Einzelbild herunterladen

Wt. 41

Seit. L

Spotfaffot nach Möglichkeit «ntgegenzukommen. Zn Kriegs-

zesten würden di« Sparkassen die einzigen sein, die den Kurs »er Staatspapier« einigermaßen Hochhalte., würden. Seinem Wunsche gemäß wurde der Antrag der verstärkten Eemeinde- kommisston überwiesen.

Ein« Reihe anderer Anträge wurde ebcnsall« zur Korn. Missionsberatung gestellt, so der Antrag über den Schutz der Arbeitswilligen, di« Fürsorge für gemeingefährliche Geistes­kranke und auf gesetzliche Regelung des Irienrechts.

Damit war das Ministergehalt bewilligt. Mit der fort­schrittlichen Interpellation über di« Schädigungen durch Li« Sturmfluten an der Ostsee verbunden war die Beratung des Antrages Boehlendorf (konf.) auf Bereitstellung ausreichender Mittel, um den Notstände» «ntgegenzuwirkem und ein ähnlicher nattonalliberal«r Antrag.

Abg. L i p p m a n n (Foiisthr.s begründete die Interpella. tron. Nicht nur zum Schutz« der Halligen in der Nordsee soll­ten Mittel bercitgestellt werden, auch die Inseln und Ufer der Ostsee bedürfen des Schutzes.

Minister v. Dallwitz erklärt«, daß di« Regierung zu einer Notstaichsaltion bereit sei. Zu vier Fünftel wolle der Staat die Kosten der militärischen Hilfe tragen, «in Fünftel soll« den Provinzen zur Last gelegt werden. Für einzeln« Per­sonen seien zinslose Darlehen vorgesehen. Auch zur Beihilfe zur Behebung der Schäden in den Seeöadeanlagen sei di« Re. gierung bereit. Die Arbeiten seien zum Teil schon in Angriff genommen.

Abg. Frhr. v. Maltzahn (konf) dankt« den am Ret- tuncorociic Beteiligten und fordert« besonders größeren Schutz oer llf«r und Dünen.

Abg. Dr. R « w o l d t (freikonf.) fordert« besonders zur prioatcu Wohltätigkeit auf.

Nach weiterer kurzer Debatte, an der stch dis Abgg. Dr. Schifferer fnatl.), Stcputat (Hosp. b. d. Kons), Eai- galat (Litauer), Hofer (Toz), Schmiljahn (Fortschr.) beteiiiglen, wurden beid« Anträge an eine Kommisfion von 28 Mitglieder» überwiesen. Der Entwurf ein«; Ersetze» über di« Erweiterung der Stadtkreises Dortmund wurde an di« ver­stärkte Gemeindekommission verwiesen.

Bei der nun folgenden Einzelberatung des Etats des Mi­nisteriums des Innern wünschte Abg. Schmiljahn (Fort- fchrilt) ein schnelleres Aufrücken der Beamten des Statifrtfchen Amles.

Abg. v. Bockelberg (konf.) bat, der Anregung, die Rechtsprechung in Steuerfragen dem Oberverwattungsgericht zu entziehen, nicht Folge zu geben.

Abg. Dr. Liebknecht (Sog.) fordert« für da» Oberver. waltnngsgeiicht «ine besonder« Prozeßordnung. Aus sein« Kri- ttk der Oberverwaltirngsgerichtsuttcile fragt« Minister v. Dallwitz, was solch« unangemessen Knttk bedeuten soll«: ob sich Abg. Liebknecht für klüger halte als dar oberst« Gericht.

Abg. Dr. Liebknecht (Soz.) entgcgnete: Wenn der Mi. ntftrr sein« Krttik für unangebracht halte, so solle er sachlich antworten, nicht mtt schnoddrigen Redensarten. (Beifall bei den Soziaidemokraten. Lebhafter Uirwillen und Pfuirufe bei ae» bürgerlichen Parteien).

Präsident Graf Schwerin rief den Abg. Dr. Liebknecht wegen dieser ungehörigen Aeußerung zur Ordnung.

