Beilage zur „Neuen Tageszeitung.
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Dienstag, den 3. Mär; 1914.
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Grdcnirtane.
3. März. 1802 Heinrich Gräfe, Pädagog, geb. — 1871 Räumung von Paris.
Christlich nationale Arbfürrbfniraung.
Berlin, Anfang März 1014,
Dil' Warenhiiujcr veranstalten für diejenigen, auf di« solch«
' .'Nnilttel wirten, ,Miste Woch»".. Die, Soizaldemokratre, bei der gle.ch den Warenhäusern alles auf Massenwirkung berechnet ist, tut er diefen nach und veranstaltet ein« „Rote Woche", tn der auf das Kräftigste agitiert weiden soll. Die christlich.natio- nalen Bergleute aber sind ihnen zuvor gekommen und haben eine wackere „3chmorj-we,ß-rote Woche" veranstaltet. Ein« Woche lang fand an der Ruhr eine Hausagitation statt: Trepp «,ii. Trepp ab stürmten di« Getreuen und der Erfolg war: 2496 Neuaufnahmen, Zn dieser Zeit niedergehender Wrtschaftskon- junttur mit «inem Schlag« 2500 neue Mitglieder gewinnen, das i:t gewiß kein kleiner Erfolg!
Wir können diesen Gewinn nur aus der Erbitterung »er. stehen, die unter der ganzen Arbeiterschaft über gewisse katho- lüche Quertreibereien herrscht. Während jeder wahr« Freund des deutschen Bolkes sich über die all« Gau« unseres deutschen Vaterlandes durchziehend« groste christlich-nationale Arbeitcr-- tewcgung freuen sollt«, wird seit Jahren von einer «euren, aber rührigen Zahl von Katholiken, di« sich selbst di- „Integralen" nennen, von ihren Gegnern als „Uebcrkatholiken" gclcnnzsich. i-et werden, ein unausgesetzter Kampf gegen die tnterkonsesfionel. len christlich-nationalen tbewerkschaften geführt, Obwohl man festst elfen must, datz der Führer dieser „Integralen", der ober- schlesische Gras Oppersdorfs, Leiter eines interkonfessionellen Bauernvercins ist und im preuhischen Herrenhaus« einer inter. konfessionellen Gnippe angehört, wird trotzdem den Arbeitern unausgesetzt das Gefährliche des Zusammenseins beider Konfessionen vor Augen geführt. Zeitweise schien es, als wenn Fürstbischof Kopp seine alt« Feindschaft vergessen habe, aber ein Schreiben, das sich gegen den Bischof Schult« von Paderborn richtete, stammt die alt« Gegnerschaft wieder auf. Für di« christlich.nationalen Gewerkschaften ist dabei wenig zu tun. Wenn die Bischöfe vor. aller Oeffentlichkett gegen einander Stellung nehmen, wenn di« „Integralen" di« Zentrumspreffe uud den Volksoerein für das katholische Deutschland befeinden, io wird dadurch di« christlich-nationale Bewegung, die mit Par- >o Politik nichts zu tun hat, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Sie hat unter de» führenden Politikern des Zentrums genau solche entschiedenen Frcurrde, wie unter den führenden Ratio. alliberalen fBassermannf und unter den führenden Konserva- linen (Graf Earmer): sie hat Fr«und« und — Feind« tn allen Parteien, Und wen» sich in den letzten Wochen wieder «inmal ein grostes Zeitungsrumoren erhob, so hat der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter darauf di« schönste Antwort gegeben: nron nutzt« di« berechtigt« Empörung der Arbeiterschaft, man nutzte den öffentlichen Kampf, der wieder ei,«mal di« Aufmerksamkeit jedes Z«itungsl«sers auf di« grost« Bewegung lenkt«, cazu, um tn treuer Kleinarbeit di« Zahl der Mitglieder zu meh. ren, Bor Jahren wurd« ein Wort des Führers der Ruhrkohlen- industri« viel besprochen, das Wort des Herrn Kirdorf: „Die christliche Arbeiterbewegung ist schlimmer wie di« sozialdemo- kratische". Man sah darin nur den Ausdruck Kurzsichten, einsei. tigen Unternehmertums, Weil man di« christlich-nationale Arbeiterbewegung schlecht als „vaterlandslos" bekämpfen kann, so deucht sie gewissen Unternehmern ärger als di« soziakdom«. kr« tische zu sein, gegen die man die Staatsmacht »u Hilf» rufen
kann. Aber es liegt noch ein anderer Grund zu solchem Wort für Herrn Kirdorf vor: der Gegensatz der Weltanschauung, Und dieser Gegensatz der Weltanschauug kann ein« betörte Eroststadt- masie genau so zum „Mosicnstreik gegen die Landeskirche" führen, wie sie in den Kreisen der Besitzenden schärfst« Ausdrücke gegen ein« Bewegung vcranlastt, dt« es wagt, sich christlich zu nennen. Herr Kirdorf ist aus der evangelischen Kirche ausgetreten und gehört keiner kirchlich» Eemeinschft mehr an. Und Feindschaft von solchr Seite must getragen werden, sie ehrt,
Reinhard Mumm,
vrrZuIkmnitnichliis! der rfrijteftfljenben |)arlrifn.
