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Neue -iogf«j(itniig. «»»tag. h« I. Fedeaae 191«.
abgclehnl wurde. In gleicher Weis« wurde ein Der-
miltelnngsvorschlag Damm, in allen Orlen über 80 Der-
icS* ■ I'' Wahlbezirke z» errichten, abgelebnt.
Hochachtungsvoll! Theodor Morsche!.
Snr <^rttbknlra1nftropiie.
:: Tie Grubenkatastrophe ans der Zeche „Achenbach". Zn dem Grubenunglück auf der Zeche ..Minister Achenbach"
wird weiter berichtet: In, Krankenhaus« sind in der vergan- acne» Nacht und im Lause des heutigen Tages noch drei Bergleute ihren schweren Verletzungen erlegen. 18 Mann n »rden als Le'ch"» aus der Grube geborgen: reel>net man die l ach in der Grube besindlichen dr.Z oder vier Bergleute. die »'wahrscheinlich tot unter den Trümmern der zu Bruch gegangenen Strecke liege», ichil hinzu, so beträgt die Gesamtzahl Hw r Ol fer 21 bi? 85. Von den Verlebten, deren Gesamtzahl auf 17 angegeben wird, sonnten acht nach der Anlegung von Notverbänden nach Haus entlassen werden. Don den übrigen m starben, wie oben erw.-simt, drei, die anderen sechs schei- ucn sich nicht in unmittelbarer Lebensgefahr zu befinden. 7 ie Beerdigung der Todesopfer wird voraussichtlich beute Montan nachmittag um 3 Uhr erfolgen, und zwar solle» sie genieinsain in einem Massengrabe bcigescht werden. Die Einsnrgimg der Leichen wurde gestern nachmittag vorge- ernimen. Die Nntersuchuna über die Ursache der Katastrophe iat nach nicht zu einem definitiven Ergebnis geführt. Nach den bi:herigen Ermittelungen scheint es indessen festzustehen, das: die Ervlosio» in den: westlichen Teil der Arbeitsstätten von Flatz Hl entstand und von hier aus auf andere Abteilnn- gen übersprang. Man ist heute bereits mit den Anträn- inU!' -'-arbeiten in der UnglückSgnibe beschäftigt.
Varte?nirchril1itctt.
Konservative in Hessen. Ettva 00 Männer ans allen 0reisen batten üch gestern in Friedberg im Steinbäuher'schcn Gasthaus zusammengefunden. um über die Gründung einer soufeevativen Bereinigung in Hellen zu beraten. Anwesend waren n. g. die Landtagsabgeordneten Brcidenbach, Ne. v. H c l IN o l t und 1*r. Weber, während die Abgeordneten Brauer und Dorsch ihr Fernbleiben enftchuldigt batte», den Berntnnaen aber best n Erfolg wünschten. Ter Einbc- nisen. <Vrr Vlarrer Hall- Niederrosbach. begrüßte die Er- chienenen und schlug als Vorsitzenden Herrn Professor Et e b b a r d - Friedberg vor, der nach einer furzen Ein- eitung Herrn Landgerichtsrat Otto v. Pfister da? Wort ,iab zu einem Dortrag über die Notwendigkeit einer konservativen Partei in Dentschlaud und damit auch In Hellen. Er hob hervor, dah die Demokratie Immer kühner ihr Hanvt erhebe und ihre Hand nach den erhabensten Gütern der Nation anSstrecke. Hand in Hand damit gehe ein rücksichtsloser stainpf gegen Glaube »nd Vaterlandsliebe, iegllcl» Antori- tat soll -erhört tnerdcn. um an deren Stelle die Herrschaft der Massen zu sehen. Leider scheine die Regierung in diesem stampfe ö<trrs zu versage» und aus diesen Gründen sei eine in ibren Zielen klare, nach oben und nach unten gleichsam e, t'chlollene, konservative Partei doppelt notwendig. Die Zeit sei gekommen, daß man auch in Hessen, wo der konscr- \ atme Gedanke stets einen guten Boden gefunden habe, offen l-eivortrete. dah dies gesch-bc, das sei der Zweck der vertrau- s-chen Besprechung. Lebhafter Beisnll wurde dev trefflichen Austühningen zuteil. Professor EI e b b a r d verlas ein Be- gl üsiungstelegramm de? Dorsihenden der konservativen Frak- tion d"? Abg. v Hevdebrand. und leitete darauf die Aussprache ein. ES beteiligten sich daran Pfarrer B e r n b e ck - Büdesheim. Rechtsanwalt Bopp - Darmstadt. Lebrer D e r n- Ne»-Jsenb»rg. Landwirt H e n s e l - Dortelweil, Redakteur H i r s ch e l - Frirdberg. Lehrer Braun- Kolz- dauken. Pfarrer B e r n b e ck - Okarben. Landtagsabgeord- eeter lw. p. H e l in o! t - Nieder-Döllstadt und Lehrer 8 ch ä k e r - Reichelsheim. Sie alle begrüßten den Zweck ßr Zulanimenkunft und traten für die EIrllndung