Beilage zur „Neuen Tageszeitung
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V.t. 21
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Donnerstag, den 21). jaiittnr 1911,
7. .laijrauitn
Grdenktage.
29. '»oiiuat. 1199 Siatb. v. Bora, Luiker) Mannftlin, geh,
— 1WK) (r. M, Arndt, dentscher Patriot, ß. — 1897 Prinz
A»,inst Wilhelni non Preußen geh, — 1906 König
Ch'istian IX. v. Täneinark, t, Friedrich VTTI. tritt die
Regierung an.
Airßklluil Kt* Wjltzkil 8ilttWriiln*$frfiu iwi im n»i Echuiil in Aut unö Pili>.
Bon, 17. Januar bis 8. Februar.
In den Räumen des Ausstellungsgebaudes aus der Mathil- »erhöhe zu Darmstadt wurde am Samstag unter ungewöhnlich ?a!,treich?r Beteiligung interessierter Damen und Herren die r m „Hessischen Vollsschristenveiein" l Be re in zur Brlämpsung i n Sckmutz und Schund in Wort und Bild durch Empfehlung, V.-ü'-gsftmg und Verbreitung von guten und nicht zu teueren Beibern und Bildern) veranstaltete Ausstellung von Bilder», t'ncher» und iinematographischen Filmausschnitten eröfsnet— Di? Ausstellung soll dem Zwecke diene», di« dloiwendigteir der " clämpsung des literarisch kinematographischen Schmutzes und Schundes darzulun. wenn je noch ein Zwcisel darüber bestehen !!t«. und bleichzeilig auch Atege und Mittel zeigen zu dem, was an die Stell« des zu belämpfenden Schlechten Gutes gesetzt werden kann, ohne eine Lücke zu hinterlassen. Es gelangen zu diesem Zwecke zur Ausstellung empfehlenswert« Volks, und Zu- gendlchriftcn, di« Sammlung des Dürerbundes zur Beläinpf- »ng der Schundliteratur, sowie Plakat« von Ftlmausschnilten, die aus di« Ziel« d«s Kampfes gegen den Kino-Schund Hinweisen. Besonders anziehend wird di« Ausstellung durch eine im Interesse de, Verbreitung einer gedi«g«nen Bilkschmucks zu- jfam«neng«iwUtc Bildersammlung von Künstle rsreinzcichnringe». Original Lithograpbien, Radierungen und Holzschnitten, her- rührend von Mitgliedern des Karlsruher KSnstlerbundes.
Die Eröffnung.
Zur Eröffnung hatten sich u. «. «ingefunden S« Exzellenz ver Minister de« Innern von Hombergk zu Dach, Staatsrat Süffert, der Leit«r der Schulobtcilung, Oberfinanzrat Baiser, Provinzialdirettor Feg, Prälat D. Florlng. Rcgierungsiat tücnne», Bürgerm«ist«r Müll«r, s«in«i Kreisrot Dr Wagner, Geh. Rat » Hahn und ander« Kreisräte, Generalleutnant Exz. Bernhard, der Rektor der Technischen Hochschul«, die Leiter liöherer Lehranstalt«», der Volksschulen, m«hr«r« Kreisschulin- spekloren, darunter Prof. Di. Frenzel, Prof. Kissinger, Schul rat Backe» u a.
