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einen Wall gegen die anstiiemenden Welle» zum Schutze für dn§ gescheiterte Schiff zu bilden. I» dem Augenblick, als die „Bavaria" ein Rettungsboot herabgelassen hatte, trieb eine »nichtige Woge den „Ltloyania" vom Riff herunter, so- daß daZ Schiff sofort mit dem Steuer nach vorn sank. 32 Mann der Besatzung sprangen in der Verwirrung über Bord und ertrunken. Allst Mann, die sich au der vollkormneu vereisten Takelage festgeklammert hatten, konnten gerettete werde».
Schifssunsall. Ei» vor Washington liegender Zollkutter hat noch weitere drahtlose Tepeschen von den ankeren in Seenot besindlichen Schiffen erhalten. Eines von ihnen, der „Diiisnwre", ist in der Nähe des Kaps Lookout gescheitert »nd hat bereits Hilfe erhalten, sodah er gerettet werden durste. Schlepper sind mit Bolldanrps den beiden anderen Schiffen, die in der Nähe von Nantucket gescheitert find, zur Hilfe geeilt. Außer ihnen soll an der Küste von Newyersey 60 Meilen nördlich vom Kap May ein weiterer Dampfer geicheitert sein.
Das Drama van Wiedenbrück. Der Kaufmann Josef Schauerte, der in Wiede nbrück feine Mutter und seine siebenjährige Schwester ernwrdete, und feinen Brei der schwer der- lebte, ist noch immer nicht verhaftet worden. Es steht jetzt fest, das; er i» der benachbartere Bahnstatioee Gütersloh am frühen Morgen der Morduackrt einen Zug bestiegen hat und nach einem vorläufig nicket ereeeittelten Ort gefahren ist. Die Besichtigung des Mordhanses hat übrigens jetzt verschiedene Aeihaltspunkte dafür ergeben, hast Josef Schauerte aeich die Absicht gebubt habe, seinen Vater zu erschießen. um dadurch den Anschein zu erwecken, als habe sein Vater seine Familie ermordet und sich dann selbst erschossen.
Grvsffener im Schwarzwalde. Aus dem Dobel, einem bekannten Wintersportplatze im württembergischen Sckrwarz- lr.ckde, entstand gestern Großsener. Der Sturm und das Schueegeilöber begünstigten seine Ausdehnung. Das Rat- bans und das Schulgebäude wurden ein Raub der Flammen.
Einbruch. Im Schlosse Dakowymokre des Grafen Stiel, c.ynsli wurde nachts ein Einbruch verübt. Au, den Gemächern '-r erschossenen Gräfin wurden zahlreiche Wertgegenstände und Papiere gestohlen.
Räuber, scher Uebeefall. In einer der letzten Rächte iibcr- sül ein Unbekannter in Bannbeck bei Hamburg den Rangier- sührer Vogel, warf ihm Psester in die Augen und raubte ihm Vie Handtasche mit 14 700 Mark, worauf et ihn za Boden schlug. Auf die Hilferufe des Uebeftallenen eitlen Beamt« herbei, die den Räuber verfolgten, der jedoch entkam. Die Tasche mit dem Geld hatte er vorher weggeworfen.
Zwei Rinder von Ratten getötet. In Spitzenhevg lOber- östeireichs legte die Häuslersfrau Hofer ihre beiden Kinder, nen 2 Jahre alten Knaben und «in I Jahr altes Mädchen, zum Nachmittagsschlaf nieder, worauf sie ihrer Arbeit nochging. Als sie zurückkam. sand sie ihre beiden Kinder, zerbissen an Gesicht. Hals und Brust, tot vor Vier große Ratten so rangen. als sic das Zimmer betrat, vom Bette herab und flohen in de« Siass. Als die Frau Hilfe bei Nachbarn holte, spran. gen inzwischen die Ratten wieder zu de« Kinderleichen in das Beit und benagten sie.
Eisersuchtsdrama. Aus Minsk (Bayern) wird gemeldet: Wegen vermeintlicher Untreue seiner Frau zerrte der Landwirt Karaszun sein Weib in einen Speicher und zündeie diesen an. Die Frau verbrannte. Daraus erschoß der Bauer alles Bäh und stellte sich dann steiwillig der Polizei, nachdem er vorder nach sein Eehäst in Flammen hatte aufgehen lassen.
Ans der fjrimnt.
