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ficht igt metben. Man kann es daher verstehen, daß di« großen Interessenten der (Eröffnung der Kanäle mit Sorge entgegen» sehen, denn die Tarife scheinen zu hoch veranschlagt zu sein. Der Mittellandkanal, der Hannover mit der Elb« verbinden soll, muß endlich kommen. Das Projekt, Ost. und Westpreußen von der Aieichsel mit Oder, Elbe und Weser zu verbinden, ist von erheblicher Bedeutung, so daß man nicht daran Vorbeigehen kann,
Minister v. Breitenbach: Für die Bemessung der Be» fahrungsgebühren der Kanäle ist die Hohe unserer Eisenbahn- laris« entscheidend. Es haben eine Reihe von Eisenbahntarif- ermäßigungen, auf die im Lande großer Wert gelegt wurde, stattgefunden, aber an dem Tarif im allgemeinen ist nicht gerüttelt worden. Rach unseren Feststellungen haben die Wassertarif« vielmehr eine sinkende Tendenz, Die Stellungnahme der Regierung gegenüber der Bemesfung der Tarife ist also «in« zutreffende. Nach Ablauf eines angemessenen Zeitraumes wird di« Regierung dennoch in ein« Nachprüfung der Tarife eintre» ten. Es ist richtig, daß sich der Wafserstraßenbeirat Berlin- Stettin fiir eine Ermäßigung der Gebühren aus dem Eroßfchis. sahrtsweg Berlin-Stettin ausgesprochen hat, aber der Eefamt- wafferstraßenbeirat hat sich auf den Standpunkt der Regierung gestellt. Ein ganz befonderer Vorzug des Eroßfchiffahrtsweges Berlin-Stettin gegenüber dem konkurrierenden Schiffahrts- wcg« Berlin-Hamburg ist hier völlig außer acht gelasien worden, nämlich daß di« Wafferftandsverhältnisi« auf dem Kroß, schifsohrtswege so beständig sind, daß der Verkehr fast das ganze Fahr hindurch stattfinden kann, während der Schiffahrtsweg Berlin-Hamburg zeitweise völlig mottgesetzt ist. Die Verbindung der masurischen Seen mit der Weichsel ist «in hochbe. tsameo Projekt, Selbst unter den Befürwortern besteht I -dinge ein Zweifel darüber, ob der Kanal bei Eraudenz bei Thorn enden soll. Der Wasserweg würde 466 Kilo- r lang sein, wovon nicht weniger als 370 Kilometer anßer- •!') der Teen liegen. Ob man mit dem herausgerechneten sienbetrag von etwas über 90 Millionen Mark auskommen in, muß erst noch nachgeprüst werden. Von großer Bedeu- ng ist auch die Frage der Weichselregulierung. Aber die ^.hisfahrtsverhältniss« auf der Weichsel werden solang« unbe. friedigt bleiben, solange nicht Rußland bereit ist, die Berhält- nisie auf der russischen Weichsel zu regeln,
Abg. Frhr, v, Maltzahn fkons,): Die Wünsche des Abg. Hippmann gingen im ganzen auf die Vorlage einer neuen Ka- nalvorlagc in einer Zeit, wo diese Frage gar nicht spruchreif ist. Di« Ausführungen des Abg, v, Woyna über di« Anlage elektrischer Kraftanlagen erscheinen nicht abwegig. Fm Fnteresse des Mittelstandes müsien aber bei der Anlage von Ileberland. zentralen nicht nur die großen Firmen, sondern di« kleinen zu den Fnstallationsarbeiten herangezogen werden. Es gehört doch tatsächlich ein großer Akut dazu, gleichzeitig den Bau neuer Kanäle und die Herabsetzung der Tarife zu fördern. (Sehr richtig! rechts). Man wird doch erst einmal sehen müsien, ob di« wirtschaftliche Ausnützung «in« solche Tarisherabsetzung rechb- fertigt. Die hohen Kosten für die Regulierung der westlichen Kanäle rechtfertigen auch höher« Tarife, Der Rhein-Weser- Kanal ist erst probeweif« in Betrieb genommen worden, da kann man doch nicht schon «ine Aendcrung verlangen. Ein« Herabsetzung läßt sich immer noch cinführen, ein« Heraufsetzung, daraus wies de, Minister schon