Stach Begrüßung der Vertreter von Behörden, der Stadl Darmstadt, der Lehrerschaft, von Vereinen, der Arbeiterschaft und der Presi« führte der Vorsitzend« des Volksschrrftenvereins, Oherlandesgerichtsrat Lang, etwa folgende, aus: „Die Tätig
keit unseres Hessischen Bollsschriftenverein» weiß sich frei von jeder Parteitendenz und jeder konfessionellen Tendenz. Uns«r« Arbeit soll getragen werden allein von dem Seist« der Näch'Ien- liebe, allein von den, Geiste d«r Liebe o« unserem deutschen Volk«. Es ist nicht meine Absicht, ausführlicher über die Tä- tigkcit de, Voltrschristenveieins und seiner Ziel« zu sprechen, um nicht die der Ausstellung zu widmend« Zeit dadurch zu kür- -on. Ich will nur Mitteilen, was progrommatiich der erst« Paragraph unserer Statuten davon sogt, indem es heißt: Der Verein, der sein« Tätigkeit vorläusig auf das Grotzherzogtum Hes. sen beschränkt, hat den Zweck, den für da» Bollrwohl notwendi- gen Komps ge^n Schund und Schmutz in ?Cort und Bild nicht
allein durch blcß« Warnung?» und Abwehrmatzregeln, sondern auch durch tätiges Eingreifen in der Süeij«, zu führen, daß er durch Empsehlung, B.schasfung und Verbreitung von guten und nicht zu teueren Voll», u. Iugendschristen und Bildern insbe- sonders auch in den Urei,'«» de; Minderbemittelten dar »orhan- den« Lesebedürjnis befriedigen Hilst und dem Verlangen nach geschinackvoller Ausschmückung von Haus und Heim entgegenkommt. Die Bestrebungen des Vereins richten sich auch gegen die Auswüchse der kinemalogrophischen Darstellungen. Zur Erreichung seiner Ziele veranstaltet der Verein insbesondere Vorträge, Bücher, und Bilderausstellungen, unterstützt Volks-, Sck>ul- und Arbeiterbibliotheken, fördert dl« Ausschmückung von Schulen und anderen, für gemeinnützig« Zweck« bestimmt«» Räume durch Zuweisung guter Bilder, und gibt selbst volkstümliche Schriften heraus."
So sehr Abwehrmaßregeltt im Kamps« gegen da« Volksgist in Wort und Bild geboren sind und getrofstn werden müssen, so stehen wir aus dem Standpunkt, daß Adwehrmaßregeln nicht ausreichen, sondern daß dem lese- und kunstbedürstigen Volke au» dem reichen Schatze unserer Literatur und Kunst etwas dar. geboten wird, wovon es Genuß und Bestiedigung Hot, Es gilt uns dabei »ainentlich den Wehrlosen, die nicht mit de» Sstasstn einer reicheren Erfahrung und einer tieferen Bildung versehen sind, den richtigen AKg zu zeigen, und insbesondere den gering bemittelten Volksgenosien zu zeigen, daß nian auch mit bescheidenen Mitteln sich Schätze zu eigen nrach-n kann, denen die Schundprodukt« weichen müsien, dt« bei genauerem Zusehen noch viel teurer sind wie jene. Dazu soll auch unser« Ausstellung dienen. 120 Atandeiausstellungen ähnlicher Art in kleinem Maßstabc weiden in diesem Winter in den drei Provinzen nn. seres Landes veranstaltet. Wenn wir außer dem Schrifttum auch noch Bildwerke und die Kinobilder in de» Bereich unserer Ausstellung ausgenommen haben, so handelt «, sich hier um kaum zu trennende Gebiet«. Ich denk« dabet eine» Spruches unseres Altmeisters Goethe in seinen Zahme« Tente», wo er im Gegensatz zu Wort und Schrift sagt:
Uebles aber vor» Auge gestellt Hat «in magilches Recht.
Weil es di« Sinne gefesielt hall Bleibt der Geist «in Knecht,
Und so möchten wir denn alle unsere Volksgenosien teilnehmen lasien an dem, was gute Volkskunst und Volkslitcratur uns bietet, wenn sie namentlich zum Gemüt« spricht und dt« Lieb« zur Heimat weckt. Vor allem aber sollen di«, die nicht mit auf die Höhen des Lebens steig«» können und unter harter Arbeit stehen, mitgenicßcn, was echte bodenständige Volkskunst und Schrifttum zu schenken vermag, und ich wünsche aus sie an- wenden zu können, rvas in feiner Zueign-ung Goethe von der Poesie sagt:
Dem Glücklichen kann es an nichts gebrechen Der dies Geschenk mit stiller Seele nimmt.
Aus Morgendust gewebt und Sonnenklaihett,
Der Dichtung Schleier aus der Hand der Wahrheit.