Rächst« Sitzung Mittwoch: Fortsetzung. Schluß halb 5

Uhr

Tagesüberslchl.

ch'rntjchco Ueick.

:: Schadenersatzklage gegen einen sozialdemokratischen Ber­fas. Naih der Landtagscrfatzwahl ISIS für den Wahlkreis El­lerfels.Barmen, bei der belamitlich der Pandidat der vercinig- !en bürgerlichen Parteien gewählt wurde, erschien im sozial- demotratischen Verlage von Mollenbuhr «in Buch unter dem Titel:Was muß man von der Landtagswahl wissen?" Zn ccm Büchlein waren u. a. sämtliche Geschäftsleute von Elber­feld und Barmen aufgcführt, dir für den Kandidaten der bür. gerlichen Parteien ihre Stimmt abgegeben hatten. Drei von diesen haben um, gegen den Verlag von Molkenbuhr und gegen den Verfasser der Buches, den Sozialdemokraten Eohen, Schadenersatzklage auf je Ml. 225 angestrengt. Sie verlangen gleichzeitig mit der Klage auch das Verbot, die Bücher weiter aurzugeben.

:: Die Znfluenzaepidsmie in der Hanauer Garnison. Zu

den Influenzaerkrantungen im I. Bataillon der 3. Eisenbahn- regi entr in Hanau wird mitgetcilt, daß vorgestern 8t Sol­daten gesund geschrieben wurden. Die Besserung im Befinden auch der übrigen Soldaten macht gut« Fottfchritte. Voraus, fichtilch können auch heute wieder einige Soldaten aus dem La­la,ett entlassen weiden.

Frankreich.

:: Die Epidemiesn im französischen H-ere. Die Epidemien

im französischen Heere fordern noch immer ihr« Opfer. In Epi- »al sind jetzt wieder drei, in Le Mans «in neuer Todesfall zu verzeichnen. Zn der Garnison von Valenee wütet Scharlach und Genickstarre. Man zieht jetzt bereits in Erwägung, di« jetzt zu einer Uebung cinberusenen Reservisten wieder in die Hcimat zu entlassen.

Rnßlanb.

:: Ein großartiges Schistahrtsprojelt. Zn Petersburg weilt tn Vcrireter des amerikanischen Syndikats für di« Binnen, tchiffahrt, Zohn Murray, der der Regierung den Vorschlag niacht, die großen russischen Flüsse im Interest« der Schiffahrt zu verlies«» und zu reinigen. In «rßer Linie handelt es stch um die Wolga und ihre Nebenflüsse. Murray verspricht, gi« Betticsungsarbeiten, die 250 Millionen Dollar kosten würden, in drei dis fünf Zähren anszuführen und verlangt dafür für das Syndelat das Recht, von allen auf den vertteftrn Flüssen verkehrenden Handels- und Passagierfchiffen eine Steuer im Laufe von 38 bis 48 Jahren zu erheben. Di« Regierung hat ihre Antwort auf das grandiose Projekt noch nicht gegeben.

Spanien.

:: Wolkenbeuch. Ein furchtarer Platzregen ist gestern über Ov'-do »nf» Ilwqeoend niedergeoangen. Die ti-fertt-aenden

Reue Tageszeitung. «tUW«q, »<» 18. tfetttuat DU

Stadtteile Oviedo» stich vollkourme» überschwemmt, so daß sich

die Bewohner gezwungen sahen, auf die Dächer der Häuser zu flüchten. Der Materialschaden ist sehr groß, namentlich der Verlust an Lieh. In b*i Gemeinde La Torr« stich mehrere Häu­ser vom Wasser vollkommen zerstört worden. Der nach der Ge. meinde führende Eisenbahnbam« ist unterwaschen, der Lettehr stockt vollkommen. Zn ander«» Teiles des Landes steht der Zugverkehr still.

Bom Batkan.