einer konservativ--, Bereinigung in Hellen rin. Der Vorsitzende lieh darg»k gfsiimmen, ob die Zusamineniallung oller rechtsstehend",, Wähler in eine Vereinigung bessiielier Konservativen anrnitreben und jimächst für den Kreis Friedberg- Budinaen. l"da»n ffir das ganze Großherzogtum auszubouen sei. Diese Frage wurde einstimmig bejaht, ebenso die folgende. daß ein Ausschuß zu wählen sei. dem die Aufgabe zufalle. die entsprechenden Schritte zu tun. Mit Worten, die >. r Hoffnung Ausdruck gaben. d"^die beute begonnene Sache stch zuin Segen des Hellrnlandes entwickeln möge, schloß der k>orlHvnde. Professor Eiebbard die in ollen ihren Teile» t:-i verlausen« Versammlung.
Ans öer Heimat.
* Frirdberg, 2. Febr. Herr Rentner I)r. Görtz ist gestern Nacht nach kurzen, Nrenkeiilager verstorben.
• Friedberg. 2. Febr. Handwerkervertommlunz. klm Samstag. den 3l Januar fand im ..Ratskeller" ein« Hand- werkerveiiammlunz. einberufen durch den Orlsgewerbeoerein T V.. statt. In dieser Versammlung sprach, wie angekündigt war. Herr Malermc ster Wilhelm Grasenick ans BadNan- hetm über den Zusammenschluß und die Organisation de» Handwerk» in den einzelnen Berufen. Leider war d>« Versammlung nicht so besucht, wie die» erwartet werden durste. Hier hätte jeder Handwerker anwesend sein müssen, damit ee einmal von einem Handwerksmeister, einem Kollegen, gehört hätte, wa» ihm not tut. wie er s i ch und dem ganzen Handwerker- siande von Ruhen sein lönne. Aber er ist nun einmal >a und nicht ander». Immer, und bei jeder Gelegenheit erschallt der Notschrei: „Dem Handwerk muß geholfen werden", aber wen« cs gilt, so will keiner der Notleidenden sich herbeitasten, auch nur eine ausllärcnde Versammlung zu besuchen, geschweige denn erneu Tinaer zu rühren. Da« können die Anderen tür
ihn tun. Der Referent betont«, daß an den, scheinbaren Ruin de» Handwerk», die Handwerker in erster Linie selbst die Schuld tragen, durch ihre Uneinigkeit und ll»«S. tigkeit. Er empfahl auf da» wärmste den Zusammenschluß der einzelnen Berussgruppen zu Pflicht, oder Zwangsinnungrn, um hier di« Kollegialität und di« Stande »ehr« zu pflege», Ferner erklärt« Redner, daß man. »ach. dem da» Handwrrkeigesrß von 1897, da» nebenbei gesagt, Fiasko gemacht, den gcwerhl. Bereinigungen Politik zu treiben verbiet«, dieser mangelhaft« Gesetz umzuwandeln bestrebt sein müsse. E» muß vom Handroetterstand« au» aus die gefttzgel.nd« Körperschaft rtngewirkt werden, damit hier ein« Aengerung zum Wohl« de. Handwett» Platz greis«. So muß u. a. der 8 IM» q b«t Gewerbe oibmnj sollen, um die Zrvangsinnun gen zu dem zu machen, was ste eigentlich sein sollten: „zu einer Zusluchtstättr des bedrängten Hand, werk»." Ein« klein« Handwerk, igrnppe kann aber hier nicht» erreiche:,: er müssen stch di, Handwerker aller Beruft im ganzen Reiche zusammenschljeßen. um bei Landtag», und Relchstag»- wahlen auf die Kandidaten einzuwirken, »orkommeiidrn Falle» für dar Handwett, bei der Schaffung diesbezüglicher Gesetze «in- zutretrn. Der Anschluß aller Gewerbetreibenden an den ..Bund der Handwerker" würde hier von großem Nuh«ii ftin, denn: vereinte Kräfte siegen Immer. Der
Bund der Handwerker ist schon seit Jahren unablässig tätig, um für dar Handwett ein« bessere Gefttzgebung zu erlangen. Der Bund der Handwerker ist für da» Handwerk dasftlbe. wa, der ..Bund der Landwirte" jür den Bauernstand bedeutet. Der s. Zt. notleidende Bauernstand hat durch seinen Zusammen, schluß im „Bunde der Landwirte" sein« Lag« beben- rcnd gebessert. Hieran, und an der Einigkeit der Bauern sollten di« notleidenden Handwerker sich ein Bei. spiel nehmen. Aber statt einer positiven Arbeit wird immer nur gesprochen: „Dar Handwerk geht den Krebsgang. ihm ist nicht mehr zu helfen, er steht ans dem Aussterbeetat." Hierzu ist nur «ins zu sagen: ,.Woein Wille ist,da Ist auchein Wcg." Wenn jeder mithilft, dann gibt er auch wieder «in Herauskomme» au» der schlechten Zeit, e» wird dann da, Handwerk seine» goldene» Boden wieder erhalten.
