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DieNeue ?agt»xilunf er cheint leben WcrNag. Regelmäßige BeilagenDer Kauer au» Hessen",Nie Kpinnslnbe". Sesngaprcis: Bei den Pollanftaiten »>ericl,ahi»äi Ml. 1,05 bei den Agenten monailich bO Pia. kstnn» tritt Postgebühr ober Trägeilohn. Ziuieigen: ibrunb,eile A) Pfg., lokale 15 Pfg, An,eigen vo» auswärts werde» durch Po tnachnahnie erhoben Erfüllungsort Friedbrrg. KchriNleitnng und Verlag Fnedberg stzesten), hanauerstraßs 12. Fernsprecher 48. PoÜIch'ck-Lonto Rr 485g, Amt Fronlsurt o. M.

Ueberstcht.

Der unter dem Verdacht des Gattenmordes in Un­tersuchungshaft befindliche Reiit^tag-abfteordnete Graf Mielzhnski hat sein Mandat zum Reichstage niedergelcgt.

I» Valona ist der Belagerungszustand proklamiert worden. Tie albanischenFreiwilligcn lassen sich sämtlich für das Gendarineriekorps cinschrciben. Die provisorisckre al­banische Regierung hat allen Schissen, die die griechische Flagge sührcn, die Einfahrt in die der Schiffahrt geöffnete» albanische» Häfen untersagt.

Man erwartet in London in den nächsten Tagen die Antwort des Dreibundes aus den englische» Jnselvor- schlag. Der dcuffch« und der italienische Botsiliaster hatten gestern nachmittag eine längere Unterredung mit dem tür- s,scheu Botschafter Tewsik Pajckvi. in der dieser di- Ansichten seiner Regierung über die Jnsclfcagc auscinandersetztc.

Ten,Ruskojc Slvwo" zufolge wird Rußland in der Frage der deutschen Militärmission in den nächsten Tagen sowohl in Berlin als auch in Konstantinopel neue energische Schritte unternehme».

Wie in Buenos Aires verlautet, verhandelt Griechen- land mit der argentinischen Regierung wegen Ankaufs des I!,Ill fertig gestellten DreadnoughtsRividavia", der eine Walserverdrängung von 28000 Tonnen besitzt. Tie argen­tinische Regierung zeigt, wie es heißt, wenig Neigung zum Verkauf deS Schiffes, doch werden die Bcrhandlungcn fort­gesetzt.

Jahreswende!

Das alte Jahr versinft in dunklen Dogen, das neue treibt dem Sonnengold entgegen. Es spiegelt sich in ihm vergangener Zeit Geschicke. der Geist der Ewigkeit spricht aus dem ernsten Blicke. So ist vorüber gerauscht das Jubeljahr 1013, reich an Arbeit und Kampf, an nationalen Erinne- rungsfeirrn, aber auch an genossenschaftlichen Krisen in nie gesehener Wucht. Wir sahen von den Höhen die Freuden- lcuer lohen, national begeisterte Worte hörten wir »nd bei Lcipzig wurde das Bölkerschlachtdenkinal enthüllt zum An- denken an die Gelchehnisse vor hundert Jahren. Wieder «in- uial slaminte sie hoch aus die Lohe der vaterländischen Beaei- steruiig. O, inöclste sie nicht vielfach Strohsener gewesen lein. Mir sahen, daß die besser Gestellten unseres Volkes eine Milliarde auf den Altar des Vaterlandes legten zur Ansgc- ltaltung unlerer Arinee be,w. zur bessern Ausnutzung der all- aemoinen Wehrpflicht. Wir saben katastrophale V»rkom- nille im Werdegang unlerer Luftflotte. Wir sahen die Be­ll riungskämpfc der Balkanvölker, bei denen Bulaaricn den kürzesten zog und erlebten dann das schrccklicktste der Schrecken: ein Zabern!