hin, würde ganz unmöglich sein. Beim Bau neuer Kanäle muß in erster Linie di« wirtschaftlich« Fntensivität des Landes in Betracht gezogen werden. Wir halten Kanäle für notwendig und wünschenswert, da wo ein wirtschastliches Bedürfnis vorliegt, nicht aber bloß um zu bauen. Ehe man die Regulierung der Mosel-Saar erneut fordert, soll mau doch abwarten, ob di« Eijenbahntarifcrmaßigung den Wünschen des Mofel-Saaiieorers gerecht wird, Schis, fahrtsabgaben müsien sein, um dadurch die natürliche» Wasier- wegc zu erhalten und zu verbesiein. Die Mainkanalisierung muß weiter durchgeführt werde». Wir hoffen dadurch auch, if dem Rhein Schissahrtsabgaben erheben zu tonnen, anders inten wir einer Regulierung des Rheins von Mannheim > Bafel nicht zustimmen. Wir freuen uns über das Keil hen der Industrie und sind gern bereit, an den Borausfetz. gen mitzuarbeiten, die zu ihrem Kedeihen notwendig sind, Abg, Schreiner (Ztr.): Ein« Mosel-SaavRcgulievung t unbedingt nötig. Schon zum sechstonmal trete ich dafür ein. Abg, Dr, Röchling (Ratl.): Der Herr Minister hat es iüder abgclehnt, die Tarif« schon jetzt nachzupriifen, Di« Ausführungen des Abg, v, Maltzahn über die Schiffahrtsabgaben können wi, nicht billigen, Bon der Staatsregierung erhoffen wir «inen beschleunigten Ausbau der Wasserstraßen, Für di« Kanalisierung der Mosel und Saar werden wir solange ein. treten, bis uns der Herr Minister in einer Denkschrift nachweist, daß di« wirtschaftlich«,, Verhältnis« sie unnötig «rschei- nen lacssn.
Minist«r der öffentlichen Arbeiten v, Breitrnbach: Di- Regierung hat richtig gehandelt: wenn sie das Reichsgesetz über die Schissahrtsabgaben, das aus preußisch Initiative zustande gekommen ist und sich aus dem wasserwirtschftlichn Ke. setz vom Fahre isvä aufbaui«, zur Durchführung brachte. Di« Frag« der Aiosel- und Saarlanalisicrung habe auch ich selbst noch vor wenigen Fahren als vom technischn und finanziellen Srand,-unkte aus schlüssig gehalten, Ab-r die Berhältnisie ha- den sich völlig verändert. Bei einer Nachprüfung des damaligen Kostenanschlages würde sich jetzt Herausstellen daß die Kosten erchblich größer wären, afs veranschlagt, Bor allem aber wird die Regierung in dem Augenblick, wo der Rhein. derne-Kanal endgültig dem Betrieb übergeben wird, ihr« um- ßissenve Tarisermöß-gung durchführen, di« ich im vorigen Fahr kn gekündigt Hab« und deren Verwirklichung heute nichts mehr tot Wege steht. Es würden sich große Einnahmcaussäll« ergeben, wen» man neben der Tariscrmäßigung di« Mosel, und Saarlanalisierung durchsllhrtc. Und außerdem würben di« beiden Elröme doch nicht mutieren. Auch der Chef des Kene- ralftobes hat auf di« Bitk«, die Mosel- und Saarkanalisalion B» unterstützen, ablehnend geantwortet und erklärt, solange unser Eisenbabnsystem nicht allen Bedürfnisien für Kriegszwecke entspräche, müßten erst die Eisenbahnen ausgebaut werden. jSBlr sind jetzt im Begriff, «in« neu« zweigleisiae Bahn nackt s».«
llteue Tageszeitung. Mittwoch, oen 25. Februar LSI«.
Westen zu bauen und werden dadurch den Bedürfnissen der In. dustri« des Saar, und Mofelgebietes voll Rechnung tragen können, Ueber den Ausbau des französischen Kanalsystems sind wir vollkommen orientiert. Ich glaube nicht, daß man daraus Schlüsse auf die Notwendigkeit der Saar- und Moselkanalisierung ziehen kann. Für die Regierung ist das Jnteresie des gesamten preußischen Staates maßgebend. Den Interessen des Rhrinlandes dienen wir durch die geplante Tarifermäßigung in eminentem Maße.
