Beilage zur „Neuen Tageszeitung."
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Gedenktage.
7. Januar. 1783 Fabeldichter Lichtwer t. — 1808 Fr, 6b. MSHerhemi. Maler, geb. — 1831 Gcneralpostmcister %>. v. Stephan geb. — 1830 Deutsche Kaiserin Augusta f. — 1801 W. Taubert f.
.Unr brmMtr folr babrn <6rwinnanlprudj.“
Pint juristische Plauderei.
Bon Or. Hans Lieske, Leipzig.
Mitunter ist's gar nicht so leicht, uns glücklich zu machen. Davon können die Menschheitsbcglucker von Berusswegen ein Klagelied singen. Die Fülle der getauschten Hoffnungen hat den Geist des Zweifels in unsere arme Herzen gesät, und wenn man bittet: „hier, schlagen Sie ein, es ist Ihr Glück", so gehn wir doch ungläubig und kopfschütteln an der uns ffekotcnen Hand vorüber. Wer nur einmal durch unsere Ban-AnSstellung gewandert ist, hatte das zu beobachten, reiche Gelegenheit. Verführerisch lächelnd versprachen uns aller zehn Schritte Sirenen mittleren Alters einen Haupttreffer für einen einzigen Loskauf und schalten uns nach fruchtloser Rede einen, der sein Glück mit Füßen tritt. Aber der Fuß trat schon auf so viele von geneppten Provinzlern ärgerlich zur Erde geworfenen Nieten, daß unsere Leichtgläubigkeit daran zu schänden ging. Ja, wenn man einige Gewißheit hätte, wie schnell wäre alsdann der Obolus, das Hliitf ohne ein Risiko am Schopfe zu fassen. Beim Lotterie- »viel gerade bestaunen wir immer wieder derlei Proben. Jedoch das Glück ist ein aalglattes Ding: wenn wir es greifen wollen, entgleitet es meist unserer Hand. Allen Spielern aber seien als Rezept gegen »nnlltzlichc Enttäuschungen bei solchen Versuchen einige die Rechtslage klärende Worte mit auf den Weg gegeben.
Ein .Kollekteur schickt uns unaufgefordert »in Los ins Ha»?. Darin liegt die Bitte, mit ihm eine» Lotterievertrag ai schließen. Wollen wir uns die Gewinnchancen sichern, so müssen wir das Dertraucnsangebot annehmen: schweigen wir, dann haben wir verspielt, schon vor der Ziehung. llnS olle Mühe zu ersparen, liegt den Losen gewöhnlich ein gedruckter Zettel bei: „ich spiele das mir übersandte Zehntel". Unterzeichne» wir das Schriftstück, dann haben wir eine Offerte angenommen, den Vertrag perfekt gemacht, und der Treffer kann koimnen. Jndeß, die Erfahrung hat die Kollekteure gewitzigt. Erwies sich da? Los als Niete, so fällt es schwer, binterher den Preis von dem Verlierer zu kriegen. Dem Hebel beugt gewöhnlich folgender Vermerk vor: „Den Betrag wollen Sie mir recht bald auf einliegender Postan- iveisung zukommen lassen. Sollten Sie oder Ihre Freunde die Lose nicht spielen wollen, bitte mir solche baldigst in beiliegendem Frankokuvert zuriickzusenden. Nur bezahlte Lose haben Anspruch aus Gewinn."
Der Empfänger solcher Zeilen muß jetzt vor der Ziehung zahlen, sonst kommt kein Vertrag zuswnde und keine Glücksgöttin ins Haus. Mit bloßer Annahme des Loses ist's hier nicht getan, sic will der Absender ja ausdrücklich nicht als ge- uügeude Gegenleistung zur Sicherung des Gewinnes gelten lassen. Zuweilen greifen die Loshändler zu noch stärkereni Geschütz, um fbre Lose an den Mann zu bringen. Das er- fuhr unlängst ein Förster, der schließlich um den auf das ihm übersandte Los entfallenen Gewinn des Reichsgerichts Hilfe anrief. Ihm hatte ein Kollekteur fünf Lose der Elsaß- Lctltlüigisck^u Geldlotterie geschickt: sie kosteten zusammen 1 .SO Mark und sollten nach der Bitte des Absenders auf bei-
Ulitlwoch, den 7. Januar 1iN4.
