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im Besitze der Habsburger sind, gehören sowohl nach deutschem wie nach österreichischem Rechte unzweifelhaft dem österreichischen Herrscherhause, das ihren Besitz ersessen hak, da die Kleinodien seit 1806 sich im Besitze der Habsburger
befinden, nachdem Kaiser Franz den deutschen Kaisertitel abgelegt hatte. Die Insignien gehörten früher dem Domschatz zu Aachen und nicht dem alten deutschen Reich Sie bestehen on? der deutschen Kaiserkrone, die eine sizilianische Arbeit ist und für Kaiser Friedrich II. angeferftgt wurde, aus dem siaiserszcptcr, dem goldenen Reichsapfel, den Schuhen, Handschuhen, dem Evangclienbuch Karls des Großen und einem Rcliouienkastcn. Ter Krönungsmantel, die Sandalen und .Handsckmhe entstammen der Beute die Heinrich VI. nach seinem Siege über die Normannen auf Sizilien machte. Die deutsche Königskrone dagegen befindet sich immer noch im Dome zu Aachen.
Oesterreich-Ungar».
:: Obstruktion im österreichischen Abgeordnetenhanse. Das Abgeordnetenhaus bot in der gestrigen Eröffnungs- sitznng der neuen Session genau dasselbe Bild wie vor der Vertagung, tschechische Obstruktion und völlige Ratlosigkeit der Parteien. Gleich zu Beginn der Sitzung sprachen drei tschechische Redner zur neuen Geschäftsverhandlung sodaß von einem Eingehen in die Tagesordnung keine Rede sein konnte. Der Präsident T)r. Sylvestre der die Geschäftsordnung diesmal etwas schärfer handhabte, hat sämtlichen drei Rednern das Wort entzogen. Da der Krawall bei den Tschechen nach jeder Wortentziehung einen progressiven Cha- räktcr zeigte, wurde die Sitzung unterbrochen, und es trat die Obmünnerkonfercnz zusammen, um zu beschließen, was weiter geschehen solle. Wie es heißt, wurde der Beschluß gefaßt, das Abgeordnetenhaus auf acht Tage zu vertagen.
:: 18 Mann »an einer Lawine verschüttet. Di« durch «ine Lawine im Eomagis Gebiet verschüttet« Militärpatrouille des >'!. Tiroler Landesschützenregiments stand unter Führung des Kommandanten der Sperrjorts Eomagis, des Oberleutnants Lechner und der Skilehrers Leutnant Eaidor. Ferner nahmen an der Expedition die beiden Fähnriche Otter und Eoffor vom 3. Landesschiitzenregiments, sowie 18 Mann teil. Die Expedition war 1 Uhr früh ausgebrvchen und hatte einen besonderen niilitärischen Zweck. Dis 4 Uhr nachmittags waren die Schneeverhältnisse günstig, und nichts dsuiete darauf hin, daß tm nächsten Moment eine große Schneelawin« niedergehen sollt«. Rach Berichten von Bergführern war die Katastrophe dar Werk einiger Sekunden. Die Mitglieder der Patrouille wurden von der Lawine erfaßt, noch ehe sie zur Seit« springen konnten. Eendarmen und Bergführer sowie der gerettete Leutnant Eaidor und 1 Mann, di« sich retten konnten, beteiligten sich sofort an den Bergungsarbeiten, doch waren sie bis zur Stunde ohne Er- lolg. An militärischen Kreisen gibt man jede Hoffnung auf, di« Verunglückten noch lebend zu bergen.
Frankreich.
:: Tie russischen Rüstungen und der ftanzöfisch« Geldmarkt.
An Londoner diplomatischen Kreisen nc,mmt man an, daß di«
^ russischen militärischen Dorbercitungcn an der Ostgrenze Deutsch. Lands auf Wunsch der französischen Militärbehörden geschehen. Di« russischen leitenden Kreis« hätten sich zu diesem Zugeständnis an Frankreich jedoch erst bequemt, als sie von der französischen Bankwrlt als Gegenleistung dafür die Pkaizerung einer neuen Anleihe ans dem französischen Geldmarkt zugesichert erhalten hätten.
