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mehr junge Burschen, di« sich an dem Ueherfall beketligteir Schließlich schlugen mehr als dreißig Menschen cnis dos weh-- lr- am Loden liegende Paul ein, das bereits ums zahlreichen Kunden blutete. Die rohen Gesellen rissen dem R, auch das Poitemonnai« aus der Tasche heraus und raubten chm 59 M, bares Geld, auch die Taschenuhr wurde chm gestohlen. Passanten, di' hinzukamen, vermochten gegen die große Anzahl der Täter nichts auszurichten. Erst als mehrere Polizeibeamte erschienen, liehen die Räuber von chren Opfern ab und ergrif- seil die Flucht, Einige der gcsährtichen Burschen konnten noch scstgenemm.n werden. Das Ehepaar muhte in ärztliche Behandlung genommen werden.
Die Pscrde zweier Maschinengcwehrabtcilunge» durihge- angen. Wegen eines Wagens, der im Schnee ins Rutschen gririet, wurden die Pserde zweier Maschinengewehrattcilungen des 9, Jnfantcrieregiments in Würzburg scheu und gingen durch. Die beiden führenden Leutnants wurden abgeworfen und schwer verletzt. Die Pferd« überrannten «ine alte Frau, di« gleichfalls schwer« Vcrletzmige» davontrug,
Schneesturm. Insalg« furchtbarer Schneewehen auf der Streck« Moskau-Petersburg wurden 4 Soldaten des verstärkten Sicherheilsdienstes, als der kaiserl Hofzug di« Strecke pasfierte, durch den Zug überfahren und sofort getütet. Es wird angenommen, dah die Soldaten infolge des Orkans das Nahen des Zuges überhörten.
Rodlerei. In den Rhein gerodelt ist der Sohn des Friseurs Kremp: r in Kamp. Der Rodel Ichoh bis ans Ufer und der Zunge slog kopsüber in di« hohen Fluten des Rheins. Ein Herr Anton Fuchs, der in der Näh« zufällig stand, sprang ohne weiteres in das eislalte Wasser und rettete unter groher L«. hensgefahr den Zungen.
Reue Schandtaten der Wahlrechtsweiber, Zm Olympia- theater zu London wurden vier wertvolle Pferde der Hagen- bcck.Mcnagerie und ein drelsierter Hund vergiftet. Zwei Pferd« können anscheinend gerettet werden. Da verdächtige Frauen- gestalten von dem Stallpersonok in der Näh« der Tiere bemerkt wurden, so nimmt man an, dah Frauenrechtlerinnen die abscheuliche Tat begingen.
Wie fich ein mexikanischer General seine Frau holt. Aus Kewyork wird gemeldet, wie der mexikanische Rebellenfühler Seneral Billa ein amerikanisches Mädchen zu seiner Fra« machte. Als der General au der Spitze seiner Truppen in Tor. iron, einem mexikanischen Städtch-n, einzog, sah er, in einem amerikanischen Ladengeschäft ein« sehr hübsch« jung« Dame, Amerikanerin, die d«rt al» Kassiererin angestellt war, Billa machte ihre Bekanntschast und ' bat sie bald darauf um ihre Han», Da» Mädchen lehnt« jedoch ad. Kurz entjchlossen lieh General Billa das Haus von feinen Soldaten umzingeln, und nach einigem Unterhandeln liefert« der Ladcnbesitzcr da, Mädchen an den Rebellenführer aus, der sie unverzüglich vor Priester und Zivilbehörden heiratete. Die junge Frau wernte zwar zuerst, ergab stch aber später tn ihr Schicksal.
Mord und Selbstmord. Zn Borbeck erschoß in einer Wirtschaft in einer der letzten Nächte der Dachdecker Zyller aus Eifersucht das dort beschäftigte Busfetftäuiein Sountag und lötete sich dann selbst.
