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»erboten werden soll. Zn diesem Sinne ist auch die Resolution der 22. Reichstags?>-»Mission zu begruben, di« den Eilatz eines Gesetzes will, in dessen Paragraph 1 die zur Beseitigung der Schwanger) «hast bestimmten Mittel und die zur Verleitung der Empfängnis dienenden Gegenstände vom Bundesrat verbaten werde» können, insoweit nicht der Schutz der Gesundheit «nt- gegensteht. (Beifalll. Zn etwa 5 bis K Wochen wird autzerdem rin« eingehende und umfangreich- Denkschrift mit dem grund. legenden Material für dies« ganz- Frag- der Oessentlichkeit übergeben und wahrscheinlich einer Kommission van Sachrer. ständigen überwiesen werden. Der Abg, p, Pappenheim hat sich dagegen gewendet, datz die allgemeinen Vorschriften über den Bau und die Einrichtung von öffentlichen Krankenhäusern in die Farm einer Polizeivcrordnung gekleidet worden sin», deren Erlatz den einzelnen Provinzen anheimgegebcn war. Er ging dabei davon aus, datz der Erlatz van 1911, der diese An. vegung enthält, ein Navum schasse, datz derartig« Polizeiver. rrdnunge» nicht platzgrcifen können. Das trifft nicht zu. Di« Anregung war schon in dem 1893 herausgegebenen Ersatz ent-- halten, und seit 1893 find, mit Ausnahme von zwei Provinzen, derartige Polizeiverorbnung:» ergangen. Der Erlatz von 1911 knüpft also nur an das Bestehende an, in einer modifizierten Farm, gegen deren Inhalt auch Herr von Pappenheim kein« Bedenken geltend gemacht hat. Es bestehen Erwägungen da. rüber, den allgemeinen Erlatz von 1911 insofern zu ergänzen, als Dispens« von seinen Borschrificn leichter als bisher zuge. fassen werden sollen, da di« bisherigen Bestimmungen ewtschie. den etwas zu eng gegriffen find,

Abg, Dr, Grund (Natl) wünscht eine Nachprüfung der Borfchrisicn zum Nahruugsmittelgffetz und Heranziehung von Sachverständigen aus den Kreisen der Industrie und des Ge. werbe», Zn zweffelhasten Streitfragen genügten die Che. miker allein nicht.

Ein Regieiungskommissar erklärte, datz di« Regierung am Weri: sei, um Material zu sammol» für mancherlei Berbesser. anx:n auf dem Gebiete des Rahrungsmittelverkehrs,

Abg, Dr, W o y n a (frei! ans.) versprach sich eine Ein. schränkunz des Geburtenrückganges durch ein« aufllärende Tä­tigkeit der Heiaminen und gemeinnützigen Verein»«, die auf di« Schädlichkeit antikonzeptioneller Mittel Hinweisen ,nützten, Ministerialdirektor Dr, Kirchner erklärt«, datz di« R«. gicvung der Betämpfung der Blinddarmentzündung, der spina­len Kinderlähmung di« grötzte Ausmerksan'eit zuwende,

Abg, Hirsch (So;,) gab dem neuen Zolltarif die Schuld am Geburtenrückgang, Zm Teuorungsjahr 1911 fei di« Zahl der Geburten am geringsten gewesen.

Abg, Dr, Mugdan (Fortschr.) forderte die Errichtung von FürsorgesteNen zur Bekämpfung von Volkskrankheiten, Di« Tuberkulose sei bei Len reichen nicht geringer als bet armen heuten. Von einer Proletaiieikranthett könne man aff» nicht rede«.

Ministerialdirektor Dr, Kirchner wies darauf hin, datz di« wirffchaftliche Lag« des deutschen Dolke» keine schlecht« fei. Das bewiesen di« Ergebnisse des Wehrbeitroger und di« hohen Sum-m«,i, di« unser Volk noch immer für alkoholische Getränk« ausgcbe, Di« Ursachen des Geburtenrückganges feien also an­derer Art, Es fei gelungen, durch energische Bekämpfung einen Rückgang der Tuberkulose um 33 Proeznt zu erzielen,