Vom Balkan.
:: Die Lage in Albanien. Der „Albanischen Korrespondenz" wird aus Balona gemeldet: Der Präsident der provisorischen Regierung im Epirus, Zographos, hat den albanischen No tobe ln Mehmed Ali Pascha von Delvino nach Balona entsandt, um mit der albanischen Regierung wegen Gewährung von Earan» tien für di« Errichtung griechischer Schulen im nördlichen Epirus und Einreihung griechischer Element« in die albanische Gendarmerie zu verhandeln. Die provisorische Regierung des Epirus soll im Falle des Entgegenkommens bereit fein, das von der Londoner Botschafterrcnnion ihm zugesprochen« Gebiet »cm neuen Königreich abzutreten. Mehmed Ali Pascha ist bereits in Balona eingetroffen.
China.
:: vom „Weißen Wolj". Die Regierung ist bezüglich Lei Bekämpfung der „Armee" des „Weißen Wolfes" ratlos. In der Hubei-Provinz stieß ein« neu« riesige Bandenorganisation zum „Weißen Wolf" und vereinigt« sich mit demselben. Di« aufständischen Bolksmaffen wachsen mit jedem Tage mehr an und bedrohen Regierung und Volk. Ein« große Gesohr für di« Regierungstruppen bedeutet die Erstürmung des Arsenals zu Zienzin durch di« Aufständischen.
Mexiko.
:: Entscheidungskamps zwischen mexikanischen Bundestrup-
-en und den Rebellen. In Newyork sind Nachrichten aus Zua- r«z «Ingetroffen, nach denen feit vorgestern früh ein heftiger Kampf zwischen mexikanischen Bundestruppen und den Rebellen in der Nähe von Torreon rm Gange ist. Huerta führt angeblich seine Truppen selbst an. Man glaubt, daß dies« Schlacht entscheidend für di« Vorherrschaft einer der beiden Parteien in Mexiko werden wird. Bis zum Abend dauerte der Kampf mit unverminderter Heftigkeit an.
Kund der Kandniirte.
Versammlung
fit Fauerbach v. d. fj.
bei Gastwirt Ioh. Becker am Sonntag den 8. März, nach- uiiitags 3 Uhr.
Tagesordnung: „Die Wahlen zur Ortskrankenlasse in Friedberg." _ *
Redner: Redakteur H i r s ch e l - Friedberg. _
Alle Landwirte, Gewerbetreibende und nationalgesinnte Arbeiter von Fauerbach, Ostheim, Münster, Hochweisel, Nieder-Mörlen und Langenhain werden zu dieser Versanmtt sung eingeladen.
yttut Tageszeitung, nttttitag. de» März Uli.
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Aus der Heimat.
* Friedberg, 6. März. '(Stadtverordnetensitzung-I Es fehlen: Beigeordneter Damm, Stadtverordnete Dietz und Langsdorf. Die Baugesuche des Heinrich Zöll, Neubau an der Mainzertor-Anlage, Th. Völker, Haus Gärtnerweg, P. Krausgrill, 1 Laden Fauerbacherstratze, A. Gärtner, Ein- ftiedigung, A. Aplanalp, Neubau, werden genehmigt. Die Verbreiterung der Einfahrt des Schlossermeisters Drott wird unter der Bedingung genehmigt, daß der Gesuchsteller die Kosten trägt. Die Ausdehnung der Straßenreinigung durch die Stadt: Von 1. April ab nimmt die Stadt die folgenden Straßen in die allgemeine Reinigung: Edelspfad, verlängerter Schlltzenrain, obere Liebfrauenstraße, Wilhelmstraße, sowie die Straßen im Stadtteil Fauerbach. Vergebung von Oel-Lieferungen: Es erhielt die Lieferung Adolf Schmidt für bl <M pro 100 Kilo, Voigtländer & Cronach für 52 M Pro 100 Kilio. Verpachtung von Grundstücken: K. Thomas II.