Einzelbild herunterladen

Vir. «s

Mta« Ta,»,,eit»»-. Va««ag> de» 14. »ft« 191«.

«eite 1

sucht und befahren, Handel und Umsatz aber hauptsächlich aus dem Rindviehmnrlt flau. Hier waren angetrieben 69

Tiere. Preise wie seither. Auf dem Schweinemarkt standen zum Verkauf »96 Ferkel und 67 größere Schweine. Preise wie nachstehend: Bis 6 Wochen alte 2025 Mark, 6 8 Wochen alte 25-30 Mark. 81» Wochen alt- 3040 Mark. 34 Monat alte 4030 Mark, 4 5 Monat alte 5060 Mark, über 5 Mo­nat alte 6070 Mark.

* t- lkschbach, 14. März. Unser landw. Konsumverein hatte im abgelausenen Jahr folgenden Stand: Mitglieder 196. Ak­tiva 16,532.28 Mk., wobei 1 Warenlager mit 9448.75 Mk. Pas­siva 16.532.28 Mk.. wobei ein Reingewinn von 3420.56 Mk.

* x. Anspach, 14 März. Die hiesige Lauptlchrerstellc wurde zum t. April dem Lehrer Schmidt zu Hundstadt übertragen.

* Oberurscl, 14. Mörz. Bei der vor hundert Jahren erfolgten Ansteilinig des Hohen Mark unter 14 nassauische, 10 hessische itnd 8 Franksticter Orte, die zusammen 4144 Märker stellten, spielte auch ein uralter Becher, der Hohen- »tark-Bechcr, eine bedeutende Nolle. Ter dem Jahre 1623 entstammende Becher besand sich seit altersher in den Händen des Mürkermeisters, der in Oberursel seinen Wohnsitz hatte. Nach der Markteilung wurde er dem Landgrafen von Hessen- Homburg zum Geschenk geniacht. Bis 1866 blieb er in den Händen der Hamburger Fürsten. Dann kam er nach Darni- stadt. Der Becher ist ein Unikum und deshalb von hohem kulturgeschichtlichem und künstlerischen Wert. Ans Silber geschmiedet, zeigt derselbe am Griff, zwischen Fnst und Kelch, ganz ausgezeichnete Treibarbeit; Deckel, Kelch und Fuß, die stark vergoldet sind, haben an ihren Rändern je sieben wal­nußgroße Silbcrknöpse, welche die alten sieben Landesberr- jchasten der Mark andeuten sollten: Mainz, Hessen-Hanau, Homburg, Usingen, Solms, Bassenhcim und Frankfurt. Im Fuße des Bechers sitzt ein Hahn aus einer Henne. Der Kelch saht ein halbes Mast; um seinen oberen Rand legt sich ein silberner Reis, an den, neun Ketten mit neun Medaillons hängen. Ein zehntes Medaillon stifteten bei der Teilung die Teilungskommissare. Jedes Medaillon trägt die Namen seiner Stifter mit entsprechenden Inschriften und teilweise ausgezeichnet gearbeitete Ciselierungcn. Das älteste Medail­lon entstammt dem Jahre 1669, es wurde von den beiden Hamburger Bürgermeistern gestiftet und trägt folgende Jn- schrift:

F. C. Idstein, 44. März. Der Besitzer mit Pulver und Blei. In einem Taunusamtsblatt findet sich folgende nied­liche Warnung:Ich warne hiermit diejenige Person, die mir in der Nacht vom 6. zum 6. ds. Mts. an meinem Gar- tengeländer durch Zerstören einzelner Teile desselben ein Racheakt verübt bat. dies zu wiederholen, da ich sonst von meinem Rechte als Besitzer mit Pulver und Blei Gebrauch mache. Fritz Klaus, Idstein."

* F. C. Schlüchtern, 1 l. März. Der 65 Jahre alte Land- Wirt Heinrich Kreß au? Wallrath hatte der dortigen Heb­amme eine» auf den Namen eines anderen Wallrother Bür­ger? ausgestellten Schein zugchen lassen, in der sic ersucht wurde, sofort z» der Frau zur Hilfeleistung zu kommen. Sie muhte bald konstatieren, dast ihr ein Schnippchen ge­schlagen worden lvar. Verärgert übergab sie dem Gendarm

den Zettel, der Kreß als Täter ermittelte. Der Staatsan­walt in Hanau wollte Kretz wegen Urkundenfälschung auf drei Monate ins Gefängnis schicken. Das Gericht erkannte jedoch nur auf 50 Geldstrafe, indem es eine Beleidiauno für vorliegend erachtete.

Frankfurter Wetterbericht.

Voraussage: Meist trübe, zeitweise Niederschläge, mild,

frische westliche Winde.

Verantwortlich für den politischen Teil: Otto Hirschel, Fricdberg; für den lokalen und unterhaltenden Teil: Bernhard Lenz, Friedbcrg; für den Anzeigenteil: Kars Schmidt, Fricdberg. Druck und Verlag derNeuen Tages- zeitung", A.-G., Friedberg i. H.