S, & H, Köln, 1. März 1914.
Vor einer äußerst zahlreichen Zuhörerschaft sprach heute hier der frcikonservative Landtagsabgeordnete v. K a r - d v r s s über den
Zusammenschluß drr rechtsstehenden Parteien.
Die Versammlung wurde mit einer Ansprache des Vorsitzenden eröffnet, die in ein K a i f e r h o ch ausklang. Das letzte Jahr, ein Jahr der Jubiläen und Feste hat mit einem Mistklang geendet. Alles was mit Zabern zusammcnhängt, läßt unser Blut schwer in den Adern rollen. Das letzte Jahr der Jubilänmsregierung des Kaisers war betrübender als je ein Jahr seit der Gründung des deutschen Reiches, Der Mangel an nationaleni Gefühl, der durch weite Kreise hindurchgegangen ist, macht dieses Jahr zu einein der schmerz- lichsten der neueren deutschen Geschichte. Es ist der Kampf der P a r te i e n, der die Axt anzulegen droht an unsere staatliche Größe und nationale Wohlfahrt. Nicht an allen Stellen ist das Auge offen für die Mittel, mit denen all diese Erscheinungen bekänipst werden können. Die Ursache des Streites liegt in dem Zustandekommen der 9)e;d£fmanj- reform von 1909. Unverständlich und unbegreiflich ist es, wie man die Stellung der einzelnen Parteien zum Ausgang einer derartigen politischen Entwickelung nehmen konnte. Seit jenen Tagen hoben wir das Bündnis der Freisinnigen init den Sozialdenwkraten und das der Nationalliberalen mit dem Freisinn. Gegen letzteres könnte man nichts ein- wendcn, wenn es dazu geführt hätte, die Parteien nach rechts zu führen, den Gegensatz zur Sozialdemokratie zu verschärfen und zu vertiefen. Aber das Gegenteil ist eingetreten. Die Nationalliberale Partei ist nach links gezogen worden und auch in der Nationalliberalen Partei fängt man an, sich darüber klar zu werden, daß die Dinge so nicht weitergehen können. Die Rede des Landtagsabgeordnetcn v. Röchling bei der ersten Lesung des Etats im preußischen Abgeord- »etenhause hat viel gut gemacht, was von der Nationnllibe- ralen Partei in den letzten Jahren gefehlt und gesündigt worden ist. Sie hat den Gegensatz klar hervortreten lassen, der zwischen der Nationalibecalen Partei des Abgeordnetenhauses und derjenigen des Reichstages besteht. Der Nationalliberalen Partei inuß es sehr zum Vorwurf gemacht werden, daß die in der Zaberner Angelegenheit mit der Sozial- denwkratie zusammengegangen ist. Die bürgerlichen Parteien müssen sich klar sein, daß, wenn sie mit der Sozialdemo- kratie Politik treiben, die Sozialdemokratie schon durch ihre nume-tsche Stärke die Führung hat und die bürgerlichen Parteien die Angeführten sind, — Der Redner ging dann auf einen Artikel der „Kölnischen Zeitung" ein, in dem von einer Vereinsamung der Konservativen in einschneidenden
Fragen die Rede ist. Diese Vereinsamung hat uns in ;vi Zaberner Angelegenheit wehe getan, aber sie hat mij auch mit Stolz erfüllt, denn sie zeigte »ns, daß dir großen In!er. essen des Vaterlandes letzten Ende? allein bei den KonUr- vative» gut aufgehoben sind. Gerade die Ereignisse des letzten Jahres sollten die Nationallibcrale Partei zur Einkehr mahnen. Niemand wird von ihnen ein Aufgeben ilnrs Pr« grainms verlangen. Sie brauchen nur zu ihrem alten Pro- giamm zurückzukehren aus der Zeit, wo Bciiiiigscn und Miguel ihre Führer wareii. Wem, die Nationalliberalc Partei daniit krebsen geht, daß der alle Zolltaris ihr W. i sei, so wird sie das Zustandekommen des neuen cmii,: ,mi allein dein Umstande zu verdanken haben, daß die Lentsäie Reichspactei sich dafür eingesetzt hat und einen gr> gen Teil der Konservativen zu sich zog. Ter Redner Ki ;l :tc dann den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands, de, ans einen, Auswandererland, das Deutschland vorher gewesen, ein Ein wandererland gemacht habe. Wir haben, so betont: der Red- ner, diesen Wohlstand gefördert