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iiiimitteffor vor den Toren Berlins geübt. In Steglitz hat ein Wetieralleutiinnt seinem Darbier die Kundschaft gekürt- dtrst, weil er liberal gewählt hatte. (Hört! hart!) Die sozialen Gesetze müssen mehr, als es durch den Reichsanzeiger geschehen kann, bekannt gemacht werden. Die liberale Presse tut das Ihrige, »m das Volk zu belehren. (Sehr richtig! links.) Die Altersgrenze bei der Invalidenversicherung mutz herabgesetzt werden. Wir haben eine führende Stellung in der Welt, da dürfen wir ernste soziale Pflichten nicht vernachlässigen. (Beifall.)
Abg Dombrk (Pole): Bei Lohnkämpsen muh der Ver- handlnngszwang eingeführt werden. Eine Erhöhung der Bergarbeiterlöhne ist notwendig. Den konservativen Antrag ans Einschränkung deS Koalitionsrechts lehnen wir ab.
Abg. Warmuth (Rp.): Die moderne Entwickelung drängt den Mittelstand immer mehr zurück. Er wünscht ein Vorgehen gegen die Warenhäuser, den unlauteren Wettbewerb, den Hausierhandel, die olle den Mittelstand schwer schädigen. Der Schmutzliteratur, die sich auf offener Straße breit macht, sollte Herr v. Jagow energisch entgegentreten.
Abg. Behrens (Wirtsch. Vgg): Wir wollen die Wirt- s>Haftspolitik, namentlich den Schutz der Landwirtschaft aufrecht erhalten. Sozialpolitik heißt nicht bloß: Gesetz machen, sondern auch: Gesetze durchführen. Eine Kommission für soziale und Arbeiterfragen sollte alle Anträge gründlich vorbe- raten.
Abg. Hr. Becker-Bingen (b. k. P.): Eine Reform der ärztlichen Prüfungsordnung ist nicht zu umgehen. Die gioße Belastung, die uns die Sozialpolitik gebracht hat, darf nicht durch ne» Experimente, wie z. B. die Arbeitslosenversicherung ins Angemessene verniehrt werden.
Abg. Molkcnbnhr (Soz.) Die Behauptung, unsere Sozialpolitik sei intr durch die Schutzpolitik niöglich, ist unrichtig. Das Freiheitsland England hat ja jetzt z. B. auch eine energische Handelspolitik eingeleitet. Die deutsche Wirtschaftspolitik hat den Bodenwert gesteigert, das Volksver- nüigen aber nicht vermehrt. Sie hat die Trusts geschaffen und Millionäre gezüchtet, die Lebenshaltung des Arbeiters aber heruntergedrückt. Es gibt kein Halten in der Sozialpolitik, die muß sortgesührt werden. Daß es imseren Arbeitern besser gehen soll, als den englischen, wie der Staatssekretär behauptet hatte, ist Schwindel.
Präsident T>r. Kaemps rügt diesen Ausdruck.
Abg. Emminger (Zentr.) tritt für die Interessen der Milchproduzenten im Allgäu ein und fordert weiteren Schutz des Hvpfenbaues.
Reichsbankpräiident Havenstri, spricht sich aus Praktischen Gründen gegen ein Depositengesetz und ein Reichs- zufsichtsrat für die Banken aus.
Samstag 12 Uhr pünktlich: Weiterberatung.
Schluß Uhr.
|Jvcnf?i!ri|cr La»rdtag.
Abgeordnetenhaus.
15. Sitzung. 30. Januar, 12 Uhr.
Am Ministcrlijch: Freiherr o. Schorlemer.
Doinänen-Etal. (Zweiter Tag).
Die Abzg. Dr. Delius (Vp) und Dr. Wendlandt (!fie!(.) bringe» lokal« Wünsch« vor.
Abg. Hofer (Soz.): Die Lag« der Arbeiter auf d«n Do. mär.en muß aufgebessert werden. Wir sind bereit, die Mittel zu bewilligen, damit die Verwaltung einen Domänenbetrieb einrichiet, in den, di« Arbeiter genossenschaftlich tätig sind.