* Frankfurt o. BI., 7. Jan. In ein großes Geschäft auf der 3ci| kam ein Mann, der sich als stellungsloser Handlungsge- jilfe ausgab und um eine Unterstützung bat. Ein« solche vurbo ihm auch gewährt, aber von ihm schlecht gelohnt. Denn als er das Bureau verlassen hatte, entdeckte man, daß er zum Dank einen eleganien neuen Ueberzieher halte mitgehen Helgen. Die sofort vorgenommene Verfolgung durch die Polizei satte bisher keinen Erfolg.
Hessen-Nassau.
* Höchst a. M., 7. Jan. Dieser Tage wurde ein junger Monn aus Mainz ins hiesige Krankenhaus eingeliefert. Er war mit mehreren Freunden auf einer Skifahrt in den Taunus begriffe» und batte sich. Wohl zur Abwehr der hier l ausende» blutdürstigen Räuberhorden und wilden Tiere, ein haarscharfes, dvlchartiges Messer beigesteckt, dessen Klinge ihm während der Fahrt nach Königsteii, im Eisenbahnwagen so tief in den Oberschenkel drang, daß er infolge des starken Blutverlustes bewußtlos Wrwde. In Kelkheim wurde der Verunglückte ausgeladen und, nachdem ihm der dortige Arzt einen Notverband angelegt, nach Höchst iliS Krankenhaus .'erbracht.
* Langenselbold, 7. Jan. Für den hiesigen Bürgermcister- .'oite;, sind 74 Bewerbungen eingelaufen, di« den zuständigen Körperschaften die Auswahl des geeigneten Mann s recht schwierig machen werden. Unter de» 74 Bewerbern find acht Bürgermeister und Gemeind:Vorsteher, 10 Assessoren, 2 Rechts, anwälte, 20 Referendare, Amtsanwälte und Dr.jur., 18 stadrin: d Gememdefekretäre, s Berwaltungssekietäre aus dem Regierungsfache, 4 Unterbeamle, 2 Pastoren und 4 aus sonstigen Berufsarten. Der jüngste der Bewerber ist 26 Jahre, der älteste 56 Jahre alt.
* F. C. Wiesbaden, 7. Jan. Scho» seit Monaten schwebt am hiesigen Schöffengericht ein Verfahren gegen eine Frau Fluhr, weil sie der Kellnerin Marie Reger, früher in Wiesbaden. darauf in Mainz, jetzt in Frankenthal wohnhaft, verschiedene Kleidungsstücke unterschlagen haben soll. Wenigstens ein halbes Dutzend Termine waren berefts in dieser Sache angesetzt, nie konnten die Termine stattffnden, denn fei'Ite die Angeklagte nicht, dann fehlte die Zeugin und umgekehrt. Beide Teile sind deswegen auch schon in Strafe verfallen. die Zeugin n. A. kürzlich wegen ihres Ausbleibens mit 30 gestrige» Termin war Iran Fluhr erschie
nen. Frälikein Reaer glänzte aber durch Abwesenheit. Um
tftexe Tageszeitung. Liittwvch, h«u r. Januar 1814.
die Sache endlich einmal zu Ende zn bringen, nahm dos Ge- richt die trotz ordnnngsmähiger Ladung »nenffchuldigt aus- gebliebene Zeugin in 50 <k Geldstrafe und beschloß ihre Vor- sührung zum nächsten Termin.
* F. E Wiesbaden, 7. Jon. Der Kellner und Reffende Wilbelm Lcidinger aus Frankfurt a. M. hat im vorigen Jahr seinen Hanplberuf nebenbei betriebe». In der .Hauptsache beschäftigt er sich mit der Vermittelung von Wetten die er an ein Luzerner Wettbnrean weitergab gegen 5 Prozent Provision. Die Polizei hafte ihn aber auch wegen Buch- machens im Auge und suchte ihn obendrein steckbrieflich wegen .Hain-'Uebensbrnchs, begangen auf der Wiesbadener Rennbahn. Als zwei Wiesbadener Polizeibeamte ib» am 11. Dezember v. I. im ..Altmünsterhof" in Mainz ausheckte »nd feftriebmen wollten, leistete Leitzinger den verzweiseknd- sten Widerstand, dem einen Beamte» ». A. eine schwere Verletzung am Bein beibringend. Weaen Beffülke »um gewerbsmäßigem Glücksspiel — er setzte täglich bis 300 und darüber um — stand er gestern vor de- Strafkammer. die ibn zn 2 ODnrtaie" Getananis und 500 .M Geldstrafe verurteilte.