* Jriedbcrg, 2. Fcbr. Der Gewerbe verein zu Fricdberg hält am Samrlag. den 7. Februar, abends um 8 Uhr im ..Ratslcl- ler" wiederum «ine Versammlung ab. In dicftr wird Herr Rcallchrer Kahl au» Darmstadt über: „Durch welche Mittel der Staat».. Gemeinde- und Selbsthilfe kann die Loge de» gc- rverblichen Mittefftande» gebesiert werden?" sprechen. E» wäre zu wünschen, daß dieser zeitgemäße Vortrag gut besucht würde.
* Friedberg, 31. Jan. Mittwoch, den 4. FebWar, abends 8", Uhr, findet die Hauptversaniinliing des iBongelifchen jlirchenverciiiS Fricdberg im tlebiingssaale statt. Tie Tagesordnung umfaßt: Berichterstattung für 1913. Rechnungsvortrag fiir 1913.
* Friedberg, 2. Febr. „Fürst Blücher, der Marschall Vor.
watts", so lautet« da» Thema de» Vortrag» im Eoan^ Jüng- lingsvcretn. Ein dankbares Thema. Denn mit Interesse und Begeisterung nahmen e» di« Zuhörer auf. als ihn«» die volkstümliche Gestalt unter den führenden Männern im Freiheitr- kampf die wechselvollen Lebensschicksal« unftres Nationalheldcn sein heldenmütiger Charakter, sein Glauben an Deutichlands Zukunft geschildert wurden. Da dürste es nicht fthlcn, daß am Schluß des Vortrags das Bllicherlied gesungen und kräftig angestimint wurde: „Was blasen die Trompete»? Husaren
heraus".
* Ossenheim. 2 . Febr. Einer inleressanten »nd schmerzhaften Operation unterzog sich dieser Tage hier eine Fran an» Lieb« zu ihrem 2 Jahr« alten Kinde, da» sich mit lochendem Kasse« derart verbrüht«, daß an seinem Aufkommen gezweisclt werden muß!«. Herr Dl. Schäcker von Asscnheim entnahm nämlich dieser Frau eine etwa einen Ouadratdrzimeter groß« Fläche Haut, um diese dem Kinde an der verbrannten Slell« einzusctzen.
* Dorheim, 2. Febr. Ans eine erhebende Feier des Geburtstage^ des deutschen Kaisers kann unser Kriegerverein zurückblicken. Sic fand gestern Abend im Holler''chen Saal statt. Dee Präsident Schäfer eröfnfcte die FZer und begrüßte die Eiäste, linier lebhaftem Beifall trug darauf Fräniein Döll einen Prolog vor. Kamerad Ebrrndergcr l» netzte Lein Kaiser nach patriotisch enipfnndencn Worten das Hoch, ebenso feierte Bohnhossvorstchcr Schäfer die Aerdieustc unseres Kaisers. L indlagSabgcerdnel.-r Breidenbach kam ans die traurigen Vorfälle der letzten Zeit zn sprechen, die jedem Deutschen die Schamröte ins Gesicht trieben »vd dringend den Zusammenschluß aller vaterländisch (Gesinnter erfordere. Er brachte dem Landesfürsten ein Hoch. So wechselten die Ansprachen mit Liedern »nd überall herrschte ein froher Sinn, der die Anwesenden noch recht lange in fröhlichem Treiben zusammcnhielt.