gefügte Postanweisung bezahlt oder wiedergeschickt werden. Die Gewinnchancen wurden dem Förster ausdrücklich von vorheriger Bezahlung abhängig geniacht. Der Förster aber rührte sich nicht: er sandte weder Lose noch Geld. Jndeß vermochte das den rührigen Kollekteur nicht zu entmutigen. Zwar bat er schließlich um seine Lose, schrieb jedoch an den Rand die Mahnung: „Sollte in den nächsten Tagen der Betrag oder die Lose nicht eingehen, so werde ich mir erlauben, ihn per Nachnahme zu erheben." Der Förster tat auf dieses Schreiben ebenfalls nichts. Da sandte der Kollekteur am 2. November dem Förster die angekündigtc Postnachnahnie- karte, um den Betrag der Lose zu erheben. Tags darauf fand die Ziehung statt, die einem der Lose 500 M Gewinn eintrug. Kaum ober erfuhr das der Kollekteur, da erwirkte er vom Postamt telegraphisch die sofortige Rücksendung der noch nickst ausgctragenen Karte. Nun war die Trauer im Forsthause natürlich groß. Man schalt des Kollekteurs Verhalten arglistig und wollte ihm daraus den Prozeß machen. Die Richter zogen jedock» einen dicken Strich durch dies Bemühen. Nach ihren Meinungen war ein Lottcrievcrtrag gar nicht zustande gekommen, weil der Verkäufer ja von Anfang an Bezahlung von der Ziehung gefordert hatte. Ebenso- wcnig erblickt das Reichsgericht einen Verstoß gegen die guten Sitten darin, daß der Kollekteur, um Schaden von sich abzuwcnden, die Bestellung der Nachnahmekarte im letzten Augenblick verhinderte.
Ans aller Vielt.
Ein Rodelrczcpt grgnc kalte Füße. Das. Rodeln wäre der idealste Wintersport — wenn die kalten Füße nicht wären. Eine „Rodlerin" gibt uns — und damit allen Frendens- nnd Leideusgenossen einen guten Rat, nämlich diesen: Beim Rodeln schlitzt nian den Fuß ausgezeichnet, wenn man ihn über dem Strunipf »üt ZcitungSpapier umwickelt. „Salz- trocken" ist er beim Stiefelausziehen.
Totenknochen als Düngemittel. Daß menschliche Knochen ein gutes Düngemittel bilden, ist ein alter Ersahrungssatz: auf alten Schlachtfeldern stehen die Saaten besonders gut. Die absichtliche Verwendung von zufällig ausgegrabencn menschlichen Gebeinen widerstrebt aber dein natürlichem Empfinden. Aus diesem Gefühl heraus nahm der vcrant- wörtliche Redakteur der Wochenbeilage die „Heimat" folgende Notiz in sein Blatt auf:,. Der Pfarrer Müblbauer in Strinbach läßt auf einem ausgelassenen Friedhöfe einen neuen Pfarrbof erbauen. Bei der Grnndaushebnnp wurden eine Menge Totengebcine und Sck'ädel ansgegraben. Einige Fuhren Benie hat der Pfarrer als Dünger auf sein Feld fahren lassen. 60—60 Schädel wurden aber im jetzigen Friedhof in eine Ecke geworfen, wo sie seit Wochen hcrumliegen. Die Bevölkerung ist empört über diese Pietätlosigkeit und erwartet, daß die Totenschädel im jetzigen Friedhof wieder der Erde übergeben werden." — Pfarrer Mühlbauer fühlte sich durch diese Notiz beleidigt und stellte gegen den verantwortlichen Redakteur der „Heimat" Strafantrag. In der Verhandlung vor dem Schöffengericht wurde festgestellt, daß das Terrain, auf welchem der neue Pfarrhof erbaut werden sollte, bis vor 160 Jahren als Friedhof gedient hat. Die bei den Ausschachtnngsarbciten aufgefundenen Knochen ließ der Geistliche aus seinen Acker fahren, während die Schädel in einer Ecke des neuen Kirchhofes gesammelt wurden. Als man in der Gemeinde darüber zu reden ansing, ließ der Geistlick»e die Sckiädel wieder eingraben. In der Beweisaufnahme be-