zusammen mit der National- liberalen Partei und ich will hoffen, daß diese Partei für die Erhaltung unserer Wirtschaftspolitik auch ferner eintritt, wie sie dies bisher getan hat. Daß sie gewillt ist, das- zn tun, ist durch den Antrag v. Röchling im Abgeordnetenhanse dargetan worden. Die Nationalliberale NcichstagSsraktion unter Bassermann soll sich geweigert haben, eine solche Vorlage im Reichstage zu vertreten; wir hoffen aber, daß wir die Nationalliberale Partei auf ihrem Platze finden werden. Wir haben unsere Politik gemacht im Sinne eines Ans- gleiches der agrarischen Interessen im Osten und der industriellen Interessen im Westen. Schmerzlich berührt daher die Stellung der „Kölnischen Zeitung", eine? angesehenen Organs der liberalen Partei, ,,, den Konservativen, Bis- in die Reihen der Freikonservativen hinein hat inan sich gefreut, daß in Jerichow die rote Fahne herlintergezoge» worden ist. Aber was sagt dazu die „Kölnische Zeitung": Das Ergebnis hat zwei Gesichter. Auf der einen Seite kann nia» wohl damit einverstanden sein, daß die Bäunie der Sozialdemokratie nicht in den Himmel wachsen, auf der anderen Seite aber rückt der Sieg der Konservativen dem schwarz- blauen Block wieder in erreichbare Nähe, Das Märchen vom schwarzblauen Block ist nichts anderes als die Spekulation auf konfessionelle Gegensätze. Es ist eine bodenlose politische Brunnenvergiftung, wenn man den Konservativen Stricke zu drehen sucht, wie das die Gegner heute versuchen. Ich bedauere noch heute den Verfall des Blockes voin Jahre 1909. Die Schuld liegt aber nicht bei den rechtsstehenden Parteien, auch nicht bei der Liberalen Partei, die liegt beim Fürsten Bülow. Es war ein verhängnisvoller politischer Fehler, zn versuchen, im Reiche unter gänzlicher Ausschaltung des Zentrums zu regieren. Diesen Fehler hat Bismarck nie ge- macht. Er war klug genug, immer wieder den Weg zum Zentrum zurllckzuftnden. Die Vorwürfe, die uns in den letzt vergangenen vier Jahren gemacht worden sind, haben aus weite evangelische Kreise einen nachhaltigen Eindruck gemacht. Wir haben zu diesen Erscheinungen nicht geschwiegen lind werden auch nicht schweigen, Der konfessionelle Friede kann nur aufrecht erhalten bleiben, wenn an der Friedens- linie nicht gerüttetlt wird, mit der der Kulturkampf abge- schlossen wurde. Gewiß, die katholische» Kreise haben noch manche Wünsche, so z, B. empfinden es hs« Katholiken schwer
Zum Pflugeisen.
Roma» von M, Prigge-Broor.
36 (Fortsetzung).
Glücklich in seiner Liebe, gestützt von seinem starken Arm, ging sie ohne Furcht und Zagen dem neuen Leben entgegen, das ihr verheißungsvoll zulächelte. Vermißte sie nie- manbe,,? Heinz hoffte es.
Er wußte nicht, daß im Herzen des geliebten Mädchens die Sehnsucht nach der Mutter, die sie verloren, aufgetvacht war. Seit Marp liebte, bedauerte sie die Arme, doch davon sprach sie nicht zn Heinz. Sic hatte die Empfindung, daß er sie nicht verstehen könne, wie der Verstorbene nicht verstanden hatte, daß sie sich allem Geschehenen zum Trotz noch der Mutter sehnte. Wenigstens an ihrem Ehrentage hätte sie sie gerne bei sich gehabt.
Der Tag brach an. ein wolkenloser Jnlitag, bell schien die Sonne vom Himmel. Sie bestrahlte das Atelier, das Heinz zur Hochzeitsfeier hatte schmücken lassen, mit ihrem lichten Glanz,
Dos große Zimmer war i» einen Palmenhain verwandelt, blähende Myrthenbämnchen «msäumten den Gang, der von der EingangStür z» dem an der Hanptwand errichteten Altar führte. Mit Orangen und Myrthenblüten lvar auch der Altortisch bestreut, Wachskerzen brannten. Heilige Weibe log über den: Raum, in dem var einigen Wochen erst Garen- »cs Totenfeier statigefunden hatte.
Dachte Marv an diese Feier? Sie schauerte zusammen »nb wurde bleich, als sie an ihres Bräutigams Arm das Atelier betrit.