Präfident Graf Schwerin - Läwitz gibt bekannt, daß der Antrag Botrly und Een. nachträglich zum Domänenetat gestellt worden ist. Der Antrag verlangt im Interesse der Erhaltung und Stärkung des Bauernstandes und des gewerblichen Millelstandcs, daß vor Abschluß von Pocht, oder Kaufverträgen über Domänen unter Anhörung der benachbarten oder sonst interessierten Verbände und unter Berücksichtigung der nationalen Interessen eingehend erörtert werde, ob sich die Domäne zur Aufteilung im Wege der inneren Kolonisation eignet, oder ob sich nicht ihre Verpachtung in einzelne Parzellen empfehle: er verlangt ferner, daß Deikäus« von Domänen zur ungeteilten Dcwirlschastung möglichst vermieden und überhaupt beim Verknuse oder Verpachtung von Doniänen jeder Laiifundienbildung »nigcgengewirkt werde. Don dem Ergebnis der Prüfung sowie »er Vorbeugungsmaßregeln soll« dem Landtag durch einen Vermerk in der ihm vorzulegenden llcbeisicht über die Verändert»!, zen der Domänen Kenntnis gegeben werden.
Abg. Rchren - Hammelspringe (kikons.): Ich bestreite daß die Domänenpöchter politische Stützen der Regierenden sind. Jedenfalls haben sic dasselbe Recht, ihre politische Meinung zu vertreten wie jeder ander«. Die innere Kolonisation verlangen wir nur im Jnlereffc des Vaterlandes und der kleinen Bauern.
Abg, Dr. v. Kries (lons.): Wir sehen in der inneren Kolonisation ein« der wichtigsten Aufgaben der Ergenwart. Man muß sich aber vor dem Schematisieren hüten und kann nicht von vornherein sagen, daß nur Bauern »der nur Arbeiter angesie. deli weiden müssen. Am besten ist ein« gesunde Mischung der verschiedenen Bevöikerungskieise.
Abg. Thurm (Vp.) führt Beschwerde, daß tu seinem Wahlkreise den Bauern nicht genügend Domänenland zur Pacht gegeben werde.
Abg. B o i s l v (Roll.) begründet seinen Antrag, der in »stcr Lint« di« Derhäitnisie der Provinz Sachsen im Auge ^lbe In letzter Zeit ist dort «in« Verschiebung der Besttzver. Piltnisie eingetreten: der wohlhabend« Bauernstand ist im
Schwinden nnd der Eroßgrundbesitz hat zugenommen. Wir sind durchaus keine Gegner des Eroßgruttdbesitzes, wir wünschen nur nicht, daß er die glücklich« Mischung von Groß-, Mit. teh und Kleinbesitz zerstört. Wo der Eroßgrundbesitz dominiert, verschwinden auch die deutschen Arbeiter und die russischen und polnischen kommen ins Land. Mit der Annahme meines Antrages werden Sie nicht nur der Landwirtschast, sondern dem ganzen Vaterland« einen Dienst erweisen. (Lebh. Beisalli.
,^<ve Tageszeitung, «amstag, »en 31. Januar »Sick.
Landwirtsachftsministcr Fihr. v. Schorlemer: Man
hat auf Rußland hingewiesen, das nach Zeitungsnotizen 3120 000 Hektar in wenigen Jahren aufgetcilt haben soll. Da der ganze preußische Domüncnbcsttz aber nur etwa 100 000 Hektar beträgt, ist schon deshalb der Vergleich mit Rußland nicht angängig. Es handelt sich bei den russischen Aufteilungen auch uni den Erundbesitz von Eemeinden. Unsere Domänenverwal- tung ist der inneren Kolonisation durch Hergab« von Domänen genügend enigcgengekommen. Im Rheinland besteht direkt ein Mangel an Eroßgrundbesitz, sodaß geradezu oft unmöglich ist, geeignete Personen für die Ehrenämter zu gewinnen. In der Provinz Sachsen hat leider die bäueriche und kleinbäuerliche Bevölkerung nicht unerheblich abgenommen. (Hört! Hört! linls). Das hängt aber mit dem großen Umfang der Zucker- tndustrie in dieser Provinz zusammen. Die Zuckerfabriken können die nötigen Morgen Rüben nicht entbehren. Schon durch frühere Versügungen ist angeordnet, daß sestgestellt werden soll, welche Domänen sich zur Ansiedlung eignen. Damit soll er. reicht werden, daß die Domänenpöchter nicht dauernd das Damoklesschwert der Austeilung über sich schweben sehen. Auch im Jnieresie der inneren Kolonisation dürste es liegen, zu wißen, welche Domänen für ihre Zwecke zur Verfügung stehen. So ist das, was der Antrag Boisly in seinem eisten Teil« will, durch die Anordnungen der Verwaltung schon «rreicht worden. In den letzten 11 Jahren sind im ganzen nur 22 Domänen mit 7893 Hektar an Einzelpersonen verkauft worden, bei einer Ee- samtzahl von über 1000 Domänen. Unter meiner Verwaltung seit 1910 sind nur 1 Domänen an einzelne Personen abgegeben worden. Es dürste also, ohne daß es einer besonderen Resolution bedürfte, den Wünschen des Antrages Boisly schon ent. sprachen werden.