Zaber», fast ekelt es einem an, wenn inan von der Ke- lch'chie hört, die so recht ein gefundenes Frelsen ist kür den ..deutsche» Freisinn", für die linksstehende Demokratie vom Schlage derFrankfurter Zeitung", desBerliner Taae- 'latteS" und der unendlichen Zahl ihrer legitimen und ille- litimen Ableger, die Gott fei's geklont, nun einmal die so- tenannte ölsentliche Meinung darstellen und dem weitaus grössten Teil der städtischen Spießer ihre politische und wirt- ichglt'iche Weltanschauung eintrichtern. Wer die Sache obne Voreingenommenheit verfolgte, Ursache und Wirkung mit- einander verglich, wer sah. wie hier die VolkSleidenschalt ans- gewüblt. der Bürgerstolz scharf gemacht wurde wenen dem ' armlosen WorteWackcs". der muß sagen, daß hier rnit tinoonen nach Spatzen geschossen wurde. Es wurde in der ^ "struktionsltunde getagt, daß die Rekruten sich vor M>ß- l'niidlungen seitens eines Weckes genebenen Fall? mit der avolse w"bron sollten. Ties bezog stch dach nur auf solche, die sich tätlich an einem Soldaten vergreifen sollten: warum »Tfn bi" Ausreaunn? Wenn bier dem Offizier der <*"'4 ""8-ech-g werden l-ll. weil er eine Vräncie von 10 lür brn auslrbfe. d"r sich nachbrjicklich wehrte, sa möchte ich 0 'N. wenden, daß dies doch nichts weiter war, als eine übereilte Aeußerung Men lall doch nicht gleich dm Stab über einen iungen Mann brechen weaen eines vorschnellen A-°-dr»ck- S, dem man mindestens gerade so aut als Bagatelle hätte be- bandeln kennen wie das Warf eines deuffchlcindlichen Stu­denten an d-r Universität Straßbura. der van den .evmderi lrrach, die bei Jena und A u e r st ä d t ihre V r ü g c l bekommen hätten. Tg heißt es aber bei der Frei­sinn?- und Demokratenpressc: ja Bauer, das ist ganz was anders I

Nach dem obengeschi'dorten Vorfall zwischen Leutnant und Rekruten, der nur durch ein Tisziplinbruch an die Lelsentlichkeit kommen konnte, setzte ein Hast ohne Gleich:» gegen das sogenannte Säbelregiment ein. Man batte aber von Seiten d"s Freisinns und der linkSliberolc» Tcinagogie ganz außer Acht gelassen, daß das, was nach dem oben ge­schilderten Vorfall, der sich in den Mauern der Kaserne zu- trug. kam. mit zwingender Logik kommen mußte. Wochcn- ' wurden Offiziere und Mannschaften im allgemeinen, Leutnant v. Forstner im besonderen, in der schmutzigsten und gemeinsten Weise verhöhnt und beleidigt. Wer selbst noch einen Begriff von Ehre hat, wer noch Blut und nicht Buttermilch in den Adern hat. der kann cs bearcifen. wenn

dem Betroffenen die Galle überläust, die kühle Erivägung schwindet und er z» einer Tat der Selbsthilfe schreitet, gleich- gültig, was nachher geschieht.

Was die nachfolgende» Ereignisse: die dcmonsirniivc

Ansammlung vo» Menschen aus beni Schlohplatz, die Per- baftnng einer Anzahl Bürger, anbetrifft, so sind dieselbe» die logischen Folgeningcn der Geschehnisse in Zabern. Zu tadeln wäre allenfalls, daß inan die Vcrhaffete» nicht in der Wachtslube oder sonst wo, sonder» ini Keller »ntcrgebracht batte. Zu gleicher Zeit ist mir anfgefallen, daß der kom- mandiercnde Leutnant bei dem Staatsanwalt sich entichnl- digte, er hätte nicht gewußt, wer er sei. Tn? verstehe ich nun nicht: War einnial Grund zu derartiaen Maßregeln ge­geben, dann soll jede Person vor den, Gesetz gleich sein und da spielt auch der Staatsanwalt keine Ralle. Nun wurde, wie gesagt, in unzähligen Versammlungen der Fall Zaber,, vor das Forum gezerrt', ich habe selbst in Tarmstadt eine derartige niitgemacht. wo der eine Redner, ein Herr ans dem Elsaß, in ironischer Art sagte, Forstner sei etwas menschliches im Manöver palsiert und spitzig meinte, des Königs Rock sei noch kein Geßlerbnt. Es war dies eine kölnische Art. den Fall Zabern auszuklären. Auch sagte er nach, eine eigentliche Beleidigung sei das Wort Wackes nicht, denn der Vater sage mitunter z» seinen Kindern:ihr kleine» Wickeslel": cs