Holzversteigerung.

Mittwoch den 18.. Donnerstag den 19., Freitag den 26. März

l. Is vormittags 10 Uhr anfangend kommt in dem Eemeinde- wald Wohnbach nachstehendes Holz zur Versteigerung:

I. Vau- und Nutzholz.

Stämme: 152 Eichen 50,48 Fstm. Inhalt. II Buchen 21,62 Fstm. Inhalt. 394 Fichten 130 Fstm. Inhalt, 7 Lärchen 1,45 Fstm. Inh. Dsrbstangen: 576 Fichten 28,71 Feftm. Inhalt.

II. Brennholz.

Buchsscheit 103 rm. Eicheicheit 72 rm, Kiefern- Fichte- u. Aspcscheit 24 rm, Knüppel: Buche 128 NN, Eich- 80 rm, Kiefern, Fichte, Aspe 50 rm, Starke: Buche 75 rm, Eiche 29 rm, Kiefern u. Fichte 20 rm, I Reissig: Buche 857 rm. Eiche 431 rm, Kiefern u. Fichte 70 rm. Weichholz 102 rm.

Zuiammenkunst an den beiden ersten Tagen Kreisstrasic nach Münzenberg, Waldcingang von Wohnbach aus, am letzten Tag am Lonturbergswald. Am ersten Tag kommt nur Bau- und Nutzholz, am zweiten Tag nur Brennholz, an, letzten Tag Bau- u. Brennholz hierbei noch 10 Fichtenstamme mit 30,47 Fstm. zur Versteigerung. Wohnbach. den II. März 1014.

Erotzh. Bürgermeisterei Wohnbach.

__ Kratz,

Arbeitgeber!

Trockenschnitzel

geben noch ab

Alltikli-Zlilllttflidrll! IDrttrran.

* ------------- - "

Cafe Trapp

Konfirmanden- »,»>

Vorstellungs-Anzüge

neueste Facons, tiefschwarz, blau und marengo

on 11.- 14.- 18. TS 30.- Mk.

Modernste Herren-Kleiduitg

zu staunend billigen Preisen.

Becker S Engel, Friedberg.

Den Empfang der

= ModeUhnle -------

''ÄT*' Saison-Neuheiten

zeigt ergebenst an.

Hfli. Kreuder,

Durch Beschlich der Kreistages ist die Oltskrankenkasse Friedberg zur Allge- kleinen Ortskrankcnlass« für den Kreis Friedberg aurgebaut worden.

Nach der Reichsversicherungsordnung wird die Zahl der Versicherten und damit auch die Zahl der Arbeitgeber wesentlich größer. Leider erhöhen sich auch die Ausgaben und infolgedessen die Beiträge, die ohnedies hoch genug sind!

Da ist cs Pflicht aller Arbeitgeber sich ihren gebührenden Einfluß an der Ver­waltung der Kasse zu sichern! Das kann aber nur durch die bevorstehende Ausschuh­wahl geschehen.

Der Ausschuh hat eine Reihe wichtiger Fragen zu entscheiden; er hat die

Satzungsänderungen zu genehmigen, die Höhe der Beiträge zu bestimmen, den Vorstand >u wählen u. a. m.

Es ist darum äußerst wichtig, daß nur solche Männer in den Ausschuß gewählt «erden, die, bei allem Wohlwollen sür die Versicherten, auch die Interessen der Arbeit­geber nicht vergessen!

Es sind 2 Vorschlagslisten für die Arbeitgeber eingelaufen. Die eine Liste ist in gemeinsamer Beratung von einer großen Zahl Angehöriger aller Berufe von allen bürgerlichen Parteien aufgestellt ; sie enthält Männer, die in Gewerbe, Landwirtschaft, Handel und Industrie tätig sind.

Der Sozialdemokratie aber ist es nicht genug, daß sie schon durch die Stimmen ber Arbeiter die Krankenkasie beherrscht, sie will auch Bresche in dir Reihe der Arbeit­geber legen und stellt deshalb auch eine Arbeitgeberliste auf. Sie will damit um so sicherer ihre Herrschaft gründen, die sie bei der Wahlkreiseinteilung klar bewiesen hat!

Es stehen zwar auch einige Namen aus bürgerlichen Parteien, teilweise gegen ihr Wißen und Willen, aus der Liste, aber wohlweislich an solchen Stellen, an denen .sic nach der Verhältniswahl durchfallen werden. Diese Namen sind also nur auf den Stimmenfang berechnet!