-Fauerbach tritt in das Pachtverhältnis von Joh. Gg. Schmidt ein. An Gärtner Henze wird ein Stück Gelände am Wasserhaus für 1350 -M auf 12 Jahre verpachtet. Bei Auslosung von Obligationen werden gezogen: Litra O: Nr. 56 und 57 je 2000 M, Litra R. Nr. 162, 122, 41 je 1000 M, Litra S. Nr. 110;» 500 M. Mitteilungen: Die Häuserbesitzer am Haiugrabcn haben sich gegen die Entfernung der Bäume ausgesprochen und soll nochmals mit ihnen verhandelt werden. Antrag der Firma Fr. Megerle auf Kassierung einer Straße. Der Sitzung voraus geht um halb fünf Uhr nachmittags eine Ortsbesichtigung wegen des oben erwähnten Antrages der Firma Megerle. Gegen die Kassierung ist von 22 Grundbesitzern Einspruch erhoben und gleichzeitig eine Reihe von Belästigungen vorgebracht worden, die ihnen seitens der Firnm Megerle zugefügt wurde. Sie machen die Stadt für den an ihren Grundstücken entstehenden Schaden im Falle einer Kassierung verantwortlich. Beigeordneter Falk, Stadtverordneter Damm und Beigeordneter Windecker begründen eingehend die Schädigung die das öffentliche Interesse dadurch erleide. Die Stadtverordneten Oppenheimer, Leuchtgens, Füller und Busold find der Meinung, daß eine Schädigung durch die Kassierung nicht erfolgen würde, wenn der Firma aufgegeben würde, alle Belästtgungen zu unterlassen. Es wird gegen die Sttmmen der Beigeordneten Windecker, Falk und Stadtverordneten Damm beschlossen, diese Bedingungen zu formulieren und in einer dem- nächstigen Sitzung weiter zu verhandeln.
* Friedberg, 6. März. Am Mittwoch, den 11, März, wird Herr Professor v. vr. Diehl im Geschichtsverein in der Festhalle der Augusttnerschule über das Thema: „Der Untergang der Kirche auf dem Johannisberg" sprechen. Sowohl die Persönlichkeit des geschätzten Redners als auch der Gegenstand seines Vortrages sichern ihm eine zahlreiche Zuhörerschaft. Wir laden Mitglieder und Freunde des Vereins zum Besuche ein.
* Friedberg, 6. März. Dos Reichsgesundheitsamt beabsichtigt sich m Zukunft in verstärktem Matze mit der Erforschung der Maul- und Klauenseuche zu beschäftigen. Es soll zu diesem Zweck eiu eigenes Institut auf einer Insel d«r Ostsee angelegt werden, dessen Lage vollkommen« Gewähr dafür bietet, daß ein« Ausbreitung der Seuche von dort völlig «rusgeschloffen ist. Als das einzig« Verfahren, das bisher sich für di« Immunisierung gesunder und zur Heilung an der Maule und Klauenseuche erkrankter Tiere tatsächlich bewährt hat, ist das des Professors Löffler anzugrben. Leider verhindert der sehr hohe Preis des Präparats eine weitgehende Anwendung.
* Nicdrr Roc-bach, 6. März. Bet der am 4. ds. Mts. dahier stattgehabten zweiten Gemeinderatswahl winden gewählt: Heinrich Anton Jacobi I., Georg Ludwig Jakob Seipp, Philipp Friedrich Stetzer und Christian August Simon. Der bei der ersten Wahl gewählte Rentner Johs. Lang II., lehnte wegen vorgerückten Alters eine Wiederwahl ab, er gehörte dem Gemeinderat schon 27 Jahre an.
* Rodhcim v. d. H., 6. März. Baumftevler ttieben in der Nacht von Montag auf Dienstag im Garten des praktischen Arztes vr. Köhler ihr Unwesen, indem sie drei jung» Bäumchen abbrachen. Hoffentlich gelingt es recht bald, die Täter namhaft zu machen und zu besttafen.
* Rieder-Wöllstadt, 6. März. Bet einem unglücklichen Fall von einem Wagen brach sich der Arbeiter Schönberg ein Bein. Unwillen erregte es bei diesem Unfall, daß die Eisenbahnstation es glatt ablehnte, die Stationstragbahr« für den Verunglückten zur Verfügung zu stellen.