Eine liebende Gattin, Unter dieser Spitzmarke erzählt das „Buch für Alle" (Union, Deutsche Berlogsgcseüschaft in Stuttgart) folgend« echt amerilairische Anekdote. Der berühmte amerikanische Kanzelredner Bcechcr, der Bruder von Frau Beecher.Slow«, deren weltcherühmt« Erzählung „Onkel Toms Hütte" den Anstoß gab zur Abschaffung der Sklaverei in Amerika, befand sich einmal wartend im Bureau eines Rewyoiker Rechtsanwalts, als ein« seingckleidete Dame in ersichtlicher Aufregung das Zimmer betrat. Voll ängstlicher Hast wendet« sie stch an den eben eintretenden Rechtsanwalt mit der Frag«: „Haben Sie das Ehescheidungsvcrfahren gegen meinen Mann schon anhängig gemacht?" „Bedaure, war noch nicht möglich, Sic sollten mich nicht so sehr damit drängen. Wenn es geht, w«rd« ich aber heute noch di« Geschichte in Gang zu bringen suchen," „Tun Sie das nicht", rief sie dringend, stecken Sie auf der Stell« meine Eingabe und all« Echuldbeweise, die gegen
niildes Urteil fällst. Deshalb habe ich Dir auch alles ganz genau geschildert, damit Tu verstehen kannst, daß nur ein mnziger, schwacher, unbeherrschter Angenblirk über das Schicksal Deines armen Vaters, meines bis über den Tod hinaus heihgeliebten Gatten entschied. Ich weih, auch Tn wirst ihm nicht weniger Liebe über das Grab hinaus schenken, weil er einst gestrauchelt ist auf seinem Lebensweg, Du wirst ihn nickst grausam verurteilen, wie es sein eigener Vater tat. Er hat namenlos um seine Schuld ge- litten.
Daß ich ihn, trotzden, ein schönes, stilles Glück bere!- ten durste, wirst Du selbst aus den Tagen in unserem lieben, kleinen Hans am Meeresstrandc wissen. Wir haben einander namenlos acliebt, so daß wir in Not imd Tod nickst von einander lassen konnten. Und nun er mir genommen ist, süble ich, daß nieine Lebenskraft ge- brochen ist. Mein Herz ist krank — cs brach, als er mir starb. Und ich muß Dich, mein armes Kind, nun bald verlassen. Wenn Du nun alles gelesen hast, was ich Dir schrieb, wirst Tn auch wisse», ans welchen Namen Tn ein Anrecht hast. Und ich Icae Dir alle Papiere bei, die Dir dies Anrecht beweisen. Ob D» Gebrauch davon machen willst, sei Dir Überlassen. Vielleicht fügt cs sich, das-, Tein Lebensglück davon abbängcn kann, daß Tu diese Papiere besitzest.
. Tue damit, was Du willst. Ich will Dir nur noch lagen, daß es Deines Vater? Wunsch war, dah seine Ellern, vor allem seine Mutter, nach seinem wirklichen Tode erfahren sollen, wo, wie und wie lange er noch gelebt bat. ä:o lange er lebte, dursten sie es nicht erfahren, jetzt dürfen^ sie es. --ch habe mich nicht dazu enttchließen können, co ihnen mitzuteilen. Sie hätten ja glauben können, ich wollte aus dieser Mitteilung ein Recht für mich ableiten.
Aber Tu, meine Sonja, D» bist Deines Vaters Tochter und seine Reckstsnachfolgcrin. Du kannst, wenn Tu
Neue Tages,i«nung. Mittwoch. k»«n 7. Januar
meinen Mcnm sprechen, ins Feuer! Ich danke ja dem Himmel, daß ich noch nicht *n spät gekommen bin " Ersteut sagte der Rechtsanwalt: „o, haben Sie sich also mit Ihrem Gatten ausgrsöhnt?" Ich gratuliere Ihnen vor Herzen dazu. Eine Ghescheibung ist immer ein« sehr häßliche Sache", „Sie irren", nierbrach sie ihn, „Es «st eine besser« glücklich« Lösung eingetreten. Mein Mann ist heute von einem Wagen überfahren und getötet worden, und ich will mm den Besitzer auf Schadenersatz verklagen."