Abg, ». d, Osten. Warnitz (kons.s: Auf dem Gebiet« der Krüpxelfürsorge bestehen in der Tat große Notstände. Es er. scheint mir doch bedenkliche wenn man Staatsmittel fordert zur Errichtung von Fürforgeftellen, diese müssen von den Kommu. neu ausgebracht werden. Im Namen meiner Freunde mochte ich bitten, datz di« Nahrungsmittelkontroll« nicht schematisch geübt wird, sondern den Interessen der Gewerbetreibenden gerecht zu weiden versucht. Erfreulich ist, datz die bürgerlichen Parteien einig find in dem Bestreben, den Geburtenrückgang zu bekämp. fen, Zn der Sozialdemokratie scheinen zwei Seelen zu woh. ran. Hier erklärte der Abg. Hirsch, fie verurteilen den Gebär, streik, drautzen im Lande aber ireien fie dafür ein. Wo es fich wie hier um das allgemein« Wohl unsere» Volkes handelt, soll!« man all« Parteikämpfe aus dem Spiel lassen, Di« So. gialdemokrvii« aber sucht auch au» diesem ernsten Problem Ka. pital zu schlagen. Ich habe mich geffeut, au» den Worten des Minister» den energischen Willen zur Tat zu entnehmen, datz Abhilfe geschaffen werden soll. Jede Stunde länger verschärft die gewisienlos« Organisation der Fabrikation, dir mit den verd-rblichen Mitteln das Land verseucht. (Beifall),

Nach weiterer kurzer Debatte nahm Minfftericckdfvektor Dr, Kirchner die Acrzie gegen den Vorwurf des Abg. Loh­in a » n (9!atl.) in Schutz, datz fie vielsach zu leicht den Wün­schen der Frauen nach Unterbrechung der Schwangerschaft nach, känien. Zur Ehre des Aeiztestandes könne er sagen, datz vas nicht der Fall sei. Dem Abg, Frhr, v, Reitzenstein (Ztr.) erwiderte er, datz die Regierung fich mit den österreichischen Be. Hörden wegen Bekämpfung der Malaria in Oberschlefien in Verbindung gesetzt habe.

Nach weiterer unwesentltcher Erörterung, in der Abg. C ch ä s e r (kons.) Wünsche der Apoihekerkammern vorbrachie, war die zweite Beratung des Etats erledigt.

Nächste Sitzung Dienstag, 11 Uhr: Etat der Bauverwal. tung Schluß hiS Uhr,

Cayesüderslcht.

Srntlrfirs Arich.

:: Wechsel des deutschen Militärbevollmächtigtenpostkns i« Pckersburg. Wie der L. A, hört, wird nach einige« Wochen ein Wechsel in der Person vom Kaiser von Rußland atla- chierlen deutschen Militärbevollmächtigten stattfinden. Gene­ral der Kavallerie Burggraf und Graf zn Dohna- Schlobittcn wird durch den diensttuenden General k ln suite Generalleutnant von Chelius erseht werden, der sich bereits ini Mai auf feinen Petersburger Posten begibt.

:: Abschied des Neuwiedcr Fürstenpaare». Fm Laufe des gestrigen Vormittags trafen im Stammschloß des Fürsten von Schönbnrg-Waldenbnrg der Fürst und die Fürstin von .Albanien ans Ren-Wi-b kommend »«. um stck, von jhrcn

N«»e Tageszeituug. Dienstag, »en 2«. Februar 191T.

Verwandten zu verabschieden. Nachmittags kamen die 17

nibaiiischen Delegierten unter Führung Essad Pasthas in Waldenburg (Sachsen) an. Zu Ehren des Fürstenpaares und der Delegierten fand in, Fürsteiffchloß ein Diner statt, bei dem Fürst Viktor Otto von Schönburg Waldenbm'g eine längere Ansprache an seinen Schwager und die albanische Gesandtschaft vielt. Bemerkenswert ist, daß er den Kerrscher von Albanien als Fürsten »nd nicht als König cmsprach.

Ungarn.