Und wenn es Dir und Deinen Freunden schwül«
Am Mittag wird, so wirf ihn in die Lust,
Sogleich »msäuselt Abcndwinde» Kühle, llmhoucht euch Blumen-Wiirzgeruch und Duft.
Es schweigt das Wehen banger Erdgefühl«,
Zum Wolkenbette wandelt sich die Gruft,
Besänftiget wird jede Lebenswelle.
Der Tag wird lieblich und di« Nacht wird hell«.
Möge die heutig« Ausstellung unfere Hoffnungen und
Wünsch« «nullen nud unserem Hcssen-lande zum Segen reichen l" ^
3*« Rundgang durch die Ausstellung
leitete Her, Kunstmaler Puhonny Karlsruhe mit elinr Eiläv. lerung der im Ehrensaal ausgehängie», ganz prächtige Blätter bergende» «ollektton von Bildern aller Art ein. die als Muster, gültiger Wandschmuck der deutsckxn Bürgerswohnung dienen lolllen. Der Redner verbreite,, sich eingehender über die Karlsruher «ünstlergraphik. um gleich zu An,an« jenen Künst ler zu nennen, der d?» Anstoß zur Bclärignng aus dem Gebie'e dieser Künstlersieinzeichnungcn gegeben hat: Gras Kal.ticu:l,
llnler seinen Schülern an der Karlsrher Alademie befand sich der nochmalige Prosesior Lainzhein, der als gelernier Liiba. graph di« Bestrebungen Kalckrcuts unterstütz:» könnt«. Aus drm kleinen Bäumchen, das damals gepflanzt wurde, ist inzwischen ein Baum mit reich?» Früchien geworden. Einige der Haupt- i-ettreter der Karlsruher Künstlerlilhegraphi« sind in der Au», stellnng vereint, so Thoma, Sleinhauirn, von Volkmar»«, Biest, Kampmann u>w, Bo» Jahr ZU Jahr kommen zahlreich? Bläl. «er in den Perlag — «in halbes Dutzend rastloser Schncllprcsicn neben den Hanbprcsicn der Kunstdruckcrej „Künsilerbund Kall», ruhe ist ein Bervei» daftik, daß die hier geleistete Künstler- orbei, nichl aufs Ungemlsi« gehl Das Jahr 1002 Ist ein wich tiges Jahr sür die Entwicklung der Karlsruher Steinzcichnung gewesen. Auf der damals in Berlin statlstndcnde» Ausstellung „Die Kunst im Leben de, Kindes" wurden auch Möglickl.iien gczeigi, ottginale Kunst unters Volk zu bringen Billiger Wandschmuck bestand damals I-st nur au, Reproduktionen (mcchan, Wiedergaben) von ost rechi sragwiirdigem künstlerischen Werte. Da war «, Professor Langhein wieder, der di: beiden Verleger Teubner und Voigllandcr veranlaßlc. ein Konkurrenz sür tlllandbilder auszuschreiben, wa« von große; wirtschaftticher Bedculung sür di« Karlsruher Künfllaittsii' mar Teubner und Voigllandcr halten Publikationen aus««, stellt, di« sich mit den Karlsruher «dsichte» deckien. Di« «ibelt der Karlsruher war bahnbrechend. Die Konkurrenz grift na- türlich bald auch die Sache auf und schon glbl «» verschiedene Verlag«, Reu« wichtig« Momente sind aber dadurch nicht hinzugekommen und Karlsruhe steht nach wie vor an erster Stelle In den folgenden drei Räumen ist dann zusommengestellt was die „Literatur", vor allem der Geschäftsgeist skrupelloser Verleger und „Dichter", an Schund in alle» möglichen Aus, machungen hervorgebracht hat. Hier gab der Schriftführer des Verein», Leu Lehrer Hafsin-ger, di« «rforderi-ichen Erläuterungen, soweit die Ausstellung, was t» überwiegendem Maße der Fall ist, nicht deutlich und eindringlich für sich selbst spricht Zunächst war der Schund gesammelt und mit interesianien statistischen Darstellungen üb« Verbreitung usw versehen. E» i-t geradezu erstaunlich, welch« Summen Geldes die Schundlitcra tur, vor allem die Kolportageroman«, verschlingen. Hoch in di« Millionen gehen di« Summen, di« hierdurch dem Vol!.- entzogen werden, gar nicht zu Iprechen von dem unschätzbaren Schaden an Seele und sittlichem Bewußtsein, den das Voil, vor allem die Jugend, erleiden n»uß Daran schlieren sich dann die Bücher und Schriften, die man als «mpsehlenswcri« Geist?» Nahrung an Stell« de» Schund«, dem Volk« biciet. Es ist er- staunlich u>rd rfteeulich viel, was es Gutes und Hervorragendes aus dem deutschen Büchermärkte gibt. Kein Doll der Erde hol ähnliche» auszuweisen Rur schade, daß manch?» dies«. Guten noch im Verborgenen blüht, während der Schmutz sich bläh! und breit machen konnte,
'Rach der Führung folglc IM «regen Oberlichtsoal «in in-
Zum Dflnsteisen.