Am Altar wartete der Pastor, die Freunde ihres Vaters umstanden ihn, zur Seite schluchzte die Hofrätin i» ihr Tuch, Hoch aufgerichtet schritt Jobst Heinrich Sebald heran, legte in des Priesters Hand den Trenschwnr ab und vmfaßte mit seiner markigen Rechten die bebende, zarte Mädchenband,
»Und er soll Dein Herr sein", sprach der Geistliche,
Mary neigte demütig das Haupt. Ihre Tränen flössen. Halb obnmächtig lehnte sie, nachdem die Zereino- nie beendet, im Arme ihres Gatten.
Heinz zog sein junge? Weib an seine Brust, ein stilles Gelöbnis, sie glücklich zn machen in seinem Herzen.
Nur acht Tage verweilte das junge Paar auf der Hochzeitsreise. Mary, noch angegriffen durch den Tod des geliebten Vaters, ertrug die Reisestrapazen schlecht, Heinz sehnte sich nach dem Pflngeisen. Dennoch waren es glückliche Tage, die die Beiden am Ufer des EomoseeS verbrachten. Zwar brannte die Sommersonne hernieder, in den großen Hotels war es leer, dafür spendeten die schattigen Gärten abendliche Erquickung.
Goldene Orangen hingen zwischen grünen Zweigen, die winzigen Blüten versandten berauschenden Duft, auf den Beelen blühten Sommerblumen, leuchtende Pelaroznien, ticfdunkle Betunien und purvurrot- Kaunas, Dazwischen hingen an hochstämmigen Sträuchern vereinzelt noch Edel- rosen, deren schönste Exemplare an Marys Brust vcr- wclften.
„Weil Du, selber einer Rose gleichst", behauptete er verliebt, Don fern grüßten die Berge, zierliche Boote schaukel- ten ans dem See, alles um sie her atmete Leben, und zu neuendem, berauschendem Leben geweckt, ruhte Mary an ihres Gatten Brust,
„Wenn uns der Papa so sehen könnte!" sagte sie oft z» ihrem Manne.
Doktor Heinz hätte dem Freunde gegönnt, noch das Glück seine? Kindes zu sehen, sonst war es ihm recht, sein süßes Weib mit niemandem zu teilen. Er liebte sie von Tag zn Tag mehr.
Die Sommersonne sandte ihre heißesten Strahlen zur Erde, am Comosce wurde es drückend schwül. Heinz drängte nach Hause, wo seine Arbeit ihn erwartete. Als Ehemann I wollte er schlenniaft lein Eramen bestellen. Eine Depesche >
benachrichtigte die Seinen einen Tag vorher von seiner Rückkehr.
Er iMllte Rosemarie Gelegenheit geben, alles zn den, Empfange seiner Frau zu bereiten, wenn er sich auch nicht entschließen konnte, ihr mit einer Bitte zn nahen.
Das junge Paar reiste in Etappen. Mary fühlte sich nicht ganz wohl, die Hitze liege ihr in den Gliedern, meinte sie. Sonst hätte sie Sommer und Sonne geliebt und nicht genug von der letzteren bekommen können, jetzt schmiegte si< sich wie ein welches Röschen an ihren Heinz.
Er war erschrocken und sprach davon, einen Doktor zu rufen. Die junge Frau lachte ihn ans.
„Ich bin das Reisen nicht gewohnt und sehne mich nach Ruhe. Bedenke mein Leben in der letzten Zeit, nein, in den letzten Jahren. Seit meine Mama von uns ging, habe ich kein rechtes Zuhause gehabt."
Sie stockte plötzlich und sah verstohlen ans Heinz. Et war das erstemal, daß sie der Verschwundenen gedachte
Heinz machte ein unbehagliches Gesicht. „Im Pflug eisen wird Deine Heimat sein", antwortete er nach ein«! Weile, „ich hoffe. Du wirst Dich glücklich fühlen."
Marys Gedanken flogen dem Ziele der Fahrt voraus. Sie sah das alte Patrizierhaus leibhaftig vor sich, Hein; hatte ihr viel erzählt, so daß sie mit den Verhältnissen betraut war.
„Am meisten fteue ich inich ans Dein Jngendziimner" begann sie aus ihren Gedanken heraus. „Das läßt Du um für die Sacken aus Papas Atelier. Bin neugierig, ob de, Platz ausreicht, olles unterzubringen. Du sagst, bei Euch Um sonst fein Zimmer frei?"
„Frei nicht, aber Zimmer genug", beruhigte er sie. „Der ganze Oberstock steht seit vierzig oder fünfzig Jahren leer. Dos heißt, niemand wohnt in den großen Zimmern, d,e noch mit Urväterhausrot angesüllt sind,"
(Fortsetzung folgt).