* F. C. Wiesbaden, 7. Jan. Zum Untersuchungsrichter am Landgericht Wiesbaden wurde kür dos Gelchäfts'ahr 1911 Landrichter Bager ernannt. — Gericht softeftor Kr»mer!ch tun Montabaur als ©iTfsritMer an das Arrftsoertcht in Waben. Gerichtsastessar Dr. Otto Mebl van Eltville als Hilfsrichter an dos Wiesbadener Landgericht versetzt.
* F. C. Wiesbaden. 7. Jan. Der sa»!asdemakraftsche Stadtverordnete Karl Demmer aus Wiesbaden lall das Leichenbeaängnis eines Dotzheimer Arbeiters, der für die Firma Rbilivpi in Mannheim auf Montage aeorbeftet und dort tödlich verunglückt war. zu einem ungewöhnlichen ge- mackst baben dadurch, daß er bei d u- Beisetzuna des Arbeiters ln Datzbeim, an der zirka 3 —400 Personen teitnoTimen. den Verblichene» als eifriges Mitglied der soziolbemokroftschen Partei geleiert und vrovokosorffcki Vrovaganda für die Sozialdemokratie gemacht baden. Da für derarfiae »uaewöbn- liche Leichenbeaängnilse »nd dergl. nach 6 7 des Bereinsae. sttzes polizeiliche Erlaubnis nachgelucht werden muß. Demmer diele aber nicht eingebost, wurde er vor die ^-Höften gestellt, vor denen er gestern erklärte, er habe etnine wegstes- Worte gesprochen, wie er sie ft-ttz bei solch-» Anlässen z» sprechen pfteote. Bon einer Propaoandarede könne keine Rede sein. Das Gericht konnte »» dieser Feststellung auch nicht oelangen imd erließ einen Freslnrnch.
* F. C. Wiesbaden, 7. Jan. 20 Richter. 2 Reich?, und 3 Staatsanwälte wurden in einer Straftoche beschä"iat. die sich gegen den Reisenden Tbieme aus Frankfurt a. M. wegen in Frankfurt und Wiesbaden vor länaerer Zeit begangene Zubälterei richtete. In der ersten Verbandlung wurde Tbieme der Zuhölterei für schuldig befunden und von der Franks,,rter Strafkammer zn 3 wahren Gefängnis und mebriährigem Ebrverlnft verurteilt. Dieses Itrteil dielt ans die van Tbieme einaeleate Revilian bei der Prüfung des Reichsgerichts nicht stand, wurde a»faebabeu und neuer De-min an der Strafkammer Frau'lurt a. M. anberaumt. Auch diele Verbandluna endete mit der Verurteilung Tbie- mes zu drei Jabren G-tängnis und Ebrverlust. ^'e dngeaen erneut einaelegte Revision hafte wiederum Erfolg, da? Rr'chsaericht bob da? Urteil auk. diesmal die Sache an die Wiesbadener Straftammer z«rück''erwetfeud. wj-l- «rkauuie nunmehr auf 0 Monate Gekänanis und 3 T'lue El,rverlnst. 6 Monate rechnete da? Gericht Tbieme auf die Strafe an.
* Wiesbaden, 7. Jan. D-- Tischler S?-ös bekam von der
Londoner Firma v. .Garten <ß Eo. d'e Mitteilung, er babe laut Anaahe eines Rechtsanwalts in Be-ea „or seinem
dort verstorbenen — Rnm-ns-,»tter tw^rsio« Mark ne- erbt, lalle aber vor der Auszabluna 30 ,U „ud feine Papiere einienden. Der „glücksiche" Erbe sandte ein: ale'ch
darauf kam eine weitere Forde-,>nn von 100 Mark, und als Sch. trotz der Aufforderung, ffim den Romen de? betr. Rrchtsonwost? zu neunen, keine Auskunft erbielt. reiste er selbst dieser Taae nack, London ab: dart wird er wobl erkennen. daß er einer Schwindelkirma zum Ovker aefollen ist, denn ieM wird in Zeitunaen vor d-m Schn-i»b"f.. Heirals- uud Erk-schaftsinstiftit .Horten in London gewarnt.