:: Der ariechisch katholische Bischofssitz iu Debreczin in die Lust gesprengt. Eine furchtbare Detonation, die alle Stadtviertel in Schrecken versetzte, wurde gestern vorniittag 11 Uhr aus der Gegend der Handels- und Gewerbekammer, in deren Nähe der Bischof des griechisch-katholischen Bistums wohnt, gehört. Den von allen Seiten Herbeieilenden bot sich ein fürchterlicher An blick. Das Bischofsvalais lag zum großen Teil unter Triiinmern. Das zu Hilfe berbergecilte Militär befreite unter großer Mühe sechs Tote und ncht Schlververketzte aus den Ruinen. Hatte man erst verinutet, daß die verbeernde Erplosion ans entstandene Heizungsdefekte znrück.ziiführen sei, so ergab die Untersuchung alsbald, daß es fich um ein schnreres Dhnamitattentat handelte, da direkt unter dem Apsrartenient, in denr der Bischof zu schlafen pflegte, die Hülsen von drei Dynamitpatronen vorgefunden tnurden. Unter den Toten befinden sich der Vikar des Bischofs Pr, Farkovics, der bischöffich« Sekretär Pr Schlep- kovsky, der Advokat Pr, Csaht. Unter den Schwerverletzten find die Advokaten Pr, Kun und Pr. Trieler, dessen Frau sowie die Gattin eines Theaterdiroktors. Der Bischof selbst entging dem sickiercn Tode, da er, seit längerem kränklich, kurz vorher im Traostnbl aus dem Palais hinansgeöracht worden war. Die Erplcsion hat auch in der Nachbarschaft großen Schaden angerichtet. Abgesehen davon, daß viele Fensterscheiben zerbrachen, verletzten imrhergeschleiiderte Zie- gelsteine gerade in der Nähe befindliche Passanten. Als die Tochter des BischofSstellvertretors von dem Tode ihres Vaters in Kenntnis gesetzt wurde, erlitt fie einen WghnsmnSanfall.

Frankreich.

:: Vertranenskundgebung für die Regierung. Die fran­zösische Kammer bat mit überwältigender Mehrheit, mit 38b gegen 25 Stimmen, den Antrag des Abgeordneten Ferry angenommen, der der Regierung da? Vertrauen misspricht, daß fie alle durch den mangelhaften Gesundheitszustand in der Armee erforderlich werdenden Maßnahmen troffen werde. Damit ist diese Klippe, die manchem gefährlich werden konnte glücklich umschifft. Eingeweihten war es allerdings kein Geheinmis, daß diese Frage keinen Stein des Anstoßes für das Ministerium bilden würde, sondern daß die weitaus größte Mehreit der Abgeordneten dem Ministerium den Charakter bewahren wollen, mit dem es konstituiert wurde, nämsich dem eines Uebergangsministerivms, das sich noch über die Wahlen hinaus zu halten bat. Ebenso klar ist es, daß die Regierung selbst jede Diskussion über die Fragen vermeidet, die ihre Stellung erschüttern könnte, und sich mit der Erledigung von solchen zweiter Ordnung begnügt, um den leicht erregbaren Gemütern keine Gelegenheit zu geben, in dem allgemeinen Eifer ihre guten Absichten zu vergessen und, wie schon so oft, das eigene Partei Interesse über das Wohl des States stellen.

England.

:: Verunglückter Militärflieger. Ein schwerer Fliegcr- unfall, dem zwei englische Militärflieger zum Opfer fielen, ereignete sich auf dem Militärflugplätze Ehiohester in der Graffchast Süsser, Ein Doppeldecker stürzte aus beträchtlicher Höhe ab. Der Fliegcraffizier Royald Kemp wurde lebens­gefährlich verlebt, sein Begleiter, Vntcroffizicr Hahnes, war auf der Stelle tot.

Mexiko.

:: Ein Militärzlig in die Lust gesprengt. Am Samstag wurde ein Militärzug, auf welchem sich eine »ach Jalapa be- stimmte Kompagnie Infanterie befand, von den Rebellen in die Nähe der Station Limo der interozeanischen Eisen­bahnlinie in die Luft gesprengt. Die Erplosion war furch- terlich Der ganze Zug wurde auseinandergcriffen, 55 Offi­ziere und Soldaten, sowie ein englischer Lokomotivführer, sind getötet worden. Ein nachfolgender Personcnzug, auf welchen die Rebellen feuerten, ist entkonimen, indem er siblcunigst zurückfiihr. Das StteuminenschiffSan Iran- zisko" der llnionstaaten hat sich mit der vor Bcracruz liegen­den Schlachffchiff-Flotte vereinigt.