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kündeten mehrere Zeugen, daß inan in der Gemeinde über die Art, wie mit dein Totengebei» nmgegangcn worden |\\ Entrüstung herrschte Ter Gerichtshof kam jedoch aus fi. - malen Gründen zu einer Verurteilung des angeklogle:? Redalteucs, der eine Geldstrafe von 20 .V eventl. zwei Tage Gefängnis erhielt. In der Begründung des Urteils wurde ansgcsnhrt, daß eine Pietätlosigkeit, wie in dem Artikel ans- gesührt werde, nickst »achgewicsen sei: immerhin bätte der Pfarrer etwas vorsichtiger mit den K»ock>en umgehen können.
Ein Denkmal für den llnrichtigen. Vor einiger Zeit fand in Gegenwart des Kaisers die Einweihnng eines Denkmals für den „Jäger aus Kurpfalz" statt, als der, nomentlich auf Grund von Fan ilieiiforschiingen der knrpfälzische Förster Friedrich Wilhelm lltsch zu Entenpsubl im Soonlvalde in Anspruch genomnien wurde. Ein Nachkomme des lltsch hatte ein Büchlein geschrieben und darin zu beiveiscn versucht, daß sein Ahn der berühmte Jäger gewesen sei und daß als Dickster des vielgesungenen Liedes nur der Karmeliterpater Maiti- nianiis Klein in Frage kommen könnte. Die Gründe waren anscheinend auch überzeugend, u»d so kam der selige Herr lltsch zu seinem Denkmal. Die ganze Theorie hat aber letzt einen schweren Stoß bekonnnen, sodaß man sagen kann, da: Denkmal ist einem llnrichtigen gesetzt worden. In der IcU- tcn Sitzung des historisckien Vereins der Pfalz in Speyer hielt Forstrat Kciper-Spcyer einen eingehenden Bartrag über den berühmten Inger aus Kurpsalz. Aus Grund sorgsam gc- samnieltcn Materials kain er zu dem Schluß, daß der Jäger aus .Kurpfalz niemand anders sein könne, als der langjährige Kurverwesei Psalzgraf Johann Kasimir oo» Pfalz-Lautern Wie der Redner mitteiltc, stammt daS Lied vom Jäger an: Kurpfalz aus dem 16. Jahrhundert, ist allerdings aber erf im 18. Jahrhundert allgemeiner bekannt güpoibcn. De, selige Herr lltsch wird wegen dieser Feststellung nicht vast leinem Postainent herabzusteigen brauchen. Wenn alle Denkmäler, die einem unrichtigen erbaut worden sind, ge- ändert werden niüßten, Hütten die Bildhauer und Steinmetze goldene Tage.
Russische Volksjustiz. Aus Jekaterinoslaw läßt sich di< „Petersburgskaja Gaseta" berichten, daß es bei der Bahnstation Jemkijcwo in einem Eisenbahnwagen dritter Klasse zu einem rohen und blutigen Akt der Volksjustiz kam. Es gelang den Passagieren, einen Taschendieb in flagranti zu ertappen, wie er einein Reisenden sein Geld aus der Tasche zog. Die empörten Abteilgenossen hielte» sofort (Sericht über den Dieb ab. und eine grausige Strafe wurde an ihm vollstreckt. Man schnitt ihm Nase, Lippen und Finger ab und prügelte ihn schließlich so durch, daß er seinen Verletzungen erlag.