Abg. Dr. Keil (Rall.): Die Auslunsl. die in der Budgetkommission über den eventuellen Verknus des Schlosicg Wettin gegeben wurde, war unrichtig. Man sollt« daher die Domäne Wettin austcilen. Ich empsehle lebhaft den Antrag Boislq.
Ministerialdirektor Brümmer: Dem Anträge bezüglich des Veteranenheims aus dem alten Schloff« Weltin stand die Domäncnverwaltung sympathisch gegenüber. Die Domäne Emmeringen ist glcichsalls nicht austeilungssähig, was auch ein nichtanitliches Eutachten bestätigt hat.
Abg. Hoff (Vp): Rußland hat nicht 3, sondern 9 Millionen Hektar aufgetcilt. Dem Antrag Boisly stimmen wir zu. In Dänemark sind nur VA Prozent des Grundbesitzes in den Händen der Eroßgrundbesitzer.
Ministerialdirektor Brümmer erklärt die Zurückaerwei. jung des Domänenankaufsfonds an dt« Kommission nicht für erforderlich
Abg. Dotsly (Rail): Die Erklärungen der Regicrungs- vertreter treffen nicht den Kern der Sache: ich halte meinen Antrag aufrecht.
Rach Bemerkungen der Abgg. v. Kries (kns), Wallenborn (Ztrr.) und D e i u s (Vp.) wird der Antrag v. d. Osten, den Domäncantanssfonds an di« Dudgeikommiffion zurückzuver- weisen, angenommen. Ebenso wird der Antrag Boisly der Budgetkommission überwiesen.
Abg. Dr. R o e s i ck e (kons.) empfiehlt Maßnahmen zum Schutze der kleinen Weinbauern. Namentlich der Weinzoll, muß erhöht werden.
Di« ordentlichen Ausgaben des Domäivenetats werden bewilligt, ebenso die außerordentlichen und einmaligen Ausgaben.
Hiermit ist di« zweit« Beratung des Domänenetats erledigt.
Nächste Sitzung: Samstag 11 Uhr: Forstelat. —• Schluß i'4
Uhr.
Z'agesnberstchk.
Deutsches Deich.
:: Die Rachprüsuug der Dienstvorschrift von 1899. Die ..Nordd. Ag. Ztg." schreibt in ihrer gestrigen Abendausgabe: „Für sie an dieser Stelle ongclündigle und vom Reichskanzler in seiner letzten Reichstagsrede erwähnte Nachprüfung der Dienstvorschrift von 1899 über den Wasscngebiauch des Militärs im Frieden sind zunächst beim Kriegsministerium die nö. tigen Vorarbeiten erledigt worden Gegenwärtig finden unter Zuziehung der preußischen und der Reichsrefforis der Justiz und des Innern kommiffarische Beratungen statt. Auch hat sich der Kricgsminister mit den zuständigen Stellen für die nichtpreußischen Kontingente in Verbindung gesetzt, um möglichste Uebereinsiimmuug in der Faffung der Dorschlisten herbeizuführen."
" Ein Zahnrndprojekt auf die Zugspitze bewilligt. Roch langem Hin und Her wild nun auch der höchst- Gipfel Deutschlands dem modernen Verkehr erschlossen. Der König von Bayern hat gestern dem vom Rentier Eduard Schwarmann in München geführten Konsortium die Konzession zum Bau und zum Betrieb einer elektrischen Zahnradbahn Earmisch — Eibsee. Platt—Zugspitze erteilt. Die Bahnstraße wird ausschkiclich auf bayerischem Boden gesühnt, während bisher auch Piojekie, die von der österreichischen Seite den Gipfel gewinnen sollten, zur engeren Wahl standen.