Abg, Dr, Elattfelter (Ztr,): Die ablehnende Haltung des Ministers ist zu bedauern. Der Ausbau der Mosel und Saar ist notwendig,
Abg, Dr, Herwig (Rail.): Ein« Beibilligung des Mas. senbezugs ist doch von großem Nutzen für die Volkswirtfchaft, Es geht nicht an, das Saarrevier deshalb schlechter zu stellen, um dem Ruhrrevier kein« Konkurrenz zu bereiten,
Abg, Frhr, v, Steinaeckcr (Ztr,): Di« Kanalisier»,«! der Mosel und Saar ist notwendig
Das Haus vertagt sich,
Donnerstag 16 llhr: Fortsetzung, — Schluß ’/,5 Uhr,
Deutsches Reich.
:: Pine Liga zur Verteidigung Elsaß Lothringens. Die Gründung einer „Liga zur Verteidigung Elsaß-Lothringens" der Abgeordnete aller Parteien beitreten werden, soll in Straßburg morgen Donnerstag auf Anregung des elsaßlothringischen Reichs- und Landtagsabgcordncten Hauß statt- finden, Mitglieder können sämtliche elsaß-lothringische Vür- ger werden. Der Zweck der Liga soll sein, den Widersachern Elsaß-Lothringens außerhalb des Parlaments energisch entgegen zu treten und alle falschen Gerüchte, die über das Land verbreitet werden, vor dem Strafrichter klar zu stellen. Es soll sich vor allen Dingen um die Richtigstellung tendenziöser Ersiudungen handeln, die geeignet sind, das Ansehen Elsaß-Lothringens und seiner Bewohner in den Augen Alt- dcutschlands hcrabzusehen,
:: Die erste Nachtfahrt des Luftschiffes „Sachsen". Das Luftschiff „Sachsen", das, wie bekannt, im Dienst der Marine fährt, hat gestern seine erste Nachtseefahrt absolviert. Ter Luftkreuzer passierte gegen 3VSj Uhr morgens Cuxhaven auf einer Fahrt nach Helgoland, tauschte Lichtsignole aus und kehrte aus der See um 6 Uhr morgens heim. Um 8 V 2 Uhr vormittags landete das Luftschiff wieder glatt vor der Halle in Fuhlsbüttel.
:: Zu dem Grubenunglück aus Zech« „Viktoria". Das Unglück aus der Zeche „Viktoria" in Kupferdreh, wo gestern morgen mehrere Bergleute durch rechtswidriges Benutzen eines blinden Schachtes verunglückt sind, hat bereits ein Opfer gefordert. Einer der Bergleute ist heute vormittag im Krankenhaus Berginannsheil in Bochum seinen schweren Verletzungen erlegen.
Belgien.
:: Streikkrawall in Brüssel. Der gegenwärtig in der belgischen Hauptstadt herrschende Chausfeursweik gab Anlaß zu einem Straßenkrawall. Die Ausständigen kainen von einer Versammlung im sozialistischen Vereinshause und begegneten einer von einem Streikbrecher geführten Automobildroschke. Sie zwangen den Wagen zum Halten und holten den Chauffeur von seinem Sitz. Als dieser sich mit einem Revolver gegen die Mißhandlungen wehren wollte, wurde er verprügelt und das Automobil vollständig zertrümmert.
Rußland.
:: Botschafter von Giers Nachfolger Ssasvnows? In
gewöhnlich gut unterrichteten russischen Kreisen Konstantinopels wird versichert, daß die Ernennung des Botschafters vcn Giers zum Nachfolger des Minister des Aeußeren Ssa- sonow gegen Ende März stattfinden werde, v. Giers kehrt Anfang nächsten Monats wieder nach Konstantinopel zurück. Das Kriegsschiff „Colchilde" wird ihn nach Odessa abholen. Er dürfte noch einen Monat die Geschäfte der Botschaft führen. Der gegenwärtige russische Geschäftsträger Gulkewitsch soll zum Nachfolger von Hariwiegs in Belgrad ausersehen sein.
England.