Schweine- u. Ferkelmarkt.

Nachdem die Maul- und Klauenseuche im Kreise Friedberg für erloschen erklärt ist, findet am

Mittwoch, den 23. Februar

der

Schweine- und Ferkelmark; zu Friedberg

wieder statt.

Es steht zu hoffen, datz er recht stark befahren wird

Ans der Heimat.

* Feiedberg. 24. Febr, Der Fastnochtslrubel hat gestern sei­nen Anfang geitomuien Der RäubeoStamrntjsch de» Brau«. eer-Ansschank» (Sempf; veranstaltete ei« »«gelungen« Auf. fahrt, voran «in Berittener, dann zu Fich die aW Lampe» »ft. kleidete Mtlttärmusikschate mit einem musikalischen alten Land­sweicher au per Spitze, Hierauf folgt« der Räuberwagen, ein« aus felbgte fiöfe ttwnbe GtroHmttf. davor eine G-uooe

zechender Räuber, Zm Vordergrund ein am Galgen baumeln.

der Verräter, Das ganze war gut arrangiert und fand allge­meinen Beifall,

* Friedberg, 24. Febr, Die Direktion unseres Central,

theaters hat fich bewogen gefühlt, anläßlich des Fricdbergcr Marktes, wo tausende Besucher aus der Umgegend hier weilen,

unter großem Kostenaufwand ein ganz befon-ters «tlfinzepdr,

und anziehendes Programm zusnmmenzustellen, Das Ri,s-:r- programm setzt sich aus dem Hauptschlagei:Die Suffragette", einem mimischen Schauspiel in 3 Allen von Urban Gab und in der Hauptrolle Asta Nielsen:Das rote Pantöffelchen", Lnft. spiel in 2 Akten »nd den EinlagenDer Frühling komm!", Auf der Hochzeitsreise" zusammen. Wir wollen uns «ivsch.rän ken, näheres hier mitzuteilen, denn so was mutz man selber en. sehen und sein Urteil bilde»,

* Friedberg, 24. Febr. Am Mittwoch, den 4, Mo-;,

veranstaltet der Hessische Landesverband Jungdeutschlo,::d in Friedberg in: Saale des Hotel Trapp ln Verbindung mit der Jahresversammlung seinen zweiten Hessischen Jiigcud- tag in ähnlicher Weise wie der erste Jugendtag, welcher im Februar v, I. in Darmfiadt stgtffnnd, Don wichtigen Fragen sollen diesmal behandelt werden: Die Jügendwandernng.'n (Referent: Professor Kissingcr). Die Bedeutung des Turn­unterrichts in der Fortbildungsschule (Referent: Lehrer Saum) und die Rechtsberatnng der jugendlichen Mitglieder der Jlmgdenffchlandvereine (Referent: Bürgcrnieister

Mueller). Die Verhandlungen fangen um 10 Uhr nn. Am Vorabend, am 3. März, veranstaltet die Ortsgruppe Fried­berg unter Leitung ihres Vorsitzenden, Direktor r>. Pr. Schoell, im Saalbgu einen Jugendabcnd der Friedbcrger Vereine,

* Friedberg, 24. Febr, Wie alljährlich hatte die Kalb, Vereinigung anch diesmal wieder ihre Mitglieder zu einem Fastnachtsvergnügen auf Sonntag Abend in das Hotel Trapp eingeladen. Das gefällige Programm, das dem Ein- tretenden an der Türe überreicht wurde, ließ einen genuß- reichen Abend erwarten und diese Erwarttmg wurde nicht getäuscht. Es war Fostnachtssfimmung in dem Programm: Nichts zu Langes, Ermündendes. In kurzen Darbietungen, unter Lachen und Singen, durch frisch gesungene Chöre un­terbrochen und eine flotte Musik gewürzt, zog das Programm vorüber, so daß trotz der 14 Numniern, die darin verzeichnet waren, keine Langeweile entstehen konnte. Auf Einzelnes einzugchen, verbietet die Fülle der Darstellungen, Daß da» Doppelguartctt der Vercirkigung wieder den Löwenanteil an den, Zustandekommen der Veranstaltung hatte, daß auch der Kath. Jünglingsverein sich wieder auf den Brettern zeigte, daß nicht zuletzt auch eine Anzahl Danien aus der Vereinigung fich durch ttichtige schauspielerische und gesang­liche Leistungen hervortaten, sei nur erwähnt. Dem Vor­stand der Vereinigung, insbesondere seinem rührigen Prä­sidenten, allen nntwirkenden Damen und Herren, möge die Anerkennung, die Schreiber dieser Zeilen ans dem Munde der verschiedensten Personen am gestrigen Tage börte, der Dank sein für die mühevollen Vorbereitungen, die eine solche Veranstaltung erfordert.