Oesterreich.
:: Die Obstruktion !m österreichischen Parlament«. Di« Situation im Parlament ist wieder eine äußerst kritische geworden. Infolge Ser Obstruktion der Tschechen wurde die Sitzung um halb 1 Uhr mittags unterbrochen. Die tschechischen Parteien treten zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, in der die gemüßigten Tscheche» die von der Obstrutiion verfolgten Erund. sähe für di« bevorstehenden Erklärungen des Ministerpräsideii- len über Böhmen fesUegen sollen. Sollte es nicht gelingen, di« Obstruktion der Tschechen beizulegcn, dann ist di« Vertagung des Hauses zu erwarten und der Paragraph 11 dürft« in Kraft treten.
England.
:: Ei» Paffagierdampscr gesunken. — 40 Personen ertrunken. Der Dampfer „Monroe" der Old Doulhnien Company ist, wie man aus Norfolk (Virginia) meldet, gestern früh in der Nähe von Hog Island mit dem Dampfer „Nantuket" zusam- nienaestoßen Di« ..Monroe" erlitt so schwere Havarien daß sie
innerhalb zweier Stunden sank. Den meisten Passagieren und Mannschaften gelang es, sich in die Rettungsboote zu flüchten, doch sind insgesamt 10 Personen ertrunken. Der Dampfer „Nantuket" hatte nur weniger schwer« Beschädigungen erlitten und konnte die Schiffbrüchigen aus den Rettungsbooten an Bord nehmen. Einzelheiten über den Hergang der Katastrophe fehlen noch.
Bo», Balkan.
:: Di- Ausreise des Prinzen zu Wi-d. Der Oberho,m schall des Prinzen zu Wied Herr v. Trolha wird sich am 7. Februar d. I. von Triest nach Durarzo begeben, um dort die 3v: Bereitungen für die Ankunft des Prinzen zu treffen. Der P, selbst wird dann je nach dem Bericht des Herrn v. Tro.t.u oder vierzehn Tage später mit feiner Familie und dem Ge nach Durazzo reisen. Einem Berliner Speoitionshause sind i. reils Wagen, Pferde und Silbergerät« zum Transporte übergeben worden.
:: D»z türkisch bulgarische Bündnis. Die ersten Mitreck, ungen über das türkisch-bulgarische Offensiv- und Tete sio Bündnis begegneten in Athen zuerst wenig Glaube \ Jet, will man jedoch genauere Nachrichten über diesen Per! e- .r Händen haben. Man nennt den 12. Januar als das Datum der Bertragsunterzeichnuag. In dem Vertrage soll etil« Klausel sich befinden, derzusolge Bulgarien der Türkei ganz Thra. zien ablritt, wogegen Bulgarien di« gesamten Gebiete Mo :o niens erhält, die Griechenland nd Serbien zugesallen sind, inii Ausnahme von Ochride, Dibra, Prizrend und Pristina. Sämtliche von Albanesen bewohnten Gebiete sollen dagegen Dida- nien zufallen.
:: Ein griechisch rumänisches Bündnis. Athener politische Kreise legen der Zusammenkunft des griechischen Ministerpräsidenten Veriselos mit dem rumänischen Thronsolger in Berlin groß« Bedeutung bei. Sie erblicken darin das Anzftch:» zu dem bevorstehenden Abschluß eines griechisch-rumänischen Bündnisses, das wahrscheinich durch die Herstellung Verwandtschaft, sicher Beziehungen zwischen beiden Königshäusern noch eine weiter« Festigung erfahren werde. Die Presse brückt die lleber- zcugung aus, daß das Zusammengehen der beiden reichsten und mächtigsten Staaten des Balkans den Frieden gegen jeden S:ä. rungsversuch durch Bulgarien und die Türkei sichern werde.