Ein Familiendrama hat sich in der Frühe des 1. Januar in der Altstadt Wiedenbrück zugetragen. Dort erschallten in der vierten Morgenstunde aus der Wohnung dos Kreiswege, baumersters a. D. Schauerte Hilferufe. Den hinzueilenden Harrsbewohnern bot sich ein schauerliches Bild, Völlig a-nge- kleidet lag die Ehefrau Schauerte mit durchschnittener Kehle tot in der Küche, während man di« siebenjährige Tochter des Ehepaares mit schweren Schnittwunden am Hals« aus der zu ihrem Schlafzimmer führenden Treppe fand. Das Kind ist nach einigen Stnden feinen Verletzungen erlegen. Ein I7jäh° riger Sohn lag mit mehreren Schnittwunden im Gatten. Der Vater, der erst durch die Hilferuf« der Ueberfallenen erwacht fein will und dann die Hausbeivohner herbeigerrrstn hat, wurde in Hast genommen. Als Tater ist dttngcnd verdächtig der älteste 25jähr, Sohn der Familie, der früher in Berlin ein Auskunftei, und Jnkasiogeschäst betrieb und sich zuletzt in Zürich aufgehalten hat. Dieser war Sylvesterabend gegen 8 Uhr zu Besuch nach Haus« gekommen u»d sollte früh um » Uhr wieder abreisen. Jedenfalls «st er feit dieser Stund« verschwunden und sein Verbleib unbekannt.
Bebels Rachlah. Di« Erben August Bebels haben nun. mehr die schweizerische Erbschastssteuer bezahlt. Dabei hat sich zur allgemeinen lleherraschung herousgestellt, dah das von Bebel hinterloffene Vermögen wett größer ist, als man bisher angenommen hatte, 995 099 Atk, hat Bebel hinterlasien, während bisher mir von etwa 309 999 Mark gesprochen wurde, 39 909 Mark hat bekanntlich die sozialdemokratisch« Partei bekommen.
Ein wackerer deutscher Jung« in Bosnien. Die Nachrichten des Vereins der Deutschen in Bosnien feiern einen jungen deutschen Mittelschüler, der soeben in Sarajewo das Abrin, rientenexamen bestanden hat, wegen der Treue, mit der er an seinem deutschen Volkstum festhielt. Wenn man zunächst geneigt sein mag, zu stagen: Ist es denn etwas so Besonderes, daß ein deutscher junger Mann in einem österreichischen Lande an seinem angestammten Volkstum festhült, daß er als „Held" gefeiert werden muh, so wird das verständlich, wenn man den Werdegang einer solchen jungen Deutschen, wie er sich hier davbietet, näher verfolgt, Der Fall wirst außerordentlich l«hrr«ick>e Streiflichter ans di« Entwicklung, di« die Dinge in Bosnien nehmen. Di« kulturelle und wittschastlichs Entwick. lung, die da» Land seit der österreichischen Besitzergreifung ge. nommen hat, ist eine Erohtat gemeinsamer Arbeit des deutsch- österreichischen Beamtentums und der österreichischen Armee, Zum Dank werden die Deutschen seit der endgültigen Besitzer- grersung durch das landiässige Scrbokroatrntum planmäßig verdrängt, Di« Folge ist leider auch, daß manch« dieser Be. amten, daß vor allem seßhaft gewordene deutsch« Geschäftsleute ui«d Handwerker um ihrer sicheren Lebensstellung willen mit der herrschenden Rattonolität paktteren und zu ihr übergehen. So traten seinerzeit 29 deutsche Knaben in dir Unterklasse des Sarvjewoer Gymnasiums «tu, Bon ihnen schieden 19 vorzeitig wieder aus, von den bleibenden 19 wandten sich 8 Im Laufe ihrer Schulzeit dem Slawentum zu und traten nunmehr als jung« „Kroaten" ihr« wettere Laufbahn an! Nationale Schwäche des Elternhauses und ständige Drangsalierung durch die kroatische Klassenmehrheit, dt« weder Hohn und Spott noch körperliche Mißhandlungen sparte, di« Verlockungen des eifrig slawisierenden Echulvewinswesens wirkten zusammen, um die ungefesteten jungen Seelen ihrem Volkstum abwendig zu machen, Rur 2 blieben tteu, der «ine unter dem Schutz eines stramm deutschen Elternhauses, der andere im Kampf selbst gegen die zu Abtrünnigen gewordenen Eltern! Uns dünkt.