:: Die Ankunft der südafrikanischen Arbeiterführer. Die
südafrikanischen Arbeiterführer sind entschlossen, der Regierung die größtmöglichsten Schwierigkeiten zu machen. Gestern waren bis um 1 Uhr sämtliche Passagiere der „Um- gcni" an Land gebracht, mit Ausnahnie der Südafrikaner. Eine Deputation englischer Arbeiter, die mit Erlaubnis der Reederei an Bord gegangen war, versuchte die Südafrikaner zu überreden, das Schiff zu verlassen und gutwillig an Land zu gehen. Sic weigerten sich anfangs entschieden und verlangten mit dem Schiss wieder nach dem Kapland zurllckge- bracht zu werden. Den Bemühungen der englischen Arbeiter- sührer ist es gelungen, ihre südafrikanischen Kameraden zur Landung zu bewege». Sie landeten um 3,10 Uhr nachmittags in Gravescnd rind reisten in Begleitung der Deputation sofort nach London weiter.
Mexiko.
:: Zur Erschießung des Engländer» Benton. General
Villa telegraphiert, kein Ausländer sei getötet worden mit Ausnahme von Benton. Dieser habe, nachdem das Kri.'gs- gericht sein Urteil gefällt, gestanden, er sei niit der Absicht gekommen, Villa zu ermorden. Tatsächlich habe Benton auch während der Unterredung nach der Hüstentasche gegriffen. wo der Revolver verwahrt war. Indessen sei Villa ans der Hut gelvesen. Carranzas Sekretär drahtet, Car- ranzn erklärte Bentons Hinrichtung für vollständig legal. — Staatssekretär Bryan sucht Näheres über den Verbleib des Dentsch-AmerikanerS Busch in Erfahrung zu bringen, der in Ehihnahna als Spion interniert sein soll.
Seile L
Kund der Landwirte.
Zwanglose Zusammenkunft
am Donnerstag, den 2k. Februar, abends 8 Uhr, in
Niedrr-Grirndach
bei Gastwirt Werner (zuin grünen Baum).
Die Herren Landtagsabgeordncter Dr. v. He > m 0 > Ad. H e n s e l und Hirsche! werden anwesend sein.
Um recht zahlreiche Beteiligung wird gebeten.
Ans der Lieimat.
* Friedbcrg, 25. Febr. Wenn auch der gestrige Pferde, markt anfangs kein flotter zu nennen war, so trat doch gegen Mittag eine Besserung ein. Es war durchschnittlich gutes Pferdematcrial vorhanden und es wurde lebhaft und gut gebandelt. Eine hiesige Pferdehandlung hat '26 Pferde ver- kauft. Gegen ein llhr mittags war von dein Pferdenwrkt nicht mehr viel zu merken und spüren und langsam begann der Karnevalstrubel in Erscheinung zu treten. Halbv.üch- sige Kinder konnte man nur anfangs sehen, späler kanien auch erwachsene Maskierte. Das rechte Trottoir der Kaiser- straße war nicht breit genug, »m den Verkebr bewältigen zu können. Es herrschte ein Gedränge und Geschiebe, daß man wenn man darinnen steckte, nicht mehr Herr über sich selbe! war. Man mußte sich dahin bewegen, wohin es der Menge gefällig war. Hier knallte auf dem Rücken eines Passanten die Schweineblase, dort die Pritsche. Eine holde Kleine konnte wegen allzuviel geworfenen Konfetti ja gar nicht mehr aus den Augen sehen. Das herrliche Frühlingswetter hotte viel dazu bcigetragen, daß Männlein und Wciblein sich so recht der FaschingSstimniung Hingaben. Den Höhepunkt erreichte der Fasching am Abend mit den Maskenbällen. Beide Bälle sollen sehr gut besucht gewesen sein. Man amüsierte sich gut und gab sich in aller Ausgelassenheit Prinz Karneval hin. Der Aschermittwoch blickte mit trübem Gesicht in die Lokale und Gassen, als die letzten den Heimweg antraten. Der kalte Wetterunischlag ist von manchem erhitzten Kopfe ganz empfindlich wahrgenommen worden.
* Friedberg, 25. Febr. Der heutige Schweinemarkt war gut besucht und der Absatz ein ftolter. Ferkel kosteten je nach Größe und Qualität 35—60 <M. Von Rodenbach allein waren 85 Ferkel aufgetrieben und wurden diese sämtlich verkauft.