Kund der Landwirte«
Beienheim, 31. Jan. Die gestern vom Bund der Lano- ivirte im Stein'schen Gasthaus veranstaltete zwanglose Zusammenkunft hat den schönsten Verlauf genommen nnd ihren Zweck vollkomnien erfüllt. Die hiesigen Landwirte waren fast vollzählig gekommen, außerdem waren noch Freunde ans Dorheim, Dorn-Assonheim, Melbach nnd Weckesheim zahlreich gekommen. Den lHorsitz hatte unser Vertrauensmann, Herr B r n g e l, übernommen, der zunächst Herrn Kirsche! das Wort gab. In kurzen Warten erklärte dieser den Zweck der Zusanimonknnft, man wolle nicht die Erschienenen durch eine Rede fesseln, sondern d>e Geloae»- Tieit solle geboten werden, sich über alle möglichen Fragen der Gegenwart der Organisation nsw. einmal anszitsprechen. Von dieser Gelegenheit wurde denn auch reichlich Gebrauch gemacht. Zuerst sprach Landtagsabgeordneter Beeiden- b g ch über den hessischen Landtag, wobei er namentlich die Besoldungsvorlage und den 3 Millionen-Kredit für die Ge- nossenschaften in den Kreis seiner Betrachtungen zog. Land« tagsabgeordneter I>r. v. Helmolt sprach dann ebenfalls über die DekoldtingSvorlage imd betonte ganz besonder?, daß ihn lediglich Gerechtigkeit alsLeitstern gedient habe, wenn er für die Vorlage eingetreten sei. Dicht lknernigkeit, sondern Eintracht müsse zwischen allen schaffenden Ständen herrschen. Beigeordneter Reih- Weckesheim stellte dann eine Anfrage über die Besteuerung der Kirckwngüter, an deren Beat,twartung sich auch .Herr Dekan W a b l beteiligte. Es wurden dann noch seitens der Herrn Tob. Weih -Dorn- Assenheim, Beig. R e i h . Weckesheim, Landwirt Dick - Hardt- Beienheim Anträgen über das Besihsteuergesetz, über Bnllenstationen und über die sog. Blntlinien bei der Rindviehzncht gestellt, die alle in zufriedenstellender Weise beantwortet worden, wobei namentlich der Abg. B r ei d e n - b a ch über die Aufgaben der Landwirtschaftskammer sich ans- ließ. Die Werburg neuer Mitglieder batte guten Erfolg, indein 7 neue Mitglieder dem Bunde beigetrelen sind. Nach einem Schlußwort, das Herr H i r s ch e I sprach, wurde der offizielle Teil der Zusammenkunft, die allgemeinen Anklang gefunden bat, geschlossen.
Aus dem Kreise Ilsiitgen. In der letzten Mache veranstaltete der Bund der Landwirte im Weiltale eine lebhafte Werbetätigkeit, es fanden durch Herrn G r a f-Büttelborn eine Anzahl Versammlungen statt, bei denen 40 neue Mitglieder gewonnen wurden.
Än-r der Heimat.
• Friedberg. 31. Jan. (Mannergesangverein). Der Anfang der praktischen Arbeit ist gemacht: die erste Singstunde war am Mittwoch Abend. Es hatten sich etng-efnnden 73 Sänger: elf
fehlten, davon sechs mit Entschuldigung. Neuanmeldungen liegen drei vor. Der Chor besteht mithin, ungünstig gerechnet, aus mindestens 8 2 Leulen. Di« einzelnen Stimmen sind in folgender Stärke vertreten: erster Tenor: 22: zweiter Tenor: 20: erster Baß: 18: zweiter Baß: 22. Die „unertgelliche" Än- meldesrist hat man veilä,rgert bis zur Einhändigung der ersten Satzungen: das wird voraussichtlich in vierzehn Tagen fein.
* Friedberg, 31. Jan. Der Schwindler, der die hie:,., n Geschäftsleute anpumpte, ist in der Person des Kenn. Viebl aus Ober-Bessnngen verhaftet worden.
• Friedberg, 31. Jan. Wieder hat cs sich die Direktion de- Eentral.Theaters angelegen sein lassen, ein wundervolles 9' gramm zusammenzustcllen, was aus das Publikum eine gn Anziehungskraft ausüben wird. Ans der Fülle der 2la:bi
gen greisen wir den Film „Die Schwebebrückc", ein ' sensationelles Drama heraus welches wir auszuasweiie i