willst, Deine Ansprüche geltend machen. Du kannst aber nnch stolz auf alles verzichten. Nun sorge, daß Deines Vaters Ellern erfahren, daß er mit einem Leben voll Arbeit und Entsagung gebüßt, und daß er seine Eltern geliebt und sich namenlos nach ihnen gesehnt hat, bis zu seinem Tode,
Vielleicht kannst Du einst selbst mit ihnen sprechen, lind wenn sie es wünschen, erzähle ihnen alles, was Du selbst weißt.
lind nun lebe Wohl, mein liebes, teures Kind, Nur der Gedanke an Dich macht mir das Sterben schwer. Aber Du bist eine starke, gefestigte Persönlichkeit und wirst Deinen Lebensweg getrost geben. In Onkel Ernst und seiner sieben Mutter bast D» treue Freunde, Ich weiß was diese beiden edlen Menschen gelten, llnd Wa8 sie für Deine Eltern getan baden, wirst Du aus meinen Aufzeichnungen ersehen.
Alles Glück der Welt erflehe ich auf Dein junges Haupt, mein süßes, liebes Kind. Bewnbre Deinem lieben Vater ein gutes Andenken und vergiß nicht Deine treue Mutter."
Wie gelähnst saß Sonsa in ihrem Sessel. Mit einein heimlichen Grauen sah sie ans die Schriftstücke, die nach vor ibr lagen. Eine Weile zögerte sie noch, den letzten Schleier zu heben von diesem Geheimnis, Bange und fragend blickte sie nochmals auf den Brief der Mutter herab.
Einen anderen Namen sollten ihr diese Dokumente nun geben? So b!eß sie also nicht Sonja Roschnow? Aber wie war das niöglich? Hatte sie nicht diesen Namen immer ge- tingen, bieß ibr Vater nicht Alexander Roschnow, ihre Mutter Elisa Roschnow?
Langsam stteckte sie die Hand aus nnch einem der Dokumente, Es war der Trauschein ibrer Ettern,
(Fortsetzung folgt)
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baß dieser wackere deutsch« Junge in 8 langen Jahren einen Heldcnkampf gejochten hat!
Ein lustiger Maulwurfskrieg. Ein lustiger Krieg wird hier gegen den Maulwurf geführt. Im Jahre 1913 wurde» in hiesiger Gemarkung 923 Stück dieses lichtscheuen Wühlers gefangen und zur Kontrolle abgeliefert. Als Fauggeld wer- den für das Exemplar 16 Pfennig bezahlt.
Durch Schnecmassen schwer verletzt. Durch Schnee. Massen, die von dem Dache eines Hauses in der Frankfurtei Straße in Berlin fielen, wurden am Samstag die Pscrde eines Oiimibusses scheu. Sie schleuderten den Wagen gegen einen Sttaßcnbahnwagen. Drei Perjoncn fielen von der Plattform des Omnibusses herab. Der Schaffner erlitt da- bei schwere Verletzungen.
Bermächtnis. Ein Unbekannter hat der Stadt Eharlotten. burg «ine Million vermacht, lleber di« Vcrwendungsart der Summ« veilauiet vorläufig nichts,
Vernichtung von Dörser» im Edcrthal. Dir großen Sprcn gungen der noch ftehengebliebenen Häuser, Brücken, Ruinen im Edertalfperrengebiet in den drei Dörfern Brllghauien, Berich und Asel, loelche dem Untergänge geweiht sind, durch «ine größere Abteilung Pionier« und in Gegenwart der Artillerieprü- sungskommisfion aus Berlin usw, haben insofern «inen unerwarteten Zwischenfall zu verzeichnen, als Freitag das Dorj B rüg Hausen plötzlich in Flammen stand. Der Brand soll durch die Leute des Unternehmens verschuldet worden sein, welcher di« Häuser usw. aus Abbruch übernommen hatte. Jedenfalls kommt er nunmehr rascher zum Ziel, Das Ganze bildet ein Bild schrecklicher Veiwüstungew Im übrigen sind die Spren, gungen des Militärs recht erfolgreich gewesen: die Dörfer Berich und Asel sind bis aus Reste vollständig vom Erdboden verschwunden.
Schwerer Unfall eine» Oberleutnants, In Berlin wurdc in der Bernbnrger Sttaße der Oberleutnant Vogt aus der Hcrmannstraße in Eüdend« von einem schweren Unfall betroffen, Als der Offizier aus dem Bürgersteig ging, stürzt« vom Dache eines Hauses eine größer« Schneelast ah und fiel dem Oberleutnant aus den Kopf. Der Verunglückte trug ein« anscheinend schwere Gehirnerschütterung davon und wurde in sein« Wohnung gebracht.