* Holbeim i. 3t., 7. Ja». In, September 1013 kam der Ortspolizei in .ft-kb-i,,, i T, ,,, Sbren. d-'b ein iunger Mann in der letzten Zeit bafb Golheim mit Fabrrädern versorgt babe Er aab an. di" Räder im Aufträge einer Firma in Höchst a. M. zu veri-bleiße». Biele.«-.Metmer ko>»en da zu b'lliaen Rädern. Leider wurde» die Vebi'es „ach etniaen Wachen von der Pnsizer wieder abaebott. Mg» batte näm- lirb Verdacht oeschöpff. daß es sich um gestablenk työber bandelte. »nd fand den Porho-sif durch ei»e einfache Avlraae bei der .Höchster Firma bestäftat. deren A»'k,,„s, dal,!,, lautete, t-nß sie nicht? van dem Derkchleitzer wisie. Als der „Fabr- radbändler". dm so gifte Ware u"d lg bill-oe Beeile bafte. wurde der LOsäbriae Ebaukkeur Johann liebser ernutkeft. In 13 Fällen kannten die B-Itableue,,. durGmeq G-lchäftr- leute und Arbeiter in Franktnrt. und die Käufer festgestellt werden, deshalb war in diesen Fätstn Anklaae "'eaen Fab-- raddiebstabl erboben worden. Wie aber der StaatLrmvalt g» der Sftaftammer onsftibrte. kommen etwa 50 Fobrrod- diebstähle auf das Konto des Uebler. Er bat sie alle im Arianst und September ansgeftikrt. Natürsich sind d>e ae- steblenen Räder nicht alle nach.Hofbeim gekommen, llebler bat auch anderweitig Geschäfte gemocht. Da eine fortgesetzte .Handlung an»unebmen war, so kam es nift't darauf an. auch dir anderen Fälle, die nach nicht alle peuüaend geftärt sind, zur Verbandlung zu stellen. Uebler leugnete nun gestern Stein und Bern, er babe keine Fahrräder aeswhlen und keine verkauft. Dabei blieb er auch, als ein Zeuge nach dem on- deien aufmarschierte und imter Eid bekundete, daß Uebler »nd kein anderer ibm die Räder verkauft habe. Beim Diebstahl selbst war er in keinem Falle beobachtet worden Tos Ge richt erkannte auf vier Jahre Gefängnis. Der Angeklagte erklärte er nebme die Strafe nicht an. da er un>chuld!g lei
* F. E. Lanaengiibach. 7. Jan. Unser 780 Einwohner
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zählendes Dorf hat bis auf den heutigen Tag »ock, keine Gemeindesteuer» von seinen Insassen erhoben, da es 500 Hektar Wold besitzt, die jährlich 50 000 M aus Holzmitzuug einbringeii. Außerdem ist die Gemeinde im Besitz von Kalksteinbrüche,,, die eine gute Rente abwersen und vorfügt über ein Borvermögen von 200 000 <M.
* Idstein, 7. Jan. In einer der letzten Nächte winde der Musketier Schuh vom 87. Infanterie-Regiment, der seil Nov von seinem Truppenteil desertiert ist und im hiesigen Havan- nahaus eian Einbruch verübte, bei einem atnuaat:?.,, Ei',- brvch überrasch« vnd verhaftet. Die Ehesrau bes Inhabers, die Hebamme Link, wurde in dieser Nacht dienstlich gerufen and war etwa VA Stunden von zu Hause weg. In dieser Zeit packte der Dteb ein gchoriges Ouarrtnm Zigarren risw. ein Unterdessen lehrte aber die Frau zurück nnb gewahrte, bas sämtli«hc Türen im unteren Stock verschlossen waren. Sir weckte ihren im unteren Stock schlafenden Mann, um noch der Ursache zu scheu. Sie merkten nun. daß im Laden ein Dftä sei und schickten zum Schlosser. Dieser erbrach die Türe und drang mit einigen handfeste» Burschen in den Laden, wo mar den Dieb in einem Schrank fitzend vorfand. Als erste Abze-H lang erhielt er eine Tracht Prllgcl, Dann wnrde er zur gebracht und alstxknn ins AiiitsgerichtsgcfSngnis Am Sonntag wurde der Deserteur nach Mainz zu seinem Truppent U gebracht.
* Weilbnrg, 7. Ja». Ein hiesiger Oberpriinoner, der in seiner Heimat bei Siegen zur Jagd ging, sond in einem entlegenen Revier den 83 Jahre alten Schneider an? Hgiut- chen als Leiche. Schneider hotte befreundete Soldateu zur Bahn begleitet, wobei tüchtig gezecht wurde. Auf deiu Heimwege verirrte er sich und erfror.
Ans Storkrnbiirg.
