, um ihnen zu z->g-- ß sie nicht allein Rechte sondern auch Pflichte haben. D je Versammlung wurde manche Unklarheit beseitigt, u" t weiter dazu betgettagcn, «ine» vollen Erfolg sur > iten de» Büraertum» vorgeschlogene Lifte l 1 » br ng