Erlicher Finder, Unweit der Station Brühl bei Köln fand «in Schaffner der Kleinbahn am Samstag in einem Cou, pcc zweiter Klasse ein Handtäschchen mit 5 Tausendmarkschei- neu, das von einer Dam« im Zug« liegen gelasien worden wa> Letztere ist bisher noch nicht ermittelt worden.
Mord in der Kirche. Am 3, Januar abends wurde der zweite Geistliche der Kirchengemeinde Reepholt (Regierungsbezirk Aurtch), Pastor Loetr, von einem Mann, den er bei einem Einbruch in der Kirche überraschte, ermordet, Di« Leicht wurde später von den Söhnen des Ermordeten in der Kirche ausgesunden.
Der Schisfbruch he» „Oklahoma." Der „Daily Tele- graph" veröffentlicht über den Schisfbruch des Dampfers „Oklahoma" folgende Einzelheiten: In den furchtbaren
Sturm, der vergangene Woche wütete, geriet der „Oklahoma" am Nachmittag 165 Meilen nördlich von Sandy Hook ans ein Riff. Der spanische Dampfer „Manuel Calvo", der als erster zur Hilfe eilte, versuchte zwei Stunden lang, Rettungsboote ins Wasser zu lassen. Als endlich gelungen war, ein Boot ins Wasser zu lassen, wurde es mit furchtbarer Gewalt gegen den Dampfer geschleudert und zertrümmert. Nur mit größter Mühe gelang cs, die Mannschaften zu retten, Mitt lerweile war es Nacht geworden, so daß man die RettungS» arbeiten einstellen mußte. Beim Morgengrauen erschienen drei Schiffe, der „Caridean", der „Georgic" und die „Bavaria." Alle drei Schisse legten sich dicht nebeneinander, um
Durchgreifende Kuren
bei
HA n. LllllgeMtn
ist der Titel eines in unierem Berlage erschienenen Büchleins in welchem eine neue kombinierte Milch- und Pflanzen-Kur beschrieben wird, Dieies Büchlein wirb gratis an jeden Krantcn vecsanot, der es verlangt. Jeder Hals- und Lungenlranle lallte es sofort verlangen, selbst wenn sein Leiden hrrmlostr Art zu sein scheint Denn >ede schwere Erlranlung der Lunge vor allem die »löidertiä e Lungencchwindiucht, beginnt mit dem „bißchen Husten" mit dem „kleinen Katarrh" und vernichtet oft in wenigen Wochen ein blühendes Menichenleben.
Da» Mittel selbst besteht aus giftfreien, von alters her berühmten und auch von dem verstorbenen Pfarrer Kneip empfohlenen Heilpflanzen, Die gute Wirlung liegt in der geschickten Zusammenstellung, die daraus berechnet ist, das übel von mehreren Seiten zugleich zu packen.
Es wird auch bei größter Körperichwäche gut vertragen und ist io billig, daß auch der Minderbemittelte seine segeitbringeudc Wirlung sich zu Nutzen machen tann. Kein Arzt dürtte gegen ieine Anwendung etwas etnzuwenden haben, wenn man ihn da. rum fragt, da es sich nicht etwa um eines der teuren und dabei oft schädlichen Eeheimmittel, sondern um eine wisicnschajtlick einwandsteie Sache handelt.
Damit jeder, der cs benutzen will, es erst »eriuchen kann, ehe er Geld dafür ausgibt, senden wir
eine Probe völlig kostet los
zugleich mit dem Büchlein. Nur 20 Pf. für Poito usw. sind in diesem Falle in Briefmarken beizufügen. Mittellosen Kranken senden wir das ganze, zu ihrer Wiederherstellung nötige Quantum kostenlos und portorer wenn sie uns eine Bescheinigung i res
Pfarrers oder der Orts-Polrzeidehörde über ihre Mittellosigkei und ihre Krankheiten ein>enden.
Deutsche Gesell chast für Dflanzenheilliundt Keelin-Nalrusre 3.