Ein schwerer Raubansall, an dem sich mehr als dreifns
Personen beteiligten, ist in Berlin verübt worden. Der M», schinist Paul Reßter hatte mit seiner Frau «in Brgnügcn besucht, und in spater Nachtstunde trat das Ehepaar den Heim, weg an. Wenige Schritt« von dem Wohnhaus« entfernt fielen plötzlich vier halbwüchsige Burschen über das Ehepaar her Mit streckten st« durch wuchtige Schläge mit Stöcken zu Dod:n. Im Laufe der nächsten Minuten gesellten sich zu den Tätern imnici
Rßmerbmnneti
Hervorragendes Tafelwasser.
Ich lasse D.ch nicht.
Original-Roman von H. Courths-Mahier.
110 (Fortsetzung).
Sie lachte fröhlich auf, als ihr zueist drei geheimnisvoll versiegelte Briese in die Hände sielen. Die waren van den drei Doktorrangen. Himmel, — eine ganze Stange Siegellack hatten die wohl verbraucht, damit ihre Episteln recht gewichtig ausschauten.
Dann kam ein Brief mit Großtantcs wunderlichen, lieben Sckmörkcln, einer mit Onkel Ernstes steiler, schwer leserlicher Doktorschrist und einer mit Tante Käthes klaren, festen Zügen. Außerdem befand sich noch ein kleines, init Siegel» versehenes Päckchen in dein Knvcrt. Sonja legte cs vorläufig beiseite. Da hatten ihr die Doktorrangcn sicher irgend eine scherzhafte llcbcrraschung eingepackt.
Zuerst las sie, immer wieder in sich hineinlachcnd, die drolligen Ergüsse der Kinder. Sic sah dabei die drei Flaclis- köpfe vor sich, wie sie am Tische saßen und diese Briefe fabrizierte». Bei ihrer bekannten Abneigung gegen alle Beschäftigungen. die mit Stillsiyen verbunden waren, rechnete cö ihnen Sonja hoch an, daß sie so ehrlich alle vier Seiten vollgcschrieben hatten.
Und diese drei ungekünstelten, durchaus nicht fehlerfreien Briefe, versetzten Sonja direkt in das liebe, kleine Doktorhaus. Sie sah alles vor sich, all diese lieben Menschen und das ganze lebende und tote Inventar.
In recht froher Stimmung griff sie dann nach Tante Käihcs Brief.
Diese faßte ihre herzliche» Wünsche für Sonja in warme, schlichte Worte. Auch dieses Schreiben charakterisierte die schlichte. wnrmlierzige Persönlichkeit der Schreibcrin.
Nun ösfnetc Sonja des Onkels Brief.
Dieser lautete:
„Meine liebe Sonja!
Dieser. Tein zwanzigster Geburtstag soll Dir eine große Ucberraschung bringen. Meine liebe Mutter bat Dir alles darauf Bezügliche ausführlich mitgeteilt. Ich dein nickst? weiter binzuzusüaen. mein liebes Kind.
als die Versichcrung, daß wir genau nach Wunsch und Willen Deiner lieben, unvergeßlichen Mutter bandeln.
Was Du heilte erfahren wirst, wird einen tiefen Eindruck auf Dich machen. Vielleicht wird Dein Leben da- durch in ganz andere Bahnen gelenkt. D» mußt ganz allein darüber entscheiden, was Du mit diesen Entbül- Inngen beginnen willst. Nur eins will ich Dir mit meinen herzinnigen Wünschen zu Deinei» Geburtstag sagen: Was auch kommen mag, — im Toktorhausc wird immer Deine Heimat sei», wo Tn jederzeit mit offenen Armen alisgciiommen wirst, wenn Du eine Zuflucht brauchst. Das vergiß nie.
In Liebe Dein Onkel Ernst."