" Ober Florftadt. 2. Febr Rasch tritt der Tod on UN» heran. C» lann man hier wohl sagen, denn überraschend tam b!« Nachricht: Heinrich Diesenbach ist oerjchieden. Ei« Herz hat ausgehött zu schlagen. Was hilft das verzweiftlle Weinen, der so schever Betrasftnen! Der Tod ist unerbittlich. Er ist bestimmt tn Gottes Rat. daß man vom liebsten was man hat, muß scheiden, so ruf« man den Hinterbliebenen zu. und doch ist «r ein Trost für die tiestrauernden Hinterbliebenen. daß der nun in Gott Ruhende eineu leichten und schöne« Tod hatte, ohne lang« zu leiden. Wie beliebt und geehrt der Verblichen« war, zeigt« am Sonntag nachmittag IZ Uhr dft slattgesnndeue Beerdigung. Die Anteilnahme am Bcgräbnr» war allgemein, reiche Kran^penden wurden niedergelegt, u. a. vom Kirchcnvor. stand, dem der Vervtichen« seit langen Jahre» angehötte, t» desien Namen Herr Melsenheimer mit besonderer Widmung «i. nen Kranz «iedettegte und ziette» dt« letzt« RudestoU« de» zu früh Entjchlaftnen. Herr Psarr-r Heberer sprach am Grabe zu Herzen atzende «orte. Er schildert« da» Leben de« LlerbUche- nen. seine »vfopftrnng für di« «tnder und I«i»« 1° seltene Lieh« l» den Sciaiaf« Der L>rrr h»t >bn »-enien >" «tu bet-
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Im» Jenseits, wo es einst rin froh«, Wiedersehen gibt. Nach-
dem die Leidtragenden, wie «blich, drei Echauftln Erde tn da. Grab geworfen, verließen sie langsam da« Grab, mit dem B«> wußtscin, einen braven Mann begrab.» zu haben, da» Anden-
len bleibt in den Herzen Aller, die ihn konnten, ewig bewahrt, und rin ..Ruhe tn Frieden!" tag aus allen Lippen. Den {im- lerblicbrnen zum Trost« möge e» gereichen, daß er e, übcislan-
den hat und den ?lleg gegangen ist, den wir all« gehen mistsen Nochmal» „Ruhe in Frieden!" Ph Viehl.
* Nirter-WoNstudl, 2. Febr. Gestern verschied »ach kurzen Kraul.nlag.r unser langsähnger Gemeindeeinuehmer surr Ich Wilh. A IN b o r n im «l.er von l!z Jahren.
* Ober WvN ndt, 2. Frbr. Am gestrigen Abend fand »kl
der Freiw. Feuerwehr rxranstalte.e Ra»«anball stall. Der
ftlde nuld« durch einen Zug durch die Orts,naß«,, .-. "inet Zahlreich« Mas! » waren vertreten. Unter letzteren war «l der v clei tl.r Th. Sch, der ganz heioirtcr» imponierte unt zum (>a>bi»m vier Anwesenden zwei Mal mir Woq.n unt Eftl im Saale herumsuhr. ivodei dem E>l an» Angst, cu«, ol der ungewohnten Schauspiel» etwa» pajsi.rle. wa» nicht i» Programm vcr-eichnet war. Daraus begrüßte »er Kominan danl Herr Jakob .lleith in einer wolilburchbachten und mailt, gen Ansprache die Erschiene,>«» und schilderte kurz den Werde gang der hiesigen Feuerwehr. Daran anschließend erhiclter di« Kameraden Karl Biauburger und Gg. Adam Dich! «in. Anrz.ichnung jür Iltjährige Dienstzeit Als Letzter erg,ist Ka merad Josef Rupp da» Zlloit und überreicht« im 'Rainen de, Kameraden unserem verehrten Kommandanten ein silberner Beil für sein« Atjährig» Führung Dieser dankte >» berveglen Worten und schloß mit dem allen Feuerwehtspinch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur tiöehr". Zu erwähnen wäre noch die Verlosung, wobei recht ptalt.sche Gcgeustänb« zn linden waren Endlich tam die Jugend zum Recht und das Tanzbein wuid« bis zum frühen Morgen geschwungen. Der Tag begann l>ho» i» grauen, al» di« Letzten ihren betmischen Penaten znsiiebtcn.