* Friedber«, 24. Febr, Es ist jetzt di« höchste Zett, datz di« Klebe Urtel von den Obstbäumei, abgenommen und verbrannt, di« Stämme vom Gürtel bis zum Erdboden abgebllrstet wer­den, um auch die hier von den Frostspannerweibchen abgeleq. ten Eier zu vernichten, Autzerdem ist ratsam, bet dieser Ar­beit die Raupennoster des Goldasters urrd des Danmweitzlinrs, erkenntlich an den dürren, zusammeugesponnenen Blättern, >,b. pufchraide» und zu verbrennen, di« man besonders zahlreich an jungen Apfelbäumen im Feld« und in höheren Lagen wnbr- i-ehmen kann. Ein Goldafternest beherbergt oft mehrere hun. dert Raupen, Auch ist di« jetzig« Zett sehr geeignet, für den Bcmmschnttt und di« Bcrumpslege, ßbon fit Säst in den Bäu­men, Zu später Schnitt ist für die Obstbäume ebenso nachteilig wie für Reben, Nur gut gepflegt«, fruchtbare Obstbäume kön­nen befriedigend« Ernten bringe«,

* Fricdberg, 24. Febr. Der heutige Pferdcmarkt ist. wie noch selten besucht, Landwirte und Hälidler, die ein sehr zahlreiches Pferdematerial zur Stelle brachten, waren in außerordentlich großer Zahl gekommen. Anch an der Prä­miierung, über die wir noch berichlen werden, beteiligten sich sehr viele Züchter mit sehr anerkennenswerten Tieren, Leider stand das Geschäft nicht im Verhältnis zu dem An­trieb und wenn nicht der Mittag und Nachmittag Bcfferung bringt, so war der Geschäftsgang nicht als flotter zn be­zeichnen. Es läßt sich nicht besttciten, daß die regelmäßig in Franffurt abgebaltenen Arbeitspfe^>emärkte dem hie­sigen Markt Abbruch tun,

* Frirdberg, 24. Febr, Heute findet die erste Sonnen­finsternis statt. Sie wird bei uns unsichtbar sein, da ihr: Sichtbarkeit sich ans die Südpolargebiete beschröntt,

* Dorheim, 24. Febr, Wie wir bereit» berichtet haben wa­ren es am 22, Februar 49 Jahr«, datz die Elisabeth Beppler st di« Dienste der Hauses Breibenboch getreten ist. Der Tao oe stattete sich zu «mein festlichen für die wacker« Jubilarin Von der Anerkennung, Lieb« und Achtung, deren sich die ttene R' hiffin allenthalben erfreut, zeugte die Füll« von ©lüdajürirär und Zuschriften, di« ihr am Ehrentage zagegangen find, Abei auch namhafte Geldgeschenke und Gaben sonstiger Art wurben ihr zuteil. Am Nachmittag fand «ine Feier statt, an der läm' liche Familienmitglieder und das Gesinde, darunter anch« Knecht, der 24 Jahre im Haufe tätig ist, teilnahmcn, H:-- Lantckagrabgeordneter Bleidenbach hielt ein« Ansprache an f ! ' Jubilarin, in der er ihr Wirken pries und Treu« um Tr - versprach. Nur allzu selten seien heule solche geireue D - boten, ums» höher müßten fie geschätzt und geehrt werden, A sonst wurde« der Jubilarin alles liebes und gutes erwiesen, daß sie aus den Tag als einen der schönsten im Leben zur 4 blicken konnte,

* Vilbel, 24. Febr, Adolf Stöffel, der langjährig« Sekre»" de» Hessen Darmstädter Volkssest.Beoein- in Reumnrk stör-