:: Di« Reis« der Prinzen zu Wi«d. Die plötzliche Wreise des Prinzen zu Wied nach London und Paris hat ein« eigen­artige Vorgeschichte, di« des finanzielle« Hintergrundes laicht entehrt Di« Zahlungen, für di« dem neuen Staat Albanien zuxestigt« Anleihe verzögern sich ständig, da di« französtschen und englischen Finanzkreis« bisher wenig Lust hatten, stch an der Anleihe für Albanien zu beteiligen, das man politisch als ganz im Fahrwasser des Dreibund«, schwimmend ansehen mußte. Es erregt auch in Paris und London einige Verstim­mung, daß die Borftellungsbefuche des künftigen Herrscher» von Albanien sich nur auf di« Höse d«s Dreibundes erstreckten in Berlin war der Prinz zu Hause und Rom und Wien besucht« ei besonders. Während der Reise des Prinzen nach Rom

und Wien sondiert« nun sein Eeheimfekretär, Kapttän Heoton Amisttom die englffche Regierung, wi« fie stch zu einem Besuche des Prinzen in London und Pari, stellen würd«. Die englische Regierung setzt« stch mit dem Pariser Kabinett in Verbindung »nd Kapirän Armsttom konnte, wi« dasHirsche Telegaapheir- Brreau" «rfähtt. nach Wien, wo er mtt dein Prinzen zusam­mentraf, die Versicherung mitnehmen, daß der Besuch des Prin­zen in London und Paris willkommen geheißen würde. Durch diesen demonstrativen Besuch bei den Mächten der Entente hofft der Prinz die Bankkreis« dieser Länder für di« internatio­nale albanische Anleihe günsttger zu stimmen, da «r dokumen­tieren will, daß das neu« Siaatswefen sich nicht unter das Pro. tektorat einer Dlächtegrupp« begibt, sondern gleichmäßig das Wohlwollen aller Großmacht« sucht. Di« Abreise der Pttiye« nach London erfolgte gestern mittag 1 Uhr 5 Min. vom Bahn. Hof Friedrichstraße aus.

Zrntrums-Kaljlfteg in Cöln-Land.

Bei der gestrigen Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Köln-Land wurde der Kandidat des Zentrums, Gymnasial­lehrer vr. K » ckhoff mit 35 648 Stimmen im ersten Mahl­gang gewählt. Der Sozialdemokrat Sollmann erhielt 24 630 und der liberale Staruppe 6565 Stimmen. Bei der Haupt- Wahl im Jahre 1912 erhielt I>r. Kuckhoff 33 372, der Sozial­demokrat 24 288 und der Liberale 8549 Stimmen, außer- dem waren noch 346 Stimmen zersplittert, so daß damals aruh das Zentrum im ersten Wahlgange gesiegt hat. Die Mehrheit war aber so knapp, daß der Reichstag die Wahl für ungültig erklärt hat. Dieses Mal erhielt das Zentrum einen Zuwachs von mehr als 2200 Sttnimen. die Sozialdenmkraten foiinten ihre Stimmen um knapp 400 vermehren, was aber in Anbetracht des Umstandes, daß seit 1912 zirka 6000 Wahl­berechtigte neu hinzu gekommen sind, einen Verlust bedeutet. Als Krähwinkler Landsturm hinken die Liberalen an letzter Stelle mit einem Verlust von 2000 Stimmen. Das Zentrum siegte also dieses Mal mit einem Vorsprung von etwa 4000 Stimmen.

Der Ausgang der Wahl hat eine gewisse Abenlichkeit mit derjenigen in I e r i ch o w. Hier wie dort ein Anwachsen der siaaiserhaltenden Stimmen, ein Stillstand in der staatsnm- stürzenden und ein Rückgang in der staatszersetzenden Ten­denz. Zieht man dabei in Betracht, daß bei den Nachwahlen, wo alle Kräfte in den einen Wahlkreis geworfen werden, er- fahrungsgemaß der Weizen der radikalen Parteien blüht, so ergeben sich für den Rotblock bei den allgemeinen Wahlen trübe Aussichten. Es zeigt sich immer mehr, daß die Wählcr- sthaft aus dem Taumel, in den es 1912 durch die Finanz- reformhevbrüderschast unter Führung des Kansubnudes ver­setzt wurde, zu erwachen beginnt und zu vernünftigen An­schauungen zurllckkehrt.