* Ilbenstadt, 6. März. Dte Königin von Bayern hat die
Gräfin Maria zu Leiningen-Westerburg-Altleiningen zur
Ehrendame des Theresienordens ernannt.
* Vilbel, 6. März. In dem Befinden des vor einer
Woche überfallenen Fahrburschen Simanowski fft eine Besse- rung eingctreten, die eine Hoffnung auf Wiedergenefung zu- läßt. Die polizeilichen Ermittelungen nach den Tätern, führten gestern zur Aufdeckung einer Spur die bis nach Seul- berg verfolgt werden konnte. Hier wurden auch zwei Per- sonen verhaftet. .
* Gießen, 6. März. Dem Haupkmcmn Firmenich. Kompagniechef im Infanterie-Regiment von Grolmann (Poln. Nr. 18) bisher Hauptmann im hiesigen Infanterie-Regiment. wurde das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüttgen verliehen.
* Gießen, 5. März. (Schwurgericht-! Als letzter Fall der diesjährigen 4. Schwnrgerichtstagung fand die Sache gegen die Dienstmagd Anna S ch ö n f e l d von Eberswalde, wegen Gifttnordverfuch an. Die Schönfeld, welche sternlos fft, kam auf Veranlaffung ihres Vormundes als junges Mädchen in Dienst einer Familie Meuser in Ockstadt bei Friedberg. 3 volle Jahre versah st, ordenllich und zur 8*- fricdenheit ihrer Dienstherrschaft ihren Dienst, bi» sie in der Rerson eines demTlrimke eroebenenManne» namens Weber-
von Ockstadt, auf die abschüssige Bahs gebrächt wurde. Weber verstand es, das Mädchen — mit dem er intimen Verkchr unterhielt — vollständig unter seine Gewalt zu bringen, sodaß es die ernsten Vorstellungen der Familie, das Verhältnis mit dem Weber zu brechen und wieder ordentlich zu werden, außer Acht ließ. Als die Familie Meuser nun sah, daß alle Vorstellungen nichts ftuchteten, entließen sie die Schönfeld auf Weihnachten vorigen Jahres aus ihrein Dienst. An dem Morgen des 23. Dezember, an dem die Schönfelü das Haus der Fmnilie Meuser verließ, glaubt« sie sich dadurch rächen zu müssen, daß sie in den für die Kinder der Familie Meuser bestimmten Kaffee, eine Onantität „Vitriol" schüttete. Rur dem Umstande, daß Frau Meuser beim Ausgicßcn des Kaffees merkte, daß etwas nicht in Orb- nung sei, war cs zu verdanken, daß ein größeres Unglück für die Familie verhütet wurde. Die Schönfeld, die alsbald verhaftet wurde, gestand auch ihren teuflischen Plan ein, und gab auf Beftagen an. daß ihr Weber angeraten habe, der Familie Meuser „eines anzuhängcu. Die heutige Vcrhand- lung gestaltete sich durch das Geständnis der Schönfeld sehr einfach. Ein Sachverständiger beknndete, daß die Onantität des, „Vitriols" nicht ausgereicht hätte, eine vollständige Zer- störung der Gesundheit des etwa Betroffenen hcrbciziifiih- ren, wohl aber genügt hätte, einen ernstlichen körperliche« Schaden zu verursachen. Nachdem die Geschworenen di» einzige an sie gestellte Schuldftage bejaht hatten, beantragte der Staatsanwalt mit Rücksicht auf die Gemeingefährlichkeit der Tat, eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren. Der Verteidiger Rechtsanwalt vr. Meuser, plädierte mit Rücksicht aus die Jugend der Angeklagten, auf ihr Geständnis und daß si« lediglich durch den schlechten Einfluß des Weber auf die abschüssige Bahn geraten sei, auf Gefängnissttafe zu erkenne». Das Gericht, das sich in seiner Urteilsbegründung int Wesentlichen den Ausführungen des Verteidigers anschloß, erkannte auch auf eine Gefängnisstrafe von einem Jahr vier Monaten 15 Tagen abzüglich einem Monat 15 Tagen Unter- suchungshast. Bei der Bemeffung der Strafe legte es dei Gefängnissttafe die in erster Linie zu erkennende Zuchthausstrafe von 11 Monaten zu Grunde. Die Angeklagte erkannt» die Strafe sofort an.