Wer will, daß unsere Kaste in Zukunft eine soziale, nicht aber eine sozial- »cmokratische Einrichtung werden soll, der gebe nachstehende Listen unverändert ab, denn nur solche Zettel sind gültig;

A. Vertreter.

Theodor Morschei, Bauunternchiner zu Friedberg Ehristian Allwohn, Landwirt zu Wölfersheim Earl Damm, Buchdruckereibesitzer zu Friedberg Hermann Reitz, Landwirt zu Butzbach With. Ad. Hetz, Schlossernieister, zu Fricdberg A. Wiih. Heil, Rudcisabrikant z» Butzbach 7. Oekonomicrat Hch. Karl Alles, Landwirt zu Nicder-Florstadt.

,6. Georg Hojmann IX., Zininiermeister zu Rodhcim v. d. H.

9. Heinrich Fink, Landwirt und Fouragehändler zu Bilb-l

(0. Karl Ludwig Schmidt, Maurermeister zu MIbel

11. Franz Weber, Kailfniann zu Friedberg

12. Valentin Vurl II., Landwirt zu Ober-Mörlen

13. vlustav Sprengel, Schlastcrmeister, zu Reichels­heim (Weltcrau)

1-^ Friedrich Häuser III., Landwirt zu Niedei-Weisel 15. Karl Ferber, Weißbindermeister zu Friedberg

10. Ir. Wilhelm Megerle, Fabrikant zu Friedberg 17. Ehrijrian Langbein, Küsermeister zu Butzbach -äi. Ludwig Dein, Kammerdirektor zu Assenhcim ÄS Johann Jakob Rumps, Fabrikant zu Butzbach SO. Jakob Friedrich August Schaub, Landwirt zu

Budesheim.

Sonntag

ab 4 Uhr

Cirofles

Künstler*

Konzert

# Eintritt frei.

Salvator-Fest

l.

6.

B. Ersatzmänner.

1. Georg Seibold I., Landwirt zu Nieder-Eschbach

2. Wilhelm Füller, Zimmermeister zu Friedberg

3. Georg Dahmer, Weißbindermeistcr zu Butzbach

4. Tobias Weiß, Landwirt zu Dorn-Astenheim

5. Wilhelm Reutz, Architekt und Maurermeister zu Friedberg

6. Louis Braudach, in Fa. Braubach und Fischer, Färbereibesitzer zu Butzbach

7. Johann Hch. Weitzel, Gutspächter zu Griedel

8. Carl Voll, in Fa. Melchior Boll, Geschäfts­führer zu Friedbcrg

9. Heinrich Fr. Diel, Landwirt zu Ober-Wöllstadt

10. Adolf Stier, Metzgermeister zu Vilbel

11. Friedrich Leipold, GutSpächtcvzu MUnzenberg

12. Max Krämer, Kaufmann zu Friedberg

13. Theodor Weitz, Sattlermeister zu Reichelsheim

(Wetterau)

14. August Bock, Landwirt zu Gambach

15. Konead Will V., Schlosterm. zu Rodheim v.d.H.

16. Georg Ott» Weihl, K-ufnrann zu Vilbel

17. Karl Sommer, in Fa. Sommer und Rausch, Malerinetster zu Friedberg-Fauerbach

18. Ludwig Giar, Landwirt zu Oberrosbach o. d. H. 3lS. Emil Bang. Schreinermeister zu Butzbach 20. Theodor Selig mann, Gerbereibes. zu Friedberg.

Elaube Niemand, daß «s auf sein« Stimme nicht ankommt, da der Sieg unserer Liste ja doch sicher sei! Die Wahl geschieht, wie schon bemerkt durch die Verhältnis­wahl; je mehr Stimmen daher auf unsere Liste «ntsallen, desto mehr Verteeter ent. senden wir in den Ausschuß! Erfüll« deshalb jeder sein« Wahlpflicht!

Familien Abend

der Gvang. Vereinigung

am Sonntag, den 15. Mär, 1914.

abends 8 Uhr im Hotel Trapp.

1. Vortrag des Herrn Pfarrer Marx, Darmstadt über Hausmusik".

2. Mustlalische Darbietungen (Instrumental- u. Gesangs vorlräge).

Alle Evangelische willkommen.

Ein tritt frei. __

Ein Ijähr.

Ml» iSS"* -

Otto Appel. Wölsersheim.

Eine gelörte

iimuicntflltt Kuh

welche im April das zweite Kalb wirft, ftebt zu verkaufen bei Friedrich Rnpp, Burggraseieod«

bitte meine neuen Schai- Fenster u beachten!

Bitte meine neuen Schau- Fenster i zi beachten!

Das Wahlkomitee.

Den Eingang meiner

Modell-Hiite

sowie Neuheiten der Saison in grösster Aus- wähl, jedem Geschmack Rechnung tragend zeigt an

Selmar Schaps,

Friedberg, Kaisertr. 46.

Gewerbetreibenden u. Privaten empfehle ich meine Firma als beste und billigste Bezugsquelle, für alle

n

"arben Lacke u.Pinsel

sowie sämtlichen Artikeln der Farbenbranche.

Adolf Schmidt, Friedberg,

Telefon 364. Kaiserstr. 7.