Sonja sah eine Weile sinnend auf diesen Brief herab, als sie ihn zu Ende gelesen halte. Des Onkels Worte klangen so feierlich, so bedeutungsvoll. Was sollte sie denn da erfahren?
Sie richtete sich entschlossen ans und öffnete den Brief der Großtante. Der sollte ihr ja Aiifjchliiß bringen.
Die alte Dame schrieb ihr:
„Mein liebes Kind, meine Sonja! Heute habe ich mit der Uebcrscndung meiner herzlichen Glückwünsche an Dich zugleich eine Pflicht z» ersüllen, die ich übernommen habe, und zwar von Deiner lieben Mutter. Kurz vor ihrem Tode übergab sie mir und Onkel Ernst das diesen Briefen beiliegende Päckchen mit der Bitte, es Dir an Deinem zwanzigsten Geburtstage zu übergeben, oder, falls Du Dich früher verlobtest, an Deinem Vcrlobungs- tage.
Was dieses Päckchen enthält, das weiß außer Onkel Ernst und mir kein Mensch mehr. Wir haben Deiner Mutter einst geschworen, dies Geheimnis z» hüten: und das haben wir getreulich getan und werden es auch ferner tun. Nun wird auch Dir dieses Geheimnis offenbart werden, und wenn Du alles »veißt, wirst Du gleich »ns erkennen, wie wunderbar Gottes Wege sind.
Ob Dir diese Eröffnung Glück biingen wird? Wir wünschen es Dir von Herzen, mein liebes Kind. Du mußt selbst entscheiden, in welcher Weise Du von der Eröffnung
Gebrauch machen, und ob Du die Rechte Deiner Geburt verfechten willst. Wie cs auch sei, meine herzliebe Sonja — komme zu uns, wenn Dein Platz ferner nicht nicbr im Hause der Fürssin Kalnoky sein kann. Wir nehmen Dich mit offenen Arme» aus. Mit tausend Küssen Deine Großtante Johanna."
Sanas hatte sich eine große Erregung bemächtigt. WaS war das? Welch' ein Geheimnis stieg da einpvr, gleichsam aus den: Grabe der geliebten Eltern?
Mit zitternden Fingern löste sie die Siegel von dem Päckchen. Es enthielt wieder ei» Kuvert, mit Schriftstücken gefüllt, und darauf stand:
„Meiner inniggelicbtcn Tochter Sonja von ihrer treuer Mutter."
Sonjas Augen füllten sich mit Tränen. Sie küßte dies« Worte inbrünstig und öffnete das Kuvert. Es enthielt einen Brief und eine Anzahl Schriftstücke und Aiifzeichnungen.
Sonja las zuerst den Brief.
„Mein heißgeliebtes Kind! Lange habe ich niit mir gerungen, ob ich Dir Mitteilung machen soll über das, was vergangen ist vor allen Dingen über die Vergniigen- heit Deines Vaters. Aber er hat mir einst de» Wnnsck ausgesprochen, daß sein Kind nach seinem Tode allcr wissen soll, was ihn betrifft. T:cki bätte Dir gern sei»: Schuld verschwiegen, die er so neincnlos schwer gebüßt hat. Aber ich halte es doch für meine Pflicht, Dir Deinen wahren Namen, Deine wehre Abstainmimg nicht vorzn- enthalten.
Beiliegend lindest Tn eine Auszeichnung von mir Darin habe ich Dir getreulich geichildert, was Deine Eltern erlebt, erlitten haben, wie glücklich und nngliicklick sie gewesen sind, seit sie sich zum erste» Male gelelie-.' haben. Nicht das Kleinste habe ich wcggelanen, damit T: Dir ein Urteil bilden kannst.
Mit heißem Bemühen habe ich Dir von Kind ank ein- znprägen gesucht, daß alles verstehen auch alles verzeihen heißt. Ich lehrte Dich ein mildes 11-tcil libcc »ie»sck:l: Sünde lind Fehler, alles in dem heißen .chiaiwe, de' Dn dcrluel"nist auch >iber Deine:- Taters — ^