Roman von M, Prigge-Brook. fy (Fortsetzung),
„Natürlich hätte ich", onftvortete sie mit blitzenden tilgen Alte Zeiten standen in ihr auf. Sie saü sich an ihre? Vaters Hand, seinen Worten lauschend, „Ich wäre izlsiiklich gewesen, die Firma Sebald weiterzusiihren,"
„Den Namen ändert ein Weib, das liebt", sagte Schmidt leise. „Namen ist Nanch und Schall, er vergeht, verweht. Was ober bleibt, der Geist, der Gedanke der lebt im Innern fort, Noseniarie. In Jbnen, glauben Sie mir nicht in dein kleinen -Heinz. Er weiß nichts von der Grosze der Aufgabe, die seiner harrt. Ich aber kenne und liebe sie; Sie sollten eingreitrn zu Ibres Bruders Bestem,"
„Wie soll ich daß versieben?" fragte Rosemarie, die nicht ahnte. wo er binauS wollte,bedrückt,
„Indem Sie -Herrn Eblcrs biticn. mich ,um Leiter cin- 'icketien," Es war heraus. Schmidt wischte sich die Tropfen ' on der Siirn.
..Ick' fürchte, der Ohm bört nicht auf meine Bitte, er ist i-lir fett ständig in seinen Ideen,"
„Sagen Sie lieber selbftberrisch", unterbrach Schmidt p- ärae--lich. „Ilm Eblcrs handelt es sick nicht", fuhr er auf- - ;eat fort, „Mir ist's um Sie, um Dich. Rolemorie, sag', D-, ..- in sein willst, daß Du nilch liebst, und allcs ,:,ir gleich. Ich gebe oder bleibe, wo Du willst. Iisi - - . Rolemarie."
Sie 'chl.-'; die Angen vor Wonne. Beglückt duldete sie t.-i-ien .stuf: Endlich löste sie sich aus seinenArm en.
„Dir liebst mich wirklich, Walter?" fragte sie scheu, mit ; i r->-r Seligkei! im Herzen.
„Mehr als mein Leben, Kind, Ass ich Ticki znm ersten- .;! - iah, cinpsond ich auch gleich, daß Tu mein Schicksal rSrdest."
„Wn? soll aber aus uns werden?" fragle nun Rose- aiorie beiorgt.
.Eie- Paar, Schätzchen, bin glückliches Paar und da? so
bald als möglich! Ich bin nicht jung genug, um warten zu können, n>cin Leben lvar schwer."
„Armer Walters" Mitleidig-zärtlich streichelte sie seine Stirn, „Was wird Großvater sagen und erst der alte Ohm?"
„Der wird hosseutlich cinsehen, daß er mich unter den Umständen behalten muß. Meinst Dn nicht auch, meine Rosemaric?"
„Natürlich", versicherte sie eifrig. „Ich kann ja gar nicht fort von hier. Mich bindet ein Schwur ans Pslugeisen. So lange -Heinz mich braucht, darf ich nicht »on ihm gehen."