* Schwalheim, 25. Febr. Vergangenen Samstag brach hier in einem Anwesen durch Ueberkochen eines Topfes mit Oel ein Brand atis, welcher jedoch durch dar tatkräftige Ein- greifen der Feuerkvehr keine weitere Dimensionen annah,n Ein Feuerwehrmann zog sich hierbei eine kleine Handver- drehunq zu.
* Butzbach. 25. Febr. Major Mathies, der früher« K»nt- mmrdeur des Butzhocher Bataillons, wird nach Beendigung seine» mit der türkischen Mikitärvenrxittung eingegangenen Vertrages wieder zur deutschen Armee zurückkehren. Er ist im gwtscherr bei der türkischen Armee »um Oberst aufgerückt.
* Gießen, 25. Febr. Der Fuhrmann Schnabel, ein verheirateter Mann, kvelcher der Arbeit gerne ans dem Wege gebt, schoß heilte Morgen beim Nachhausegeben vom Maskenball auf ein Mädchen und traf es in das Genick. Die Verwundete wurde in die Klinik gebracht.
* Gießen, 25. Febr. Der schon erwähnte Geschäftsbericht der Gewerbebank Gießen weist für 1913 einen Reingewinn von 87 168.13 M auf. Der Aufsichtsrat schlägt vor. denselben wie folgt zu verteilen: Haupirelervefond 9484 ,W- Reservefond II 4000 <M,, 6!/•>% Dividende an die Mitglieder 72 801.42 M, auf neue Rechnung vorzutragen 882.71 Jt. Summa 87 168.13 In dem Berichtsjahr ist die Bon in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung „mgcwan- delt und die Haftsumme der Mitglieder für jeden Geschätts- antcil auf 2000 M festgesetzt worden. Bei der großen Zahl der Mitglieder ist trotz der Beschränkung der Haftvfticht die Hafffumme so bedeutend, daß sie die Gesamtsumme oller fremden Gelder deckt. Ans der vergleichenden Ueberstchl der Resultate der Bank seit ihrer Gründung ist interessant, zu ersehen, wie sich der Gesamtumsatz der Bank gestaltet bot. Er betrug: im Gründungssahr der Bank 1859 47 013 M im Jahre 1864 1 427 241 M, im Fahre 1896 10 593 914 und erreichte seinen höchsten Stand 1910 mit 61 412792 kk Dur 4 die allgemeine schlechte Geschäftslage. den hoben Reichsbankzinsfuß und namentlich durch die hi,- gänzlich darniederliegende Bautätigkeit sank der Gesamtumsatz in den letzten drei Jahren um zirka 10 Millionen, nick 51975066 M im Jahre 1913. Ans dkm Anfficbtsrat schi-i^" statniengeniäß aus die Herren: Hermann Eick>enaner, G's> Jnsstzrat Rechtsanwalt I>r. Gutfteisch, Wilhelm Herbert Louis Kattrein und Kommerzienrat Adolf Noll. Dieselbe» sind wieder wählbar. Die Generalversammlung findet it.itt Donnerstag, 26. Februar, abends 8(4- Uhr iin Hotel Groß Herzog von Hessen.
* Gießen, 25. Febr. Die von der Finua Abermonn 4- Kling hier erbaute neue Kaserne für die Maschinengew' Abteilung ist setzt im Rohbau vollendet. Sie siebt bi'0- den anderen Kasernenbauten, direkt an der Gründern" straße, neben de>n Schlltzenhause. I» zwei sie umgebend" Gebäuden sind die Pferde und die Maschinengewehre - Abteilung untergebracht,
* Gießen, 25. Febr. Der gestrige Fastnacht-Dien- " bot den an diesem Tage gewohnten Anblick der Straßen ! Trotz der Tätigkeit des Karnevalvereins ist kein einheitlich Zug in dem Maskentreibcn, alles läuft bunt gewürfelt m den Straßen herum und im SelterZweg gibt cs ost Gedränge, so daß die Straßenbahn mit größter Vorsicht sabre» muß. Schöne Masken konnte man sehen, die sich nach deiii Ball zum Klubhause gcaobm»