IMm Prfenren des 6klitw.!-PMo?ig.

Infolge des Eeneralpardons bei der Einschätzung znm Mehrbeitrag sind im Kreise Eschwege an Kapitalvermögen bisher 11055 550 M mehr als früher deklariert worden. Hiervon entfallen ans die Stadt Eschwege allein 5 023 915 M.

Im Fürstentum Mrkenfeld haben sich bei der Erklärung zur WebrbeiiragSsteuer 19 Millionen Mark mehr ergeben, als bisher versteuert wurden. Auf die Städte Idar und Obcrstein kommen davon 11 Millionen Mark.

Kund der Landwirte.

Zwanylole Zusammenkunft

am Mittwoch, den 18. Februar, abends 8 Uhr,

zu Gelten an

in der Gastwirtschaft von Stoll.

Die LandtagSabgeordnelen Brcidcnbach. I>r. v. Helmolt und Redakteur Hi rj chel weiden anwesend sein.

Me Mitglieder und Freunde dcS Bundes der Landwirte aus Gettenau, Echzell, Bingenheim. Reicl>elSheini, Henchcl- heim, Grund-Schwalheim, werden zu dieser Znsamnicnkunft ei »geladen.

Versammlung

To»ncretag, den 19. Februar 1914, abends 8 Uhr, zu

Melbach

i» der B l u m' s ch t it Wirtschaft.

Referent: Hirsches- Friedberg.

Zahlreicher Besuch erbeten.

Bereinigte Landwirte.

An Mitgliedcrbeitrag ging ein: Ortsgruppe Bischossheim

74.25 'Je

,,

Kloppenheim

31.50

Ober-Dorfelden

49.50

Wisselsheim

45.00

Kalbach

69.00

Schwanheim

62,55

Weißkirchen

48.20

«

Anspach

160.50

Dörnigheim

57. .

Dortelweil

79,70

Die Vertrauensmänner werden ersucht, die Mitglieder- listen und Beiträge für das Jabr 1914 recht bald eirizn- senden.

Der Rechner!

Ad. H c n s e I -Dortelweil.

Ans der Heimat.

* Friedberg, 18. Febr Mehrere gerichtsbekannte Per­sönlichkeiten machten ein Erwerb daran?, indem sie die Zink- Bedachung auf der Bindewald'schen Fabrik sowie die Regen- kandeln abdeckten bezw. abschnitten »ud die so erworbene Ware unter falscher Vorspiegelung bei hiesigen Geschäfts- leuten an den Mann zu bringen suchten, was ihnen aber nicht gelang, denn die betreffenden Geschäftsleute hegten Verdacht und weigerten stch. die gestohlenen Sachen zu kaufen. Durch Stadtgespräch kam die Sache zu Ohren der Gendarmerie, welche die Sache untersuchte. Die Beteiligten haben auch bereits ein Geständnis abgelegt. Hoffentlich wird es dem Trio einem Aushilfskellner, einem Dachdecker, sowie einem Gelegenheitsarbeiter vor Gericht in Erinnening gebracht, daß man fremdes Gut liegen lassen muß.

* Friedberg, 18. Febr. Der Verein ehemaliger Land- wirffchaftsschüler hält am 24. Februar (Faßnachtdienstag) nachmittags 1 Uhr im Ratskeller einen DisknssionSnach- mittag ab. Unter Anderem wird Herr Regicrungsrat Langermann-Gießen über die neue Rcichsversicherungsord- nung sprechen.

* Friedberg, 18. Febr. All«, welche herzlich lachen wollen, und «in paar heiter« Stunden verleben wollen, seien hierdurch nochmals auf den morgen Donnerstag, d«n 18. Februar im Ho-

lel Trapp stattfindenden lustigen Bakof-Abend van Hermann Bakof, dem Mitglied des Kgl. bayr. Hostheaters, hingewiefen. Dt« Nachfrage nach Karlen ist «ine sehr reg« und dürste es an­gebracht fern, stch rechtzeitig Karte« zu besorgen. Es findet nur dieser ein« Abend statt.