komme nur darauf an, wer es saae »nd wie man es sage: da hat man's! Tann kan, der ander Redner, ein bekannter hessischer Voskstribnn, der einem Stand anaebört, dessen vor­nehmste Pflicht sein sollte, den Frieden ans Erden z» lebren. Dem sah man gerade an, wie er sich in seinem Element fühlte, wenn er von dem beleidigtenBürkerstolz" redete. Er führte stch köstlich ein, indem er laate: Man hielte ihn für national nnzuverlässial man sage, er könne nbkommenl »sw. Nun, es muß >a jeder am besten Wilsen, was von ihm zu baffen ist. Tonn aiaa's ses: man müsse Essoß-Lotbringen eine republikanische Stnats- farm geben, weil nian sie gewohnt gewesen sei. D e r g » t e Mann schwärmt im Elsaß für daS.waser bier selbst wünscht. Tann donnerte er weiter: Tie Offiziere bielten sich für überirdische Wesen und stolzierten einher wie ein Storch in, Salat, nnd lo in dein Tone oina es weiter unter dem frenetischen Beikalle d-'r niisaeklärten Spiebbürger. Ich habe da einen Begriff bekommen, wie man den Fall Zaber» für seine Parteipolitik nnsschlnchteie.

Ter beleidigte Bünnerstokz war es vor allem, der b-r- baltcn mußte Das ist derselbe Bürgerstall der es zuläßt, baß bi-- Fortschrittspartei aiff Gedeih und Verderb mit der Sozialdemokratie Verb,inden ist' da? ist derselbe Bürgerstolz, ben die freisinn'g-denwkrntische» Wäbler und Führer r» ver­treten meinen, der es aber zuläßt, daß das grabstädtische Warenbgns einem Würaenoel gleich, in den Reiben des städtischen Gewerbe- u»d Ka'stmannsstand"? wütet, obne eine ,g>and dagegen zu erb'bo». S 's ist derselbe Dürnerstalz. der tS lontlns aeschaben läßt, d--b Eft, Vertreter sm Reichstage den Sazialdemakratr» z»m Rrä"denten wöblen, das ist der­selbe Bürperstas,. der kein Wo-t de? Tadels fand lür die srbanisale,, Brleidsaiinae». di" ein krenider Tintenstiff im Derli»"r Tnaebsoft" gegen die arAßw In »eiidoraanilation, die deutsche Turuerl-r-aft sich seistefe. Es ist de-sesbe Büraer- srrlu. d"r in dem Sage G-asesiaden SUN, Ansdrnck aek'm- ,e ist. als tzee cv"8"pce.,r eines d'"Ischen Blattes in Gra- se,'v"8en g"k 8-" d""f'cs>-sei"8,:-r-" Tätiakeit des Tirekiors fc-.-nr.- 8"«- g,' Pom de'ftlchen Slaaf

,--if cw;n!<,ne-»aukw,'inen 8"8ach> w"-8". aubnerksam niachtc.

fT'n nina de- er-nnn' n""",, I"» "N" os,,c,reae w""8en sbm

e-k-enen. s'ine PI"iiienana"" .eigen wurden niibbnndelt

""8 ee grnie» Man» gegle-'c -0!"s 7""N \<\ ptma? in

8"N siberore» e»"ii.,"""n 8"'-"" aghört? Gott bewahret Wo

ist he der- 8""s'ch" a,'! -N"lc",I?