„So wörtlich ist das wohl nichr auszunehnien", ontwor- leie Schmidt glcick>giiltig. „Immerhin kann ich Dein Gefühl verstehen, wenn Heinz so viel Lieb« auch nicht verdient."
„Du hast was gegen den Jungen", klagte Rosemarie.
„Sag' Heber, er hat was g?gen mich, woraus ich mir natürlich nichts mache. Heinz ist ein ungezogen-r Bube, Verzeih', Liebling, Du hast ihn Dir unverantwortlich über dcn Kopf wachsen lassen. Hoffentlich ändert sich dos nocht"
In Roseinaries Seligkeit fiel ein Troplen Mermuth, Errötend senkte sie den Kopf und lehnte sich an den des Geliebten.
Er schob sie sanft von sich. „Soll ich mit Ehlers darüber sprechen. Rosemarie?"
„Nein, Schah, ich bitte Dich, laß mir das. Ich kenne meinen O-bm. Er liebt mich über alles and wird unserem Glück nicht im Wege sein. Viel mehr fürchte ich dcn Großpapa. Walther,"
„So soll ich dem alten Herrn meine Aufwartung machen? Cingeladen bat er mich picht dazu."
„Ueberlasse ihn mir." Roiemarte zog den Geliebten an sich und küßte feine Stirn. „Ich gehe, Walter,"
„Liebes, geliebtes Weib!" Er preßte sic an sich ,nd bedeckte Augen, Stirn und Mund mit glühenden Küssen. „Süße Rosemarie,"
Es war gut, daß das Mädchen den Zug bellen Triumphes in seinem Antlitz nicht sah. als sie sich kortirandte, t iel- leicht hätte der Anblick ihr Glück getrübt. Wenige Minuten.
nachdem sie Schmidt verlassen, trat sie bei ihrem Groß later ein.
Gegen ihre Gewohnheit stürzte Roscinarie aus den alten Herrn zu, sank zu seinen Füße» nieder, miifaßte seine Knie und jubelte:
„Ich bin so glücklich Großpapa, soeben habe ich mich mit Walter verlobt,"
„Mit Waller? Das ist doch nicht der Chinamann, der bei Euch zu Besuch ist?" forschte der Greis, banger Ahnungen voll.
„Wer sollte es denn sonst sein, Großpapa? Waller ist der beste, edelste Mensch, ich liebe ihn und er wird nuck, heiraten."
„Das glaube ich Dir, ohne daß Du cs sagst, Kind" avtworteie der Sanitätsrat trocken. „Er kann nichts Beste res tun. Als heimatloser Abenteurer herübergekommeii »nt um die Hand einer Sebald anhalten, das nenne ich kühn. Er hat Kourogel"
„Meinst Dir Walter niit dem Abenteurer?" fragte das Mädchen gereizt.
„Natürlich, wen denn sonst? Eigentlich imponirrt er mir. Sich in das reichste Mädchen zu verlieben, das beißt das Verlieben besorgst Du, mein Kind, Ich bade es wohl bemerkt."
„Großpapa!" Roscmarie empörte sich,
„Ja, Kind, Von nur mußt Du die Wabrbeit bören In meinem Alter macht man sich nichts vor. Es ist dock' so. Ein stellungsloser, nicht einmal »ichr junger Kommis erhebt feine Augen zu Rofemarie Sebald. Das hätte Tein Vater erleben müstenl"
„Wenn der Lheiin nicht so eigensinnig wäre, da branckilc Walter nicht stellungslos zu sein. Er könnte die Firma Zertreten. bis Heinz envachsen ist."
„Bläst der Wind daher. Kind?" iittirmelte der ' I - , das hat der Sck»m,dt sui, prächtig ansgrdocht, Jakob El-' soll wohl schleunigst aufs Altenteil, damit sein Pla ; a Kontor frei wird? Nein, Rosemarie." Luhn erhob sick s,-iiieii, Lehnstuhle unv tetcke stcki auf. „Das wieh Dein Ol-'N