* Friedberg, 18. Febr. Am Sonntag, den 15. l. Mts., fand zurLoreley" im Stadtteil Fauerbach di« 8. orbcui- lichc Versammlung der Zimmermeister-Zwangsinnungs statt zu der aus dem ganzen Kreis Friedberg die Ziinmermeistei sehr zahlreich erschienen waren. Um IV 2 Uhr erösfncte der Obermeister, Wilhelm Füller, die Versammlung mit einer Begrüßung der Kollegen, an die sich die Erledigung der ein­zelnen Punkte der Tagesordnung schloß, die in Rechnungs­ablage, Festsetzung des Haushaltungsplanes, Wahl eines Vorstandsmitgliedes und weiteren Punkten bestand. Außer­dem wurde von Herrn Krankenkaffenrcchner Kühn-Friedberg ein Vortrag über die Rcichsversicherungsordnung gehalten, der i» großen Umrissen die Nengcstaltrurg der Krankenver- siechrung und der hierzu notwendigen Wahlen klar legte. Aus Veranlassung deS Obermeisters wurde den Anwesenden das Irene Winkclcisen mit Matzcinteilung zur Ansicht vorge» lcgt und dieses zum Kaufen bei Neubeschasfnng empfohlen, ebenso wurden zahlreirlie Muster von Handgriffen in den ver­schiedensten Prosilen und Holzarten gezeigt, um bei eventl. Bedarf sich mit der Firma irr Verbindung zu setzen. Eine Handbohrmaschine, die sich schon sehr bewährt hat, wurde in ihrer Leistung von den Kollegen selbst ausprobiert und fand dieselbe allgemein Zustimmung für das rasche rrnd genaue Arbeiten. Nach verschiedener sehr reger DrSkusfion, unter denen auch beschlossen wurde, die in ihrer Beitragsleislung säumigen Zimmermeister jeweilig in der nächsten Jnnuugs- versammlung namentlich bekannt zu geben, schloß der Ober­meister die Versamniliuig. Hierauf fand noch ein gemüt­liches Beisammensein statt, nach dein nach allen Sitten uni Gebrauchen Gutes geleistet wurde. Auch hier konnte mar wieder sehen, daß durch den Zusammenschluß der Handwerks­meister, diese sich mit der Zeit mehr als Kollegen und nicht als Konkurrenten betrachten.

* Friedberg, 18 . Febr (Schöffengericht). Ein Landwitt von Reichclshelm ist wegen Bedrohung eines Dienstkn«chtes ange- tlag!, wurde aber frergefprochen. Ein Zimmermannszesell, von Ockstadt erhielt wegen verbotenen Werfens mit Steinen nach ArensckIn 5 Mark Geldstrafe. Wegen Körperverletzung Beleidigung und Ruhestörung sind ein Wcitzbindergeselle, ein Schloss.rgeselle »nd «in Glaser von Friedberg angellagi. Der Weißdinder erhielt eine Eesängnisslraj« von einer Woche, wäh­rend gegen den Glaser wegen Körperverletzung auf 15 Mari Geldstrafe erkannt wurde. Bezüglich des Schlossers wurde di< Verhandlung auf 18. März vertagt. Ein Taglöhner von Bönstadt wurde wegen Körperverletzung zu einer Woche Ge. fängnis verurteilt. Ein Landwirt in Rodheim ist ats Prä­sident des dortigen E-flügelvereins angettagt, weil er ein« öffentliche Verlosung veranstaltet« ohne Ircisamtliche G.-nrh migung hierzu cingrholt zu haben: «1 wurde zu der gelingst zu lässigen Eeldsttase von 3 Mark verurteilt. -- Ein Täglich»." in Reichelsheim erhielt wegen Körperverletzung 28 Mt. unl wegen Bedrohung 18 Mk. Eeldstrasc. Ein Metzg-rgeselle zr Griesheim, der seinen hiesigen Meister um 48 Pf. beschwindelte wurde von der Ankla-ge des Betrugs mangels Beweises steig, sprachen. Ein« Arbeiterifrau von Wölfersheim, die ihre: Nachbar mit einem Brie» oeichlacrcn bat. erbiclt 5 Mk. Geld