* Büdingen, 6. März. Die auf morgen Samstag, den 7. März l. Js„ angesetzte Versammlung der Bürgermeister des Kreises Büdingen, muß eingctretener Hindernisse wegen ausfallen.
* Frankfurt a. M., 6. März. Im Hausflur der Jordan- straße 61 erschoß sich in der gestrigen Nacht der 25jährige Elekttotcchniker Hubert Rieg. Ein Ingenieur, der ihni anscheinend die Waffe entnehmen wollte, erhielt dabei einen leichten Stteiffchuß in die Schulter.
* Frankfurt a. M., 6. März. Die Bavaria-Gesellschaft, Baniberg, hat gestern ihre neue Schiffahrtslinie Frankfurt- Aschaffenburg-Würzburg-Bamberg eröffnet. Das erste Schiff „König Ludwig HI.", ein Eismotorhook, ist gestern ftüh von Bamberg aus talwärts gefahren. Auf dem Mai, werden vorerst vier Boote fahren.
* Frankfurt a. M., 6. März. Kaufmann Herig, der ir dem neulich verhandelten Wucherprozeß zu einer längeren Freiheitssttafe vernrteiü und sofort verhaftet wurdet hat gegen das Urteil Revision eingelegt. Er selbst wurde gegen Hinterlegung einer Kaution von 12 000 M auf freien Fuß gesetzt.
* Frankfnrk a. M., 6. März. In der vergangenen Nachi entzündeten Nachtschwärmer auf der Zeis eine Anzahl Kein richtkisten, die bald in hohen Flammen auflodertcn unk mit ihrem wohlduftenden Inhalt die ganze Umgegend vor pesteten. Einer weiteren Gefahr wurde durch rasch herbei eilende Hilfe vorgebeugt.
* Frankfurt a. M., 6. März. Bei der Vergebung de: Fleischlicferungen für die städtischen Anstalten, gingen du Ochsenmetzger Firmbach und Borzner mit ihren Forderun, gen für bestes Ochsenfleisch um 43 Pfennig das Kilo unter dem Jnnungspreis herunter. Sie forderten 1,47 M, während der amtliche Preis 1,90 <M beträgt. — Und das große Publikum? — darf die hohen Preise weiter bezahlen.
Hessen-Nassau.
» Kriftel, 8. März. Die Gemeinderatswahlen für die britt« Klaffe brachten den vereinigten bürgerlichen Parteien den Sieg über die Sozialdemokraten, Der bürgerliche Kandidat erhielt 184, der sozialdemokratische 42 Stimmen. Aach in der zweiten Klasse unterlagen di« Sozialdemokralen: in der ersten Klaffe wurde Landwirt Klohmann mit 1Z Stimmen gegen Landwirt Thets gewählt, der 18 Sttmmen erhielt.
Neueste und Dralllnachrichten.
General Stößel gelähmt.
Berlin, 6. März. Der Verteidiger von Port Arthur hat einen Schlaganfall erlitten. Der tapfere Verteidiger von Port Arthur fft durch einen erlittenen Schlaganfall an der rechten Seit« gelähmt. Auch hat er an der Sprache Nachteile erlitten.
Revision im Prozeße Mielzqvski.
Berlin, 6. März. Im Mordprozesse MielzynSki Hai hje Staatsanwaltschaft gegen das Urteil Revision eingelegt.
* Heu- und Sttohmarkt. Es war nichts ungefähren,
Frankfurter Wetterbericht.
- Boranssag«: Meist trüb, Niederschläge, mild: stärkere west l iche Wind«. __
Verantwortlich für d«n politischen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg: für den lokalen und unterhaltenden Teil: Bernhard Lenz. Friedberg: für den Anzeigenteil: Karl Schmidt, Friedberg. Druck und Verlag der „Reuen Togcs- zeitmxrü. A.°G.. Kriedbera i. 2.