Mo n-ar d"- de--'sch" tlä-n-"e-sc"s', »sg tm Sei,lesterbericht 8er de"tlch"N Sc-al-b,,ra"r ,I.'i""--si-"r m-e sch"N erwalmf.

eftrek, 8er crni'aii-d"'- U"N 8--c»ch>- ez-"»8e-,, 8e b-' Jena

""8 A"erstä8f ibre a!-"','"s bernere» 's" ci.»i spra^i? Ich fioi 8ie'eNf (,('"-*» r e",s"n ern von d""i deut­schen B'äraerffos, gek-x-f »8-- T!e aberl'e Voetretc-

rin de? deutschen B'i^eerscas-e?, aber, d'e ..Frankfurter Zrifnna". verlanale. deß M"N d '0 cS"chce. v '0 rn^,,zk-be inif geNri-oefien .ez,in8en ve-ali'b"n w"-8-'» als Wane1"lle be- t>an8''e und sa gesch'ff, e». tst^'n al"skaw'hii.och Otepaltcr Schuster und Schneider, d ch'c n an de» beleidig­ten Bii-oerstasz: »eint w"ch," ,»» aus dieser

Sache (.'me Bagatelle. nS Zabern aber eine Staotsciktion.

Wo ist im allgemeinen der deut'che Bürgca stolz, wenn nian in Wort und Schrift täglich das b.eru fterrciße» und be- spöfteln siebt, was unürcn Väter I ' r. wo' > l! f in dem Tod gingen, nämlich G la u b c u » b c > n, o t? Er ist ko na st zum alten Eisen geworfen »nd ,uo» bolt ihn nur ge­legentlich bcrvor, wenn'S wie im Fall Zabern, in den Kram paßt. Statt Bürgerstolz, im wahren deutschen Sinn, hat sich etwas anderes in unser Lolksenip'inde» eingeschlichen: Gle-ct gültigkeit großen völkffll^n Fraoen geoenllbcr und Ge- dankei losigleit: das ist die Signatur des Tage?-.

G'danke,llosigkcit und Gleichgültigkeit, gilt das nicht auch für eine bis jetzt noch nicht genannte Partei, für die Natioualliberalcn. Wenn ,nan dic'e rniei Worte n'cht gelte» I

lassen will, ja, gibt's denn überhaupt noch eine Sntsänüdi- g»ng für diese Parteind ihre Haltung bei der Prsidenten- wähl seinerzeit in, Reichstage »nd bei den. Mißbillig,,,:gs- Votum in, Falle Zabern. Ein Mißtranensoot,,,,, gegen die Regierung, dcis die Nationalliberglen mitiugchte», das in seiner^lufniachiuig n» die Parlgniente» der siidanlerikaui- ichen Staate» oder an daS ungarische Abgeordnetenhaus er- innert 1 Ob die zu», Teil noch auf anderen, Bode» stehenden Nationalliberalen sich das anl die Dauer von der Richtuua Bassermann-Stresemann-Paasche bieten lassen werde,,.' Hoffentlich nicht.

Tic nationalliberalen Führer haben mitunter andere Sorgen, als li» um de» Pulsschlag des nationale» Lebens zu kümmern. Behaupten doch böse Zunaen, daß eS national- liberale Professoren gebe, die fast hätte ich geschrieben Kunstniilch geben Kunftinilch produzieren, das heißl aut gut deutsch daß sie das »ötiae Kleingeld liefern, nii, dir Knnstinilch-Fabrikation z» fördern. Nun, unseren Segen der künstlichen Kuh »nd den Kälbern, die deren Milch Irin- kcn, auch noch dazu!

Mögen die leitenden Männer, die nationnlliberake So nickst durch derartige Leistungen, wie bei der Präsidentenwahk und den, MißbilliqungSbotnin im Reichstag schlu.'r schädigen, sondern eingedenk sein, ihrer großen Beraongeu» heitnd nicht vergessen, daß der vorderste Teil ihreS Partei- namens national heißt.