* vt.ichenbach, 31 . Jon. Am 11., 12. und 13. Juli d. I». findet hier da» Gauturnsest de, Gaue» „Wclterau" statt. Der hiesige Turnverein feiert zugleich sein blljährlge» Stijtnugos.'sl mit Fahnenweihe. Al» Fcstplatz ist die sogen. „Heri-nwicsc' hinter dem Dorfe vorgesehen.
* Nidta, 31. Jan. Der am 28. Januar abends ro» Oberleutnant a. D. von Schilgen Berlin hier tm Kraft» Saalbau gehalten« Vortrag über die sranzösisibe Fremdenlegion ersrent« sich einer guten Besuche». Redner schiderte an der Hand von Llchtbüdern anschaulich di« Zustände und die Geschichte der Truppe, die Ursachen der Zuwanderung und die Gegenmaßregeln in Deutschland. Der am Nachmlitng vorheri>.gang:n« Vertrag sür Schüler war auch gut besucht.
* Langsdorf, 2. Febr. Ein hiesiger Einwohner glitt nns einer Ortsstroße infolge Glatteises ans und zog sich außer einer Verletzung an, Bein, eine schwere Gehirnerschüftlernng z». Ob Lebensgefahr besteht, koimtc bis jetzt »och nicht fest- gestellt werden.
* Holzt,rim, 2. Febr. Di« Jagd der Gemeinde Hol;hei,n tmirde für 1025.— M an die hiesige Jagdgesellschast verpachtet. Es wurden früher biersür 2025.— M bezahlt.
* Eschenrod, si. Jan. Die dieftr Tage stattgehabtc Verrmch. tung unserer Feld- ünd Waldjagd ergab tn den beiden Jagd, bezirken «inen Mindererlös von 215 Mark gegen die letzt.' Verpachtung vor sechs Jahren.
(>ielchäftlichts.
Da, Rittergut Döllstädt (Post Etadtschwarzach in Iluter. srankcnj zählt mit zu den ersten La n dIch wei nz u cht e n Dcutjchlauds. Der ständige Bestand beträgt 400 Zuchtschwelne lodatz jede Altersgrenze geliefert weiden kann. Glänzend, Dank, und Anerkennungsschreiben bezeugen dieses. Di« Düll städler Landschweinezucht erhielt bisher an Preisen: Silberne Staatsmedaill« des Sloatsministcriums de» Innern, Ehren, preis g-stiflet vom Vorsitzenden der Vereinigung deutscher Schweinezüchter. Ehrenpreis des Zlnhl per band«» unteisränkt- scher Schweinezüchter, ferner 20 Erste Preise, III Zweit« Preise, dritter Sammlnugsprcis der Deutschen Landwtttlchast» . Ge. scilschist und III dritte Preise. Di« nächste große Versteifermng von zirka Illv veredelten Landschweinen, Eber und Sauen se- ten Alter» findet am Samstag, den II. Februar 1911. mit. tag» 12 Ahr stakt. Interessenten werden ans da, heutig« ein- ntclige I rat de» Rittergutes Düllstadt bingewiesen. Rksich, tigung bei ro-leriger Anmeldung gern« gestallet. Schnellzug, siatton: Kifingcn a. M.
Frnnkinrtrr Wetteiberichl.
Voraussage: Ziemlich heiler, vsclsach dunstig, Iroiken. tag» über mild, Nochtfrost: ruhig.
Verantwortlich lür den politischen Teil: Otto Hirschcl, Fricdberg: sür den lokalen »nd nnlerhallenden Teil: Bernhard Lenz. Friedberg: für den Anzeigenlcil: Karl Schmidt, Fricdberg. Druck und Verlag der „Neuen Tages- zeilnng". A.-G., Fricdberg 1. H.
Perl-eriA Sroiitiiirtet Äriirfilinorft
Montag, den 2. Februar Weizen, hiesiger und Welterauer Mt.
„ ans dem Lande abgeholt „ Roggen, hiesiger und Wetterauer
aus dem Lande abgeholt „ Gerste, neue
Hafer, hiesiger und Welteranrr . „
.. kurhessischer.......
Trockentreber
1914.
19.50-19 00
19.20-19.31) 10.30-10 30 10.00-10.00 17.00-17 50 10.00 -17.50 00.00 00.00 Mk.-. -
Tendenz: etwas ,'ester.
Ksrdttich! miu früikfurtfr Nikhmardt.
Wlonlag, den 2 Februar 1914 Slufttteb: 431 Ochsen. 45 Bullen, 833 Färsen, fta. " >1.351 Kälber. >17 Schale. 2171 Schweine