* Lsseaba» «. M. 7. Jan. In der »n der Bv<hbägelog: hrntrr dem städtischen Schlachthos gelegenen Scheuer der Fon. nrgehändlerr Friedrich Fauerbach ans der Ge lei Isst, „sie brach am Sonntag abend gegen 6 Uhr ein Schadenfeuer aus. da» schnell große Dimensionen annahm. Im Ru stand die mit Stroh und Heu dicht gefüllte Scheuer in helle» Flammen, die nach kurzer Zeit völlig einzeäjchert wurde. Der durch dar Feuer angerichtete Brantschaden ist erdedlich aber durch Ber- sicheruig; gedeckt. Di- Entstehung,uftache des Brande« ist ohne Zweifel auf fahrlässige Brandstiftung zurSckzuführen. Diese Scheuer bildete nämlich den ständigen Unterschlupf von lichtscheuem Gesindel, dar dart nächtigte.
* Nieder Kainsbach, 6 Jan. Die alle Unsitte des Neu. jahrsschießens mußte hier «in junger Mann schwer büßen D r. selbe hantiefte mit seiner geladenen Pistole, die nicht losgehe, wellte, tn einer Wirtschaft. Unerwaitet entlud sich bei Schuh die Ladung ging dem Manne INS Gesicht und verletzt« ihn sehr schwer. Nur d«m Zufall ist cs zu danken, daß andere Pers». ne« nicht verletzt wurden.
* Reichelsheim i. D., 6. Jan. Bei einer Durchsicht der alten auf dem hiesigen Rathaufe ausgestopellen Alten rmiide ln einem Eerichtsbuch vom Jahre 1805 ein Eiegellackstempel vor- geftrnden. der das alte Reichelsheimer Eemeinbewappen trögt Das Wappen zeigt drei Sterne nebst einem Eichenkranz. Echo,, in früheren Jahren wurde in den Archiven von Erbach und Darmstabt nach einem Reichelsheimer Wappen nochzefucht. aber ohne Eftolg. Man glaubt daher, baß ein solches nicht existiert habe. Das nunmehr entdeckte Wappen soll neu her- gestellt und wieder al» Siegel zur Verwendung kommen. Auch am Rathause soll er angebracht werden.
* Erbach i. ß„ 6. Jan. Am 3. Ianugr mxhmittog« ereignete sich in der Weberei der Kumpsschen Tuchfabrik ei« br. dauernswerter llnglückssall. Da» Sch isel eines mechanischen Webstuhls glitt aus und wurde dem Weber Leonhard Volk so heftig an die Stirn geschleudert, baß er auf der Stelle zusam. menbrach und das Blut aus Mund und Rase herauslief. Man verbrachte ihn sasoft ft, bar Kreiskrankenhaus.
Pereiuigle Etadtthealtr Franksurt a. M Opernhaus.
Donnerstag, den 8. Jan., abends 7 llhr: .Figaros Hoch
zeit". 0. Vorstellung im Donnerstag-Abonn. Große Pr:-je.
Freitag, den 0. Jan., abends 8 Uhr: Bollsvofttellung bei ermäßigten Preisen: „3>ie Braut von Messina". Außer Abonn.
Samstag, den 10. Jan., abend» halb 8 Uhr: „Königstin- der". 11. Bofttellung im Samstog.Abonn. Gew. Piers«.
Schousptelhau».
Donnerstag, den 8. Jan., ohends 8 Uhr: Vofttellung bei ermäßigten Preisen: .Othello". Außer Abonn.
Freitag den 0. Jan., abend» 8 llhr: „Pygmalion". Außer Abonn. Gew. Preise.
Samstag den 10. Jan , nachm, halb 4 Uhr: Dorftellun, bei ermäßigten Preisen: „Der gestieselre Kater". Außer Ad. — Abends 8 Uhr: „Eine Frau ohne Bedeutung". 11. Bofttel lung im Eamstag-Abonn. Gew. Preise.
Spielplan des Stadttheoters in Gießen.
Donnerstag den 8. Jan., abends 8 Uhr in Marburg: „Die Zarin". 10. Abonnemcntsvarstellung.
Freitag den 0. Jan., abends 8 llhr: „Eine Frau ohne De. deutung". 12. Freitag-Abannementsvorstzllung. Gew. Pr.
Sonntag, den 11. Jan., nachm, halb 4 Uhr: „De spanilch« Fliege". Kl. Pr. — Abends halb 8 Ubr: „Das Musiland«»- mädrl". Gew. Preise.
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S teckervpfercE-Seife
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