Auch begreift man die Entrüstung des ZentnunS in seiner Gesamtheit nicht, wo es doch wissen muß, doß polnffffw »nd elsässische Blätter, »nd mitiiiiter auch Geistliche, die Worte gegen Deutschland nicht auf die Eioldwage lenen. Es dürfte gerechten, ernsten Männer» in Zentrum nicht niibe- kcwnt sein, daß in Elsaß und den polnischen Provinzen ein Teil der Presse und ein Teil der Geistlichkeit der Gerniani- sieinng der beiden Provinzen die größte» Schwierigkeiten mochten. Wenn nun aber derartige Tatsache,' seststeb-n. iell man ßch ihnen nicht verschließen, sondern Abhilfe zu schaffen suchen; nicht der Regierung Schwierigkeilen Bereiten, sondern besonders in diesen schwierigen Fragen ihr zur Seite sichen. eDnn das muß ma» doch eingestehen, wenn die Per- bältnisse gerecht gewürdigt werden, daß unsere Regier»»,' ii Osten und Westen, in Posen und Elsaß, zwei recht barte Nüsse zu knaöken batte. Im Oste», in Nosen. wehrt sich ein Nal' gegen eine doch unbestreitbare böhere Kultur, der e? durch Deutschland teilhaffig wird. Die beklagenswürdigsten Kl- tnrverhältnisie in Europa batte doch Polen, wo Adelnd Geistlichkeit allen Belitz batet» und Napoleon schon das 1. Element, den Schmutz, entdeckt hatte.

Im Westen, im Elsaß, sind bis jetzt alle Versöhnungs- Versuche fehlgeschlagen, u»d wenn .»an bedenkt, doß fast ein halbes Jah'hnndert darüber hinging, daß Elsaß wieder deutsch wurde, ohne merkliche Erfolge zu erzirlen, dann müssen dunlle Mächte Im Spiel sein und dem Deutschtum entgegenarbeiten. Wir müssen uns aber, wen» wir die Bilanz ziehen, fragen, ist es richtig, daß man den Herren El­sässern alles nachgibt, was sie verlangen. Wie siebt es deu», ganz abaelehen van Zabern. derwitig im Elsaß ans? Sind denn die Parteiführer der Fraktionen, die da? Mißtranens- votum im Reichstage aussprnchen, so lebensfremd, daß sie nicht wisse» sollten, daß d>e Soldaten, die das Glück haben, in Ellnb Lothringen zu dienen, besonders über die Tenffch- seindlichkeit der dortigen Bevölkenina zu klagen haben? Ist denn den Herren, die die denffcbe Regierung dakür vc>- antwortlich machen, das, die Verhältnisse zwilch"» Affdeutsch - landnd Elsaß nicht besser sind, wie eS sich immer »nd immer wieder zeigt, nickst bekannt, doß inan an der oberst- :, Stelle alles tut. um die TicksMdel von Elsässer und iW renitenten Ubbö? zu versöhnen, daß man die Vninren aul die I'niversität Straßburg schockt und de» Abbös Absolvo erteilt. Weiß man nicht, daß elsäskisckv Abaeordnete Hetzreden geacn Deutschland basten und ist nicht bekannt, daß nach eigener Anoabe der französischen Regiernna über 50 B'ozenf aller Ausländer bei der Fremdenlegion Elsässer sind, die sich auf dicse Art der Heerespslicht in Deutschland enlziehen.

Die Elsässer sollten nicht so empffndlich sein, denn nur der Umstand, daß sie sich von verschiedenen Seit?»nd ans wieder,,in verschiedenen Gründen gesteift und gestützt willen auch wenn sic im Unreckst sind, ist mit ei» Hauptgrund, daß die Annäherung oder, wenn man so will, Derschmel-nng zwischen Alldeutschlandnd Elsaß so schlechte Erfolge zeitigt. Es ist l.klage,iswert. daß die Söhnend Brüder jen-r tapft- ren M .'. die in den Kämpfen bei Orleans »nd Metz eit gros, de», S-.i Reick, schufen, sich so wenig verstehen, dak sie wegen " ''>rf)er Parteipolitik es nicht über sich bringen, dein gros - "'-zeii z dienen. ES ist dem Ausland gegen­über ein trauriges Schauspiel, wenn man wegen derartigen Nichtigkeiten die Armee gegen das Volk auszuspiclcn ver­sucht. Und wer ist größtenteils daran schuld, daß die Klasirn- gcgcnsätzc verschärft, die Religion lächcr'ich gemacht, da: Deutschtum verhöhnt wird? Es ist der n n d c » t >' äi: Geist, der in einem überwiegenden Teil unserer Preis, tonangebend ist, der sich in den sogenannten Witzbllftm breit,ned/t, der in schamlosester Art das Höchstend > Heiligste, das wir kennen, durch die Gosse zi- f»t_

Es grhf eine alte Soge, daß Siegfried einst das Toll